Landesklasse Mitte 2009/10 (Stand 24.04.2010)

Ergebnisse und Tabelle

24. Spieltag

Samstag, 24.04.2010 15:00
  185 RSV Eintracht 49 Teltow (N) BSV Mittenwalde (11.) 3:0 (2:0)  
  186 SV Siethen 1977 (N)          
  187 Ruhlsdorfer BC 1923 (N) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 1:0 (1:0)  
  188 SV Teupitz/Groß Köris (13.) Teltower FV (12.) 2:2 (0:1)  
  189 SV 1885 Golßen (6.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 0:3 (0:2)  
  190 FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) SG Michendorf (3.) 2:3 (1:1)  
  191 VfB Trebbin (10.) TSG Lübbenau 63 (9.) 3:2 (1:1)  
  192 SV Blau-Weiss Straupitz (N) VfB 68 Herzberg (N) 2:2 (1:0)  
P   Verein Sp. S U N Diff. Tore Pkt. Heim Auswärts
1. (1.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 22 19 2 1 37 60 : 23 59 11 9 2 0 31 : 14 29 11 10 0 1 29 : 9 30
2. (2.) SV 1885 Golßen (6.) 21 14 3 4 16 45 : 29 45 11 9 0 2 25 : 14 27 10 5 3 2 20 : 15 18
3. (4.) VfB 68 Herzberg (N) 23 11 5 7 5 52 : 47 38 12 7 0 5 27 : 28 21 11 4 5 2 25 : 19 17
4. (3.) SV Siethen 1977 (N) 21 10 7 4 12 42 : 30 37 11 5 5 1 26 : 17 20 10 5 2 3 16 : 13 17
5. (5.) Teltower FV (12.) 22 10 4 8 7 49 : 42 34 11 7 1 3 31 : 18 22 11 3 3 5 18 : 24 12
6. (6.) VfB Trebbin (10.) 20 8 9 3 15 37 : 22 33 10 4 5 1 16 : 9 17 10 4 4 2 21 : 13 16
7. (8.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 22 9 4 9 23 65 : 42 31 12 5 2 5 40 : 21 17 10 4 2 4 25 : 21 14
8. (9.) SG Michendorf (3.) 22 9 4 9 -3 49 : 52 31 12 6 1 5 27 : 25 19 10 3 3 4 22 : 27 12
9. (7.) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 22 8 6 8 7 35 : 28 30 10 5 2 3 20 : 16 17 12 3 4 5 15 : 12 13
10. (10.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 22 7 5 10 -6 38 : 44 26 11 5 4 2 22 : 13 19 11 2 1 8 16 : 31 7
11. (11.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 21 7 5 9 -16 30 : 46 26 11 5 3 3 22 : 20 18 10 2 2 6 8 : 26 8
12. (12.) TSG Lübbenau 63 (9.) 23 4 6 13 -12 39 : 51 18 11 1 5 5 14 : 21 8 12 3 1 8 25 : 30 10
13. (14.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 22 5 3 14 -29 23 : 52 18 10 5 1 4 12 : 13 16 12 0 2 10 11 : 39 2
14. (13.) BSV Mittenwalde (11.) 22 4 4 14 -14 34 : 48 16 10 4 2 4 24 : 21 14 12 0 2 10 10 : 27 2
15. (15.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 21 3 3 15 -42 25 : 67 9 10 3 2 5 14 : 22 11 11 0 1 10 11 : 45 1

25. Spieltag

Samstag, 13.03.2010 15:00
  200 SG Michendorf (3.) VfB Trebbin (10.) 2:5 (2:3)  
Samstag, 01.05.2010 15:00
  193 FSV 63 Luckenwalde II (7.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 6:0 (2:0)  
  194 Teltower FV (12.) SV 1885 Golßen (6.) 1:1 (0:0)  
  195 BSV Mittenwalde (11.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 1:3 (1:0)  
  196 FC Borussia Belzig 1913 (4.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 0:2 (0:2)  
  197     Ruhlsdorfer BC 1923 (N)      
  198 VfB 68 Herzberg (N) SV Siethen 1977 (N) 4:2 (0:2)  
  199 TSG Lübbenau 63 (9.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 1:1 (1:1)  

RSV Eintracht 49 Teltow (N) - BSV Mittenwalde (11.) 3:0 (2:0)

RSV Eintracht 49 Teltow: Bastian Zenk

BSV Mittenwalde: Toni Wolter, Matthias Gericke, Pascal Seidel, Karsten Wiest, Sven Rechenberg

Tore: 1:0 Bastian Zenk (13.); 2:0 David Sommer (30.); 3:0 Manuel Hannemann (85.)

Schiedsrichter: Tim Sommermeier (Erkner)

Zuschauer: 55

Gelbe Karte: Bastian Zenk (4.) / Toni Wolter (6.), Matthias Gericke (4.), Pascal Seidel, Karsten Wiest (6.), Sven Rechenberg (2.)

„Wir sind zumindest nicht mit Pauken und Trompeten untergegangen“, konnte Mittenwaldes Trainer Jens Hortig der 0:3-Niederlage seiner Landesklassen-Fußballer beim RSV Eintracht Teltow am Sonnabend noch eine tröstende Seite abgewinnen. „Dabei waren die Teltower der größte Brocken, mit dem wir es bisher zu tun bekamen. Sie hatten in spielerischer Hinsicht auch mehr zu bieten als Tabellenführer FSV Luckenwalde II.“Da die Gastgeber wiederholt mit hohen Siegen auf sich aufmerksam gemacht hatten, versuchten die Mittenwalder, sich speziell auf die Teltower Offensivstärke einzustellen. Dieses Vorhaben ging in gewisser Hinsicht sogar auf. Die Teltower brachten aus dem Spiel heraus keinen Treffer zustande. Doch mit Standardaktionen waren sie dreimal erfolgreich. Nach Eckstoß fiel das erste Tor (19.). Ein 22-m-Sonntagsschuss nach Freistoßablage führte zum 2:0-Pausenstand (30.).In der zweiten Halbzeit waren die Mittenwalder vor allem um Schadenbegrenzung bemüht. Nicht zuletzt, weil das Torverhältnis am Saisonende wichtig werden könnte. Nach Zusammenstoß eines Angreifers mit Torhüter Rechenberg gab es aber noch Elfmeter, den die Gastgeber zum 3:0 verwandelten (81.). (eb)

Ruhlsdorfer BC 1923 (N) - FC Borussia Belzig 1913 (4.) 1:0 (1:0)

Ruhlsdorfer BC 1923: Frank Humsch, Michael Alexander, Stefan Ebert

FC Borussia Belzig 1913: Tobias Paul, Robert Tietz

Tore: 1:0 Christian Ebert (2.)

Schiedsrichter: Thomas Engels (Ludwigsfelde)

Zuschauer: 50

Gelbe Karte: Michael Alexander (2.), Stefan Ebert (3.) / Robert Tietz, Tobias Paul (7.)

