Landesklasse Mitte 2009/10 (Stand 27.03.2010)

Ergebnisse und Tabelle

21. Spieltag

Samstag, 27.03.2010 15:00
  161     FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.)      
  162 VfB 68 Herzberg (N) SV 1885 Golßen (6.) 2:1 (1:1)  
  163 TSG Lübbenau 63 (9.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 0:0    
  164 SG Michendorf (3.) Teltower FV (12.) 1:0 (1:0)  
  165 BSV Mittenwalde (11.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 3:0 (3:0)  
  166 Ruhlsdorfer BC 1923 (N) SV Siethen 1977 (N) 0:1 (0:1)  
  167 RSV Eintracht 49 Teltow (N) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 9:1 (5:1)  
  168 FC Borussia Belzig 1913 (4.) VfB Trebbin (10.) 0:1 (0:1)  
P   Verein Sp. S U N Diff. Tore Pkt. Heim Auswärts
1. (1.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 19 16 2 1 26 49 : 23 50 10 8 2 0 27 : 14 26 9 8 0 1 22 : 9 24
2. (2.) SV 1885 Golßen (6.) 16 11 2 3 14 35 : 21 35 9 8 0 1 23 : 11 24 7 3 2 2 12 : 10 11
3. (3.) SV Siethen 1977 (N) 17 10 4 3 14 38 : 24 34 9 5 3 1 23 : 14 18 8 5 1 2 15 : 10 16
4. (4.) VfB 68 Herzberg (N) 18 10 2 6 5 41 : 36 32 10 6 0 4 23 : 24 18 8 4 2 2 18 : 12 14
5. (5.) Teltower FV (12.) 17 8 2 7 7 42 : 35 26 9 6 1 2 28 : 14 19 8 2 1 5 14 : 21 7
6. (6.) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 18 7 5 6 7 29 : 22 26 8 5 1 2 18 : 13 16 10 2 4 4 11 : 9 10
7. (7.) SG Michendorf (3.) 18 7 4 7 -1 41 : 42 25 11 6 1 4 26 : 22 19 7 1 3 3 15 : 20 6
8. (8.) VfB Trebbin (10.) 17 5 9 3 8 28 : 20 24 8 2 5 1 11 : 7 11 9 3 4 2 17 : 13 13
9. (10.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 16 6 4 6 -6 24 : 30 22 8 4 2 2 17 : 13 14 8 2 2 4 7 : 17 8
10. (11.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 17 6 3 8 13 50 : 37 21 9 2 2 5 26 : 20 8 8 4 1 3 24 : 17 13
11. (9.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 17 6 3 8 -5 28 : 33 21 8 4 3 1 15 : 8 15 9 2 0 7 13 : 25 6
12. (12.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 17 4 3 10 -18 18 : 36 15 8 4 1 3 9 : 10 13 9 0 2 7 9 : 26 2
13. (13.) TSG Lübbenau 63 (9.) 18 3 3 12 -14 25 : 39 12 8 0 3 5 5 : 15 3 10 3 0 7 20 : 24 9
14. (14.) BSV Mittenwalde (11.) 17 3 2 12 -13 26 : 39 11 7 3 0 4 16 : 17 9 10 0 2 8 10 : 22 2
15. (15.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 18 3 2 13 -37 21 : 58 8 8 3 1 4 10 : 16 10 10 0 1 9 11 : 42 1

22. Spieltag

Samstag, 10.04.2010 15:00
  169 BSV Mittenwalde (11.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 5:1 (1:1)  
  170 VfB Trebbin (10.)          
  171 SV Blau-Weiss Straupitz (N) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 2:4 (0:4)  
  172 SV Siethen 1977 (N) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 1:1 (1:1)  
  173 Teltower FV (12.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 0:4 (0:3)  
  174 SV Teupitz/Groß Köris (13.) SG Michendorf (3.) 1:4 (0:2)  
  175 TSG Lübbenau 63 (9.) SV 1885 Golßen (6.) 2:2 (0:2)  
  176 FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) VfB 68 Herzberg (N) 2:2 (2:1)  

VfB 68 Herzberg (N) - SV 1885 Golßen (6.) 2:1 (1:1)

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Detlef Zimmermann, Holger Wiedemann, Marco Preuß, Rene Bommel (35. Joseph Scheimann), Chris Wolfsteller, Manuel Richter, Fabian Zottmann, Daniel Höhne, Max de Araujo Freitas, Bruce Dosseh

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Nico Pötzschick, Steffen Knöfel, Henrik Fege, Stefan Wrobel, Ronny Grün, Steffen Schumann, Thomas König, Dirk Rösler, Erik Schüler, Toni Schmidt (84. Nico Walter)

Tore: 1:0 Bruce Dosseh (41.); 1:1 Toni Schmidt (44.); 2:1 Joseph Scheimann (86.)

Schiedsrichter: Dirk Meißner (Elster)

Zuschauer: 125

Gelbe Karte: Holger Wiedemann (6.), Marco Preuß / Steffen Knöfel (4.), Nico Pötzschick (6.), Steffen Schumann (3.)

Rote Karte: - / Erik Schüler

Der SV 1885 Golßen hat beim VfB Herzberg eine unglückliche 1:2-Niederlage kassiert. Nach einer Roten Karte gegen Erik Schüler verloren die Pohland-Schützlinge kurz vor Schluss durch einen Treffer Marke Tor des Monatsœ.Zu Beginn wirkte Golßen wacher. Bereits nach zwei Minuten zischte ein von Toni Schmidt mit vollem Risiko abgefeuerter Volleyschuss am Herzberger Gehäuse vorbei. Nur eine Minute später verfehlte Erik Schüler freistehend mit einem Flachschuss nur um Zentimeter das Tor von Keeper Sebastian Strack. Wiederum Erik Schüler war es, der einen Kopfball auf die Latte setzte (5.). Allzu fahrlässig gingen die Gäste mit ihren Chancen um.

Aber auch Herzberg setzte Akzente in der Offensive. Ein Schuss von Manuel Richter zappelte in Minute sechs am Außennetz. Für die Zuschauer entwickelte sich zwar kein fußballerischer Leckerbissen, was aber beide Teams an Kampfgeist und Einstellung zeigten, war sehenswert. Herzberg blieb immer gefährlich durch ihr Sturmduo Bruce Dosseh und Max de Araujo Freitas, das kaum zu bremsen war. Eine knifflige Szene dann in der 18.Minute. Einen Konter von Toni Schmidt verhinderte der letzte Herzberger Abwehrspieler Detlef Zimmermann mit Arm und Körperkontakt, mehr als der Pfiff des Schiedsrichters passierte nicht. Herzberg blieb in der Folge stets gefährlich. Zeitgleich mit einem heftigen Regenschauer spitzte sich die Partie noch mal zu. Ein genaue Eingabe nahm Bruce Dosseh per Kopf und versenkte die Kugel mustergültig im langen Toreck zur 1:0-Führung. Nur Augenblicke später stand es aber 1:1, als aus einem Strafraumgewühl heraus Toni Schmidt mit trockenem Schuss den Ausgleich markierte (44.). Als alle schon auf den Halbzeitpfiff warteten, entstand aus einem normalen Zweikampf eine spielentscheidende Szene, in deren Folge der Golßener Erik Schüler des Feldes verwiesen wurde. Nach der Pause nahm der Druck der Hausherren minütlich zu. Die Gäste hielten mit Kampfgeist dagegen und ließen zunächst nichts zu. Mehrfach stand Torwart Thorsten Schmidt im Mittelpunkt, war aber nicht zu überwinden. Nach vorn schaffte Golßen jedoch kaum Entlastung. In der 81.Minute spitzelte Ronny Grün eine Flanke von Nico Pötzschick in Richtung Tor, Torwart Sebastian Strack rettete jedoch mit großartigem Reflex. Im Anschluss an eine Herzberger Ecke bekam dann der eingewechselte Joseph Scheimann an der Strafraumgrenze die Kugel und markierte mit einem Schuss der Marke žTor des Monats die 2:1-Führung für den VfB Herzberg. Wenig später ertönte der Schlusspfiff von Schiedsrichter Dirk Meißner aus Zahna.

