Landesklasse Mitte 2009/10 (Stand 24.05.2010)

Ergebnisse und Tabelle

17. Spieltag

Alle Spiele fallen aus!

Dienstag, 30.03.2010 19:00
  131 RSV Eintracht 49 Teltow (N) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 5:1 (4:1)  
Samstag, 03.04.2010 15:00
  129 SV Siethen 1977 (N) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 2:2 (0:0)  
  130 Ruhlsdorfer BC 1923 (N) SV 1885 Golßen (6.) 2:3 (2:1)  
  132 FC Borussia Belzig 1913 (4.) Teltower FV (12.) 1:2 (1:1)  
  134 VfB 68 Herzberg (N) SG Michendorf (3.) 4:0 (1:0)  
  135 BSV Mittenwalde (11.) TSG Lübbenau 63 (9.) 3:3 (1:1)  
Montag, 24.05.2010 15:00
  136 SV Blau-Weiss Straupitz (N) VfB Trebbin (10.) 0:3 (0:1)  
Ohne Termin
  133     FSV 63 Luckenwalde II (7.)      
P   Verein Sp. S U N Diff. Tore Pkt. Heim Auswärts
1. (1.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 19 16 2 1 26 49 : 23 50 10 8 2 0 27 : 14 26 9 8 0 1 22 : 9 24
2. (2.) SV 1885 Golßen (6.) 17 12 2 3 15 38 : 23 38 9 8 0 1 23 : 11 24 8 4 2 2 15 : 12 14
3. (3.) SV Siethen 1977 (N) 18 10 5 3 14 40 : 26 35 10 5 4 1 25 : 16 19 8 5 1 2 15 : 10 16
4. (4.) VfB 68 Herzberg (N) 19 11 2 6 9 45 : 36 35 11 7 0 4 27 : 24 21 8 4 2 2 18 : 12 14
5. (5.) Teltower FV (12.) 18 9 2 7 8 44 : 36 29 9 6 1 2 28 : 14 19 9 3 1 5 16 : 22 10
6. (6.) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 19 7 5 7 6 30 : 24 26 9 5 1 3 19 : 15 16 10 2 4 4 11 : 9 10
7. (7.) SG Michendorf (3.) 19 7 4 8 -5 41 : 46 25 11 6 1 4 26 : 22 19 8 1 3 4 15 : 24 6
8. (8.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 18 7 3 8 17 55 : 38 24 10 3 2 5 31 : 21 11 8 4 1 3 24 : 17 13
9. (9.) VfB Trebbin (10.) 17 5 9 3 8 28 : 20 24 8 2 5 1 11 : 7 11 9 3 4 2 17 : 13 13
10. (11.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 18 6 4 8 -5 30 : 35 22 8 4 3 1 15 : 8 15 10 2 1 7 15 : 27 7
11. (10.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 17 6 4 7 -10 25 : 35 22 8 4 2 2 17 : 13 14 9 2 2 5 8 : 22 8
12. (12.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 18 4 3 11 -19 20 : 39 15 9 4 1 4 11 : 13 13 9 0 2 7 9 : 26 2
13. (13.) TSG Lübbenau 63 (9.) 19 3 4 12 -14 28 : 42 13 8 0 3 5 5 : 15 3 11 3 1 7 23 : 27 10
14. (14.) BSV Mittenwalde (11.) 18 3 3 12 -13 29 : 42 12 8 3 1 4 19 : 20 10 10 0 2 8 10 : 22 2
15. (15.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 18 3 2 13 -37 21 : 58 8 8 3 1 4 10 : 16 10 10 0 1 9 11 : 42 1

18. Spieltag

Spiele in Teupitz,Golßen und Trebbin fallen aus!

Samstag, 06.03.2010 15:00
  137 SV Blau-Weiss Straupitz (N) BSV Mittenwalde (11.) 2:0 (1:0)  
  138 Teltower FV (12.)          
  141 FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 1:1 (1:0)  
  143 SG Michendorf (3.) TSG Lübbenau 63 (9.) 2:0 (0:0)  
  144 FSV 63 Luckenwalde II (7.) VfB 68 Herzberg (N) 2:2 (2:1)  
Samstag, 22.05.2010 15:00
  139 SV Teupitz/Groß Köris (13.) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 0:4 (0:3)  
  140 SV 1885 Golßen (6.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 1:5 (0:3)  
  142 VfB Trebbin (10.) SV Siethen 1977 (N) 4:0 (2:0)  

RSV Eintracht 49 Teltow (N) - SV Teupitz/Groß Köris (13.) 5:1 (4:1)

RSV Eintracht 49 Teltow: Toni Ölke, Alexander Dux, Marcus Gawlik (59. Christian Schröter), Johannes Kühn, Paul Langleist, David Sommer (77. Tim Hocke), Manuel Hannemann, Maik Priegnitz (72. Christoph Kwasniewski), David Diekmann, Pascal Maschmann, Bastian Zenk

SV Teupitz/Groß Köris: Enrico Isdepski, Marco Heyn, Sven Balkow, Christian Schöne (61. Robin Lehmann), Daniel Groger, Tobias Just, Alexander Mieles, Manuel Mieles (74. Robert Mittenzwei), Dennis Stiehl, Christoph Schuffenhauer (59. Christian Prietz), Stefan Schöne

Tore: 1:0 Bastian Zenk (Handelfmeter, 11.); 2:0 Johannes Kühn (20.); 2:1 Christian Schöne (Handelfmeter, 22.); 3:1 Maik Priegnitz (30.); 4:1 Maik Priegnitz (43.); 5:1 Maik Priegnitz (51.)

Schiedsrichter: Thomas Engels (Ludwigsfelde)

Zuschauer: 50

Gelbe Karte: Bastian Zenk (2.) (13.), Alexander Dux (2.) (21.) / Tobias Just (4.) (47.)

Rote Karte: - / Daniel Groger (10.)