Gelb/Rote Karte: Frank Humsch (51.) / -

Leidenschaft und ein großes kämpferisches Herz der Ruhlsdorfer brachten im ersten von sieben Endspielen den wichtigen Erfolg.Das Siegtor der Platzbesitzer ist früh gefallen. Bereits in der 2. Minute war Christian Ebert nach Pass von Carsten Kuhle erfolgreich.120 Sekunden später hätten die Hausherren ihre Führung sogar noch ausbauen können, doch Mike Körner fehlte der Blick für den besser postierten Mitspieler.Die Gäste aus Bad Belzig benötigen eine Viertelstunde, um in die Partie zu finden. Dann aber zeigte die spielstarke Borussen-Elf ihr wahres Gesicht. Sie erspielten sich Chance um Chance. Nur selten konnten die Ruhlsdofer noch für Entlastung sorgen. Mit Glück und Geschick verteidigten die Hausherren aber die knappe Führung zunächst bis zur Pause. Als im zweiten Durchgang Frank Humsch mit Gelbrot (55.) vom Platz musste, stellten die Ruhlsdorfer die eigenen Angriffsbemühungen komplett ein. Eine Abwehrschlacht begann.Am Ende nur noch zu Neunt, weil sich Daniel Krüger in der 88. Minute unterm Auge eine Platzwunde zuzog und das Auswechselkontingent erschöpft war, wurde es noch einmal brenzlig. Doch die RBC-Fußballer überstanden auch die siebenminütige Nachspielzeit und freuten sich über drei Punkte im Abstiegskampf. (fn)

SV Teupitz/Groß Köris (13.) - Teltower FV (12.) 2:2 (0:1)

SV Teupitz/Groß Köris: Stefan Schöne, Marcel Janetzki

Teltower FV: Benjamin Kuppke, Mirsad Stollaj, Daniel Güldenpfennig, Steve Wehle, Mario Schwarting

Tore: 0:1 Edgar Hecht (31.); 1:1 Christoph Schuffenhauer (46.); 1:2 Martin Dähne (57.); 2:2 Robin Lehmann (78.)

Schiedsrichter: Thomas Arndt (Thalberg)

Zuschauer: 80

Gelbe Karte: Stefan Schöne (7.), Marcel Janetzki (5., gesperrt) / Benjamin Kuppke (3.), Mirsad Stollaj (10., gesperrt), Steve Wehle, Daniel Güldenpfennig (3.), Mario Schwarting

„Auf beiden Seiten gab es nur wenige Chancen. Da muss man auch mit einem Punkt zufrieden sein“, erklärte Trainer Frank Kache. Seine Landesklassen-Fußballer vom SV Teupitz/Groß Köris kamen am Sonnabend gegen die Gäste vom Teltower FV zum 2:2-Unentschieden und liegen weiterhin auf dem elften Tabellenplatz.Die Gastgeber hatten einen verheißungsvollen Auftakt und entfachten beträchtlichen Angriffsdruck. Es reichte jedoch nicht zur Führung. Ein Schuss von Rödiger wurde abgeblockt, und bei einem gefährlichen Freistoß von Stefan Schöne war der Teltower Schlussmann auf dem Posten. Dagegen gelang Routinier Hecht mit einem 22-m- Freistoß, hinweg über die Mauer, die Teltower Führung (30.). „Eine gelungene Aktion“, bekannte selbst Frank Kache, auch wenn die Aufgabe für seine Fußballer dadurch noch schwerer wurde.Beim SV Teupitz/Groß Köris ging nach dem Rückstand zunächst der Spielfaden verloren. Doch gleich nach der Halbzeitpause gelang den Groß-Körisern der 1:1-Ausgleich. Schuffenhauer, der im Strafraum angespielt wurde, hielt kurzentschlossen drauf und traf ins lange Eck.Die Hoffnungen der Gastgeber erhielten aber bald wieder einen Dämpfer. In der 55. Minute konnten die Teltower erneut in Führung gehen. Nach Vorstoß über die rechte Seite traf der angreifende Stürmer zwar den Ball nicht richtig, doch wurde dadurch die Groß-Köriser Hintermannschaft überrascht und musste den zweiten Gegentreffer hinnehmen.Immerhin reichte es noch zum 2:2-Unentschieden, wobei Lehmann mit einem flach geschossenen 22-m-Freistoß erfolgreich war (78.). „Wir haben in der Schlussphase natürlich noch versucht, das Siegestor zu erzielen, doch das Unentschieden entsprach schließlich den Spielanteile beider Mannschaften“, schätzte Trainer Kache ein. (eb)

SV 1885 Golßen (6.) - FSV 63 Luckenwalde II (7.) 0:3 (0:2)

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Stefan Wrobel, Nico Pötzschick (41. Ronny Leubner), Henrik Fege, Dirk Rösler, Steffen Knöfel (77. Andy Schröder), Thomas König, Steffen Schumann (85. Christoph Pötschke), Marcus Schlichting, Toni Schmidt, Ronny Grün

FSV 63 Luckenwalde II: Daniel Krenz, Sebastian Gericke, Robert Troch, Eric Haake (82. Marco Grahl), Marko Fitzke, Cody Cook, Markus Müller (70. Thomas Eichelbaum), Tobias Dittmann, Stefan Dorst (79. Sebastian Krenz), Markus Mlynikowski, Marcel Friedrich

Tore: 0:1 Marko Fitzke (20.); 0:2 Robert Troch (41.); 0:3 Thomas Eichelbaum (89.)

Schiedsrichter: Lars Kunitz (Tröbitz)

Zuschauer: 133

Gelbe Karte: Nico Pötzschick (8.), Stefan Wrobel (2.) / Tobias Dittmann (3.), Eric Haake (7.), Marcel Friedrich

Sieben Punkte aus sechs Spielen müssen die FSV-Reservisten noch holen, um aufzusteigen. Der Meistersekt kann kalt gestellt werden.Vor 140 Zuschauern bot der Aufstiegskandidat am Sonnabend eine sehr konzentrierte Leistung. Die Luckenwalder attackierten zeitig und verhinderten so die gefährlichen langen Bälle der Golßener.

Marco Fitzke (21.) brachte den Spitzenreiter nach Direktpass von Markus Mlynikowski in Führung. Kurz vor der Pause erhöhte Robert Troch mit einem Freistoß auf 2:0 (42.). Auch in den zweiten 45 Minuten kontrollierten die Luckenwalder das Spiel. Den Endstand erzielte nach einem Lattentreffer Thomas Eichelbaum (89.) per Kopf. fn

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Die Grenzen aufgezeigt bekommen

Die bemerkenswerteste Szene hat sich nach dem Schlusspfiff abgespielt. Der Übungsleiter des SV 1885 Golßen, Ralf Pohland, rief beide Mannschaften zum Mittelkreis, wo er dem FSV Luckenwalde II zum verdienten 3:0-Sieg gratulierte und dem Gegner alles Gute für die Landesliga wünschte. Eine faire Geste.