"Kompliment an meine Mannschaft für die großartige kämpferische Leistung" so ein sichtlich enttäuschter Golßener Trainer Ralf Pohland. žHeute hat uns auch ein wenig das Glück gefehlt. rpd

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In den ersten drei Minuten drei Chancen für die Gäste. Das war großes Herzflattern. Erst ging ein Schuss über den Kasten, dann brachte eine schnelle Freistoßausführung Gefahr und zum dritten ging ein Freistoß auf die Latte. Doch das war es dann vorerst. Herzberg übernahm die Initiative. Max legte für Manu Richter auf, doch der traf nur das Außennetz. Valentinos Rechtseingabe wenig später fand im Zentrum keinen Abnehmer und nach einer VfB -Ecke von Chris Wolfsteller entging der Gast knapp einem Eigentor. Auch René Bommel konnte einen guten Pass von Max nicht im Tor unterbringen. Youngster Marco Preuß legte Valentino vor; der starke Keeper hatte Probleme, doch ein Verteidiger rettete zur Ecke. Dazwischen lag ein guter Konter der Gäste, doch ihr Kapitän Schumann verzog. Als Manu Richter durch die Mitte auf Max passte, war es wieder der Golßener Keeper Torsten Schmidt, der das Remis hielt. Einen scharfen Freistoß der Gäste brachte VfB -Keeper Strack mit gutem Reflex über die Latte. Auch Jo Scheimanns Schuss parierte der SVG-Keeper. Es folgten Führungstor und Ausgleichstreffer. Eine getimte Rechtsflanke Scheimanns köpfte Valentino ein. Doch nur wenig später traf Toni Schmidt zum Ausgleich. Kurz vor der Pause zeigte der Schiedsrichter dem Golßener Erik Schüler den roten Karton. Den folgenden Freistoß Richters parierte Golßens Bester einfach Klasse! Auch nach dem Seitenwechsel waren die Platzherren dominant. Golßen in Unterzahl war in erster Linie bestrebt, das Remis zu halten. Der VfB wurde nun auch spielerisch stärker. Was ausblieb, war Zählbares. So setzte Daniel Höhne einen Fallrückzieher neben das Tor. Zweimal parierte Golßens Keeper Freistöße von Chris Wolfsteller und einmal ging Valentinos Kopfball über die Latte. Bei den Gästen setzte ihr Kapitän nach Freistoß einen Kopfball zu hoch und nach einem weiteren rettete Keeper Strack per Fuß. Den Siegtreffer machte dann Matchwinner Jo Scheimann mit einem fulminanten Volleyschuss in den Angel. Kann der VfB diese Leistung stabilisieren, sollten die Fans noch viel Freude an ihrem Team haben. red/Stricker

TSG Lübbenau 63 (9.) - SV Teupitz/Groß Köris (13.) 0:0

TSG Lübbenau 63: Christoph Vanecek, Dirk Goroncy, Axel Noack, Ron Herrmann, Arno Zelder, Steven Lehmann (70. Bruno Zelder), Johannes Radnitz, Benjamin Peschk (46. Andy Ehrlich), Dennis Halka, Sven Borrack (78. Stefan Müller), Randy Schröder

SV Teupitz/Groß Köris: Enrico Isdepski, Marco Heyn, Sven Balkow, Marcel Acker, Tobias Just, Daniel Groger, Alexander Mieles, Dennis Stiehl, Manuel Mieles (84. Stefan Schöne), Robin Lehmann (60. Sebastian Rödiger), Christoph Schuffenhauer (68. Robert Mittenzwei)

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Martin Gorgas (Branitz)

Zuschauer: 70

Gelbe Karte: - / Alexander Mieles (4.) (33.)

Auf sehr schwierigem Geläuf ein müder Kick der keinen Gewinner verdient hat. Die Gastgeber in sehr defensiver Aufstellung und wir ohne richtigem Zug zum Tor. So hatte jede Mannschaft zwei Chancen die man so nennen konnte woraus aber nichts Zählbares zustande kam. So hatte der sehr gute Schieri auch keine Mühe mit der Partie und erlöste beide Teams mit dem pünklichen Abpfiff.

SB

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Mit einem torlosen Unentschieden hat sich die TSG Lübbenau 63 vom SV Teupitz/Groß Köris getrennt und dabei wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen gelassen. Das Spiel hatte nach 90 Minuten auch keinen Sieger verdient. Was beide Mannschaften den Zuschauern zumuteten, hatte mit Fußball nichts zu tun. Gerade vom Gastgeber hatte man sich mehr versprochen. Wenn die Truppe schon mit dem Rücken zur Wand steht, sollte von den Spielern schon mehr verlangt werden können. Einigen Akteuren scheint der Erfolg vom letzten Auswärtsspiel zu Kopf gestiegen zu sein. Nicht einmal Kampf, sondern eher Krampf schien die Devise zu sein. Was von beiden Seiten an Fehlpässen geboten wurde, war eines Fußballspieles nicht würdig. So froren die Zuschauer nicht nur der Temperaturen wegen. Die TSG besaß im ganzen Spiel nur eine nennenswerte Tormöglichkeit. Nach einem langen Abschlag von Christoph Vanecek landete der Ball bei Benjamin Peschk, der jedoch freistehend nicht am Gästekeeper Enrico Isdepski vorbei kam (34.). Die Gäste standen dem jedoch in Nichts nach und hatten in 90 Minuten auch nichts Erwähnenswertes entgegen zu setzen. Harmlose Schüsse bedeuteten für Christoph Vanecek keine Probleme. Lediglich nach einer Ecke gab es ein kurzes Durcheinander im Lübbenauer Fünfmeterraum (65.). So war es auch nicht verwunderlich, dass Schiedsrichter Martin Gorgas pünktlich nach 90 Minuten abpfiff und dem Trauerspiel ein Ende setzte. Den Gästen kam dieser Punkt sicherlich gelegen, die Hausherren müssen sich dagegen zukünftig mehr bemühen, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht aus den Augen zu verlieren. mvl

SG Michendorf (3.) - Teltower FV (12.) 1:0 (1:0)

SG Michendorf: Raik Rückborn, Patrick Walter

Teltower FV: Stefan Fellenberg, Mirsad Stollaj, Christian Baatz, Hagen Zebisch

Tore: 1:0 Stephan Woite (8.)

Schiedsrichter: Darcy Goldschmidt (Beetz)

Zuschauer: 45

Gelbe Karte: Raik Rückborn (6.), Patrick Walter / Stefan Fellenberg (2.), Mirsad Stollaj (6.), Christian Baatz (3.), Hagen Zebisch (2.)