Alle unsere Gespräche vor der Partie waren nach 10 Minuten Spielzeit hinfällig.Wie erwartet zeigte die sehr starken Gastgeber eine offensive Spielausrichtung mit der wir nicht zurecht kamen . Nach 10 Minuten gerieten wir noch in Unterzahl als der SK Groger den Ball mit der Hand daran hinderte die Torlinie zu überqueren. Der Spielleiter entschied auf Strafstoß und zeigte dem Sünder die rote Karte. Zenk verwandelte zum 1 zu 0 sicher. In der 20. min das 2 zu 0 durch Kühn dem nur 2 Minuten später unser Anschlußtor folgte. Christan Schöne verwandelte einen Handelfmeter.Die Gastgeber erhöhten noch vor der Pause durch Piegnitz auf 4 zu 1 (30.,43.). In der zweiten Spielhälfte machte dann Piegnitz sein drittes Tor(51.) und das aus sehr abseitsverdächtiger Situation. Das war dann aber auch nebensächlich . Am Sieg der Gastgeber gab es nie was zu rütteln . Bemerkenswert die Leistung unserer Mannschaft die sich mühte und ab der 75. min auch einen 2. Spielerausfall verkraften muste. Der in der 75.min eingewechselte Mittenzwei zog sich in seiner ersten Aktion eine Zerrung zu so das er kaum am Spiel teilnehmen konnte.

SB

SV Siethen 1977 (N) - FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 2:2 (0:0)

SV Siethen 1977: Mike Reinisch, Maik Eidtner

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Björn Beutke, Andre Mecklenburg

Tore: 0:1 Bastian Brezinski (60.); 0:2 Thomas Mielke (67.); 1:2 Marcel Lubasch (83.); 2:2 Maik Eidtner (86.)

Schiedsrichter: Sven Lange (Luckenwalde)

Zuschauer: 42

Gelbe Karte: Mike Reinisch (3.), Maik Eidtner (4.) / Björn Beutke (4.), Andre Mecklenburg (3.)

Die Königs-Wusterhausener Landesklassen-Fußballer nutzten die Feiertage, um vier Punkte zu holen und die Mittelfeldposition zu festigen. Am Sonnabend gelang beim Tabellendritten SV Siethen ein 2:2-Unentschieden, am Montag wurde Schlusslicht Blau-Weiß Straupitz 3:0 besiegt.Wenn die Gäste mit dem Ergebnis in Siethen nicht so ganz zufrieden waren, denn deshalb, weil sie bis zur 76. Minute mit 2:0 geführt hatten. Nach torloser erster Halbzeit, die kaum Höhepunkte zu bieten hatte, erzielte Eintracht das erste Tor. Nach Foul an Schieche verwandelte Brezinski den 20-m-Freistoß zum 1:0 für die Gäste (57.).Die Siethener wirkten geschockt und mussten auch noch den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Einen gelungenen Königs-Wusterhausener Angriffszug schloss Mielke aus 16 Metern zum 2:0 ab (65.). Allerdings erwies es sich als Handikap, dass die Gäste beide verletzten Angreifer auswechseln mussten. Zudem ließ in der Schlussphase die Kraft nach, so dass die Gastgeber noch einmal ihre Chance witterten.Begünstigt durch zwei Unachtsamkeiten im Königs-Wusterhausener Abwehrverhalten gelang dem SV Siethen durch Lubasch (76.) und Eidtner (82.) auch noch der 2:2-Ausgleich.

Ruhlsdorfer BC 1923 (N) - SV 1885 Golßen (6.) 2:3 (2:1)

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Nico Pötzschick, Steffen Knöfel, Henrik Fege, Stefan Wrobel, Rene Grunday (40. Marcus Schlichting), Ronny Grün (80. Christoph Pötschke), Steffen Schumann, Thomas König, Maik Grünwald, Dirk Rösler

Tore: 1:0 Christian Ebert (3.); 1:1 Ronny Grün (6.); 2:1 Christian Ebert (14.); 2:2 Maik Grünwald (59.); 2:3 Maik Grünwald (87.)

Schiedsrichter: Thomas Glaß (Schulzendorf)

Zuschauer: 90

Gelbe Karte: - / Nico Pötzschick (7.)

Aus dem Vorhaben, den Gästen Eier ins Nest zu legen, ist nur bedingt etwas geworden. Obwohl Christian Ebert (3., 14.) die Ruhlsdorfer am Sonnabend zweimal in Führung gebracht hat, ging das Team von Trainer Markus Wolf punktemäßig leer aus. Ronny Grün (7.) sowie Maik Grünwald (46., 87.) drehten die Begegnung vor rund 90 Zuschauern noch für die Gäste. „Meinen Jungs fehlte die Frische und die Konzentration bis zum Schluss, um gegen ein Spitzenteam zu punkten“, erklärt Trainer Wolf.SV Teupitz/Groß Köris – Ruhlsdorfer BC 2:1 (1:1). Im gestrigen Nachholspiel kamen die Ruhlsdorfer um eine weitere Niederlage nicht herum. Wieder konnte der RBC eine frühe Führung durch Christian Ebert (5.) nicht nutzen, um wenigsten einen Punkt einzufahren. Zweifacher Torschütze der Platzbesitzer war Stefan Schöne (15., 61.).„Wir sind nur bei Standards gefährlich. Aus dem zentralen Mittelfeld fehlt die Unterstützung für den eigenen Angriff. Dazu leisten wir uns haarsträubende Fehler“, bilanziert Wolf. Als positiv bezeichnet er den kämpferischen Einsatz seiner Schützlinge.