In den 90 Minuten zuvor schenkten sich beide Teams nichts. Golßen begann aggressiv und ließ Luckenwalde zunächst wenig Raum. Auch die erste Tormöglichkeit hatten die Gastgeber, als der aufgerückte Stefan Wrobel einen zu kurz abgewehrten Freistoß neben das Gehäuse der Gäste setzte (16.). Mit dem 1:0, wunderschön mit doppeltem Doppelpass herausgespielt und von Marco Fitzke vollendet, änderte sich das Spielgeschehen (20.). Luckenwalde wurde sicherer in den Aktionen, Golßen fiel in eine Art Schockstarre. Die Gäste spielten jetzt ihre technische und läuferische Überlegenheit aus und verpassten mehrmals die Vorentscheidung. Bei den Hausherren lief nichts mehr zusammen. Luckenwalde verengte die Räume, doppelte zumeist den Ball führenden Golßener und zwang 1885 zu langen Schlägen, die eine sichere Beute der stabilen Defensive waren. Eine Torgelegenheit hatten die Gastgeber noch bis zum Halbzeitpfiff. Bezeichnend für den Spielverlauf war es mit Henrik Fege wieder ein Abwehrspieler, der nach einem Eckball von Ronny Grün mit artistischem Einsatz das Tor verfehlte (39.). Die Offensivspieler der Hausherren kamen zu keinen nennenswerten Torabschlüssen, da sie kaum verwertbare Bälle erhielten. Mit Maik Grünwald und Erik Schüler saßen zwei Sturmoptionen unter den Zuschauern, die sich für die Ersatzbank zu schade waren und deswegen lieber gar nicht spielten. Ein Bärendienst für ihre Mannschaft.Die Begegnung war kurz vor der Pause praktisch entschieden. Robert Troch traf per direktem Freistoß durch die Mauer in die Torwartecke zum 2:0 (41.).Nach dem Wechsel beschränkte sich Luckenwalde auf das Zerstören der Golßener Angriffsbemühungen. Mit frühem Pressing zwangen sie die Hausherren zu unkontrolliertem Spiel und hatten die Begegnung total unter Kontrolle. Golßen kämpfte aufopferungsvoll, kam aber gegen die aggressiv die Zweikämpfe suchenden Gäste nicht an. So konnte der Chronist im zweiten Durchgang keine Torgelegenheit für die Hausherren verzeichnen. "Wir wollten nach der Pause sicher stehen, früh drauf gehen und die Räume eng machen. Das ist uns gelungen", sagte der Luckenwalder Coach Ronny Karcher hinterher. Der Vorwärtsgang klemmte allerdings beim Titelanwärter. Das lag zum einen an der stabilen Defensive des SV 1885 Golßen, die immer noch ein Bein dazwischen hatte. Es lag aber auch an der Verspieltheit der Markus Mlynikowski und Tobias Dittmann, die immer einen Haken zu viel machten. So fiel das 3:0 erst in der Schlussminute. Einen Eckstoß von Sebastian Krenz köpfte Cody Cook an die Latte, den Abpraller versenkte Thomas Eichelbaum ebenfalls per Kopf zum 3:0. "Wir waren klar überlegen, haben unserem Kontrahenten keine Torchance gelassen und haben verdient gewonnen", sagte ein zufriedener Gäste-Trainer. Sein Golßener Pendant pflichtete ihm bei, war aber naturgemäß nicht zufrieden. "Wir waren heute nicht in der Lage, das anzubieten, was uns stark macht. Die Lücken zwischen Abwehr und Angriff waren einfach zu groß."

Stephan Teske

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) - SG Michendorf (3.) 2:3 (1:1)

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Tom Neumann, Björn Beutke

SG Michendorf: Christian Müller, Daniel Niendorf

Tore: 1:0 Bastian Brezinski (38.); 1:1 Patrick Walter (44.); 2:1 Peer Gülzow (60.); 2:2 Patrick Walter (78.); 2:3 Tom Neumann (Eigentor, 82.)

Schiedsrichter: Klaus-Dieter Volgenau (Lübben)

Zuschauer: 70

Gelbe Karte: Björn Beutke (6.), Tom Neumann (3.) / Daniel Niendorf (3.), Christian Müller (4.)

Während sich der Michendorfer Trainer André Kather „hoch, hoch, hoch zufrieden“ zeigte, „auch wenn das Spiel alles andere als schön war“, musste Stephan Rosenberg die 2:3- Heimniederlage seiner Königs-Wusterhausener Eintracht-Fußballer erst einmal verdauen. „Dass uns das dritte Tor nicht gelang, bedeutete den Knackpunkt. Es wurde vergessen, den Sack zuzuschnüren. In spielerischer Hinsicht waren wir besser.“Dabei hatten die Gastgeber zunächst mehrere brenzlige Situationen zu überstehen. Nach Freistoß köpfte Walter ins Königs-Wusterhausener Tor, wobei die Abseitsfahne oben war (22.). Ein Solo, bei dem drei Verteidiger das Nachsehen hatten, schloss Walter mit Schuss an den rechten Außenpfosten ab (24.). Einen Kopfball von Völker holte Eintracht-Torhüter Weichert aus dem Eck (34.).Auf der Gegenseite bereitete Gülzow die erste dicke Chance vor, doch Benjamin Beutke schoss knapp über die Latte (31.). Mit Vorstoß auf der linken Seite leitete Schieche die Königs-Wusterhausener Führung ein. Gülzow legte vor für Brezinski, bei dessen Direktschuss Torwart Fröhlich chancenlos blieb (38.). Kurz vor der Pause fiel der Ausgleich. Bei einer Freistoßflanke kam Björn Beutke mit der Hand an den Ball. Von Eintracht-Seite wurde moniert, dass der unglücklichen Aktion ein Foul voraus gegangen sei. Der Unparteiische entschied auf Strafstoß, den Walter zum 1:1 verwandelte.Bald nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber zunächst Glück, dass Weichert eine Schuss mit dem Fuß abwehren konnte. Dann bestimmte Eintracht aber immer deutlicher das Geschehen. Nach Flanke von Neumann war Gülzow vor dem Torwart am Ball und erzielte das 2:1 (51.).Speziell von Gülzow kamen immer wieder Vorlagen aus dem Mittelfeld, so dass das dritte Tor in der Luft zu liegen schien. Schieche traf von der Grundlinie den Außenpfosten (66.). Einen Direktschuss von Groggert lenkte der Michendorfer Schlussmann zur Ecke (68.). Als Groggert dann traf, hatte der Schiedsrichter eine Abseitsstellung ausgemacht (69.). Dagegen konnten die Gäste das Blatt mit zwei schnellen Vorstößen wenden. Walter war aus spitzem Winkel zum 2:2 erfolgreich (76.). Nach Schuss von Laubrich prallte das Leder von einem Verteidiger-Schienbein zum 2:3 ins Netz (81.).

Rainer Rosenthal

VfB Trebbin (10.) - TSG Lübbenau 63 (9.) 3:2 (1:1)

TSG Lübbenau 63: Christoph Vanecek, Dirk Goroncy, Marcel Rusch, Stephan Rinka, Ron Herrmann, Randy Schröder, Mathias Philipp (21. Arno Zelder, 55. Sven Borrack), Bruno Zelder, Benjamin Peschk, Andy Ehrlich, Dennis Halka

Tore: 0:1 Benjamin Peschk (25.); 1:1 Nils Schröder (31.); 1:2 Benjamin Peschk (49.); 2:2 Nils Schröder (70.); 3:2 Daniel Steinhaus (76.)

Schiedsrichter: Benjamin Stein (Berlin)

Zuschauer: 32

Gelbe Karte: - / Dirk Goroncy (3.), Stephan Rinka (4.), Randy Schröder (3.), Sven Borrack (3.)

Gelb/Rote Karte: - / Bruno Zelder (81.)