Das mit Spannung erwartete Kreisderby entschied die SG Michendorf gegen den Teltower FV knapp mit 1:0 (1:0) für sich. Damit verringerten die Michendorfer als Siebter mit 25 Punkten den Rückstand auf den Kontrahenten (Platz fünf) auf einen Zähler.Der Sieg der Gastgeber war wegen der großen Chancenvorteile hochverdient und hätte auch höher ausfallen können. Dennoch: Der Siegtreffer fiel äußerst kurios. Ein Einwurf von Nico Laubrich segelte in den Teltower Strafraum, der Ball tippte kurz auf und senkte sich hinter Torhüter Mario Jähnke ins Netz – eigentlich ein irreguläres Tor. Doch Schiedsrichter Goldschmidt (Kremmen) erkannte den Treffer nach Befragung seines Assistenten an, der eine Zwischenberührung von Stefan Woite (8.) gesehen haben wollte. In der Folge hätten Laubrich, Woite und Maik Ebel den Vorsprung sogar ausbauen können. Erst nach dreißig Minuten kam Teltow besser ins Spiel, verstand es aber nicht, sich gute Gelegenheiten gegen eine von Christian Müller gut organisierte Michendorfer Abwehr herauszuarbeiten. Zudem wurde Torjäger Mirsad Stollaj von Raik Rückborn hautnah bewacht. Bis zum Ende blieb die Partie wegen des knappen Spielstandes spannend. Weitere Treffer fielen aber nicht. „Wir gewannen zu Recht, versäumten es aber, den Sack frühzeitig zuzubinden“, bilanzierte Michendorfs Trainer André Kather. Sein Gegenüber Ingo Hecht lobte „die kämpferische Steigerung“ seiner Elf gegenüber den vorangegangenen Spielen. „Das reichte aber gegen eine gute Michendorfer Mannschaft nicht.“

Dieter Wolff

BSV Mittenwalde (11.) - FSV 63 Luckenwalde II (7.) 3:0 (3:0)

BSV Mittenwalde: Karsten Wiest

FSV 63 Luckenwalde II: Daniel Krenz, Robert Troch, Marco Grahl, Eric Haake (35. Thomas Eichelbaum), Robert Grünow, Alexander Sieg, mytro Fomin (80. Peter Baade), Marko Fitzke, Marcel Friedrich, Markus Mlynikowski, Valjon Strana (60. Stefan Dorst)

Tore: 1:0 Dave Pöggel (7.); 2:0 Toni Wolter (32.); 3:0 Rene Maaß (37.)

Schiedsrichter: Danny Zimmanick (Berlin)

Zuschauer: 65

Gelbe Karte: Karsten Wiest (5., gesperrt) / Marco Grahl (2.), Thomas Eichelbaum (3.)

Im Landesklassen-Fußball drängen sich Superlative gemeinhin nicht gerade auf. Doch der Mittenwalder 3:0-Sieg über den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer FSV Luckenwalde II durfte am Sonnabend schon als Sensation gelten. Auch weil die Gastgeber zumindest in der ersten Hälfte eine sehr ansprechende Leistung boten. „Endlich wurde umgesetzt, was wir uns im Training erarbeitet haben“, freute sich Trainer Jens Hortig. „Die drei Punkte sind wichtig. Doch wenn wir am kommenden Wochenende nicht nachlegen, ist der Sieg nicht viel wert.“Während die Mittenwalder angenehm überraschten, neben Kampfgeist in der ersten Halbzeit auch gelungene spielerische Aktionen boten, blieben die Luckenwalder jeden Nachweis schuldig, warum sie an der Tabellenspitze stehen. Schon nach sechs Minuten gingen die Gastgeber in Führung, wobei Pöggel reichlich Raum hatte, den Ball aus acht Metern neben den linken Pfosten zu knallen. Nachdem sich Bretschneider das Leder auf der rechten Seite erlaufen hatte, nutzte Wolter die Flanke zu einem Bilderbuch-Kopfballtor (31.). Fünf Minuten später wurde die Luckenwalder Abwehr überspielt, und Maaß traf zum 3:0 ins linke untere Eck.In der zweiten Halbzeit, die eher zerfahren wirkte, hatten die Gastgeber kein Problem, den Vorsprung zu behaupten. Nur die Zuschauer murrten schon, warum sich ihre Mannschaft nun diesem „Luckenwalder Gemauke“ anpasse. (rr)

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Es ist passiert. Der Spitzenreiter kassiert die erste Saisonniederlage. Beim Tabellenvorletzten BSV Mittenwalde verlieren die Luckenwalder Reservisten mit 0:3 recht deutlich.Die Gäste boten gegen den Kampfeswillen der Platzherren nicht genügend Paroli. Schnell geriet der Favorit ins Hintertreffen. Dave Pöggel (7.) erzielte das 1:0, das zusätzlich Kräfte bei den Mittenwaldern freigesetzt hat.Von den Luckenwaldern war wenig zu sehen. Sie beschäftigten sich mehr mit dem tiefen Boden und verpassten es so, für einen vernünftigen Spielaufbau zu sorgen. Für FSV-Trainer Ronny Karcher ist es unverständlich, dass auf einem fast unbespielbaren Platz vor der Landesklassenpartie noch eine Alt-Herren-Begegnung ausgetragen wurde.Vor der Pause sorgte Mittenwalde durch Toni Wolter (32.) und René Maaß (37.) für die Vorentscheidung. Nach dem Seitenwechsel bemühen sich die Luckenwalder um eine Ergebniskorrektur. Als jedoch Marco Grahl in der 55. Minute nach wiederholtem Foulspiel mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen geschickt wird, ist die Partie endgültig entschieden.„Unsere erste Punktspielniederlage nach fast einem Jahr. Zuletzt haben wir am 18. April 2009 in Schenkenberg auch mit 0:3 verloren“, erklärt FSV-Coach Karcher.Glück hat der Spitzenreiter dennoch, weil der ärgste Verfolger Golßen ebenfalls gepatzt hat. (fn)

Ruhlsdorfer BC 1923 (N) - SV Siethen 1977 (N) 0:1 (0:1)

Ruhlsdorfer BC 1923: Philip Mehles, Michael Alexander

SV Siethen 1977: Torsten Feger, Steffen Grunert

Tore: 0:1 Maik Eidtner (23.)

Schiedsrichter: Ronald Scholz (Königs Wusterhausen)

Zuschauer: 37

Gelbe Karte: Philip Mehles (6.), Michael Alexander / Torsten Feger (2.), Steffen Grunert

„Wir waren heute nicht schlechter als der Tabellendritte. Ein Fehler war spielentscheidend, das ist schon bitter“, zieht Björn Kerstein, der den aus privaten Gründen fehlenden RBC-Trainer Markus Wolf auf der Bank vertreten hat, Bilanz.Die Ruhlsdorfer doppelten die Siethener Schlüsselspieler Grunert, Eidtner und Ludwig. Gefährliche Gästeangriffe blieben so Mangelware. Doch nach einer harmlosen Flanke führt ein Missverständnis zwischen Carsten Kuhle und RBC-Keeper Matthias Kühnen zum einzigen Treffer der Partie durch Maik Eidtner.Die Ruhlsdorfer bleiben durch Freistöße und schnelle Konter gefährlich. Die besten Chancen bis zur Pause vergab jeweils Mike Körner.Direkt nach Wiederanpfiff hätte der Ausgleich fallen müssen, doch Christian Ebert setzt den Ball nach guter Mehles-Flanke neben den Kasten.Der RBC drängte Siethen in die eigene Hälfte. Klare Chancen erarbeiten sich die Platzherren allerdings bis auf einen Freistoß von Alexander Michael nicht.