Frank Neßler

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Noch bevor sich die zahlreich mitgereisten Golßener Anhänger im Ruhlsdorfer Waldstadion platziert hatten, musste der Gäste-Keeper den Ball bereits aus den Maschen holen. Nach einer Freistoßeingabe erzielte Christian Ebert per Kopf die schnelle Führung (2.). Doch nur kurz darauf egalisierte Ronny Grün mit einem sehenswerten Distanzschuss unter den Querbalken aus 25 Metern das Ergebnis (4.). Die Partie verlief weiter spektakulär. Nach einem Freistoß blieb der Ball mitten im Golßener Strafraum frei in der Gefahrenzone liegen. Christian Ebert erzielte mit einem satten Flachschuss die neuerliche Führung für die Gastgeber (14.). Der Tabellenzweite agierte zu ungenau und zu überhastet. Mit dem Rückstand ging es in die Kabinen. Mit mehr Biss startete Golßen in die zweite Hälfte. Lohn dafür war der schnelle Ausgleich von Maik Grünwald, der ein Zuspiel von Steffen Schumann aus spitzem Winkel im oberen kurzen Toreck versenkte (49.). Golßen blieb noch genügend Zeit, um das Ergebnis zu verbessern. Doch die Angriffsbemühungen verpufften oft schon im Mittelfeld am starken Einsatz der Gastgeber. Ruhlsdorf blieb seinerseits durch Standards gefährlich. Kurz vor Ultimo fiel dann die Spielentscheidung: Steffen Schumann setzte sich in der 88. Minute beherzt und energisch im Ruhlsdorfer Strafraum durch. Er schoss den Ball am bereits geschlagenen Torwart Matthias Kühnen vorbei an den Pfosten. Von dort sprang die Kugel zurück ins Feld, wo Maik Grünwald goldrichtig stand und das Leder ins freie Gehäuse schoss. Das Tor bedeutete gleichzeitig den Endstand. Für Golßen war es trotz keineswegs überzeugender Leistung der erste Sieg im Jahr 2010. rpd

FC Borussia Belzig 1913 (4.) - Teltower FV (12.) 1:2 (1:1)

Teltower FV: Mario Jähnke, Daniel Kunth, Julius Fenchel, Stefan Fellenberg (67. Marco Schramm), Christian Baatz, Benjamin Kuppke, Thomas Schütt (70. Ahmad El-Rabah), Florian Giese, Mirsad Stollaj, Nicolas Wilcke (63. David Stünkel), Steve Wehle

Tore: 0:1 Christian Baatz (4.); 1:1 Jan Becker (28.); 1:2 David Stünkel (80.)

Schiedsrichter: Peter Kein (Zschorewitz)

Zuschauer: 74

Gelbe Karte: - / Mirsad Stollaj (7.)

„Wir haben A-Junioren dabei und Spieler aus der zweiten Reihe“, meinte Ingo Hecht, Trainer des Teltower FV, am Anfang des Spiels, das die Gäste mit 2:1 gewannen. „Die können hier mal zeigen, was sie drauf haben, zumal ja auch Borussia nicht alles an Deck hat.“Das war allerdings nicht die Ursache für die Niederlage der Bad Belziger. Knackpunkt der Begegnung im Heinrich-Rau-Stadion war bereits die fünfte Minute. Beim 0:1 verließ sich ein Borusse auf den anderen und das nutzten die Hecht-Schützlinge zum 0:1. Bei einem harmlosen Ball erwartete Christoph Schleiß, dass er vorbeigeht. Seine Mitspieler dachten, dass der Torwart das Spielgerät sicher hat und schalteten ab. Es ging aber gegen den Pfosten und die wachen Teltower versenkten den Abpraller. Das passte ins Konzept der einen Platz besser platzierten Gäste. Immer wieder rief Ingo Hecht lautstark seinen Spielern zu, dass sie eng am Mann sein müssen und dass die Bälle einfach weg müssen.So kamen die Gastgeber kaum zu Torchancen. Schön allerdings der Ausgleich in der 29. Minute. Da hatte Abwehrspieler Nicolas Dietzmann auf der rechten Seite viel Platz und Zeit zum Flanken. Und der Routinier passte mit seiner guten Technik genau auf Jan Becker, der den Ball aus Nahdistanz ins Netz drückte. Viel mehr passierte nicht, wie das Fazit von Borussia-Trainer Frank Leppek zeigt. „Die erste Halbzeit war noch unsere bessere. Aus einem Freistoß gelingt den Teltowern das 1:2.“ Das war in Minute 81 und die einzige Tormöglichkeit der Gäste nach der Pause. (Von Klaus Nüsser)

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48 Stunden vor dem Teltower Derby gewann der Teltower FV ein Nachholspiel beim favorisierten FC Borussia Belzig etwas überraschend 2:1 (1:1). Beide Teams traten ersatzgeschwächt an. So fehlten bei Teltow die noch verletzten Ingo und Edgar Hecht. Spielertrainer Ingo Hecht beorderte deshalb den jungen Julius Fenchel mit Erfolg ins Deckungszentrum. Teltow hatte zunächst mehr vom Spiel und ging durch Christian Baatz (5.) früh in Führung, die die Gastgeber aber in der 28. Minute durch einen Treffer von Jan Becker aus Nahdistanz egalisieren konnten.Nach der Pause zog Belzig das Tempo an. Als auch Teltow das Spiel über die Außen wieder forcierte, wurde es genauso für die Belziger gefährlicher. Dem eingewechselten David Stuenkel (80.) gelang es, eine Flanke von der linken Seite zum eher glücklichen Auswärtssieg über die Linie zu drücken. Dieter Wolff

VfB 68 Herzberg (N) - SG Michendorf (3.) 4:0 (1:0)

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Rene Bommel, Holger Wiedemann, Joseph Scheimann, Chris Wolfsteller, Keven Schmidt, Manuel Richter (82. Dennis Milewsky), Fabian Zottmann, Daniel Höhne (60. David Molks), Max de Araujo Freitas (70. Sebastiao Maia da Silva Junior), Bruce Dosseh

SG Michendorf: Lars Fröhlich, Christian Müller, Michael Handrick, Raik Rückborn, Daniel Niendorf, Stephan Woite, Patrick Schenk (46. Andre Marholdt), Marten Schelk, Maik Ebel (77. Sebastian Mösing), Philipp Völker, Sebastian Schenk (46. Norman Sobeck)

Tore: 1:0 Manuel Richter (18.); 2:0 Max de Araujo Freitas (55.); 3:0 Max de Araujo Freitas (66.); 4:0 Manuel Richter (75.)