Ein hartes Stück Arbeit war auf Trebbiner Seite nötig, um die Begegnung gegen die Elf aus dem Spreewald zu gewinnen. VfB-Co-Trainer Cornel Loharens, der seinen Chef Walter Kornmüller an der Linie vertrat, brachte es so auf den Punkt: „In der Hinrunde hätten wir vermutlich das Spiel verloren oder nur ein Unentschieden erreicht. Momentan haben wir jedoch einen Lauf, da gewinnt man eben halt auch solch ein Spiel“.In der ersten halben Stunde taten sich die Hausherren besonders schwer. Den Trebbinern fehlte in der Anfangsphase die richtige Einstellung zu diesem Punktspiel. Die Folge war das 0:1 durch Benjamin Peschk (25.).Danach fingen sich die Trebbiner. Eine Flanke von Nils Schröder, der seinen Arbeitsbeginn um zwei Stunden nach hinten verlegen konnte und deshalb in der VfB-Elf stand, landete überraschend zum 1:1 im TSG-Netz (31.).Den Auftakt der zweiten 45 Minuten verschliefen die Trebbiner erneut. Peschk (48.) ist zum zweiten Mal für die Spreewälder erfolgreich. Ein Doppelwechsel in der 68. Minute bringt frischen Wind in die Trebbiner Reihen. Durch Tore von Nils Schröder (70.) per Freistoß und Daniel Steinhaus (76.) gelingt es schließlich den VfB-Fußballern, die Partie zu drehen.Die Serie der Trebbiner hat Bestand. Sie sind in der Rückrunde noch unbesiegt. (fn)

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Vermeidbare Auswärtsniederlage für Lübbenau

Etwas unglücklich verlor die TSG ihre Auswärtspartie in Trebbin mit 3:2. Dabei war angesichts der erspielten Chancen durchaus mehr für die Spreewälder drinn. Schon nach 3 Minuten hatte Dennis Halka die riesen Möglichkeit auf dem Fuß, er brachte den Ball freistehend jedoch nicht im Tor unter. Dann war es Dirk Goroncy, der mit einem Freistoss scheiterte. Beim anschließenden Eckball landete sein Kopfball knapp neben dem Tor (6.). Die Gastgeber setzten in der 8. Minute ein erstes Achtungszeichen. Ein Schuss von Rico Berger lenkte Christoph Vanecek gegen die Latte. Nur 2 Minuten später bot sich Dennis Halka die nächste große Möglichkeit. Nach Vorarbeit von Andy Ehrlich vergab er jedoch auch diese Chance. Trebbins Torjäger David Bystry setzte im Gegenzug einen Kopfball nur knapp neben das Lübbenauer Tor. Lübbenau antwortete in der 23. Minute mit einer Chance durch Andy Ehrlich, doch auch hier blieb der Jubel versagt. Doch nur wenige Augenblicke später konnte die TSG dann jubeln. Benjamin Peschk war mit einem Freistoss zur 1:0 Führung erfolgreich (24.). Die Gastgeber wurden nun stärker. Der 1:1 Ausgleich fiel dann für die Trebbiner recht glücklich. Eine Flanke prallte vom stark bedrängten Marcel Rusch ins eigene Tor (30. Minute). 2 Fernschüsse von Tobias Braun strichen in der 34. und 45. Minute am Lübbenauer Tor vorbei. Nach der Pause konnte die TSG dann in der 48. Minute die erneute Führung erzielen. Dennis Halka legte den Ball am Strafraum quer zu Benjamin Peschk und dieser traf von der Strafraumgrenze. Christoph Vanecek wehrte dann in der 53. Minute einen strammen Schuss von Tobias Braun mit einer Hand ab. Nach 70 Minuten konnte Trebbin dann zum 2:2 ausgleichen. Nils Schröder traf mit einem Freistoss aus 18 Metern. Lübbenau hätte dann in der 74. Minute die erneute Führung erzielen können. Dennis Halka wurde im Strafraum freistehend angespielt, sein Schuss blockte ein Verteidiger zur Ecke. Zu allem Überfluß konnten die Gastgeber dann die 3:2 Führung erzielen. Nach dem 2 TSG Spieler gefoult wurden konnte Daniel Steinhaus den Ball ins Tor schieben. Nun war die TSG geschlagen und den Trebbinern boten sich weitere Möglichkeiten. Einen Freistoss von Nils Schröder lenkte Lübbenaus Torwart an die Latte (79.). In der 81. Minute sah Bruno Zelder nach einem harmlosen Laufduell eine unerwartete gelb/rote Karte. Die letzte Chance des Spiels besaß Wissan Bayoumi. Sein Solo stoppte dann jedoch Christoph Vanecek (85.)

Marko Vogl

SV Blau-Weiss Straupitz (N) - VfB 68 Herzberg (N) 2:2 (1:0)

SV Blau-Weiss Straupitz: Dirk Schieban, Daniel Schulz, André Mietk, Mario Richter, René Matschenz, Danilo Halko, Marcus Jugan (80. Mario Kommol), Marcus Buder, Ben Smalla, Michael Halko (72. Robert Lehmann), Ralf Guttke

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Holger Wiedemann, Marco Preuß, Joseph Scheimann, Rene Bommel, Dennis Milewsky, Manuel Richter (72. Bruce Dosseh), Sebastiao Maia da Silva Junior, Daniel Höhne (68. Keven Schmidt), Fabian Zottmann, Max de Araujo Freitas (78. David Molks)

Tore: 1:0 Danilo Halko (Handelfmeter, 31.); 1:1 Max de Araujo Freitas (Foulelfmeter, 59.); 1:2 Keven Schmidt (75.); 2:2 Marcus Buder (90+2.)

Schiedsrichter: Oliver Dzewior (Frankfurt)

Zuschauer: 81

Gelbe Karte: André Mietk (2.), Danilo Halko (5., gesperrt), Daniel Schulz (3.), Marcus Buder (5., gesperrt) / Manuel Richter (10., gesperrt), Fabian Zottmann (6.)

Gelb/Rote Karte: Ben Smalla (50.) / -

Rote Karte: - / Holger Wiedemann (9.)

Der VfB konnte auch in Straupitz seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden und erreichte nur ein 2:2-Unentschieden. Nachdem man bereits nach 10 Min. dezimiert war (rote Karte für Wiedemann) erzielten die Hausherren per Elfmeter den Führungstreffer. Mit diesem 1:0 gingen dann auch beide Teams in die Pause. Danach gab es auch bei den Spreewäldern einen Platzverweis und in der Folge konnte der VfB Oberwasser gewinnen. Durch Max und Keven Schmidt drehte man die Partie zum 1:2. Mit der letzten Aktion der Partie musste man allerdings unglücklicherweise noch den Ausgleich kassieren und wieder mal der Beweis, dass vor dem Team noch viel Arbeit liegt.

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Punktgewinn in allerletzter Sekunde

Marcus Buder erzielte im allerletzten Angriff der Straupitzer den gerechten Ausgleichstreffer in einem Spiel, bei dem beide Mannschaften ihre Chancen reihenweise ausließen. Für Straupitz aber letztendlich zu wenig, da man fast eine gesamte Hälfte in Überzahl spielte. Denn ehe die Zuschauer eine Torchance zu sehen bekam, war Herzberg schon zu Zehnt. Der Ex-Lübbener Holger Wiedemann im Trikot der Gäste ließ sich zu einer Tätlichkeit gegen Michael Halko hinreißen und bekam zu Recht die Rote Karte.Trotzdem zeigte Herzberg im Anschluss einige sehenswerte Kombinationen, war aber nicht in der Lage, den Ball über die Linie zu bringen. Die größte Möglichkeit hatte Max de Araujo in der 18. Minute, als er am großartig reagierenden Dirk Schieban scheiterte.Bei Straupitz war es Ralf Guttke, der den Ball aus Nahdistanz nicht richtig traf (28.), bevor Danilo Halko nach einer halben Stunde per Handelfmeter das 1:0 erzielte. Diese Führung gab Straupitz mehr Sicherheit in seinen Aktionen und man erspielte sich einen leichten Feldvorteil.Kurz nach der Pause war es dann vorbei mit der Straupitzer Überzahl. Ben Smalla sah nach einem wiederholten Foulspiel die gelb-rote Karte und man spielte nun Zehn gegen Zehn. Diese Phase nutzte der VfB und drängte die Gastgeber hinten rein.Straupitz blieben vor allem die Konter, die sich durch die offensive Einstellung von Herzberg ergaben. Michael Halko hätte dabei den Sack zu machen können, schoss aber am linken Pfosten vorbei (58.). Im Gegenzug pfiff der Schiedsrichter erneut Elfmeter, den Max de Araujo sicher zum Ausgleich verwandelte.Herzberg war nun klar überlegen und kam nach einer starken Vorlage des eingewechselten Bruce Dosseh zum 1:2 durch Keven Schmidt (75.). Straupitz stemmte sich in der Folge gegen die drohende Niederlage, hatte jedoch Glück, dass René Matschenz zwei Mal auf der Linie für den schon geschlagenen Dirk Schieban rettete.Als die Nachspielzeit dann schon fast vorüber war, bekam Blau-Weiß noch einmal einen Freistoß an der Mittellinie. Dirk Schieban trat den Ball lang in den Strafraum, wo alle 20 Spieler warteten. André Mietk verlängerte den Ball auf Marcus Buder, der aus dem Gewühl zum 2:2 traf.