Co-Trainer Kerstein bringt mit Marcel Schwarm und Philipp Steinhaus frische Kräfte für die Schlussoffensive. Auf der anderen Seite kann Eidtner die freien Räume bei zwei Kontern nicht nutzen, da Lehmann beziehungsweise Keeper Kühnen im letzten Moment klären. Die Partie bleibt spannend. Allerdings ohne ein Happy End für den RBC. (fn/nn)

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Der SV Siethen hat seine beeindruckende Rückrundenserie mit einem 1:0 (1:0)-Sieg in Ruhlsdorf fortgesetzt. Der Aufsteiger feierte bereits den dritten Sieg im dritten Spiel der Landesklasse Mitte nach der Winterpause. Trainer Ronald Schäfer musste mit Andreas Mier, Marcel Lubasch, Thomas Duchon, Akim Böhm und Michael Fritzsch gleich auf fünf bewährte Akteure verzichten. Der Spielfluss war aus diesem Grunde nicht wie gewohnt gegeben, aber die Einstellung aller Spieler auf den einzelnen Positionen war hervorragend.Erst in der 12. Minute gab so etwas wie eine kleine Möglichkeit für die Ruhlsdorfer, die sich viel vorgenommen hatten und für die 4:0-Hinspielniederlage Revanche nehmen wollten. Das Tor des Tages fiel dann schon in der 22. Minute. Ein Ruhlsdorfer Abwehrspieler schlug eine „Kerze“ im eigenen Strafraum und es folgte darauf viel Gedränge. Maik Eidtner schaltete am besten. Aus schier unmöglichen Winkel schoss er den Ball ins Tor.Auch im zweiten Abschnitt überzeugte der SVS in der Abwehr, musste aber bis zum Schlusspfiff hellwach bleiben, die Führung konnte nicht ausgebaut werden. Maik Eidtner hatte die beiden besten Chancen, alles klarzumachen. Zweimal (83./84.) lief er allein auf den Ruhlsdorfer Torwart zu, ungewohnt für ihn, dass er nicht treffen konnte. ha

RSV Eintracht 49 Teltow (N) - SV Blau-Weiss Straupitz (N) 9:1 (5:1)

RSV Eintracht 49 Teltow: Peter Klytta (60. Toni Ölke), Alexander Dux, Jan Diekmann, Pascal Maschmann, Christian Schröter, David Sommer (61. Paul Langleist), Johannes Kühn, Bastian Zenk, Marcus Gawlik, Maik Priegnitz (71. Tim Hocke), Manuel Hannemann

SV Blau-Weiss Straupitz: Jan Friedersdorf, Daniel Schulz, Dirk Schieban, Mario Richter, René Matschenz (35. Michael Halko), Danilo Halko, Ben Smalla, Marcus Buder, Martin Jerol (46. Daniel Pöscha), Marcus Jugan, Ralf Guttke

Tore: 0:1 Ben Smalla (5.); 1:1 Bastian Zenk (21.); 2:1 Marcus Gawlik (29.); 3:1 Maik Priegnitz (33.); 4:1 Maik Priegnitz (40.); 5:1 Maik Priegnitz (42.); 6:1 Maik Priegnitz (70.); 7:1 Manuel Hannemann (82.); 8:1 Manuel Hannemann (84.); 9:1 Paul Langleist (90.)

Schiedsrichter: Norbert Koch (Königs Wusterhausen)

Zuschauer: 38

Gelbe Karte: Bastian Zenk, David Sommer, Jan Diekmann / Marcus Jugan (5., gesperrt), Dirk Schieban (8.)

Der RSV Eintracht Teltow entwickelt sich zur Torfabrik. Mit dem 9:1 (5:1) gegen Blau-Weiß Straupitz brachte es die Elf mit dem neuen Trainer-Duo Dragan Radic / Roger Göring bereits auf 50 Saisontreffer – kein anderes Team der Fußball-Landesklasse Mitte war bisher erfolgreicher. Doch benötigte das RSV-Torefestival einen Weckruf durch Gäste-Stürmer Ben Smalla, der das Schlusslicht in der 5. Minute überraschend in Front schoss. Danach boten die Gastgeber sehenswerten Fußball. Bastian Zenk (21.) per verwandeltem Foulelfmeter, Marcus Gawlik (29.) und Maik Priegnitz mit einem Hattrick in der 33., 40. und 42. Minute sorgten für einen beruhigenden Pausenvorsprung. Nach dem Wechsel setzte Priegnitz (70.) noch einen drauf, ehe Manuel Hannemann (82.,84.) selbst traf. Den Schlusspunkt setzte Paul Langleist (89.). Am morgigen Dienstag (19 Uhr) erwartet Teltow den SV Teupitz/Groß Köris zum ersten Nachholspiel. Dieter Wolff

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Die Auswärtsmisere des Blau-Weiß Straupitz in der Landesklasse hält auch nach dem zehnten Auftritt in der Fremde an. Diesmal setzte es sogar eine deutliche Packung, die auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung ging.Die Gastgeber aus Stahnsdorf ließen sich trotz des frühen 0:1 durch Ben Smalla in der fünften Minute nicht schocken und zeigten technisch sehr guten Fußball. Ihnen kam dabei sicher auch der kleine Kunstrasenplatz entgegen, auf dem das Spiel überraschend stattfand. Da auf Straupitzer Seite niemand mit diesem Untergrund gerechnet hatte, hatte auch kein Spieler das ideale Schuhwerk im Gepäck, was allerdings nicht als Ausrede für die desolate Leistung herhalten kann.Dabei hielten die Gäste bis zum 3:1 für Teltow ordentlich mit. Zwar folgte dem Ausgleich per Foulelfmeter (22.) wenige Minuten später die 2:1-Führung nach gutem Zuspiel vom rechten Flügel. Danach hätte das Resultat jedoch wieder ausgeglichen sein können, wenn Ben Smallas Schuss nach einer Ecke von Martin Jerol nicht nur den Pfosten getroffen hätte.So nahm das Unheil seinen Lauf. Noch vor der Halbzeitpause schraubte Mike Priegnitz mit einem lupenreinen Hattrick den Spielstand auf 5:1. Er profitierte dabei vor allem vom spielstarken Mittelfeld, das den Straupitzern kaum Luft zum Atmen gab. Jedoch befand er sich bei den ersten beiden Treffern in abseitsverdächtiger Position.Im zweiten Durchgang hatten die Gäste nur noch ein Ziel : kein Debakel. Zunächst sah es gut aus, da Teltow zwar weiterhin den Ball sehr gut laufen ließ, ihn aber nicht im Tor unterbringen konnte. Erst in der 71.Mïinute war es wieder Mike Priegnitz, der nach einem tödlichen Pass seinen Viererpack vollendete.Auch nach dem sechsten Tor hatte der Gastgeber noch nicht genug. Den Blau-Weißen blieben nur vereinzelt Chancen, doch ein weiteres Ehrentor fiel nicht. Dafür schlug das Leder in den letzten zehn Minuten, in denen Teltow alles zu gelingen schien, noch drei weitere Male im Gästegehäuse ein. Die konnten sich bei ihrem Schlussmann Jan Friedersdorf bedanken, dass es nicht schlimmer wurde.

Daniel Schulz

FC Borussia Belzig 1913 (4.) - VfB Trebbin (10.) 0:1 (0:1)

FC Borussia Belzig 1913: Nikolas Dietzmann, Steven Hoppe

Tore: 0:1 David Bystry (14.)

