Landesklasse Mitte 2009/10 (Stand 20.03.2010)

Ergebnisse und Tabelle

20. Spieltag

Samstag, 20.03.2010 15:00
  153 SV Siethen 1977 (N) BSV Mittenwalde (11.) 3:2 (2:1)  
  154 SV 1885 Golßen (6.)          
  155 FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 0:0    
  156 VfB Trebbin (10.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 1:1 (0:0)  
  157 SV Blau-Weiss Straupitz (N) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 2:1 (1:1)  
  158 FSV 63 Luckenwalde II (7.) SG Michendorf (3.) 2:2 (2:2)  
  159 Teltower FV (12.) TSG Lübbenau 63 (9.) 3:5 (1:2)  
  160 SV Teupitz/Groß Köris (13.) VfB 68 Herzberg (N) 2:0 (0:0)  
P   Verein Sp. S U N Diff. Tore Pkt. Heim Auswärts
1. (1.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 18 16 2 0 29 49 : 20 50 10 8 2 0 27 : 14 26 8 8 0 0 22 : 6 24
2. (2.) SV 1885 Golßen (6.) 15 11 2 2 15 34 : 19 35 9 8 0 1 23 : 11 24 6 3 2 1 11 : 8 11
3. (4.) SV Siethen 1977 (N) 16 9 4 3 13 37 : 24 31 9 5 3 1 23 : 14 18 7 4 1 2 14 : 10 13
4. (3.) VfB 68 Herzberg (N) 17 9 2 6 4 39 : 35 29 9 5 0 4 21 : 23 15 8 4 2 2 18 : 12 14
5. (5.) Teltower FV (12.) 16 8 2 6 8 42 : 34 26 9 6 1 2 28 : 14 19 7 2 1 4 14 : 20 7
6. (6.) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 17 7 5 5 8 29 : 21 26 7 5 1 1 18 : 12 16 10 2 4 4 11 : 9 10
7. (7.) SG Michendorf (3.) 17 6 4 7 -2 40 : 42 22 10 5 1 4 25 : 22 16 7 1 3 3 15 : 20 6
8. (8.) VfB Trebbin (10.) 16 4 9 3 7 27 : 20 21 8 2 5 1 11 : 7 11 8 2 4 2 16 : 13 10
9. (9.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 17 6 3 8 -5 28 : 33 21 8 4 3 1 15 : 8 15 9 2 0 7 13 : 25 6
10. (10.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 15 6 3 6 -6 24 : 30 21 8 4 2 2 17 : 13 14 7 2 1 4 7 : 17 7
11. (11.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 16 5 3 8 5 41 : 36 18 8 1 2 5 17 : 19 5 8 4 1 3 24 : 17 13
12. (12.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 16 4 3 9 -17 18 : 35 15 7 4 1 2 9 : 9 13 9 0 2 7 9 : 26 2
13. (14.) TSG Lübbenau 63 (9.) 17 3 2 12 -14 25 : 39 11 7 0 2 5 5 : 15 2 10 3 0 7 20 : 24 9
14. (13.) BSV Mittenwalde (11.) 16 2 2 12 -16 23 : 39 8 6 2 0 4 13 : 17 6 10 0 2 8 10 : 22 2
15. (15.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 17 3 2 12 -29 20 : 49 8 8 3 1 4 10 : 16 10 9 0 1 8 10 : 33 1

21. Spieltag

Samstag, 27.03.2010 15:00
  161     FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.)      
  162 VfB 68 Herzberg (N) SV 1885 Golßen (6.) 2:1 (1:1)  
  163 TSG Lübbenau 63 (9.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 0:0    
  164 SG Michendorf (3.) Teltower FV (12.) 1:0 (1:0)  
  165 BSV Mittenwalde (11.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 3:0 (3:0)  
  166 Ruhlsdorfer BC 1923 (N) SV Siethen 1977 (N) 0:1 (0:1)  
  167 RSV Eintracht 49 Teltow (N) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 9:1 (5:1)  
  168 FC Borussia Belzig 1913 (4.) VfB Trebbin (10.) 0:1 (0:1)  

SV Siethen 1977 (N) - BSV Mittenwalde (11.) 3:2 (2:1)

SV Siethen 1977: Thomas Duchon, Stefan Bernhöft

BSV Mittenwalde: Toni Wolter, Rajko Müller-Gruschwitz

Tore: 1:0 Oliver Ludwig (4.); 2:0 Marcel Lubasch (22.); 2:1 Dave Pöggel (45.); 3:1 Maik Eidtner (53.); 3:2 Tino Bretschneider (73.)

Schiedsrichter: Andreas Schade (Prettin)

Zuschauer: 55

Gelbe Karte: Stefan Bernhöft (3.) / Rajko Müller-Gruschwitz (2.), Toni Wolter (5., gesperrt)

Gelb/Rote Karte: Thomas Duchon (83.) / -

Die stark verjüngte Mannschaft des BSV Mittenwalde musste in der Fußball-Landesklasse Mitte erneut Lehrgeld zahlen. Beim SV Siethen gab es eine knappe 2:3-Niederlage.Der Spieltag begann etwas chaotisch. Die Gäste zogen sich in Siethen um und fuhren nach Ludwigsfelde, wo die Sachen zunächst im Auto blieben. Nach dem Spiel gab es dann eine freie Kabine.Die Siethener gingen früh in Führung, wobei eine Kopfballverlängerung im langen Eck landete (3.), und erhöhten per Konter auf 2:0 (22.). In der 45. Minute gelang noch der Anschlusstreffer, wobei Wiest einen Schuss von Pöggel abfälschte.Nach der Pause drohte dem Mittenwalder Tor kaum Gefahr. Doch dann verloren die Gäste den Ball an der Mittellinie, und SV Siethen kam zum 3:1 (60.). BSV Mittenwalde brauchte zehn Minuten, um sich von diesem Schock zu erholen, bestimmte dann aber in der Schlussphase das Geschehen. Es reichte jedoch nur zum 3:2-Anschlusstreffer, den Bretschneider erzielte. (eb)

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Erfolgreiches Umzugsritual – der SV Siethen hatte wieder ein Heimspiel und musste, wie bereits in der vergangenen Woche erneut auf den Kunstrasenplatz nach Ludwigsfelde ausweichen. Er siegte wie am vergangenen Spieltag auf ungewohntem Rasen. Der SVS schlug 3:2 den BSV Mittenwalde.Dabei verlief der Start holprig. Der jetzige Tabellendritte Siethen hatte 15 Minuten lang zu tun, um das Spiel in den Griff zu bekommen und das trotz einer schnellen 1:0-Führung durch Oliver Ludwig, der einen Freistoß von Steffen Grunert in das Tor lenkte. Es gab jedoch keine Beruhigung im Spiel des Gastgebers, der vermeintliche Außenseiter konnte das Zepter übernehmen, ohne sich dabei allerdings Torchancen zu erarbeiten. Erst nach dem Pfostenschuss von Grunert in der 16. Minute wachte die Schäfer-Elf richtig auf und folgerichtig fiel dann auch nach einem schönem Heber von Marcel Lubasch in der 22. Minute das 2:0. Ludwig und Lubasch waren die Torschützen, die auch im Hinspiel erfolgreich waren.Wer dachte, dass der SV Siethen nun seine Kreise ziehen würde, der sah sich getäuscht, es zog unverständlicherweise der Schlendrian ein. Und fast mit dem Pausenpfiff die Ernüchterung, denn Dave Pöggel erzielte den Anschlusstreffer, aus dem Gewühl heraus wurde sein Schuss noch unhaltbar abgefälscht.