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Wie schon in der Vorschau angekündigt, wurde es beim Tabellenletzten ohne die Langzeit-verletzten Zimmermann und Wolfsteller kein leichtes Unterfangen. Es begann mit einer frühen roten Karte für den erstmals als Libero eingesetzten und wieder einmal übermotivier-ten Holger Wiedemann. Trotz des Handikaps war Herzbergs Führung möglich. So vergab Zottmann nach Höhnes Ecke am langen Pfosten. Ein doppelter Doppelpass zwischen Max und Junior gab nur eine Ecke und auch Höhne traf frei von halb links nur den Keeper. Dann allerdings hatte der VfB Glück, dass Guttke gleich zwei Mal aus besten Eingaben nichts machte. Was folgte, war ein Elfmeterpfiff, der bundesligareif für Diskussionsstoff sorgte. Der Schuss brachte den sehr resolut fightenden Gastgebern die Führung (30.). So ging es ratlos und ohne Selbstvertrauen und Teamgeist in die Pause. Doch es war noch gar nichts verloren! Eine Ampelkarte brachte kurz nach dem Wiederanpfiff die numerische Gleichheit. Endlich traten die 68er auch als Team auf. Ab nun spielte eigentlich nur der VfB . Nur noch eine dicke Chance hatten die Spreewälder. Herzberg dominierte. Max verwandelte einen an ihm begangenen Elfer sicher zum Ausgleich (60.). Das gab noch einen Schub Selbstvertrauen. Mit der Einwechslung von Valentino und Schmidt kam noch einmal frischer Wind in den Angriff. Valentinos erster Sturmlauf brachte nach einer guten Eingabe durch Schmidt sogar die Führung (74.). Diese auszubauen hatte der VfB gleich mehrere Möglichkeiten. Leider ließ man den dritten Treffer liegen. Da braucht man am Ende dann auch nicht über die Fehler der schwarzen Männer zu diskutieren. Das Ausgleichstor in der Nachspielzeit war so unnötig wie nicht zu fassen. Nun gilt es im Heimspiel gegen Siethen durch Teamwork den vorerst dritten Platz zu verteidigen. red/Stricker

SG Michendorf (3.) - VfB Trebbin (10.) 2:5 (2:3)

SG Michendorf: Nico Mirschinka, Christian Müller, Michael Handrick, Raik Rückborn (78. Stefan Hausmann), Daniel Niendorf, Stephan Woite, Marco Jentsch, Patrick Schenk, Patrick Walter, Maik Ebel, Philipp Völker (72. Sebastian Schenk)

VfB Trebbin: Tobias Braun, Nils Schröder

Tore: 1:0 Daniel Niendorf (6.); 1:1 Nils Schröder (8.); 2:1 Patrick Walter (17.); 2:2 David Bystry (23.); 2:3 David Bystry (33.); 2:4 David Bystry (74.); 2:5 David Bystry (76.)

Schiedsrichter: Mike Schläger (Wulkow)

Zuschauer: 45

Gelbe Karte: - / Nils Schröder (6.), Tobias Braun

In der abwechslungsreichen Landesklassen-Partie legte die SG Michendorf gegen den SV Trebbin los wie die Feuerwehr und sicherte sich eine 2:1-Führung durch einen Drehschuss von Daniel Niendorf (6.) und einen Kopfball von Patrick Walter (17.) nach Müller-Freistoß. Trotz guter Chancen folgten keine weiteren Treffer.

Trebbin agierte zurückhaltend, schoss in der ersten Hälfte drei Mal aufs Tor und führte dennoch 3:2 durch Niels Schröder (8.) und David Bystry (23.,33.). Individuelle Abwehrfehler (Laubrich, Mirschinka) wurden konsequent bestraft. Den Schlagabtausch in der zweiten Halbzeit entschied Trebbin, gestützt auf eine solide Abwehr, für sich. Der vierfache Torschütze David Bystry (74.,76.) stand erneut zwei Mal goldrichtig und stellte das 5:2-Endergebnis her. Dieter Wolff

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Ein sensationeller Auftakt der Trebbiner in die Rückrunde. Auf dem gefürchteten Kunstrasen in Michendorf kamen die Gäste nach dreimonatiger Punktspielpause und einer mehr als dürftigen Vorbereitung zu einem 5:2-Auswärtssieg.Das Landesklassen-Punktspiel ist vorgezogen worden. Die Auswärtsspartien beider Vereine wurden im Wochenverlauf abgesagt. Am Freitagnachmittag einigte man sich darauf, die Partie des 25. Spieltages auszutragen.„Es war für uns ein Risiko. Wir wussten nicht, wo wir stehen. Am Ende sind wir jedoch belohnt worden. Ein Kompliment an meine Mannschaft“, sagt VfB-Trainer Walter Kornmüller.Seine Trebbiner mussten sich erst finden. Nach zwei Minuten hält Keeper Toni Erne den VfB mit einer Glanztat im Rennen.Die Hausherren gehen dennoch zweimal durch Daniel Niendorf (6.) und Patrick Walter (17.) in Führung. Doch Nils Schröder (8.) und David Bystry (23., 33.) können die Partie in Hälfte eins drehen.Nach dem Wiederanpfiff bestimmen nur noch die Gäste das Geschehen. Der zweifache Vorlagengeber Daniel Steinhaus (64., 65., 68.) hatte allein drei Riesen auf dem Fuß. Bystry meldet sich als VfB-Torschütze vom Dienst zurück. Er ist weitere zweimal (73., 77.) zum 5:2-Endstand aus Sicht der Trebbiner Fußballer erfolgreich. (fn)

FSV 63 Luckenwalde II (7.) - FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 6:0 (2:0)

FSV 63 Luckenwalde II: Sebastian Diehr, Thomas Eichelbaum (15. Robert Troch), Sebastian Gericke, Marco Grahl (68. Eric Haake), Cody Cook, Marko Fitzke, Sebastian Lozanski (76. Kevin Hanke), Tobias Dittmann, Sebastian Krenz, Marcel Friedrich, Markus Mlynikowski

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Tino Rindt

Tore: 1:0 Marko Fitzke (21.); 2:0 Marcel Friedrich (37.); 3:0 Tobias Dittmann (63.); 4:0 Sebastian Lozanski (67.); 5:0 Sebastian Krenz (73.); 6:0 Markus Mlynikowski (85.)

Schiedsrichter: Sten Seliger (Finsterwalde)

Zuschauer: 65

Gelbe Karte: - / Tino Rindt (6.)