Schiedsrichter: Christian Jung (Berlin)

Zuschauer: 76

Gelbe Karte: Steven Hoppe (3.), Nikolas Dietzmann / -

Beide Hoffnungen der Borussen gingen nicht in Erfüllung. Es gab eine 0:1-Niederlage gegen den VfB Trebbin und so nicht den ersten Punktspiel-Erfolg 2010. Und das Wetter war erst gut nach dem Gegentor.Mit dem Anpfiff gab es bei dem vorgezogenen April-Wetter einen heftigen Regenschauer. Und dieser kalten Dusche folgte die nächste in der 14. Minute. Nach einem Tohuwabohu in der Borussia-Abwehr zog VfB-Torjäger David Bystry direkt ab und der Ball fand den Weg ins Netz.„Da wussten wir, dass es gegen diese kompakte Mannschaft ganz schwer wird, den Rückstand zu egalisieren“, meinte Frank Leppek, Trainer der Bad Belziger. „Spielerisch lief es etwas besser als eine Woche zuvor in Königs Wusterhausen. Doch im Strafraum sind wir zu harmlos, wenn wir nicht die komplette erste Elf aufbieten können.“Verlief die erste Hälfte im Heinrich-Rau-Stadion, wo nach zwanzig Minuten der Regen aufhörte und dann für längere Phasen sogar die Sonne schien, noch recht ausgeglichen, zeigten die Borussen bei besserem Wetter ein besseres Spiel. Das lag auch daran, dass Frank Leppek in Halbzeit zwei mit drei Stürmern spieIen ließ. So lief der Ball fast ausschließlich in Richtung Tor der Gäste. Lediglich zwischen der 60. und 70. Minute wogte das Geschehen noch einmal auf und ab. Erst lenkte VfB-Torwart Toni Erne einen Schuss von Sebastian Metz an den Innenpfosten (62.). Der wagte einen gewaltigen Schuss als Bogenlampe über den fünf Meter vor dem Kasten stehenden Schlussmann, der dem Spielgerät aber mit toller Parade noch den Weg ins Netz verwehrte. Dann musste sein Gegenüber Christoph Schleiß wie kurz vor dem Halbzeitpfiff gegen einen frei vor ihm auftauchenden Trebbiner klären (64.). Und wieder zwei Minuten später holte Erne einen platzierten Flachschuss von Lars Leschke aus dem Eck. „Es gibt solche Tage, da will der Ball einfach nicht über die Torlinie“. meinte Borussia-Trainer Frank Leppek. Er spielte dabei vor allem auf die letzten 240 Sekunden der Partie an. Da gingen zwei Kopfbälle nach Ecken um Zentimeter am Pfosten vorbei, wo Toni Erne machtlos gewesen wäre. Und als Trainersohn Lars eine tolle Flanke am langen Pfosten volley aufs kurze Eck knallte, traf er einen VfB-Spieler. „Ein Unentschieden war möglich“, meinte Gästetrainer Walter Kornmüller. „Wir hatten aber einen tollen Torwart und zeigten uns sehr geschlossen. Die Bogenlampe hätte wohl kein anderer Landesklassen-Keeper gehalten.“ Außer ihm stark: Schiri Christian Jung sowie die Assistenten Stefanie Dressler und Florian Gojert.

Klaus Nüsser

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Sieben Punkte aus drei Rückrundenspielen, die Trebbiner VfB-Fußballer sind sehr erfolgreich in den zweiten Teil der Saison gestartet. Erstmals unter ihrem Trainer Walter Kornmüller haben sie am Sonnabend den Rasen des Belziger Heinrich-Rau-Stadions als Sieger verlassen.Mann des Spiels war VfB-Keeper Toni Erne, der den Gästen mit mehreren Glanztaten den Sieg festgehalten hat. „Toni hat überragend gehalten“, sagt sein Trainer Walter Kornmüller.Das Siegtor der Trebbiner markiert David Bystry nach genau einer Viertelstunde. Wenig später bewahrt Erne nach einem Fehlpass von Sebastian Behrendt den VfB vor dem Ausgleich. Der Keeper zeigt Nervenstärke. Erne bleibt gegen den anstürmenden Belziger Angreifer lange stehen und gewinnt. Kurz vor der Pause hätte Daniel Steinhaus auf 2:0 erhöhen können, doch er scheitert.Zu Beginn des zweiten Durchgangs muss Tobias Braun verletzt ausgewechselt werden. Die daraus resultierenden Umstellungen in der VfB-Elf bringen jedoch nicht den gewünschten Erfolg.Belzig gewinnt mehr und mehr Spielanteile, aber Toni Erne im Trebbiner Tor bringt die auf den Ausgleich setzenden Borussen immer wieder zur Verzweiflung. (fn)

BSV Mittenwalde (11.) - Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 5:1 (1:1)

BSV Mittenwalde: Matthias Gericke

Ruhlsdorfer BC 1923: Jerry Klaer

Tore: 0:1 Mike Kürner (5.); 1:1 Sven Lufsky (20.); 2:1 Björn Quappe (Eigentor, 59.); 3:1 Björn Quappe (Eigentor, 62.); 4:1 Maik Brunsch (69.); 5:1 Andreas Briesemeister (90.)

Schiedsrichter: Marcello Jochim (Zerkwitz)

Zuschauer: 50

Gelbe Karte: Matthias Gericke (3.) / Jerry Klaer (4.)

Nach einer Gruselrückrunde und dem Sturz auf den vorletzten Tabellenplatz steht der Ruhlsdorfer BC vor einem Scherbenhaufen. Die 1:5-Pleite im Kellerduell beim BSV Mittenwalde war für RBC-Trainer Markus Wolf zudem der berühmte Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt. Der Coach stellte gleich nach dem Schlusspfiff sein Amt zur Verfügung. „Auch nach dem ich eine Nacht darüber geschlafen habe, bleibe ich bei meinen Entschluss“, erklärte Wolf gestern.20 Minuten lang boten die Ruhlsdorfer am Sonnabend in Mittenwalde noch eine passable Leistung. Mike Körner brachte die Gäste nach einem Mehles-Freistoß sogar in Front (5.). Ab der 20. Minute brach allerdings das Unheil über den RBC herein. Eine tragische Rolle spielte dabei Björn Quappe. Er legt nicht nur zum 1:1 durch Sven Lufsky auf (20.), sondern besorgt die beiden folgenden Gegentreffer (59., 62.) gleich selbst. Tino Bretschneider (67.) und Toni Wolter (90.) stellen den Endstand her. (fn)

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In der Fußball-Landesklasse verbesserte sich BSV Mittenwalde am Sonnabend durch einen 5:1-Heimsieg über den Tabellennachbarn Ruhlsdorfer BSC auf den zwölften Platz. „Wir waren diesmal anders aufgestellt, um mit schnellen Vorstößen über die Außenpositionen das Mittelfeld zu entlasten“, erklärte Trainer Jens Hortig. „Dieses Prinzip wurde von der Mannschaft auch gut umgesetzt.“Zunächst mussten die Gastgeber aber einen Rückschlag verdauen, gerieten sie doch in der 4.Minute in Rückstand. Torwart Rechenberg ließ einen 22-m-Freistoß prallen, und im Nachsetzten kamen die Ruhlsdorfer zur Führung. Doch hatten die Mittenwalder das Geschehen bald wieder unter Kontrolle. Nach Freistoßvorlage verfehlte Maaß knapp das Ziel (12.). Als der Ball nach Eckstoß noch im Gäste-Strafraum auftippte, drückte Lufsky das Leder zum 1:1-Ausgleich über die Linie (20.).Die Mittenwalde hatten vor der Pause Gelegenheit, die Führung gelang ihnen aber erst nach knapp einer Stunde Spielzeit. Wobei ein Ruhlsdorfer Abwehrspieler eine hohe Eingabe ins eigene Tor verlängerte. Auch das 3:1 war ein Ruhlsdorfer Selbsttor. Bei einem missglückten Rückspiel zum Torwart bekam der Ball so viel Drall, so dass der Rettungsversuch vergebens war (62.).Die Gäste strahlten keinerlei Angriffsgefahr mehr aus. Dagegen kamen die BSV-Fußballer noch zu zwei Toren. Nach Eckstoß traf Brunsch per Fallrückzieher zum 4:1 (67.). Eine weitere Ecke führte zum 5:1-Endstand. Gericke ließ den Ball passieren, Briesemeister vollendete (69.). (eb)

SV Blau-Weiss Straupitz (N) - FC Borussia Belzig 1913 (4.) 2:4 (0:4)

SV Blau-Weiss Straupitz: Daniel Pöscha, Daniel Schulz, Dirk Schieban, Mario Richter, Marcus Buder, Danilo Halko, René Matschenz (83. Michael Halko), Ben Smalla, Martin Jerol (46. Silvio Fechner), Marcus Jugan, Ralf Guttke (53. André Mietk)

FC Borussia Belzig 1913: Eric Mandelkow

Tore: 0:1 Nikolas Dietzmann (11.); 0:2 Lars Leschke (17.); 0:3 Lars Leppeck (40.); 0:4 Lars Leschke (42.); 1:4 André Mietk (65.); 2:4 Marcus Jugan (87.)