Schiedsrichter: Mirko Werner (Altes Lager)

Zuschauer: 175

Gelbe Karte: Manuel Richter (7.) / Raik Rückborn (7.), Michael Handrick (2.)

Unter den Erwartungen blieb am Ostersonnabend die SG Michendorf und verlor das Landesklasse-Spiel beim VfB Herzberg deutlich 0:4 (0:1). Der Aufsteiger, schon im Hinspiel mit 6:1 siegreich, kam aufgrund der besseren Spielanlage früh zu guten Gelegenheiten. Schnelle Pässe in die Spitze sorgten für große Gefahr, die Führung durch Manuel Richter (17.) war folgerichtig. Die Gäste, ohne Jensch, Walter, Kühne und Gropler, verloren früh den Faden und hatte nur eine Chance durch Philipp Völker (43.), der die Oberkante der Latte traf. Auch nach der Pause kombinierten sich die Hausherren munter in den Michendorfer Strafraum und erhöhten durch Max Araujo de Freitas (55., 67.) sowie erneut Richter (76.). Nur Lars Fröhlich hielt seine Mannschaft mit spektakulären Paraden einigermaßen im Spiel und verhinderte Schlimmeres.

D.W.

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Herzberg begann konzentriert und auf Angriff. So überlief Max die Abwehr und scheiterte erst am Fuß des Keepers (2.). Ein 30-Meter Freistoß von Chris Wolfsteller ging knapp über den Angel (4.). Danach scheiterte Valentino dreimal innerhalb von vier Minuten knapp am Keeper. Als Manuel Richter aber von rechts nach innen zog und abdrückte, durfte gejubelt werden (18.). Und weiter dominierte der VfB , jedoch ohne weitere Treffer. Keeper Strack brauchte lediglich einmal energisch eingreifen. Auch nach der Pause ein ähnliches Bild: Max traf zum 2:0, auch das 3:0 war sein Treffer. Es waren nun Kombinationen feinster Güte zu sehen. Das verletzungsbedingte Fehlen von Libero Zimmermann fing das Herzberger Team an diesem Tag ohne Probleme auf. Eine schnelle Ballstafette über fünf Stationen schloss Manuel Richter mit seinem zweiten Tor ab (75.). Wäre nicht wieder der Gäste-Keeper ihr Stärkster gewesen, hätte es schlimm für die Michendorfer ausgehen können. Insgesamt war es eine geschlossene und starke Teamleistung vor tollem Publikum. red/Stricker

BSV Mittenwalde (11.) - TSG Lübbenau 63 (9.) 3:3 (1:1)

BSV Mittenwalde: Rajko Müller-Gruschwitz, Matthias Gericke, Marcus Werner

TSG Lübbenau 63: Dennis Halka, Christoph Vanecek, Dirk Goroncy (72. Arno Zelder), Axel Noack, Ron Herrmann, Steven Lehmann, Paul Scharlow, Mathias Philipp, Benjamin Peschk, Bruno Zelder (56. Andy Ehrlich), Sven Borrack (84. Stephan Rinka)

Tore: 1:0 Tino Bretschneider (13.); 1:1 Benjamin Peschk (43.); 2:1 Toni Wolter (52.); 2:2 Benjamin Peschk (54.); 2:3 Dennis Halka (56.); 3:3 Matthias Gericke (90.)

Schiedsrichter: Sten Seliger (Finsterwalde)

Zuschauer: 70

Gelbe Karte: Rajko Müller-Gruschwitz (3.), Matthias Gericke, Marcus Werner / Dennis Halka (4.), Steven Lehmann (3.), Axel Noack (4.)

TSG verpasst den Befreiungsschlag

Leider konnte die TSG im Nachholespiel am Samstag in Mittenwalde gegen einen unmittelbaren Kontrahenten nur ein 3:3 Unentschieden einfahren. Dabei hatte die TSG bis in die 90. Minute hinein mit 2:3 geführt. Den Lübbenauern ergaben sich zu Beginn der Partie gleich 2 große Möglichkeiten. In der 1.Minute bot sich Benjamin Peschk freistehend vor dem Torwart die Einschußmöglichkeit. Sven Rechenberg parierte den Ball, beim Nachschuss konnte ein Verteidiger den Ball ins Aus abfälschen. Benjamin Peschk tauchte dann nach 12 Minuten erneut frei vor dem Mittenwalder Tor auf, auch diesmal ging der Keeper als Sieger hervor. Auf einmal zeigten sich die TSG Spieler von der rustikalen Spielweise der Gastgeber beeindruckt. Aus dem Nichts ging Mittenwalde dann in der 14. Minute in Führung. Nach einem hohen langen Ball gab es Zuordnungsprobleme in der Lübbenauer Hintermannschaft und Toni Wolter setzte mit einem satten Direktschuss den Ball in die Maschen. Nun blieb die Heimmannschaft am Drücker. Rene Maaß setzte einen Schuss neben das Lübbenauer Tor (19.). Glück dann für die Lübbenauer, als Dave Pöggel sich bis in den Lübbenauer Strafraum durchspielte, den Ball dann aber in aussichtsreicher Position nicht mehr unter Kontrolle brachte (37.). Kurz vor dem Pausenpfiff konnte die TSG dann den 1:1 Ausgleich bejubeln. Nach einem weiten Freistoss von der Mittellinie sprang der von Ron Herrmann getretene Ball an die Mittenwalder Torlatte und Benjamin Peschk brauchte nur noch abzustauben. Mittenwalde nutzte nach der Pause wieder einen Stellungsfehler der Lübbenauer zur 2:1 Führung. Eine lange Flanke von links vollendete Tino Bretschneider in der Mitte. Doch Lübbenau konnte in der 53. Minute ausgleichen. Nach einem Freistoss von Sven Borrack war Benjamin Peschk mit dem Kopf zur Stelle. Nach einer tollen Vorlage von Steven Lehmann konnte Dennis Halka dann nur 3 Minuten später die Lübbenauer Führung zum 2:3 erzielen. Dieser Treffer brachte jedoch keine Ruhe ins Lübbenauer Spiel. Viele Freistösse und Fehlabspiele auf beiden Seiten prägten das Spiel . Die Gastgeber schlugen immer wieder weite und hohe Bälle auf das Lübbenauer Tor. Marcus Matthes tankte sich dann in der 74. Minute in den Lübbenauer Strafraum durch, Benjamin Peschk und Christoph Vanecek klärten aber in Gemeinschaftsarbeit. Sven Borrack hatte dann die Möglichkeit, den "Sack" zuzumachen.Nach einem schönen Zuspiel von Andy Ehrlich schlenzte er den Ball neben das Tor (76.). So kam es wie es kommen mußte. In der 91. Spielminute gab es einen Elfmeter für Mittenwalde. Mathias Gericke ließ sich die Chance nicht nehmen und glich zum 3:3 aus.