Mit Beginn der 2. Halbzeit starteten die Gäste, beflügelt durch ihr Tor, recht druckvoll, wurden aber schon in der 55. Minute in ihrem Tatendrang gestoppt. Lubasch bereitete vor, sodass Mike Eidtner wieder das beruhigende 3:1 herstellen konnte. Dann aber wiederum stellten sich Unkonzentriertheiten bei Siethen ein und nach dem 3:2 von Timo Brettschneider in der 73. Minute sah es plötzlich nicht mehr gut aus. Hinzu kam, dass Thomas Duchon, der erst in der 65. Minute eingewechselt wurde, in der 83. Minute die Gelb/Rote Karte erhielt. Siethen musste also die Schlussphase in Unterzahl weitermachen, aber tat dies ordentlich. Mittenwalde agierte dann im Abschluss jedoch zu harmlos, sodass der SVS die letzte Möglichkeit des Spiels hatte – doch der Schuss von Grunert berührte nur die Latte. Trainer Ronald Schäfer zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden, nicht aber unbedingt mit der spielerischen Leistungen, da ist nach oben hin noch mehr drin. ha

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) - FC Borussia Belzig 1913 (4.) 0:0

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Maik Weidauer, Sebastain Groggert

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Pascal Reisner (Eisenhüttenstadt)

Zuschauer: 50

Gelbe Karte: Maik Weidauer (4.), Sebastain Groggert / -

Eintracht Königs Wusterhausen und Borussia Belzig trennten sich am Sonnabend in der Fußball-Landesklasse Mitte 0:0. „Einen Sieg hatte das Spiel auch nicht verdient“, erklärte Eintracht-Trainer Stephan Rosenberg, wobei beide Seiten arg ersatzgeschwächt waren. „Das Niveau blieb mäßig. Wir hatten etwas mehr Chancen.“

Nennenswerte Möglichkeiten boten sich eher noch in der zweiten Halbzeit. So setzte sich Schieche im Belziger Strafraum gegen zwei Verteidiger durch, wurde dann aber noch von einem dritten Gegenspieler gestört, so dass sein Schuss am Ziel vorbei ging. Groggert konnte in einer aussichtsreichen Szene allein auf den Torhüter zusteuern, verfehlte aber aus kurzer Distanz das Tor.Die Belziger kamen jeweils im Gegenzug zu zwei guten Gelegenheiten. Doch hielt Torhüter Weichert, der bei den Königs-Wusterhausener Gastgebern am ehesten überzeugen konnte, seinen Kasten rein. So wehrte er auch einen Schuss aus Nahdistanz ab. (eb)

VfB Trebbin (10.) - RSV Eintracht 49 Teltow (N) 1:1 (0:0)

RSV Eintracht 49 Teltow: Peter Klytta, Daniel Kühnel (78. Alexander Dux), David Diekmann, Tim Hocke, Pascal Maschmann, David Sommer, Christoph Kwasniewski, Bastian Zenk, Christian Schröter, Johannes Kühn, Manuel Hannemann

Tore: 0:1 Bastian Zenk (60.); 1:1 David Bystry (62.)

Schiedsrichter: Michael Lockan (Cottbus)

Zuschauer: 42

Für den RSV Eintracht Teltow reichte es beim favorisierten VfB Trebbin zum 1:1 (0:0)-Unentschieden. Ohne Langleist, Gawlik und Priegnitz tat sich der RSV schwer. Er ging durch Spielmacher Bastian Zenk (60.) in Führung, musste sich aber wenig später durch Bystry (62.) den Ausgleich gefallen lassen. D. W.

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Die Remiskönige der Landesklasse Mitte werden auch in der Rückrunde ihrem zweifelhaften Ruf gerecht. Das 1:1 gegen Eintracht Teltow ist bereits das neunte Unentschieden der Trebbiner in dieser Saison.„Mit dem Remis können beide Teams sehr gut leben“, sagt VfB-Trainer Walter Kornmüller. Seine Mannschaft bekam es mit einem sehr spielstarken Gast zu tun. Eintracht Teltow hatte mehr vom Spiel. Kreuzgefährlich waren die Gäste vor allem bei Standards.Die klareren Chancen besaßen allerdings die Trebbiner, doch Daniel Steinhaus (22.) und Nils Schröder (28.) nach guter Vorarbeit von David Bystry blieb im ersten Durchgang der Erfolg versagt.

Nach genau einer Stunde Spielzeit geraten die Gastgeber dann in Rückstand. Der vom SV Babelsberg 03 nach Teltow gewechselte Bastian Zenk war nach einem Freistoß zur Stelle und markierte die Gästeführung.Postwendend gelingt den Trebbinern aber der Ausgleich. Nach Schröder Pass ist Bystry zur Stelle und trifft zum 1:1 (62.).

„Ein Resultat, das absolut in Ordnung geht“, sagt Kornmüller. (fn)

SV Blau-Weiss Straupitz (N) - Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 2:1 (1:1)

SV Blau-Weiss Straupitz: Jan Friedersdorf, Daniel Schulz, Dirk Schieban, Mario Richter, René Matschenz (53. Marcus Buder), Martin Jerol, Danilo Halko, Silvio Fechner, Ben Smalla, Marcus Jugan (60. Michél Schröder), Ralf Guttke (82. André Mietk)

Ruhlsdorfer BC 1923: Marcel Schwarm, Philip Mehles

Tore: 0:1 Philip Mehles (3.); 1:1 Ralf Guttke (35.); 2:1 Ben Smalla (86.)

Schiedsrichter: Michael Nickusch (Spremberg)

Zuschauer: 68

Gelbe Karte: Marcus Jugan (4.), Marcus Buder (3.), Dirk Schieban (7.) / Marcel Schwarm (4.), Philip Mehles (5., gesperrt)

Gelb/Rote Karte: Silvio Fechner (90+3.) / -

Straupitz kämpft sich erneut zum Heimsieg

Eine ganze Menge Willen steckte in der Leistung von Blau-Weiß Straupitz am letzten Wochenende. Mit dem 2:1 Erfolg gegen den Ruhlsdorfer BSC bleibt der Mannschaft von Berndt Schötz weiterhin noch ein Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt.Doch die Begegnung hätte nicht schlechter für den Gastgeber beginnen können. Schon nach drei Spielminuten musste Straupitz einen 0:1 Rückstand hinterher laufen. Ruhlsdorf kam nach einem eigentlich harmlos getretenen Freistoß aus 25 Metern durch Philip Mehles zum Torerfolg. Begünstigt wurde dieser Treffer vom Straupitzer Rasen und einem Patzer des ansonsten sehr souveränen Jan Friedersdorf im Tor der Blau-Weißen.Danach schien die Heimelf geschockt und hatte Glück nicht noch höher in Rückstand zu geraten. Doch der Ruhlsdorfer Angreifer Christian Ebert konnte frei vor dem Kasten seine Chance nicht verwerten (11.).Die ersten Achtungszeichen für Straupitz setzten Danilo Halko per Fernschuss und Marcus Jugan, der nach einer Ecke nur den Außenpfosten traf. Geprägt von zahlreichen, teilweise auch harten Zweikämpfen sahen die Zuschauer, dass es bei diesem Spiel auf beiden Seiten um einiges ging.Straupitz entwickelte sich nach und nach zur spielbestimmenderen Mannschaft und kam demzufolge in der 35. Minute zum verdienten Ausgleich. Silvio Fechner und Ben Smalla erkämpften sich den Ball gut im Mittelfeld und leiteten den Ball zu Marcus Jugan weiter. Dessen Torschuss konnte noch abgewährt werden, die Kugel fiel aber genau vor die Füße von Ralf Guttke, der keine Probleme hatte das 1:1 zu erzielen.Kurz vor der Pause hatte Straupitz noch einmal Glück, dass ein Freistoß der Ruhlsdorfer aus dem Halbfeld nur an die Querlatte abgefälscht wurde.Nach dem Wiederanpfiff hatte der Straupitzer René Matschenz die erste Chance, sein Versuch ging aber zu unkontrolliert abgeschlossen am Tor vorbei. Ab der 60. Minute übten die Gäste aus Ruhlsdorf dann mächtig Druck aus. Auch Schiedsrichter Michael Nickusch sorgte mit einigen Entscheidungen dafür, dass die Partie immer zerfahrener wurde. Viele Freistoßentscheidungen unterbanden den Spielfluss und die Emotionen kochten so langsam hoch.Viele Torschlüsse resultierenden dabei in dieser Phase dem Zufall heraus. Trotzdem versuchten die Kontrahenten in der Schlussviertelstunde den Sieg noch irgendwie klar zu machen. Anders als in der Vorwoche war diesmal das glücklichere Ende auf Straupitzer Seite. Zehn Minuten vor Schluss war es Ben Smalla, der den erlösenden Treffer zum 2:1 erzielte. Aus dem Gewühl heraus wurde er von Ralf Guttke angespielt und ließ dem Torhüter keine Abwehrchance.Daran sollte auch die gelb-rote Karte für Silvio Fechner nach einem taktischen Foul im Mittelfeld nichts mehr ändern. Denn kurze Zeit spät pfiff der Schiedsrichter ab und Straupitz sicherte sich den dritten Heimsieg der laufenden Spielzeit.