Schiedsrichter: Sten Seliger (Finsterwalde)

Zuschauer: 57

Gelbe Karte: Daniel Schulz (2.), Marcus Jugan (6.), Mario Richter (2.), Danilo Halko (4.), Silvio Fechner (5., gesperrt) / -

Gelb/Rote Karte: - / Eric Mandelkow (78.)

Entscheidung fiel schon vor der Pause

Nach zuletzt zwei gewonnen Heimspielen setzte es in der Partie gegen Belzig die erste Niederlage auf eigenem Platz nach der Winterpause. Die Gäste legten dabei den Grundstein in der ersten Hälfte mit einer komfortablen 0:4 Führung. Allein drei Tore fielen nach Standardsituationen und offenbarten somit eine Schwäche der Heimelf.

Schon nach elf Minuten zappelte der Ball das erste Mal im Netz. Ein Freistoß von der linken Seite köpfte der Belziger Abwehrspieler Nikolas Dietzmann unbedrängt aus zwölf Metern an Daniel Pöscha vorbei ins Tor. Wenig später folgte der nächste Kopfballtreffer. Diesmal stieg Lars Leschke nach einer Ecke höher als seine Gegenspieler und erhöhte auf 0:2 (17.).Danach schien sich Straupitz zu fangen und hätte beinahe durch Dirk Schieban verkürzen können. Sein Schuss nach guter Freistoßablage von Danilo Halko konnte der Belziger Torhüter Christoph Schleiß aber gut entschärfen (35.).Wie schon in den letzten beiden Auswärtspartien der Straupitzer schlich sich bei ihnen kurz vor der Halbzeitpause erneut der Schlendrian ein. Denn wiederholt konnte der Gegner innerhalb von ganz kurzer Zeit doppelt treffen und somit einen Vier-Tore-Vorsprung herausschießen. Beide Treffer waren allerdings unhaltbar und auch sehenswert für die Zuschauer. Erst schob Lars Leppek den Ball aus 16 Metern in die lange Ecke, dann schlenzte Lars Leschke einen Freistoß von der Strafraumkante direkt unter die Latte.Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte Straupitz zunächst Glück nicht noch einen fünften Gegentreffer zu kassieren. Sebastian Metz hatte bei seinem Lupferversuch jedoch nicht genug Präzision im Schuss. Dann nahm der Gastgeber das Zepter des Handelns in die Hand und gab sich trotz des Rückstands nicht geschlagen. Mit dem Kopfballtor durch André Mietk nach einer Ecke (65.) keimte sogar nochmal Hoffnung auf einen Punktgewinn auf.Diese wurde sogar noch größer als der Belziger Eric Mandelkow mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wurde. Allen Offensivbemühungen zum Trotz war mehr als das 2:4 durch Marcus Jugan drei Minuten vor Schluss nicht mehr drin. Der Sieg für die Borussia geht am Ende auch in Ordnung, da Blau-Weiß vor der Pause dem Gegner zu viel Raum ließ.

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Mit 4:2 gewann der FC Borussia Belzig beim Tabellenletzten Blau-Weiß Straupitz und feierte damit den ersten Erfolg im Jahr 2010. Dabei zeigte der Gast eine vorzügliche erste Halbzeit, denn zur Pause stand es 4:0 für die Bad Belziger.„Es war schwer, auf dem sehr holprigen Platz mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen“, berichtete ein hochzufriedener Borussia-Trainer Frank Leppek. „Aber wir waren in der ersten Halbzeit klar überlegen, gestatteten dem Gastgeber nur eine Tormöglichkeit. Dabei reagierte unser Torwart prima.“Ihre Vorteile drückten die Bad Belziger endlich mal wieder in Toren aus. „Erfreut hat mich dabei, dass diesmal drei Treffer aus Standardsituationen dabei waren, was uns in letzter Zeit selten glückte“, so der Borussia-Verantwortliche. Erst traf Nicolas Dietzmann per Kopfball nach Freistoß von Lars Leschke (11.), dann Lars Leppek per Kopf nach einem Eckball (18.) und danach Lars Leschke mit einem Freistoß zum 4:0 (42.). Zwei Minuten zuvor war er bereits mit einem überlegten 16-Meter-Schuss ins rechte Toreck zum 3:0 erfolgreich. Mit diesen vier Treffern war die Begegnung eigentlich gelaufen, denn niemand glaubte noch an eine Wende in dieser bis dahin einseitigen Partie.„In der zweiten Hälfte verloren wir jedoch den Spielfaden durch viele Umstellungen in der Mannschaft“, erklärte Frank Leppek. „Wir mussten dreimal wegen leichter Verletzungen wechseln, gerieten außerdem in Unterzahl und trotzdem war der Erfolg nicht wirklich in Gefahr.“Da jedoch passende Einwechsler für die vakanten Positionen fehlten, brachte jeder „Neue“ ein Verschieben der Borussen innerhalb des Teams. Hinzu kam, dass der große Vorsprung natürlich dazu führte, die ganze Sache etwas lockerer in Angriff zu nehmen. Der Gastgeber kam erst in der 65. Minute zum ersten Tor und gegen zehn Bad Belziger noch zum 2:4 (88.). Erik Mandelkow sah in Minute 76 die Ampelkarte. Wer am Sonnabend von den ausgewechselten und den schon verletzt fehlenden Spielern antreten kann, ist ungewiss. „Mal sehen, wie schlimm die Blessuren sind. Vielleicht ist Hendrik Bräuer dabei“, so Trainer Frank Leppek.K. N.

SV Siethen 1977 (N) - RSV Eintracht 49 Teltow (N) 1:1 (1:1)

SV Siethen 1977: Florian Hartwig

Tore: 0:1 Bastian Zenk (25.); 1:1 Akim Böhm (43.)

Schiedsrichter: Steffen Hannemann (Berlin)

Zuschauer: 56

Gelbe Karte: Florian Hartwig / -

Teltower FV (12.) - FSV 63 Luckenwalde II (7.) 0:4 (0:3)

Teltower FV: Edgar Hecht, Mirsad Stollaj, Benjamin Kuppke

FSV 63 Luckenwalde II: Daniel Krenz, Robert Troch, Eric Haake (70. Thomas Eichelbaum), Sebastian Gericke, Cody Cook, Marko Fitzke, Sebastian Lozanski, Tobias Dittmann, Stefan Dorst, Marcel Friedrich (82. Robert Grünow), Markus Mlynikowski (82. Alexander Sieg)

Tore: 0:1 Tobias Dittmann (3.); 0:2 Sebastian Lozanski (26.); 0:3 Tobias Dittmann (35.); 0:4 Marcel Friedrich (48.)