SV Blau-Weiss Straupitz (N) - VfB Trebbin (10.) 0:3 (0:1)

SV Blau-Weiss Straupitz: Dirk Schieban, Daniel Schulz, André Mietk, Mario Richter, René Matschenz, Danilo Halko, Marcus Jugan, Ben Smalla (81. Michael Halko), Silvio Fechner, Michél Schröder (70. Stefan Jurrack), Ralf Guttke (63. Maikel Krüger)

Tore: 0:1 David Bystry (6.); 0:2 Daniel Steinhaus (80.); 0:3 Daniel Steinhaus (86.)

Schiedsrichter: Pascal Reisner (Eisenhüttenstadt)

Zuschauer: 91

Gelbe Karte: Silvio Fechner (6.) / -

Rote Karte: Marcus Jugan (62.) / -

Großer Aufwand bleibt unbelohnt – Blau-Weiß abgestiegen

Um auch die allerletzte Chance auf den Klassenerhalt zu wahren, versuchte Straupitz im Nachholspiel gegen Trebbin mit einem Sieg die notwendigen Punkte einzufahren. Die Partie entwickelte sich aber wiedermal zum Spiegelbild der gesamten Saison.Der Gegner macht aus wenigen Möglichkeiten seine Tore und Blau-Weiß schafft es, trotz immensen, kämpferischen Aufwand, nicht, den Ball im gegnerischen Gehäuse unter zu bringen. Somit muss man resümieren, dass es für ein weiteres Jahr auf Landesebene nicht ausreicht.Der Spielverlauf ist dabei in wenigen Worten zusammen zu fassen. Trebbin suchte von Beginn an sein Heil in der Offensive und wurde frühzeitig belohnt. Daniel Steinhaus verlud seinen Gegenspieler und schloss mit einem präzisen Schuss aus 16 Metern ab. Dirk Schieban im Straupitzer Tor sah den Ball spät und konnte nicht mehr retten (6.).Danach kämpfte sich Straupitz mit jeder Minute besser ins Spiel und übernahm die Regie. Die größte Chance für den Gastgeber hatte Ben Smalla mit einem Kopfball, den selbst schon so mancher Zuschauer im Tor gesehen hatte (32.).Nach dem Seitenwechsel knüpfte Blau-Weiß an die im ersten Durchgang gezeigte Leistung an. In der 62. Minute schwächte man sich allerdings zum wiederholten Male in dieser Saison durch einen Platzverweis selbst. Marcus Jugan musste wegen Schiedsrichterbeleidigung eher vom Feld.

Doch auch mit zehn Mann wollte der Gastgeber noch Punkte retten und gab sich dementsprechend nie auf. Trebbin verließ sich in Überzahl auf seine spielerische Stärke und die gefährlichen Angreifer. Den momentanen Spitzenreiter der Torjägerliste der Landesklasse Mitte, David Bystry, hatten Daniel Schulz und Mario Richter allerdings gut im Griff. Er hatte nur eine Großchance, die Dirk Schieban jedoch gut abwehrte.Die Entscheidung fiel in der 80. Minute erneut durch die zweite Spitze des Gastes, Daniel Steinhaus. Bevor er den Ball über die Linie brachte, nahm er das Leder aber mit dem Unterarm mit und der Treffer hätte deshalb nicht zählen dürfen. Das 0:3 vier Minuten vor dem Ende schraubte das Ergebnis noch in die Höhe, war aber deutlich ein Tor zu viel für die Gäste.

SV Blau-Weiss Straupitz (N) - BSV Mittenwalde (11.) 2:0 (1:0)

SV Blau-Weiss Straupitz: Jan Friedersdorf, Daniel Schulz, Dirk Schieban, Mario Richter, René Matschenz, Marcus Buder (84. Stefan Jurrack), Ben Smalla, Danilo Halko, Silvio Fechner (58. Denny Lehmann), Ralf Guttke (75. Michael Halko), Marcus Jugan

BSV Mittenwalde: Maik Brunsch

Tore: 1:0 Marcus Jugan (41.); 2:0 Danilo Halko (80.)

Schiedsrichter: Steffen Schulz (Forst)