Stephan Teske

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Einen Rückschlag im Abstiegskampf musste der Ruhlsdorfer BC hinnehmen. Beim Schlusslicht in Straupitz kam der RBC um eine 1:2-Auswärtspleite nicht herum.Die Gäste stehen nicht nur punktemäßig mit leeren Händen da, sie verloren mit Phillip Mehles und Marcel Schwarm, die verletzt ausgewechselt werden mussten, zwei wichtige Spieler. Schuld daran ist nach den Worten von RBC-Trainer Markus Wolf die überharte Gangart der Hausherren. „Es war eine Knochenbrecherpartie“, sagt er.Dabei begann das Spiel ganz nach seinen Vorstellungen. Einen 25-Meter-Freistoß hämmerte Mehles zur frühen Gästeführung in die Maschen (3.). Danach besaß seine Mannschaft Möglichkeiten, die Führung auszubauen.Doch die Ruhlsdorfer bekamen den Spielmacher der Hausherren, Danilo Halko, nicht in den Griff und leisteten sich Abwehrfehler, so dass die Hausherren das Spiel durch Ralf Guttke (35.) und Ben Smalla (83.) drehten. Die Ruhlsdorfer trafen durch Silvio Regner und Marcel Moseus in der zweiten Hälfte zweimal des Gebälk. (fn)

FSV 63 Luckenwalde II (7.) - SG Michendorf (3.) 2:2 (2:2)

FSV 63 Luckenwalde II: Daniel Krenz, Thomas Eichelbaum, Robert Troch, Sebastian Gericke, Alexander Sieg, Robert Grünow, Stefan Dorst (67. Tim Stober), Peter Baade (78. Sebastian Heinrich), Marcel Friedrich, Markus Mlynikowski, Valjon Strana

SG Michendorf: Stephan Woite, Daniel Niendorf

Tore: 1:0 Marcel Friedrich (3.); 1:1 Patrick Walter (4.); 2:1 Valjon Strana (10.); 2:2 Stephan Woite (35.)

Schiedsrichter: Thomas Buhl (Drahnsdorf)

Zuschauer: 50

Gelbe Karte: Thomas Eichelbaum (2.), Sebastian Gericke (5., gesperrt) / Daniel Niendorf (2.), Stephan Woite (5., gesperrt)

Der Tabellenführer der Landesklasse Mitte bleibt weiter ungeschlagen. Auch eine wiedererstarkte SG Michendorf hat es nicht geschafft, der Luckenwalder Reserve die erste Saisonniederlage beizubringen. Den Gästen fehlte allerdings am Samstag nicht viel zu einem Auswärtserfolg.Schon nach einer Viertelstunde waren die Tore der Partie gefallen. Vor der Saison-Minuskulisse von gerade einmal 50 Zuschauern gingen die Luckenwalder durch Marcel Friedrich (3.) früh in Führung. Gleich im Gegenzug glichen die Michendorfer aus. Torschütze zum 1:1 war Patrick Walter (4.).Valon Strana brachte die Hausherren erneut in Front (10.). Die Vorarbeit zu beiden FSV-Toren kam von Robert Grünow. Doch auch über das 2:1 konnten sich die Luckenwalder nicht lange freuen. Bereits in der 14. Minute war Stefan Woite in Abstaubermanier zum 2:2 nach einem Eckball erfolgreich.Öfters mussten die Torhüter beider Mannschaften nicht mehr hinter sich greifen. Ihre Vorderleute überboten sich in Harmlosigkeit. Allerdings hatten die Michendorfer besonders zu Beginn der zweiten Hälfte mehr vom Spiel. Doch nur ein Abseitstor und ein Treffer auf die Querlatte waren zu registrieren. Erst in den Schlussminuten der Partie kamen die Luckenwalder nochmal gefährlich in die Nähe des SG-Tores.„Heute hat man deutlich gesehen, dass wir den Ausfall von sieben Stammspielern nicht kompensieren können“, sagt FSV-Trainer Ronny Karcher, der mit der Spielweise seiner Schützlinge nicht zufrieden war. Zu langsam im Aufbau und zu viele individuelle Fehler hat der Coach ausgemacht. Besonders wurmt es Karcher, dass die Ersatzspieler die Chance nicht nutzen, sich mit einer guten Leistung für die Stammelf zu empfehlen.

Frank Neßler

Teltower FV (12.) - TSG Lübbenau 63 (9.) 3:5 (1:2)

Teltower FV: Mario Jähnke, Daniel Güldenpfennig, Stefan Fellenberg, Hagen Zebisch (51. Benjamin Kuppke), Florian Giese, Nicolas Wilcke (72. Ahmad El-Rabah), Umair Khawaja, Daniel Kunth, Thomas Schütt, David Stünkel (51. Christian Baatz), Mirsad Stollaj

TSG Lübbenau 63: Christoph Vanecek, Marcel Rusch, Dirk Goroncy, Johannes Radnitz (46. Mathias Philipp), Axel Noack, Ron Herrmann, Steven Lehmann (68. Stefan Müller), Randy Schröder, Sven Borrack, Dennis Halka, Benjamin Peschk

Tore: 0:1 Dennis Halka (14.); 0:2 Hagen Zebisch (Eigentor, 24.); 1:2 Mirsad Stollaj (36.); 2:2 Florian Giese (51.); 2:3 Randy Schröder (63.); 2:4 Benjamin Kuppke (Eigentor, 69.); 2:5 Dennis Halka (85.); 3:5 Mirsad Stollaj (86.)

Schiedsrichter: Robert Reinhardt (Hennigsdorf)

Zuschauer: 55

Gelbe Karte: Nicolas Wilcke, Florian Giese (5., gesperrt), Ahmad El-Rabah / Ron Herrmann (2.), Johannes Radnitz (5., gesperrt), Marcel Rusch (5., gesperrt), Axel Noack (3.)