Schiedsrichter: Thomas Glaß (Schulzendorf)

Zuschauer: 60

Gelbe Karte: Edgar Hecht (4.), Mirsad Stollaj (9.), Benjamin Kuppke (2.) / Eric Haake (6.)

Von Anfang an haben die Luckenwalder keine Zweifel aufkommen lassen, dass sie den Platz als Sieger verlassen wollen. Dieses Vorhaben setzten sie eindrucksvoll um.Tobias Dittmann hämmert den Ball knallhart zum 0:1 (3.) unter die Latte. Mit der frühen Führung im Rücken drücken die Luckenwalder die Platzbesitzer in die eigene Hälfte. Nach mehreren vergebenen Chancen erzielt Sebastian Lozanski (26.) den zweiten FSV-Treffer. Dittmann (35.) stellt schließlich den Halbzeitstand her.Der wenig beschäftigte FSV-Schlussmann Daniel Krenz zeigt sich bei der einzigen hochkarätigen Möglichkeit der Platzherren kurz vor der Pause auf dem Posten.

Gleich nach Wiederbeginn sorgt Marcel Friedrich (49.) mit dem vierten FSV-Treffer für die frühe endgültige Entscheidung.Mit diesem 4:0-Auswärtssieg meldet sich der Spitzenreiter nach seiner ersten Saisonpleite in Mittenwalde und einem spielfreien Osterwochenende erfolgreich im Punktekampf zurück. (fn)

SV Teupitz/Groß Köris (13.) - SG Michendorf (3.) 1:4 (0:2)

SV Teupitz/Groß Köris: Enrico Isdepski, Marco Heyn, Sven Balkow, Marcel Acker, Manuel Mieles, Christian Schöne, Sebastian Rödiger (60. Marcel Janetzki), Alexander Mieles, Stefan Schöne, Christoph Schuffenhauer (60. Michael Fischer), Dennis Stiehl (46. Robin Lehmann)

SG Michendorf: Lars Fröhlich, Christian Müller, Michael Handrick, Raik Rückborn (65. Sebastian Mösing), Nico Laubrich, Stephan Woite (86. Stefan Hausmann), Patrick Schenk, Marco Jentsch, Daniel Niendorf, Patrick Walter (78. Christian Kühne), Philipp Völker

Tore: 0:1 Patrick Walter (10.); 0:2 Daniel Niendorf (13.); 0:3 Patrick Walter (56.); 1:3 Christian Schöne (70.); 1:4 Marco Jentsch (74.)

Schiedsrichter: Thomas Buhl (Drahnsdorf)

Zuschauer: 81

Gelbe Karte: Marcel Acker (3.) (19.), Christian Schöne (6.) (36.), Manuel Mieles (3.) (55.), Marcel Janetzki (4.) (86.) / Raik Rückborn (8.) (28.), Marco Jentsch (31.), Patrick Walter (2.) (52.), Nico Laubrich (3.) (86.)

Ein Spiel zu dem mir eigentlich nicht viel zusagen bleibt. Das Endergebnis ist Aussage genug. Es hätte auch 7 zu 10 enden können nur der Gewinn der Partie hätte an ein Wunder gegrenzt. Die Gäste hellwach und in der ersten Hälfte klar besser . Ein Rückstand mit 4 Toren wäre durchaus möglich gewesen. Halbzeit 2 der blanke Schlagabtausch mit allem was Fussball sehenswert macht. Beide Teams schenkten sich nichts doch hatten die Gäste das bessere Ende für sich.Bitterer Tiefpunkt die schwere Verletzung von Dennis Stiehl der bei einem Zweikampf unglücklich fiel und sich zwei Finger der linken Hand brach. Von hieraus gute Besserung.

S.B.

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Die Landesklassen-Fußballer vom SV Teupitz/Groß Köris verloren am Sonnabend das Heimspiel gegen SG Michendorf überraschend deutlich mit 1:4. „Die Gäste haben die Chancen, die wir ihnen einräumten, auch konsequent ausgenutzt“, musste Trainer Frank Kache feststellen.Zudem bemängelte Kache, dass seine Mannschaft mal wieder die Anfangsphase vertrödelte. So geriet der SV Teupitz/Groß Köris auch schnell 0:2 in Rückstand (10., 13.).In der zweiten Halbzeit boten die Gastgeber dann eine bemerkenswerte kämpferische Steigerung und kamen durch Stefan Schöne und Lehmann zu verheißungsvollen Chancen. Doch der Anschlusstreffer gelang nicht. Dagegen musste nach einem langen Einwurf der dritten Gegentreffer hingenommen werden (60.).Zehn Minuten später konnte Christian Schöne auf 1:3 verkürzen. Nach Querabspiel von Stefan Schöne traf er aus 16 Metern. Es gab für die Groß-Köriser noch ein paar Möglichkeiten, das Ergebnis zumindest freundlicher zu gestalten. Weitere Tore wollten ihnen aber nicht gelingen. Dagegen kamen die Michendorfer im Kontern zum 1:4 (79.). (eb)

TSG Lübbenau 63 (9.) - SV 1885 Golßen (6.) 2:2 (0:2)

TSG Lübbenau 63: Christoph Vanecek, Marcel Rusch, Johannes Radnitz, Axel Noack (82. Paul Scharlow), Steven Lehmann (46. Ron Herrmann), Mathias Philipp, Dirk Goroncy (68. Arno Zelder), Randy Schröder, Benjamin Peschk, Sven Borrack, Bruno Zelder

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Marcus Schlichting (72. Ronny Leubner), Dirk Rösler, Henrik Fege (74. Andy Schröder), Stefan Wrobel, Nico Pötzschick, Steffen Schumann, Ronny Grün (85. Nico Walter), Toni Schmidt, Thomas König, Maik Grünwald

Tore: 0:1 Dirk Goroncy (Eigentor, 20.); 0:2 Ronny Grün (23.); 1:2 Ron Herrmann (51.); 2:2 Axel Noack (55.)

Schiedsrichter: Thomas Baumann (Guteborn)

Zuschauer: 50

Gelbe Karte: Sven Borrack (2.) / Henrik Fege (3.), Thomas König (2.), Maik Grünwald (6.), Ronny Grün (2.)