Zuschauer: 67

Gelbe Karte: Silvio Fechner (2.), Marcus Buder (2.) / Maik Brunsch

Straupitz hat im Kellerduell diese Nase vorn

Im ersten Spiel nach der langen und schneereichen Winterpause besiegte das Schlusslicht der Landesklasse Mitte den Drittletzten aus Mittenwalde am Ende verdient mit 2:0. Trotz der Querelen im Vorfeld der Begegnung (Blau-Weiß wurden drei Punkte wegen fehlender Schiedsrichter abgezogen) behielten die Mannen von Berndt Schötz klaren Kopf und schöpften noch einmal Hoffnung im Abstiegskampf.Wie erwartet entwickelte sich von Beginn an eine Partie, die vorwiegend durch Kampf geprägt war. Auf dem schwierig bespielbaren Geläuf, das erst kurz vor dem Anpfiff völlig vom Schnee befreit war, übernahm der Gastgeber die Initiative und versuchte Druck auf das Gästetor auszuüben. Mehr als einige Standardsituationen in Strafraumnähe, bei denen Mario Richters Freistoß von der rechten Seite noch die gefährlichste Aktion darstellte (4.), wollten aber zunächst nicht herausspringen.Die Mittenwalder hingegen hätten mit ihren ersten Angriff beinahe die Führung erzielt. Ein langer Ball über die Straupitzer Abwehr hinweg fand Andreas Briesemeister, der seinen Gegenspieler noch aussteigen ließ, im Anschluss aber keinen gefährlichen Abschluss zu Stande brachte (8.).Die Abwehrreihen standen Mitte der ersten Hälfte auf beiden Seiten sehr sicher und ließen kaum einen Ball durchgehen. Dies hatte zur Folge, dass sich das Spielgeschehen hauptsächlich zwischen den beiden Strafräumen abspielte.Erst in der 30. Minute sahen die 67 zahlenden Zuschauer wieder eine Chance. Marcus Jugans Einzelaktion konnte aber gerade noch rechtzeitig abgewehrt werden. Auch Ben Smallas Versuch vier Minuten später war nicht gefährlich genug, um Gästekeeper Sven Rechenberg in Bedrängnis zu bringen.Kurz vor der Halbzeit führte der wohl beste Angriff des ersten Durchgangs zur Führung für Straupitz. Abwehrchef Dirk Schieban schaltete sich geschickt in den Konter mit ein und flankte nach Doppelpass mit Ralf Guttke scharf von der linken Seite. Er fand Marcus Jugan in der Mitte, der eher als der Torwart am Ball war und somit den Ball über die Linie drückte.Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser aus der Kabine und spielten nun zielstrebiger in Richtung Straupitzer Gehäuse. Die bessere Möglichkeit zum Torerfolg hatte zuerst aber Straupitz. Nach guter Flanke von Silvio Fechner, kam erneut Marcus Jugan zum Abschluss. Der Mittenwalder Torhüter reagierte glänzend, konnte den Ball aber nicht festhalten. Im Nachschuss traf Ben Smalla die Kugel nicht richtig und verfehlte deshalb das Tor (49.).Die Partie wurde dann mit zunehmender Spielzeit immer zerfahrener. Kleinere Fouls nahmen zu und sorgten immer wieder für Unterbrechung des Spielflusses. Mittenwalde bekam dann innerhalb von kurzer Zeit mehrere Freistöße in gefährlicher Position zugesprochen. Dabei verpasste der eingewechselte Maik Brunsch nach Hereingaben von Außen zwei Mal nur knapp das Tor. Straupitz antwortete in dieser Phase der Partie mit Kontern, die jedoch nie richtig zu Ende gespielt wurden und deshalb auch keinen Erfolg einbrachten.Als das Spiel dem Ende entgegen ging, rückte die Mittenwalder Mannschaft immer weiter auf und versuchte somit auf den Ausgleich zu drängen. Einen Fernschuss von Verteidiger Norman Baum konnte Jan Friedersdorf gerade noch entschärfen (71.). Der Gastgeber schaffte es aber durch einzelne Angriffe für Entlastung zu sorgen.Zehn Minuten vor dem Ende ließ Michael Halko einen langen Ball von Dirk Schieban gut für seinen Bruder Danilo durch. Der stand auf einmal frei vor dem Kasten und ließ dem Torhüter keine Chance. Damit stand es 2:0 und die Begegnung war somit entschieden. Den Schlusspunkt des Spiels setzten noch einmal die Gäste. Ein Freistoß von René Maas in der Nachspielzeit landete aber auf der Latte und somit war auch die weiße Weste an diesem Tag sicher.

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BSV Mittenwalde verlor am Sonnabend beim Tabellen-Schlusslicht der Fußball-Landesklasse Mitte, Blau-Weiß Straupitz, mit 0:2. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie im Abstiegskampf stecken. Hüben wie drüben wurde der Ball meist lang nach vorn geschlagen, und wenn doch mal versucht wurde, einen Angriff aufzubauen, gab es spätestens an der Mittellinie Abspielfehler.Nach einem Doppelpass an der Seitenlinie gingen die Straupitzer fünf Minuten vor der Pause in Führung. Mitte der zweiten Halbzeit hatten die Mittenwalder dann deutlich mehr vom Spiel. Es fehlte aber untereinander das Verständnis, um zum Ausgleich zu kommen. Einen Schuss von Baum parierte der Schlussmann. Dagegen erhöhten die Gastgeber in der 80. Minute auf 2:0, worauf der Mittenwalder Pöggel mit Freistoß nur die Latte traf. eb

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) - Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 1:1 (1:0)

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Tobias Rindt

Ruhlsdorfer BC 1923: Matthias Kühnen, Stephan Höse, Silvio Regner, Frank Humsch

Tore: 1:0 Björn Beutke (Foulelfmeter, 31.); 1:1 Marcel Moseus (49.)

Schiedsrichter: Felix Peisler (Brandenburg)

Zuschauer: 30

Gelbe Karte: Tobias Rindt / Matthias Kühnen, Stephan Höse (2.), Silvio Regner, Frank Humsch (2.)