Schon am nächsten Spieltag können die Luckenwalder Reservisten die Meisterschaft endgültig perfekt machen. Bei einem Sieg in Trebbin oder einer Niederlage des Zweitplatzierten SV Golßen ist den FSV-Fußballern der Titel definitiv nicht mehr zu nehmen. Vier Spieltage vor dem Saisonende können die Luckenwalder bereits Meister sein.Vor eigenem Publikum haben die Schützlinge von Trainer Ronny Karcher gegen Eintracht Königs Wusterhausen am Sonnabend nichts anbrennen lassen.Die Begegnung selbst begann verhalten. Der momentan stark aufspielende Marco Fitzke brachte nach einem Solo die Gastgeber in Führung (21.).Danach spielte die Eintracht-Elf aus Königs Wusterhausen gut mit. FSV-Keeper Sebastian Diehr musste mehrmals eingreifen. Einmal rettete auch der Pfosten die Platzherren vor dem Ausgleich.Nach Freistoß von Sebastian Lozanski erzielte Marcel Friedrich per Kopf den zweiten FSV-Treffer (37.).Mit dieser Führung im Rücken waren die Luckenwalder in der zweiten Halbzeit die klar überlegene Mannschaft. Tobias Dittmann (64.), Sebastian Lozanski (68.), Sebastian Krenz (73.) und Markus Mlynikowski (85.) erzielten die Tore zum deutlichen 6:0-Erfolg vor 70 Zuschauern.„Ein weiterer Schritt in Richtung Meisterschaft für meine Mannschaft. In der nächsten Woche können wir selbstbewusst ins Derby gegen den wieder erstarkten VfB Trebbin gehen“, sagt FSV-Trainer Karcher. (fn)

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Eintracht Königs Wusterhausen verlor am Sonnabend beim Tabellenführer FSV Luckenwalde II mit 0:6 und rutschte in der Fußball-Landesklasse Mitte auf den elften Tabellenplatz zurück. Dabei zeigte sich die Gäste-Mannschaft in der ersten Halbzeit fast noch gleichwertig, fiel dann aber in der Schlussphase geradewegs auseinander.

Eintracht hätte durchaus auch in Führung gehen können, denn im Verlauf der ersten Halbzeit boten sich fünf gute Chancen. Doch weder Schieche noch Brezinski konnten die Gelegenheiten nutzen. Dagegen gelang den Luckenwaldern, die ihre Spielstärke zumindest phasenweise unter Beweis stellen konnten, bei zwei Chancen in der ersten Halbzeit auch die 2:0-Pausenführung.Nach dem Seitenwechsel schien dann wenigstens der Anschlusstreffer fällig. Schieche, der sich auf der rechten Seite durchgesetzt hatte, zog das Leder scharf nach innen, doch konnte ein FSV-Verteidiger gerade noch auf der Torlinie retten.Nachdem die Gäste dann durch einen platziert getretenen Freistoß das dritten Gegentor kassiert hatten (68.), ließ auch ihre Gegenwehr spürbar nach. Die Luckenwalder aber spielten nun munter weiter, und wenn sie ihre Chancen konsequenter genutzt hätten, wäre es für die Königs-Wusterhausener Fußballer noch schlimmer gekommen.Auch so fiel die Niederlage beim Tabellenführer recht happig aus, wobei es für die Eintracht-Spieler nun wichtig sein dürfte, dieses Ergebnis schnell zu verdauen. Die kommenden Aufgaben werden auch nicht gerade leicht. „Sechs Punkte müssen aber schon noch her“, erwartet Trainer Stephan Rosenberg. Auch wenn der Abstand zum unmittelbaren Abstiegsbereich noch recht beträchtlich scheint, ist der Klassenerhalt doch nicht perfekt. (eb)

Teltower FV (12.) - SV 1885 Golßen (6.) 1:1 (0:0)

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Ronny Leubner, Steffen Knöfel, Stefan Wrobel, Henrik Fege, Dirk Rösler (85. Rene Grunday), Thomas König, Steffen Schumann (87. Christoph Pötschke), Marcus Schlichting, Ronny Grün, Toni Schmidt

Tore: 0:1 Marcus Schlichting (47.); 1:1 Ingo Hecht (86.)

Schiedsrichter: Benjamin Buttenstedt (Senftenberg)

Zuschauer: 70

Gelbe Karte: - / Steffen Schumann (5., gesperrt), Ronny Grün (4.), Toni Schmidt (4.)

Mit einem mageren 1:1-Unentschieden sind die Golßener SV -Kicker aus Teltow zurückgekehrt. Nachdem die Gäste ihre erste gute Chance durch Marcus Schlichting liegengelassen hatten, waren fortan die Gastgeber am Drücker. Ein flach gespielter Freistoß von Ingo Hecht trudelte knapp am Golßener Tor vorbei. 1885 steigerte sich zwar mit zunehmender Spieldauer, blieb aber im Vorwärtsgang oft stecken. Bei den Gästen fehlte häufig die Präzision. Als sich Ronny Grün vom Teltower Schlussmann Mario Jahnke an der Strafraumgrenze den Ball erkämpfte und auf Toni Schmidt querlegte, strich dessen Schuss knapp über den Querbalken. In der 39. Minute war Golßen mit dem Glück im Bunde: Bei einem Teltower Konter tauchte Tomas Schütt plötzlich völlig frei vor Torwart Torsten Schmidt auf. Der noch abgefälschte Ball ging am langen Pfosten vorbei ins Aus. Furios verlief Golßens Start in Hälfte zwei: Steffen Schumann passte nach einem Solo von der Eckfahne mustergültig auf Marcus Schlichting, der zur Führung verwandelte (46.). Teltow sorgte anschließend nur für wenig Gefahr vor dem SV -Gehäuse. Viele Bälle verpufften ungenau im Mittelfeld oder wurden Beute der Golßener Abwehrspieler. Die Gäste versäumten es, in dieser Phase den Sack zuzumachen. Nach einem Ballverlust der Teltower Defensive überwand Ronny Grün zwar mit einem Heber den herausgeeilten Keeper, jedoch strich die Kugel am Tor vorbei (70). Auch Toni Schmidt vergab kurz darauf eine gute Gelegenheit für Golßen. Die Schlussviertelstunde gehörte dann wieder den Gastgebern, die den Druck nochmals merklich erhöhten. Eine Unachtsamkeit in der 87. Minute brachte letztlich den Ausgleich durch Ingo Hecht.

Der vergebene Sieg war für Golßen sehr bitter. Dennoch sollte der Blick nach vorn gehen. Denn die nächsten Aufgaben werden aufgrund von Sperrstrafen und Verletzungen nicht leichter. rpd

BSV Mittenwalde (11.) - SV Teupitz/Groß Köris (13.) 1:3 (1:0)

BSV Mittenwalde: Pascal Seidel, Kevin Kaisler

SV Teupitz/Groß Köris: Christian Prietz

Tore: 1:0 Christian Prietz (Eigentor, 33.); 1:1 Stefan Schöne (55.); 1:2 Christoph Schuffenhauer (73.); 1:3 Christoph Schuffenhauer (75.)