Rote Karte: Daniel Güldenpfennig (68.) / -

Frust in der Fußball-Landesklasse beim Teltower FV nach dem 3:5 (1:2) gegen Kellerkind TSG Lübbenau 63. Beim ersten Heimauftritt nach der Pause konnte TFV einen frühen 0:2-Rückstand durch Stollaj (36.) und Giese (51.) egalisieren, geriet dann aber hoffnungslos in Rückstand. Stollaj traf zum 3:5 (86.). D.W.

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Mit einem 5:3-Sieg in Teltow hat die TSG Lübbenau 63 ihre lange Durststrecke beendet. Dabei gingen die Gäste von der ersten Minute an konzentriert zu Werke. Lübbenau erzielte schon in der 14. Minute den Führungstreffer. Zunächst war ein Schuss von Dennis Halka auf der Linie abgeblockt worden. Nach dem Abpraller wurde Randy Schröder zu Fall gebracht. Den folgenden Elfmeter verwandelte Dennis Halka sicher. In der 21. Minute bot sich den Gastgebern die erste Gelegenheit, doch Thomas Schütt schlug freistehend über den Ball. Nach einer Eingabe von Sven Borrack versenkte der Teltower Hagen Zebisch den Ball per Kopf im eigenen Tor (24.). Glück hatte die TSG in der 35. Minute, als ein Freistoß von Florian Giese aus 16 Metern an den Querbalken klatschte. In der 37. Minute markierte Mirsad Stollai nach einem Freistoß den 1:2-Anschluss. Der gleiche Schütze vergab vier Minuten vor der Pause aus Nahdistanz den Ausgleich. Nach dem Wechsel hatte die TSG Probleme, Ruhe ins Spiel zu bekommen. Nach einer unübersichtlichen Aktion kam Mirsad Stollai im Strafraum zu Fall. Florian Giese erzielte vom Punkt den 2:2-Ausgleich (51.). Doch Randy Schröder brachte die TSG mit einem „Tor des Jahres“ wieder ins Spiel zurück. Sein Freistoß aus über 40 Metern flog an die Latte des rechten Torwinkels und sprang von dort ins Netz ( 63 .). Nun ließ sich die TSG den Sieg nicht mehr nehmen. Der Teltower Daniel Guldenpfennig sah in der 68. Minute nach einem rüden Foul die rote Karte. Den anschließenden Freistoß von Sven Borrack köpfte Benjamin Kuppke zum 4:2 ins eigene Tor. Vor dem Lübbenauer Gehäuse wurde es nur brenzlig, wenn die Gastgeber per Freistoß den Torerfolg suchten. Doch Christoph Vanecek brauchte nur selten einzugreifen. In der 86. Minute schloss Dennis Halka nach einer Flanke von Axel Noack den Konter zum 5:2 ab. Den Gastgebern gelang durch Mirsad Stollai per Kopf noch das 5:3 (87.). Die TSG untermauerte mit dem Auswärtssieg ihren Aufwärtstrend. mvl

SV Teupitz/Groß Köris (13.) - VfB 68 Herzberg (N) 2:0 (0:0)

SV Teupitz/Groß Köris: Enrico Isdepski, Marco Heyn, Marcel Acker, Sven Balkow, Daniel Groger, Tobias Just, Alexander Mieles, Dennis Stiehl, Manuel Mieles (68. Marcel Janetzki), Robin Lehmann, Christoph Schuffenhauer (86. Robert Mittenzwei)

Eingewechselt: Keven Schmidt

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Daniel Höhne, Marco Preuß, Detlef Zimmermann, Max de Araujo Freitas, Manuel Richter, Bruce Dosseh, Marcel Kiepisch (46. Keven Schmidt), Holger Wiedemann, Joseph Scheimann, Fabian Zottmann (54. Sebastiao Maia da Silva Junior)

Tore: 1:0 Marco Heyn (Foulelfmeter, 63.); 2:0 Marcel Janetzki (70.)

Schiedsrichter: Simone Sievert (Rieplos)

Zuschauer: 76

Gelbe Karte: Marcel Acker (2.) (70.) / Max de Araujo Freitas (2.) (56.), Manuel Richter (6.) (77.), Keven Schmidt (5., gesperrt) (87.), Joseph Scheimann (88.)

Das erste Spiel nach überlanger Winterpause macht Mut . Der Zustand der Mannschaft war sehr schwer einzuschätzen da man ohne richtige Vorbereitung in die Rückrunde startete. So hatte der heutige Gegner schon einige Spiele in den Beinen und man erwartete eine spielstarke Truppe aus Herzberg. Diese begannen auch sehr offensiv und wir konnten uns beim SK Isdepski bedanken der am heutigen Tag die Gäste zur Verzweiflung brachte. Wir hingegen ließen auch einige gute Chancen liegen so das es mit einem Remis in die Pause ging. Aus dieser kamen wir bessser heraus und diktierten den Spielverlauf. Die Gäste nun oft etwas zu spät im Spiel und ihre Fehlerquote erhöhte sich zunehmend. Tas erste Tor dann aber von Elfmeterpunkt . Schuffenhauer wurde im Strafraum von hinten umgestoßen . Die Schiedsrichterin zeigt auf den Punkt. Marco Heyn verwandelte diesen mit etwas Glück da der Goalie der Gäste die Finger noch am Ball hatte (63.) In der 68. min wechselte der Trainer den SK Janetzki ein der nur 2 Minuten später auf 2 zu 0 erhöhte als sich der Goalie und sein letzter Mann nicht einigen konnten wer den Ball klären soll. So war unser SK der Nutznieser des Missverständnisses und konnte aus 2 Metern den Ball über die Linie köpften. Weitere Chancen auf beiden Seiten wurden nicht genutzt, wobei wir noch die hochkarätigeren hatten . Am Ende ein guter Auftakt in die Rückrunde.

sb

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Zwar hatte der VfB nicht seine beste Elf parat, doch der Spielverlauf war einfach unbefriedigend. Zu Beginn hatte der VfB das Spiel im Griff. Nach einem verunglückten Fallrückzieher von Valentino konnte Keeper Strack einen Freistoß entschärfen. Danach dominierten die 68er. Max schoss nach einem Freistoß und Fangfehler des Keepers übers Tor. Richters Freistoß-Hammer ging von den Fingern desselben an die Latte. Auch die folgenden beiden Szenen sehen Max stark, doch beide Male war der beste Teupitzer mit den Fingespitzen dran. Zwei Konter brachten die Herzberger in arge Probleme, doch es ging gut. Und es folgten hochkarätige VfB -Möglichkeiten. Nach jeweils guter Vorbereitung von Valentino setzte erst Max einen Heber auf das Netz, dann traf Zottmann aus Nahdistanz das Tor nicht. Für die zweite Hälfte blieb alles offen. Nach Wiederanpfiff wurde ein Zottmann-Fehler fast bestraft, Scheimann rettete in letzter Sekunde. Einen Richter-Freistoß von links brachte Höhne aus Nahdistanz nicht über die Linie. Das Spiel wurde hektisch. Einige unerklärliche Entscheidungen der überforderten Schiedsrichterin brachten unnötig Zündstoff in die von Teupitz kampfstark geführte Partie. So zeigte sie, als alle mit Freistoß für Herzberg rechneten, auf den Elfmeterpunkt für den Gastgeber. Das war die Führung. Einige VfB -Spieler wurden noch unkonzentrierter. Höhepunkt war der zweite Treffer der Gastgeber, bei dem Wiedemann übermotiviert und kopflos den Platzherren Pate stand. Der Rest war ein kopfloses Anrennen der VfB ohne Aussicht auf Erfolg. Sicher hätte auch die letzte halbe Stunde keinen VfB -Treffer gebracht. Zottman bekam das Spiel nicht in den Griff, Valentino war gut abgeschirmt. red/Stricker

VfB 68 Herzberg (N) - SV 1885 Golßen (6.) 2:1 (1:1)

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Detlef Zimmermann, Holger Wiedemann, Marco Preuß, Rene Bommel (35. Joseph Scheimann), Chris Wolfsteller, Manuel Richter, Fabian Zottmann, Daniel Höhne, Max de Araujo Freitas, Bruce Dosseh

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Nico Pötzschick, Steffen Knöfel, Henrik Fege, Stefan Wrobel, Ronny Grün, Steffen Schumann, Thomas König, Dirk Rösler, Erik Schüler, Toni Schmidt (84. Nico Walter)

Tore: 1:0 Bruce Dosseh (41.); 1:1 Toni Schmidt (44.); 2:1 Joseph Scheimann (86.)