Ihr Minimalziel haben die Ruhlsdorfer mit dem Punktgewinn erreicht. „Ein gerechtes Remis“, urteilt RBC-Coach Markus Wolf, der seinen Keeper Matthias Kühnen ein goßes Lob ausspricht. „Er hat unseren Punkt mit einigen Glanzparaden festgehalten.“Besonders in der Anfangsphase musste Kühnen gleich hellwach sein. In der 2. Minuten rettete er mit einem Reflex gegen den frei durchgelaufenen Peer Gülzow.Die Gastgeber waren spielerisch überlegen, aber die Ruhlsdorfer standen tief in der Abwehr und kämpften um jeden Ball. Damit haben die RBC-Kicker den Eintracht-Fußballern das Leben schwer gemacht.Dennoch gingen die Hausherren in Führung. Nach Foul an Gülzow verwandelt Björn Beutke (22.) den Strafstoß.Nach diesem Gegentor investierten die Gäste mehr in das Spiel. Die Ruhlsdorfer kamen in der Folge zu einigen guten Möglichkeiten. Sie scheiterten aber entweder am Eintracht-Keeper oder am eigenen Unvermögen.In der 50. Spielminute wurden die Ruhlsdorfer dann aber belohnt. Marcel Moseus hämmerte einen Freistoß aus 30 Metern Entfernung ins Torwarteck.Anschließend zogen sich die Gäste wieder etwas zurück. Bei einigen Kontermöglichkeiten hatten die Ruhlsdorfer aber durchaus noch Chancen auf den Siegtreffer. Die größte vergab Stephan Höse, als er allein vor dem Eintracht-Keeper stand, aber den Ball aus fünf Metern am Tor vorbeiköpfte.„Kampf und Einsatz haben bei meiner Mannschaft gestimmt. Nach der langen Winterpause und einer durchwachsenen Vorbereitung sind die spielerischen Elemente aber noch verbesserungswürdig“, sagt Wolf. fn

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„So wie das Spiel gelaufen ist, war der eine Punkte sicherlich zu wenig“, befand Trainer Stephan Rosenberg, nachdem sich seine Königs-Wusterhausener Landesklassen-Fußballer am Sonnabend vom Ruhlsdorfer BSC 1:1 getrennt hatten. „Deshalb sind wir auch nicht zufrieden, wobei wir alle Baustellen ausmachen konnten.“

Auch wenn aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen von zielgerichteter Vorbereitung keine Rede sein konnte, was natürlich nicht zu übersehen war, zeigten sich die Königs-Wusterhausener Gastgeber in der ersten Halbzeit doch deutlich überlegen. Sie starteten auch wiederholt verheißungsvolle Angriffe. Nach Zusammenspiel mit Groggert wurde Gülzow im Strafraum gefoult. Björn Beutke verwandelte den fälligen Elfmeter zum 1:0 (22.).Eintracht Königs Wusterhausen kam im Verlauf der ersten Halbzeit zu weiteren Chancen. Doch gelang es weder Brezinski noch Groggert, die Führung auszubauen. „Was uns in der zweiten Halbzeit dann zum Verhängnis werden sollte“, zog Trainer Rosenberg die Stirn kraus.Nach Wiederanpfiff wirkten die Gastgeber uninspiriert und zurückhaltend. Mit Freistoß von der rechten Seite gelang den Ruhlsdorfern auch der Ausgleich, wobei das Leder durch die Mauer abgefälscht wurde und im Torwarteck landete.Die Gäste kamen in der zweiten Halbzeit nur noch zu einer einzigen Chance nach Eckball. Ansonsten konnten die Eintracht-Fußballer stets rechtzeitig klären. Selber gelang ihnen aber auch kein Treffer mehr. Nach Hereingabe von Tino Rindt und Kopfballverlängerung von Mecklenburg konnte Reichert die letzte gute Möglichkeit nicht nutzen (88.). eb

SG Michendorf (3.) - TSG Lübbenau 63 (9.) 2:0 (0:0)

SG Michendorf: Raik Rückborn

TSG Lübbenau 63: Christoph Vanecek, Marcel Rusch, Randy Schröder, Axel Noack, Ron Herrmann, Arno Zelder (70. Stephan Rinka), Steven Lehmann, Benjamin Peschk, Andy Ehrlich (65. Philipp Konrad), Sven Borrack, Bruno Zelder (46. Johannes Radnitz)

Tore: 1:0 Philipp Völker (52.); 2:0 Patrick Walter (90.)

Schiedsrichter: Sven Lange (Luckenwalde)

Zuschauer: 35

Gelbe Karte: Raik Rückborn (5., gesperrt) / Bruno Zelder (6.), Arno Zelder, Andy Ehrlich (2.)

Gelb/Rote Karte: - / Axel Noack

„Unter dem Strich können wir zufrieden sein“, sagte Coach André Kather, nachdem seine Mannschaft den Vorletzten der Landesklasse Mitte, die TSG Lübbenau, bezwungen hatte. „Der Sieg war auf Grund der Steigerung in der zweiten Halbzeit verdient.“ Im ersten Abschnitt entwickelte sich eine nur zähe Partie, mit vielen Abspielfehlern und unkonzentrierten Aktionen. Nach dem Wechsel ging Michendorf – mit Nico Mirschinka für den verletzten Alexander Kroop im Tor – durch einen Kopfball von Philipp Völker (52.) nach Freistoß von Christian Müller in Führung. Nachdem Patrick Schenk nur den Pfosten traf und Sebastian Schenk vergab, stellte Patrick Walter (90.+1) in der Nachspielzeit mit einer Einzelaktion das Endergebnis her. Die Spreewälder verloren Axel Noack (66.) mit Gelb/Rot, bei Michendorf handelte sich Raik Rückborn (60.) die fünfte Gelbe ein und fehlt im Spiel in Mittenwalde. D.W.