Schiedsrichter: Björn Lorenz (Eichwalde)

Zuschauer: 95

Gelbe Karte: Pascal Seidel (2.), Kevin Kaisler / Christian Prietz

Vergebener Elfmeter: Toni Wolter (Foulelfmeter, 90+2., gehalten von Enrico Isdepski) / -

Da waren sich die Trainer einig. Nur dass Frank Kache vom SV Teupitz/Groß Köris am Sonnabend allen Grund zum Strahlen hatte, seinen Mittenwalder Kollege Jens Hortig nun aber noch größere Sorgen drückten. „Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf in der zweiten Halbzeit wider“, kommentierte Kache den 3:1-Auswärtssieg seiner Landesklassen-Fußballer. „Unsere Niederlage entsprach dem Spielverlauf“, bekannte Hortig, für dessen Mannschaft die Luft im Abstiegskampf wieder etwas dünner geworden ist.Dabei hatte der Mittenwalder Trainer gerade darauf gehofft, vor heimischer Kulisse Punkte zu holen. Und in der ersten Halbzeit schien der Optimismus auch noch berechtigt. Zwar war SV Teupitz/Groß Köris in spielerischer Hinsicht besser und kam auch zu den verheißungsvolleren Chancen. Doch BSV-Torhüter Rechenberg faustete einen kapitalen Schuss von Rödiger zur Ecke (13.), und bei seiner zweiten dicken Möglichkeit wollte es Rödiger dann wohl zu genau mach und verfehlte aus freier Position das rechte Toreck (22.). Dagegen kamen die Mittenwalder überraschend zum Führungstor. Der Schuss von Bretschneider wäre um Meter am Groß-Köriser Kasten vorbei geflogen, wenn ihn nicht Prietz ins eigene Tor abgefälscht hätte (32.).„Das war glücklich“, bekannte Jens Hortig, „wobei wir in der ersten Spielhälfte ja auch gut gegengehalten hatten. Doch die zweite Halbzeit verlief enttäuschend.“ Knapp zehn Minuten konnten die Gastgeber ihre knapp Führung behaupten. Dann holte Baum Rödiger von den Beinen, wobei es leise Zweifel gab, ob die ungestüme Aktion tatsächlich schon im Strafraum passiert sei. Stefan Schöne verwandelte den Elfmeter zum 1:1 (54.)Die Mittenwalder waren um schnelle Antwort bemüht. Einen Schuss von Baum konnte Gäste-Torwart Isdepski nur abklatschen lassen, doch Seidel kam den berühmten Schritt zu spät (55.). Danach bestimmte SV Teupitz/Groß Köris klar das Geschehen und bot nun auch noch ein kleines Feuerwerk gelungener spielerischer Aktionen. Nach Vorlage des drang- und wirkungsvollen Just traf Schuffenhauer zum 1:2 ins lange Eck (74.). Nach Vorlage von der linken Seite erhöhte Stefan Schöne aus kurzer Distanz auf 1:3 (76.).Damit war die Vorentscheidung gefallen. In der Nachspielzeit gab es nach Foul an Baum noch einen Mittenwalder Elfmeter, doch scheiterte Wolter an Torwart Isdepski.

Rainer Rosenthal

FC Borussia Belzig 1913 (4.) - RSV Eintracht 49 Teltow (N) 0:2 (0:2)

FC Borussia Belzig 1913: Nikolas Dietzmann, Denny Backsmann, Tobias Paul

RSV Eintracht 49 Teltow: Jan Diekmann, David Sommer, Maik Priegnitz

Tore: 0:1 Nikolas Dietzmann (Eigentor, 7.); 0:2 Manuel Hannemann (37.)

Schiedsrichter: Sven Höhne (Brandenburg)

Zuschauer: 57

Gelbe Karte: Nikolas Dietzmann (2.), Denny Backsmann (2.), Tobias Paul (8.) / David Sommer (2.), Jan Diekmann (2.), Maik Priegnitz (3.)

Diesmal gab es beim 0:2 des FC Borussia kein „wenn und aber“. Der Erfolg der Gäste im Heinrich-Rau-Stadion war vollauf verdient. Sie erwiesen sich der Bad Belziger Elf des Nachmittags spielerisch klar überlegen und besaßen viele Großchancen.Das Beste an der Partie war aus einheimischer Sicht das Ergebnis. Das in der Rückrunde unbezwungene Team des Aufsteigers Regionaler Sportverein (RSV) Eintracht Teltow benötigte zum 1:0 noch die Mithilfe des Borussen Nicolas Dietzmann. Der wurde von einer scharfen Eingabe des Teltowers Christoph Kwasniewski am Fuß getroffen und von da sprang der Ball als Bogenlampe über Torhüter Christoph Schleiß ins Netz (7.). Zuvor vermied Borusse Michael Vogt den Rückstand, denn er schlug in der vierten Minute den Ball für den schon geschlagenen Keeper von der Torlinie.Der Bad Belziger Schlussmann blieb weiter im Brennpunkt des Geschehens, musste noch mehrfach gegen frei vor ihm auftauchende Gästespieler retten. Und dabei hatte er das Glück des Tüchtigen. Mindestens zweimal verloren die Angreifer die Nerven, trafen aus Nahdistanz nicht ins Netz sondern ihn. Reagieren konnte er nicht mehr, zeigte dabei aber ein gutes Stellungsspiel.Echte Torszenen der Schützlinge von Frank Leppek gab es nur zweieinhalb. In Minute 32 streckte sich der RSV-Torwart erfolgreich nach einem Schuss. In Hälfte zwei, die der Gastgeber nach der Pausenansprache mit etwas mehr Angriffs-Bemühungen und ohne den angeschlagenen Sebastian Metz begann, gab es einen harmlosen Kopfball von Ronny Mentzel (48.) und die einzige klare Tormöglichkeit von Lars Leppek (87.). Doch die Direktabnahme von ihm ging aus fünf Metern weit über das Tor. Fazit von Borussia-Urgestein Horst Schneider. „Borussia ist wie Hertha. Die im Vergleich zum Vorjahr fehlenden Spieler können nicht ersetzt werden.“ K. N.

VfB 68 Herzberg (N) - SV Siethen 1977 (N) 4:2 (0:2)

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Rene Bommel, Marco Preuß, Joseph Scheimann, Dennis Milewsky, Sebastian Zietz (55. Daniel Höhne), Keven Schmidt, Sebastiao Maia da Silva Junior, Manuel Richter, Bruce Dosseh, Max de Araujo Freitas

SV Siethen 1977: Stefan Scholkofsky, Thomas Duchon, Oliver Ludwig, Marcel Lubasch

Tore: 0:1 Akim Böhm (12.); 0:2 Mike Reinisch (36.); 1:2 Sebastiao Maia da Silva Junior (46.); 2:2 Sebastiao Maia da Silva Junior (65.); 3:2 Sebastiao Maia da Silva Junior (75.); 4:2 Bruce Dosseh (Foulelfmeter, 88.)

Schiedsrichter: Mirko Werner (Altes Lager)

Zuschauer: 128

Gelbe Karte: Sebastiao Maia da Silva Junior / Thomas Duchon (5., gesperrt), Stefan Scholkofsky (4.), Oliver Ludwig (5., gesperrt), Marcel Lubasch (3.)