Schiedsrichter: Dirk Meißner (Elster)

Zuschauer: 125

Gelbe Karte: Holger Wiedemann (6.), Marco Preuß / Steffen Knöfel (4.), Nico Pötzschick (6.), Steffen Schumann (3.)

Rote Karte: - / Erik Schüler

Der SV 1885 Golßen hat beim VfB Herzberg eine unglückliche 1:2-Niederlage kassiert. Nach einer Roten Karte gegen Erik Schüler verloren die Pohland-Schützlinge kurz vor Schluss durch einen Treffer Marke Tor des Monatsœ.Zu Beginn wirkte Golßen wacher. Bereits nach zwei Minuten zischte ein von Toni Schmidt mit vollem Risiko abgefeuerter Volleyschuss am Herzberger Gehäuse vorbei. Nur eine Minute später verfehlte Erik Schüler freistehend mit einem Flachschuss nur um Zentimeter das Tor von Keeper Sebastian Strack. Wiederum Erik Schüler war es, der einen Kopfball auf die Latte setzte (5.). Allzu fahrlässig gingen die Gäste mit ihren Chancen um.

Aber auch Herzberg setzte Akzente in der Offensive. Ein Schuss von Manuel Richter zappelte in Minute sechs am Außennetz. Für die Zuschauer entwickelte sich zwar kein fußballerischer Leckerbissen, was aber beide Teams an Kampfgeist und Einstellung zeigten, war sehenswert. Herzberg blieb immer gefährlich durch ihr Sturmduo Bruce Dosseh und Max de Araujo Freitas, das kaum zu bremsen war. Eine knifflige Szene dann in der 18.Minute. Einen Konter von Toni Schmidt verhinderte der letzte Herzberger Abwehrspieler Detlef Zimmermann mit Arm und Körperkontakt, mehr als der Pfiff des Schiedsrichters passierte nicht. Herzberg blieb in der Folge stets gefährlich. Zeitgleich mit einem heftigen Regenschauer spitzte sich die Partie noch mal zu. Ein genaue Eingabe nahm Bruce Dosseh per Kopf und versenkte die Kugel mustergültig im langen Toreck zur 1:0-Führung. Nur Augenblicke später stand es aber 1:1, als aus einem Strafraumgewühl heraus Toni Schmidt mit trockenem Schuss den Ausgleich markierte (44.). Als alle schon auf den Halbzeitpfiff warteten, entstand aus einem normalen Zweikampf eine spielentscheidende Szene, in deren Folge der Golßener Erik Schüler des Feldes verwiesen wurde. Nach der Pause nahm der Druck der Hausherren minütlich zu. Die Gäste hielten mit Kampfgeist dagegen und ließen zunächst nichts zu. Mehrfach stand Torwart Thorsten Schmidt im Mittelpunkt, war aber nicht zu überwinden. Nach vorn schaffte Golßen jedoch kaum Entlastung. In der 81.Minute spitzelte Ronny Grün eine Flanke von Nico Pötzschick in Richtung Tor, Torwart Sebastian Strack rettete jedoch mit großartigem Reflex. Im Anschluss an eine Herzberger Ecke bekam dann der eingewechselte Joseph Scheimann an der Strafraumgrenze die Kugel und markierte mit einem Schuss der Marke žTor des Monats die 2:1-Führung für den VfB Herzberg. Wenig später ertönte der Schlusspfiff von Schiedsrichter Dirk Meißner aus Zahna.

"Kompliment an meine Mannschaft für die großartige kämpferische Leistung" so ein sichtlich enttäuschter Golßener Trainer Ralf Pohland. žHeute hat uns auch ein wenig das Glück gefehlt. rpd

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In den ersten drei Minuten drei Chancen für die Gäste. Das war großes Herzflattern. Erst ging ein Schuss über den Kasten, dann brachte eine schnelle Freistoßausführung Gefahr und zum dritten ging ein Freistoß auf die Latte. Doch das war es dann vorerst. Herzberg übernahm die Initiative. Max legte für Manu Richter auf, doch der traf nur das Außennetz. Valentinos Rechtseingabe wenig später fand im Zentrum keinen Abnehmer und nach einer VfB -Ecke von Chris Wolfsteller entging der Gast knapp einem Eigentor. Auch René Bommel konnte einen guten Pass von Max nicht im Tor unterbringen. Youngster Marco Preuß legte Valentino vor; der starke Keeper hatte Probleme, doch ein Verteidiger rettete zur Ecke. Dazwischen lag ein guter Konter der Gäste, doch ihr Kapitän Schumann verzog. Als Manu Richter durch die Mitte auf Max passte, war es wieder der Golßener Keeper Torsten Schmidt, der das Remis hielt. Einen scharfen Freistoß der Gäste brachte VfB -Keeper Strack mit gutem Reflex über die Latte. Auch Jo Scheimanns Schuss parierte der SVG-Keeper. Es folgten Führungstor und Ausgleichstreffer. Eine getimte Rechtsflanke Scheimanns köpfte Valentino ein. Doch nur wenig später traf Toni Schmidt zum Ausgleich. Kurz vor der Pause zeigte der Schiedsrichter dem Golßener Erik Schüler den roten Karton. Den folgenden Freistoß Richters parierte Golßens Bester einfach Klasse! Auch nach dem Seitenwechsel waren die Platzherren dominant. Golßen in Unterzahl war in erster Linie bestrebt, das Remis zu halten. Der VfB wurde nun auch spielerisch stärker. Was ausblieb, war Zählbares. So setzte Daniel Höhne einen Fallrückzieher neben das Tor. Zweimal parierte Golßens Keeper Freistöße von Chris Wolfsteller und einmal ging Valentinos Kopfball über die Latte. Bei den Gästen setzte ihr Kapitän nach Freistoß einen Kopfball zu hoch und nach einem weiteren rettete Keeper Strack per Fuß. Den Siegtreffer machte dann Matchwinner Jo Scheimann mit einem fulminanten Volleyschuss in den Angel. Kann der VfB diese Leistung stabilisieren, sollten die Fans noch viel Freude an ihrem Team haben. red/Stricker

TSG Lübbenau 63 (9.) - SV Teupitz/Groß Köris (13.) 0:0

TSG Lübbenau 63: Christoph Vanecek, Dirk Goroncy, Axel Noack, Ron Herrmann, Arno Zelder, Steven Lehmann (70. Bruno Zelder), Johannes Radnitz, Benjamin Peschk (46. Andy Ehrlich), Dennis Halka, Sven Borrack (78. Stefan Müller), Randy Schröder

SV Teupitz/Groß Köris: Enrico Isdepski, Marco Heyn, Sven Balkow, Marcel Acker, Tobias Just, Daniel Groger, Alexander Mieles, Dennis Stiehl, Manuel Mieles (84. Stefan Schöne), Robin Lehmann (60. Sebastian Rödiger), Christoph Schuffenhauer (68. Robert Mittenzwei)

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Martin Gorgas (Branitz)

Zuschauer: 70

Gelbe Karte: - / Alexander Mieles (4.) (33.)