Erneutes Remis in Lübbenau

Die TSG konnte auch gegen Golßen keinen "Dreier" einfahren. Letztendlich trennte man sich nach einem 0:2 Rückstand zur Pause gegen die Gäste mit einem 2:2. Die Gäste drängten die Lübbenauer zu Beginn des Spiels in ihre Hälfte. Schon nach 2 Minuten mußte sich Christoph Vanecek bei einem Freistossaufsetzer von Ronny Grün mächtig strecken. Auch nach einer Ecke in der 15. Minute herrschte Konfusion vor dem Lübbenauer Gehäuse. Genau in dem Moment, als die TSG sich etwas befreien konnte, viel die Golßener 0:1 Führung. Nach einem langen Abschlag von Torsten Schmidt ließ Dirk Goroncy den Ball über den Hinterkopf streifen, gegen das aufsetzende Leder hatte Christph Vanecek das Nachsehen (20.Minute). Auch beim kurze Zeit später folgenden 0:2 sah Lübbenaus Dirk Goroncy nicht glücklich aus. Wieder berührte er den Ball mit dem Kopf, Christoph Vanecek konnte noch abwehren, doch den Abstauber verwandelte Ronny Grün (23. Minute). Benjamin Peschk hatte in der 25. Minute den Anschlußtreffer auf dem Kopf, doch nach einer Flanke von Marcel Rusch flog der Ball am Pfosten vorbei. Steffen Schumann setzte dann nach einer Ecke seinen Schuss auf die Lübbenauer Torlatte (35.). Nach der Pause zeigte die TSG dann endlich den Willen, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Nach einer Flanke von Axel Noack spitzelte Bruno Zelder den Ball am Golßener Torwart vorbei, doch ein Verteidiger schlug den Ball aus der Gefahrenzone (49.). In der 51. Minute konnte Ron Herrmann dann den 1:2 Anschlusstreffer erzielen. Nach einem weit getretenen Freistoss von Randy Schröder verwertete er den Ball am langen Pfosten. Nur 4 Minuten später konnte die TSG dann den verdienten Ausgleich erzielen. Nach einer Ecke war Axel Noack mit dem Kopf zur Stelle. Golßen hatte zusehenst Probleme, doch Lübbenau konnte kein weiteres Kapital daraus schlagen. Nach einem Golßener Konter klärten Axel Noack und Christoph Vanecek gemeinsam gegen Ronny Grün (66.) Auf der Gegenseite sorgten Ron Herrmann und Bruno Zelder nach einem Freistoss für Gefahr (68.). Dem starken Zwischenspurt mußten die Lübbenauer nun Triebut zollen, Torchancen konnten nun nicht mehr herausgespielt werden. In der 82. Minute schlug dann Mathias Philipp eine Eingabe für den umspielten Christoph Vanecek aus der Gefahrenzone. So blieb es beim gerechten Unentschieden, obwohl die TSG bei beiden Golßener Treffern gehörig mithalf.

Marko Vogl

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) - VfB 68 Herzberg (N) 2:2 (2:1)

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Tom Neumann, Björn Beutke, Peer Gülzow, Maik Weidauer

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Detlef Zimmermann (22. Manuel Richter), Holger Wiedemann, Joseph Scheimann, Rene Bommel, Dennis Milewsky, David Molks (60. Keven Schmidt), Fabian Zottmann, Daniel Höhne, Max de Araujo Freitas, Bruce Dosseh

Tore: 1:0 Sebastain Groggert (20.); 1:1 Bruce Dosseh (29.); 2:1 Stefan Schieche (44.); 2:2 Max de Araujo Freitas (85.)

Schiedsrichter: Sven Lange (Luckenwalde)

Zuschauer: 70

Gelbe Karte: Tom Neumann, Björn Beutke (5., gesperrt), Peer Gülzow (3.), Maik Weidauer (5., gesperrt) / Max de Araujo Freitas (4.), Manuel Richter (9.)

Wenn man 5 Minuten vor Ultimo noch den Ausgleich erzielt, dann kann man wohl von einem Punktgewinn sprechen. Vor der Partie hatte man sich beim VfB allerdings mehr vorgenommen. Den 1:0-Rückstand konnte Valentino per Abstauber ausgleichen und kurz vor der Pause geriet man abermals in Rückstand. Mehr als der Ausgleich in der 85. Minute durch Max sprang als Zählbares allerdings nicht mehr heraus. Positive Randerscheinung: Der VfB bleibt weiterhin auf Tabellenplatz 3!

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Eintracht Königs Wusterhausen trennte sich am Sonnabend in der Fußball-Landesklasse vom Tabellendritten VfB Herzberg 2:2. „Uns fehlte das dritte Tor“, bedauerte Trainer Stephan Rosenberg. „Wir verbuchten, über die 90 Minuten betrachtet, zwar Chancenvorteile, doch die Gäste haben in der Schlussphase mehr investiert. So entsprach ihr später Ausgleich auch dem Spielverlauf.“Das Königs-Wusterhausener Angriffsspiel wirkte von Anfang an gefährlicher, und nach zwanzig Minuten erzielten die Gastgeber auch den ersten Treffer. Einen Schuss von Schieche wehrte der Herzberger Torhüter ab, worauf Groggert den Ball ins Tor beförderte. Eintracht hatten danach noch zwei ganz dicke Chancen. Doch Schieche schoss aus zehn Metern Entfernung über die Latte, und Gülzow verfehlte nach gekonntem Solo ebenfalls den Kasten. Dagegen kamen die Gäste zum Ausgleich. Schlussmann Weichert ließ einen Schuss aus dem Rückraum abklatschen, und ein nachrückender Herzberger Angreifer staubte ab zum 1:1 (29.).Kurz vor der Halbzeitpause ging die Königs-Wusterhausener Mannschaft aber erneut in Führung. Björn Beutke zog das Leder von der rechten Seite scharf nach innen. Am langen Pfosten rutschte Schieche in die Schussbahn, und es stand 2:1 (44.).In der zweiten Halbzeit wurden zwei Herzberger Tore wegen Abseitsstellung nicht anerkannt. So blieb es lange Zeit beim 2:1. In der 80. Minute hatten die Gastgeber bei einem Überzahlangriff die Chance, für die Vorentscheidung zu sorgen. Doch der Versuch, den Ball noch einmal quer vorzulegen, misslang, und ein Verteidiger konnte die Gefahr abwenden.Die Herzberger setzten in der Schlussphase auf volles Risiko, lockerten ihre Abwehr und wurden dafür in der 87. Minute mit dem 2:2-Ausgleich belohnt. Voran ging ein Königs-Wusterhausener Ballverlust im Mittelfeld. Den folgenden Distanzschuss musste Torwart Weichert wiederum prallen lassen, und mit ihrem zweiten Abstaubertor retteten die Gäste noch einen Punkt. (eb)

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Trotz zwei kurzfristiger Absagen im Kader reiste der VfB nach Königs Wusterhausen, um zu punkten, auch wenn allen klar war, dass das nicht einfach werden würde. Ein misslungener Rückpass der Gastgeber stiftete die erste Verwirrung. Es wurden aber nur zwei Ecken für die Herzberger, die mit einem Distanzschuss von Molks über den Kasten endeten. Im Gegenzug hatte auch der VfB Glück, dass der freie Angreifer drüberschoss. In der 20. Minute mussten die Elbe-Elster-Herren dann erneut einen klaren Abseitstreffer hinnehmen. Und nicht genug damit, musste der VfB auch noch verletzungsbedingt Kapitän Zimmermann austauschen. Doch das Team steckte das weg.

Nach einer halben Stunde verwertete Valentino eine Freistoßeingabe von Richter zum 1:1-Ausgleich. Als „Valle“ dann einen Pass auf Zottmann spielte, war der Pfosten einem Treffer im Wege (38.). Nach einer Nachlässigkeit auf der linken Abwehrseite waren es wieder die Hausherren, die eine lange Eingabe am hinteren Pfosten zur Pausenführung verwerten konnten (44.). Der VfB gab sich aber nicht geschlagen, wurde nach Wiederanpfiff stärker. Valentino zerrte an den Ketten, hatte zweimal kein Glück. Auch Max rackerte unermüdlich. Er war angeschlagen, wollte raus, doch die Bank war leer. So kämpfte er weiter, und alle Herzberg-Fans gönnten ihm seinen Ausgleichstreffer, den er in der 88. Minute erzielte. Vorher noch wurde den 68ern vom Assistenten, der die Fahne beim 2:1 unten ließ, ein klares Tor von Zottmann nicht gegeben (82.). Wenn sich wirklich im Laufe der Saison Pech und Glück ausgleichen, muss letzteres bald reichlich kommen. Für die gewachsene Stärke der Mannschaft spricht trotz allem, dass sie nach den vergangenen fünf Führungstreffern der Gegner jeweils ausgleichen konnte. red/Stricker


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