Im absoluten Spitzenspiel der Staffel Mitte hatte der VfB den starken Mitneuling SV Siethen zu Gast. Mit den derzeitigen Personalsorgen (ohne Vieren) und nach den letzten Ergebnissen war man sich nicht ganz sicher. Es war für die "68er" laut Schreiberling ein "Sechs-Punkte-Spiel". Auch weil der Gegner noch weniger Spiele hat. Ein Junior-Freistoß gegen die Latte war der verheißungsvolle Auftakt. Doch in Führung gingen die Gäste nach einer Ecke ohne große VfB-Gegenwehr. Valentino, Manu Richter und Keven Schmidt (nach Hackentrickvorlage von Junior) trafen nicht. Danach musste VfB Keeper Strack eine Abwehruneinigkeit per Fuß klären. Das Spiel war ausgeglichen. Dann verlor der Gastgeber im Mittelfeld ganz schwach den Ball. Folge war der zweite Treffer der Gäste. Das war ernüchternd, aber nun galt es nach der Pause Moral zu zeigen. Nach einem Lattenkopfball von Max gab es Ecke. Nach der "vernaschte" Junior drei Abwehrleute und machte den ganz wichtigen Anschlusstreffer. Nun sah man ein tolles Spiel. Wieder war es Junior, der aus dem Gewühl den Ausgleich machte. Die Ecken vor und nach dem Ausgleich waren kaum zählbar, aber alle brandgefährlich. So kam es, dass die bis dahin lautstarken Gästefans nun sichtlich ruhiger wurden. Ein Kopfball von Junior über den Angel und eine starke Kombination zwischen Valentino und Max entschärfte der SV-Keeper. Doch den echten Hattrick von Junior - wieder nach einer Ecke - konnte auch er nicht verhindern. Hätte Valentino nach einer uneigennützigen Eingabe von Höhne getroffen, wäre ihm wohl Standing-Ovation zuteil geworden. Doch die bekamen das "Geburtstagskind" wenig später zu Recht. Einen Foulelfmeter setzte er zum Endstand sicher in die Maschen.

W.Stricker

TSG Lübbenau 63 (9.) - SV Blau-Weiss Straupitz (N) 1:1 (1:1)

TSG Lübbenau 63: Christoph Vanecek, Dirk Goroncy, Marcel Rusch, Axel Noack, Ron Herrmann, Arno Zelder (72. Stephan Rinka), Steven Lehmann (46. Johannes Radnitz), Benjamin Peschk (46. Dennis Halka), Andy Ehrlich, Sven Borrack, Randy Schröder

SV Blau-Weiss Straupitz: Jan Friedersdorf, Silvio Fechner, Ralf Guttke, Michael Halko, Marcus Jugan, André Mietk, Mario Richter, Heiko Schenker, Dirk Schieban, Daniel Schulz, René Matschenz

Tore: 1:0 Sven Borrack (Foulelfmeter, 43.); 1:1 Mario Richter (44.)

Schiedsrichter: Thomas Buhl (Drahnsdorf)

Zuschauer: 77

Gelbe Karte: Axel Noack (5., gesperrt), Marcel Rusch (6.), Christoph Vanecek / Marcus Jugan (7.), Michael Halko, Ralf Guttke (6.)

Not gegen Elend = Unentschieden

Auf Lübbenauer Seite sorgte eine denkbar ungünstige Konstellation auch nach dem Spiel noch für Unverständnis. In einem für beide Seiten wichtigem Spiel stand mit dem Linienrichter Wilfried Fechner ein Vater des Straupitzer Spielers Silvio Fechner an der Linie. Diese Tatsache sollte in der 2. Hälfte noch für einigen Gesprächsstoff sorgen. Trotz alle dem sollte das, was beide Mannschaften in den 90 Minuten boten, nichts mit Abstiegskampf zu tun haben. Es war schon eine Zumutung, was den Zuschauern gezeigt wurde. Ob sich beide Mannschaften ihrer Lage bewußt sind, scheint zu bezweifeln. Beide Mannschaften bewiesen eindrucksvoll, warum sie sich im Tabellenkeller befinden. Dabei hatte die TSG in einer schwachen Partie in der ersten Hälfte einige gute Möglichkeiten, um den dringend benötigten Heimsieg zu erzielen. Bereits nach 4 Minuten ergab sich nach einem Zuspiel von Benjamin Peschk für Andy Ehrlich die erste Gelegenheit, doch freistehend ging der Schuß neben das Tor. Nur 3 Minuten später hatten die Gäste Glück, als ein Freistoss von Randy Schröder aus 20 Metern gegen den Pfosten klatschte. Lübbenau hatte weiterhin mehr vom Spiel, ohen großartig zu überzeugen. In der 21. Minute war es dann Ron Herrmann, der sich gegen die Straupitzer Abwehr durchsetzte, doch Jan Friedersdorf im Gästetor konnte Schlimmeres verhindern. Erneut Pech auf Lübbenauer Seite gab es dann in der 31. Minute. Andy Ehrlich setzte sich über die rechte Seite durch, sein Querpass ging genau zu Ron Herrmann und dessen Schuss aus vollem Lauf sprang von der Lattenunterkannte ins Feld zurück. In der 36. Minute hätte dann Michael Halko von einem Lübbenauer Abwehrfehler profitieren können, doch er vertändelte den Ball leichtsinnig. Die eh schon lahme Partie wurde immer unansehnlicher, trotzdem sollte vor der Pause noch 2 Treffer fallen. Nach einem überflüssigen und dummen Foulspiel an Steven Lehmann im Straupitzer Strafraum gab es einen Elfmeter für Lübbenau. Sven Borrack zeigte sich als sicherer Schütze zum 1:0 (43. Minute). Doch schon im Gegenzug markierte Straupitz ohne großen Aufwand den Ausgleich . Eine Verlegenheitsflanke aus dem Mittelfeld von Mario Richter unterlief Christoph Vanecek, alle Rettungsversuche waren erfolglos, der aufsetzende Ball landete zum 1:1 im Netz. Mit Beginn der 2. Hälfte erwarteten alle ein Feuerwerk der TSG, doch nur in der 48. Minute glimmte kurz Hoffnung auf. Einen satten Schuss von Randy Schröder konnte Jan Friedersdorf im Nachfassen klären. In der 64. Minute kam es dann zur fragwürdigen Szene. Nach dem sich Axel Noack über links durchsetzte und quer zu Andy Ehrlich paßte, wurde dessen Schuss von Silvio Fechner mit der Hand abgwehrt. Der gut postierte Linienrichter auf dieser Seite war sein Vater, die Fahne blieb unten und die Pfeiffe des Schiedsrichters stumm.....Die nachfolgenden Versuche beider Mannschaften bis zu Schlusspfiff bedürfen keiner weiteren Erwähnung.

Marko Vogl

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Trotz vier wegen Sperren fehlender Spieler, erkämpfte sich Blau-Weiß Straupitz beim Spreewaldderby in Lübbenau gerechtermaßen ein 1:1 Unentschieden. Letztendlich aber wiederholt zu wenig für die akut abstiegsgefährdeten Straupitzer.Die besseren Chancen in der Partie hatten allerdings die Gastgeber. Allein in der ersten Hälfte trafen sie zwei Mal das Torgehäuse. Erst zirkelte Randy Schröder einen Freistoß an den Pfosten (7.), später schoss Andy Ehrlich an die Unterkante der Querlatte (30.).Michael Halko hatte zehn Minute vor dem Halbzeitpfiff die Möglichkeit Straupitz in Führung zu bringen. Er zögerte aber zu lange und scheiterte am Lübbenauer Schlussmann.Als die erste 45 Minuten schon zu Ende schienen, kamen die Tore in die Partie. Zunächst traf Sven Borrack per Elfmeter zum 1:0, aber im direkten Gegenzug machte Lübbenaus Torwart nicht die beste Figur und ließ sich von einem langen Pass von Mario Richter überraschen, der damit den Ausgleich erzielte.Nach dem Seitenwechsel boten beide Teams viel Langeweile. Den größten Aufreger gab es in der 64. Minute, als Lübbenau ein Handspiel von Heiko Schenker im Strafraum reklamierte. Ansonsten kamen beide Mannschaften nur nach Freistößen oder Fernschüssen zu Chancen.


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