Auf sehr schwierigem Geläuf ein müder Kick der keinen Gewinner verdient hat. Die Gastgeber in sehr defensiver Aufstellung und wir ohne richtigem Zug zum Tor. So hatte jede Mannschaft zwei Chancen die man so nennen konnte woraus aber nichts Zählbares zustande kam. So hatte der sehr gute Schieri auch keine Mühe mit der Partie und erlöste beide Teams mit dem pünklichen Abpfiff.

SB

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Mit einem torlosen Unentschieden hat sich die TSG Lübbenau 63 vom SV Teupitz/Groß Köris getrennt und dabei wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen gelassen. Das Spiel hatte nach 90 Minuten auch keinen Sieger verdient. Was beide Mannschaften den Zuschauern zumuteten, hatte mit Fußball nichts zu tun. Gerade vom Gastgeber hatte man sich mehr versprochen. Wenn die Truppe schon mit dem Rücken zur Wand steht, sollte von den Spielern schon mehr verlangt werden können. Einigen Akteuren scheint der Erfolg vom letzten Auswärtsspiel zu Kopf gestiegen zu sein. Nicht einmal Kampf, sondern eher Krampf schien die Devise zu sein. Was von beiden Seiten an Fehlpässen geboten wurde, war eines Fußballspieles nicht würdig. So froren die Zuschauer nicht nur der Temperaturen wegen. Die TSG besaß im ganzen Spiel nur eine nennenswerte Tormöglichkeit. Nach einem langen Abschlag von Christoph Vanecek landete der Ball bei Benjamin Peschk, der jedoch freistehend nicht am Gästekeeper Enrico Isdepski vorbei kam (34.). Die Gäste standen dem jedoch in Nichts nach und hatten in 90 Minuten auch nichts Erwähnenswertes entgegen zu setzen. Harmlose Schüsse bedeuteten für Christoph Vanecek keine Probleme. Lediglich nach einer Ecke gab es ein kurzes Durcheinander im Lübbenauer Fünfmeterraum (65.). So war es auch nicht verwunderlich, dass Schiedsrichter Martin Gorgas pünktlich nach 90 Minuten abpfiff und dem Trauerspiel ein Ende setzte. Den Gästen kam dieser Punkt sicherlich gelegen, die Hausherren müssen sich dagegen zukünftig mehr bemühen, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht aus den Augen zu verlieren. mvl

SG Michendorf (3.) - Teltower FV (12.) 1:0 (1:0)

SG Michendorf: Raik Rückborn, Patrick Walter

Teltower FV: Stefan Fellenberg, Mirsad Stollaj, Christian Baatz, Hagen Zebisch

Tore: 1:0 Stephan Woite (8.)

Schiedsrichter: Darcy Goldschmidt (Beetz)

Zuschauer: 45

Gelbe Karte: Raik Rückborn (6.), Patrick Walter / Stefan Fellenberg (2.), Mirsad Stollaj (6.), Christian Baatz (3.), Hagen Zebisch (2.)

Das mit Spannung erwartete Kreisderby entschied die SG Michendorf gegen den Teltower FV knapp mit 1:0 (1:0) für sich. Damit verringerten die Michendorfer als Siebter mit 25 Punkten den Rückstand auf den Kontrahenten (Platz fünf) auf einen Zähler.Der Sieg der Gastgeber war wegen der großen Chancenvorteile hochverdient und hätte auch höher ausfallen können. Dennoch: Der Siegtreffer fiel äußerst kurios. Ein Einwurf von Nico Laubrich segelte in den Teltower Strafraum, der Ball tippte kurz auf und senkte sich hinter Torhüter Mario Jähnke ins Netz – eigentlich ein irreguläres Tor. Doch Schiedsrichter Goldschmidt (Kremmen) erkannte den Treffer nach Befragung seines Assistenten an, der eine Zwischenberührung von Stefan Woite (8.) gesehen haben wollte. In der Folge hätten Laubrich, Woite und Maik Ebel den Vorsprung sogar ausbauen können. Erst nach dreißig Minuten kam Teltow besser ins Spiel, verstand es aber nicht, sich gute Gelegenheiten gegen eine von Christian Müller gut organisierte Michendorfer Abwehr herauszuarbeiten. Zudem wurde Torjäger Mirsad Stollaj von Raik Rückborn hautnah bewacht. Bis zum Ende blieb die Partie wegen des knappen Spielstandes spannend. Weitere Treffer fielen aber nicht. „Wir gewannen zu Recht, versäumten es aber, den Sack frühzeitig zuzubinden“, bilanzierte Michendorfs Trainer André Kather. Sein Gegenüber Ingo Hecht lobte „die kämpferische Steigerung“ seiner Elf gegenüber den vorangegangenen Spielen. „Das reichte aber gegen eine gute Michendorfer Mannschaft nicht.“

Dieter Wolff

BSV Mittenwalde (11.) - FSV 63 Luckenwalde II (7.) 3:0 (3:0)

BSV Mittenwalde: Karsten Wiest

FSV 63 Luckenwalde II: Daniel Krenz, Robert Troch, Marco Grahl, Eric Haake (35. Thomas Eichelbaum), Robert Grünow, Alexander Sieg, mytro Fomin (80. Peter Baade), Marko Fitzke, Marcel Friedrich, Markus Mlynikowski, Valjon Strana (60. Stefan Dorst)

Tore: 1:0 Dave Pöggel (7.); 2:0 Toni Wolter (32.); 3:0 Rene Maaß (37.)

Schiedsrichter: Danny Zimmanick (Berlin)

Zuschauer: 65

Gelbe Karte: Karsten Wiest (5., gesperrt) / Marco Grahl (2.), Thomas Eichelbaum (3.)

Im Landesklassen-Fußball drängen sich Superlative gemeinhin nicht gerade auf. Doch der Mittenwalder 3:0-Sieg über den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer FSV Luckenwalde II durfte am Sonnabend schon als Sensation gelten. Auch weil die Gastgeber zumindest in der ersten Hälfte eine sehr ansprechende Leistung boten. „Endlich wurde umgesetzt, was wir uns im Training erarbeitet haben“, freute sich Trainer Jens Hortig. „Die drei Punkte sind wichtig. Doch wenn wir am kommenden Wochenende nicht nachlegen, ist der Sieg nicht viel wert.“Während die Mittenwalder angenehm überraschten, neben Kampfgeist in der ersten Halbzeit auch gelungene spielerische Aktionen boten, blieben die Luckenwalder jeden Nachweis schuldig, warum sie an der Tabellenspitze stehen. Schon nach sechs Minuten gingen die Gastgeber in Führung, wobei Pöggel reichlich Raum hatte, den Ball aus acht Metern neben den linken Pfosten zu knallen. Nachdem sich Bretschneider das Leder auf der rechten Seite erlaufen hatte, nutzte Wolter die Flanke zu einem Bilderbuch-Kopfballtor (31.). Fünf Minuten später wurde die Luckenwalder Abwehr überspielt, und Maaß traf zum 3:0 ins linke untere Eck.In der zweiten Halbzeit, die eher zerfahren wirkte, hatten die Gastgeber kein Problem, den Vorsprung zu behaupten. Nur die Zuschauer murrten schon, warum sich ihre Mannschaft nun diesem „Luckenwalder Gemauke“ anpasse. (rr)

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Es ist passiert. Der Spitzenreiter kassiert die erste Saisonniederlage. Beim Tabellenvorletzten BSV Mittenwalde verlieren die Luckenwalder Reservisten mit 0:3 recht deutlich.Die Gäste boten gegen den Kampfeswillen der Platzherren nicht genügend Paroli. Schnell geriet der Favorit ins Hintertreffen. Dave Pöggel (7.) erzielte das 1:0, das zusätzlich Kräfte bei den Mittenwaldern freigesetzt hat.Von den Luckenwaldern war wenig zu sehen. Sie beschäftigten sich mehr mit dem tiefen Boden und verpassten es so, für einen vernünftigen Spielaufbau zu sorgen. Für FSV-Trainer Ronny Karcher ist es unverständlich, dass auf einem fast unbespielbaren Platz vor der Landesklassenpartie noch eine Alt-Herren-Begegnung ausgetragen wurde.Vor der Pause sorgte Mittenwalde durch Toni Wolter (32.) und René Maaß (37.) für die Vorentscheidung. Nach dem Seitenwechsel bemühen sich die Luckenwalder um eine Ergebniskorrektur. Als jedoch Marco Grahl in der 55. Minute nach wiederholtem Foulspiel mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen geschickt wird, ist die Partie endgültig entschieden.„Unsere erste Punktspielniederlage nach fast einem Jahr. Zuletzt haben wir am 18. April 2009 in Schenkenberg auch mit 0:3 verloren“, erklärt FSV-Coach Karcher.Glück hat der Spitzenreiter dennoch, weil der ärgste Verfolger Golßen ebenfalls gepatzt hat. (fn)

Ruhlsdorfer BC 1923 (N) - SV Siethen 1977 (N) 0:1 (0:1)

Ruhlsdorfer BC 1923: Philip Mehles, Michael Alexander

SV Siethen 1977: Torsten Feger, Steffen Grunert

Tore: 0:1 Maik Eidtner (23.)

Schiedsrichter: Ronald Scholz (Königs Wusterhausen)

Zuschauer: 37

Gelbe Karte: Philip Mehles (6.), Michael Alexander / Torsten Feger (2.), Steffen Grunert

„Wir waren heute nicht schlechter als der Tabellendritte. Ein Fehler war spielentscheidend, das ist schon bitter“, zieht Björn Kerstein, der den aus privaten Gründen fehlenden RBC-Trainer Markus Wolf auf der Bank vertreten hat, Bilanz.Die Ruhlsdorfer doppelten die Siethener Schlüsselspieler Grunert, Eidtner und Ludwig. Gefährliche Gästeangriffe blieben so Mangelware. Doch nach einer harmlosen Flanke führt ein Missverständnis zwischen Carsten Kuhle und RBC-Keeper Matthias Kühnen zum einzigen Treffer der Partie durch Maik Eidtner.Die Ruhlsdorfer bleiben durch Freistöße und schnelle Konter gefährlich. Die besten Chancen bis zur Pause vergab jeweils Mike Körner.Direkt nach Wiederanpfiff hätte der Ausgleich fallen müssen, doch Christian Ebert setzt den Ball nach guter Mehles-Flanke neben den Kasten.Der RBC drängte Siethen in die eigene Hälfte. Klare Chancen erarbeiten sich die Platzherren allerdings bis auf einen Freistoß von Alexander Michael nicht.

Co-Trainer Kerstein bringt mit Marcel Schwarm und Philipp Steinhaus frische Kräfte für die Schlussoffensive. Auf der anderen Seite kann Eidtner die freien Räume bei zwei Kontern nicht nutzen, da Lehmann beziehungsweise Keeper Kühnen im letzten Moment klären. Die Partie bleibt spannend. Allerdings ohne ein Happy End für den RBC. (fn/nn)

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Der SV Siethen hat seine beeindruckende Rückrundenserie mit einem 1:0 (1:0)-Sieg in Ruhlsdorf fortgesetzt. Der Aufsteiger feierte bereits den dritten Sieg im dritten Spiel der Landesklasse Mitte nach der Winterpause. Trainer Ronald Schäfer musste mit Andreas Mier, Marcel Lubasch, Thomas Duchon, Akim Böhm und Michael Fritzsch gleich auf fünf bewährte Akteure verzichten. Der Spielfluss war aus diesem Grunde nicht wie gewohnt gegeben, aber die Einstellung aller Spieler auf den einzelnen Positionen war hervorragend.Erst in der 12. Minute gab so etwas wie eine kleine Möglichkeit für die Ruhlsdorfer, die sich viel vorgenommen hatten und für die 4:0-Hinspielniederlage Revanche nehmen wollten. Das Tor des Tages fiel dann schon in der 22. Minute. Ein Ruhlsdorfer Abwehrspieler schlug eine „Kerze“ im eigenen Strafraum und es folgte darauf viel Gedränge. Maik Eidtner schaltete am besten. Aus schier unmöglichen Winkel schoss er den Ball ins Tor.Auch im zweiten Abschnitt überzeugte der SVS in der Abwehr, musste aber bis zum Schlusspfiff hellwach bleiben, die Führung konnte nicht ausgebaut werden. Maik Eidtner hatte die beiden besten Chancen, alles klarzumachen. Zweimal (83./84.) lief er allein auf den Ruhlsdorfer Torwart zu, ungewohnt für ihn, dass er nicht treffen konnte. ha

RSV Eintracht 49 Teltow (N) - SV Blau-Weiss Straupitz (N) 9:1 (5:1)

RSV Eintracht 49 Teltow: Peter Klytta (60. Toni Ölke), Alexander Dux, Jan Diekmann, Pascal Maschmann, Christian Schröter, David Sommer (61. Paul Langleist), Johannes Kühn, Bastian Zenk, Marcus Gawlik, Maik Priegnitz (71. Tim Hocke), Manuel Hannemann

SV Blau-Weiss Straupitz: Jan Friedersdorf, Daniel Schulz, Dirk Schieban, Mario Richter, René Matschenz (35. Michael Halko), Danilo Halko, Ben Smalla, Marcus Buder, Martin Jerol (46. Daniel Pöscha), Marcus Jugan, Ralf Guttke

Tore: 0:1 Ben Smalla (5.); 1:1 Bastian Zenk (21.); 2:1 Marcus Gawlik (29.); 3:1 Maik Priegnitz (33.); 4:1 Maik Priegnitz (40.); 5:1 Maik Priegnitz (42.); 6:1 Maik Priegnitz (70.); 7:1 Manuel Hannemann (82.); 8:1 Manuel Hannemann (84.); 9:1 Paul Langleist (90.)

Schiedsrichter: Norbert Koch (Königs Wusterhausen)

Zuschauer: 38

Gelbe Karte: Bastian Zenk, David Sommer, Jan Diekmann / Marcus Jugan (5., gesperrt), Dirk Schieban (8.)

Der RSV Eintracht Teltow entwickelt sich zur Torfabrik. Mit dem 9:1 (5:1) gegen Blau-Weiß Straupitz brachte es die Elf mit dem neuen Trainer-Duo Dragan Radic / Roger Göring bereits auf 50 Saisontreffer – kein anderes Team der Fußball-Landesklasse Mitte war bisher erfolgreicher. Doch benötigte das RSV-Torefestival einen Weckruf durch Gäste-Stürmer Ben Smalla, der das Schlusslicht in der 5. Minute überraschend in Front schoss. Danach boten die Gastgeber sehenswerten Fußball. Bastian Zenk (21.) per verwandeltem Foulelfmeter, Marcus Gawlik (29.) und Maik Priegnitz mit einem Hattrick in der 33., 40. und 42. Minute sorgten für einen beruhigenden Pausenvorsprung. Nach dem Wechsel setzte Priegnitz (70.) noch einen drauf, ehe Manuel Hannemann (82.,84.) selbst traf. Den Schlusspunkt setzte Paul Langleist (89.). Am morgigen Dienstag (19 Uhr) erwartet Teltow den SV Teupitz/Groß Köris zum ersten Nachholspiel. Dieter Wolff

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Die Auswärtsmisere des Blau-Weiß Straupitz in der Landesklasse hält auch nach dem zehnten Auftritt in der Fremde an. Diesmal setzte es sogar eine deutliche Packung, die auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung ging.Die Gastgeber aus Stahnsdorf ließen sich trotz des frühen 0:1 durch Ben Smalla in der fünften Minute nicht schocken und zeigten technisch sehr guten Fußball. Ihnen kam dabei sicher auch der kleine Kunstrasenplatz entgegen, auf dem das Spiel überraschend stattfand. Da auf Straupitzer Seite niemand mit diesem Untergrund gerechnet hatte, hatte auch kein Spieler das ideale Schuhwerk im Gepäck, was allerdings nicht als Ausrede für die desolate Leistung herhalten kann.Dabei hielten die Gäste bis zum 3:1 für Teltow ordentlich mit. Zwar folgte dem Ausgleich per Foulelfmeter (22.) wenige Minuten später die 2:1-Führung nach gutem Zuspiel vom rechten Flügel. Danach hätte das Resultat jedoch wieder ausgeglichen sein können, wenn Ben Smallas Schuss nach einer Ecke von Martin Jerol nicht nur den Pfosten getroffen hätte.So nahm das Unheil seinen Lauf. Noch vor der Halbzeitpause schraubte Mike Priegnitz mit einem lupenreinen Hattrick den Spielstand auf 5:1. Er profitierte dabei vor allem vom spielstarken Mittelfeld, das den Straupitzern kaum Luft zum Atmen gab. Jedoch befand er sich bei den ersten beiden Treffern in abseitsverdächtiger Position.Im zweiten Durchgang hatten die Gäste nur noch ein Ziel : kein Debakel. Zunächst sah es gut aus, da Teltow zwar weiterhin den Ball sehr gut laufen ließ, ihn aber nicht im Tor unterbringen konnte. Erst in der 71.Mïinute war es wieder Mike Priegnitz, der nach einem tödlichen Pass seinen Viererpack vollendete.Auch nach dem sechsten Tor hatte der Gastgeber noch nicht genug. Den Blau-Weißen blieben nur vereinzelt Chancen, doch ein weiteres Ehrentor fiel nicht. Dafür schlug das Leder in den letzten zehn Minuten, in denen Teltow alles zu gelingen schien, noch drei weitere Male im Gästegehäuse ein. Die konnten sich bei ihrem Schlussmann Jan Friedersdorf bedanken, dass es nicht schlimmer wurde.

Daniel Schulz

FC Borussia Belzig 1913 (4.) - VfB Trebbin (10.) 0:1 (0:1)

FC Borussia Belzig 1913: Nikolas Dietzmann, Steven Hoppe

Tore: 0:1 David Bystry (14.)

Schiedsrichter: Christian Jung (Berlin)

Zuschauer: 76

Gelbe Karte: Steven Hoppe (3.), Nikolas Dietzmann / -

Beide Hoffnungen der Borussen gingen nicht in Erfüllung. Es gab eine 0:1-Niederlage gegen den VfB Trebbin und so nicht den ersten Punktspiel-Erfolg 2010. Und das Wetter war erst gut nach dem Gegentor.Mit dem Anpfiff gab es bei dem vorgezogenen April-Wetter einen heftigen Regenschauer. Und dieser kalten Dusche folgte die nächste in der 14. Minute. Nach einem Tohuwabohu in der Borussia-Abwehr zog VfB-Torjäger David Bystry direkt ab und der Ball fand den Weg ins Netz.„Da wussten wir, dass es gegen diese kompakte Mannschaft ganz schwer wird, den Rückstand zu egalisieren“, meinte Frank Leppek, Trainer der Bad Belziger. „Spielerisch lief es etwas besser als eine Woche zuvor in Königs Wusterhausen. Doch im Strafraum sind wir zu harmlos, wenn wir nicht die komplette erste Elf aufbieten können.“Verlief die erste Hälfte im Heinrich-Rau-Stadion, wo nach zwanzig Minuten der Regen aufhörte und dann für längere Phasen sogar die Sonne schien, noch recht ausgeglichen, zeigten die Borussen bei besserem Wetter ein besseres Spiel. Das lag auch daran, dass Frank Leppek in Halbzeit zwei mit drei Stürmern spieIen ließ. So lief der Ball fast ausschließlich in Richtung Tor der Gäste. Lediglich zwischen der 60. und 70. Minute wogte das Geschehen noch einmal auf und ab. Erst lenkte VfB-Torwart Toni Erne einen Schuss von Sebastian Metz an den Innenpfosten (62.). Der wagte einen gewaltigen Schuss als Bogenlampe über den fünf Meter vor dem Kasten stehenden Schlussmann, der dem Spielgerät aber mit toller Parade noch den Weg ins Netz verwehrte. Dann musste sein Gegenüber Christoph Schleiß wie kurz vor dem Halbzeitpfiff gegen einen frei vor ihm auftauchenden Trebbiner klären (64.). Und wieder zwei Minuten später holte Erne einen platzierten Flachschuss von Lars Leschke aus dem Eck. „Es gibt solche Tage, da will der Ball einfach nicht über die Torlinie“. meinte Borussia-Trainer Frank Leppek. Er spielte dabei vor allem auf die letzten 240 Sekunden der Partie an. Da gingen zwei Kopfbälle nach Ecken um Zentimeter am Pfosten vorbei, wo Toni Erne machtlos gewesen wäre. Und als Trainersohn Lars eine tolle Flanke am langen Pfosten volley aufs kurze Eck knallte, traf er einen VfB-Spieler. „Ein Unentschieden war möglich“, meinte Gästetrainer Walter Kornmüller. „Wir hatten aber einen tollen Torwart und zeigten uns sehr geschlossen. Die Bogenlampe hätte wohl kein anderer Landesklassen-Keeper gehalten.“ Außer ihm stark: Schiri Christian Jung sowie die Assistenten Stefanie Dressler und Florian Gojert.

Klaus Nüsser

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Sieben Punkte aus drei Rückrundenspielen, die Trebbiner VfB-Fußballer sind sehr erfolgreich in den zweiten Teil der Saison gestartet. Erstmals unter ihrem Trainer Walter Kornmüller haben sie am Sonnabend den Rasen des Belziger Heinrich-Rau-Stadions als Sieger verlassen.Mann des Spiels war VfB-Keeper Toni Erne, der den Gästen mit mehreren Glanztaten den Sieg festgehalten hat. „Toni hat überragend gehalten“, sagt sein Trainer Walter Kornmüller.Das Siegtor der Trebbiner markiert David Bystry nach genau einer Viertelstunde. Wenig später bewahrt Erne nach einem Fehlpass von Sebastian Behrendt den VfB vor dem Ausgleich. Der Keeper zeigt Nervenstärke. Erne bleibt gegen den anstürmenden Belziger Angreifer lange stehen und gewinnt. Kurz vor der Pause hätte Daniel Steinhaus auf 2:0 erhöhen können, doch er scheitert.Zu Beginn des zweiten Durchgangs muss Tobias Braun verletzt ausgewechselt werden. Die daraus resultierenden Umstellungen in der VfB-Elf bringen jedoch nicht den gewünschten Erfolg.Belzig gewinnt mehr und mehr Spielanteile, aber Toni Erne im Trebbiner Tor bringt die auf den Ausgleich setzenden Borussen immer wieder zur Verzweiflung. (fn)


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