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Die TSG Lübbenau 63 ist in Michendorf mit einer 0:2-Niederlage in die Rückrunde gestartet. Dabei wäre für die Gäste mindestens ein Punkt verdient gewesen. Obwohl die Rand-Potsdamer schon nach zwei Minuten durch Phillip Völker zu einer Kopfballchance kamen, spielte Lübbenau in der ersten Hälfte einen guten Ball. Wie so oft haderten die TSG -Spieler mit einigen Schiedsrichter-Entscheidungen. So wurde eine Chance von Bruno Zelder in der dritten Minute von Christian Wendland abgepfiffen. Auf der Gegenseite prüfte Patrick Walter mit einem Schuss aus zehn Metern den Lübbenauer Schlussmann Christoph Vanecek. Bei einem Freistoß von Sven Borrack hatte Nico Mirschinka erhebliche Probleme (16.). Mitte der ersten Hälfte kam Randy Schröder zu einer Chance, sein Schuss war dann aber nicht platziert genug. In der 35. Minute zerstörte wiederum ein aus Lübbenauer Sicht zweifelhafter Pfiff eine Chance von Bruno Zelder. Ein Freistoß von Benjamin Peschk sorgte für Torgefahr, doch Steven Lehmann kam den berühmten Zentimeter zu spät (41.). Als sich dann Andy Ehrlich am Strafraum durchsetzte und durch einen Verteidiger zu Fall gebracht wurde, blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm. Kurz nach Wiederanpfiff setzte sich Andy Ehrlich im Strafraum durch. Er wurde von den Beinen geholt, aber auch diesmal wertete der Referee die Situation anders. In der 53. Minute bekam Sven Borrack den Ball freistehend im Strafraum serviert, er zögerte aber zu lange und ein Verteidiger klärte in höchster Not. Michendorf erzielte nur eine Minute später das schmeichelhafte 1:0. Nach einem Freistoß von Christian Müller sprang der zwei Köpfe größere Phillip Völker im Fünfmeterraum in den Lübbenauer Schlussmann, der Ball landete im Netz und der Schiedsrichter gab den Treffer. In der 65. Minute geriet die TSG dann in Unterzahl. Axel Noack wurde wegen Meckerns mit Gelb/Rot zum Duschen geschickt. Trotz großen Kraftaufwandes gelang es der TSG nicht mehr, sich weitere Chancen herauszuspielen. Michendorf verwaltete die Führung und erzielte in der Nachspielzeit mit einem Konter durch Patrick Walter das 2:0 (90.+2). mvl

FSV 63 Luckenwalde II (7.) - VfB 68 Herzberg (N) 2:2 (2:1)

FSV 63 Luckenwalde II: Daniel Krenz, Sebastian Gericke, Robert Troch, Eric Haake, Dennis Lederer (34. Stephan Niedrig), Marko Fitzke, Stefan Dorst, Rico Abranitsch, Sebastian Lozanski, Markus Mlynikowski, Marcel Friedrich (75. Valjon Strana)

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Detlef Zimmermann, Sebastian Zietz, Marcel Kiepisch, Rene Bommel, Chris Wolfsteller, Max de Araujo Freitas (70. Sebastiao Maia da Silva Junior), Fabian Zottmann, Daniel Höhne, Juri Gebert (46. Keven Schmidt), Bruce Dosseh

Tore: 1:0 Markus Mlynikowski (9.); 1:1 Fabian Zottmann (19.); 2:1 Marko Fitzke (30.); 2:2 Keven Schmidt (72.)

Schiedsrichter: Felix Schmidt (Jessen)

Zuschauer: 75

Gelbe Karte: Eric Haake (4.), Sebastian Gericke (4.), Sebastian Lozanski / Fabian Zottmann (5., gesperrt), Marcel Kiepisch

Zweimal lag der Spitzenreiter in Führung, dennoch haben die Luckenwalder den ersten Punktverlust in dieser Saison hinnehmen müssen. „Wir haben es versäumt, den dritten Treffer zu erzielen“, sagt FSV-Trainer Ronny Karcher.Seine Mannschaft begann schwungvoll, wollte auch den 16. Sieg im 16. Punktspiel. Nach schöner Vorarbeit von Sebastian Lozanski brachte Markus Mlynikowski den FSV in Führung (9.).Zehn Minuten später glich der ehemalige Luckenwalder Fabian Zottmann aus abseitsverdächtiger Position aus (19.). Die FSV-Reserve steckte das Gegentor schnell weg. Marko Fitzke brachte die Gastgeber mit einem Heber erneut in Führung (30.).

Die 75 Zuschauer hatten auch in den zweiten 45 Minuten Freude an der Partie. Trotz guter Chancen von Marcel Friedrich, Rico Abranitsch und Lozanski, verpassten es die Luckenwalder den dritten Treffer nachzulegen.Die Herzberger trafen zunächst die Latte. In der 73. Minute mussten die Hausherren dann den erneuten Ausgleich hinnehmen. Ein von Robert Troch abgefälschter Eckball landete in den FSV-Maschen.Den möglichen Luckenwalder Siegtreffer hatte der eingewechselte Valon Strana auf dem Fuß. Er traf aber nur die Querlatte (82.). fn

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Der FSV setzte seinen ersten Schuss über das Tor, doch schon in der nächsten Szene jubelten die Platzherren. Eine Rechtseingabe brauchte ihr Torjäger Mlynikowski nur noch einnetzen (10.). Valentino haute nach einem guten Haken den Schuss über die Latte. Pech hatte er, dass ihm wenig später ein Elfmeterpfiff versagt blieb. Doch ein Superpass von Chris Wolfsteller brachte durch Fabian Zottmann den Ausgleich (20.). Das baute die Moral des VfB auf. Zwar zeigten die Gastgeber das bessere Kombinationsspiel, aber auch ein Freistoß von Max war nur wenig zu hoch. Der Führungstreffer des FSV kam über die rechte Angriffsseite und einem Heber zustande (32.). Dass es beim knappen Pausenstand blieb, war auch Keeper Sebastian Strack zu danken, der in der 38. Minute toll parierte. Gleich nach dem Pausentee war er wieder der Turm in der Abwehrschlacht, als er einen Freistoß entschärfte. Fortan stemmten sich die 68-er mit Geschlossenheit gegen die Angriffe des Tabellenführers. So trat Wolfsteller eine Ecke direkt an die Latte (50.). Ein Eckball von Keven Schmidt brachte – von einem Verteidiger abgefälscht – den Herzberger Ausgleich (72.). Nun galt es Geschlossenheit zu zeigen. Doch auch die Gastgeber zeigten die, als Wolfstellers Freistoß zur Ecke gelenkt wurde. So konnte Herzberg das Remis dank einer geschlossenen Leistung wie einen Sieg feiern. red/Stricker

SV Teupitz/Groß Köris (13.) - FC Borussia Belzig 1913 (4.) 0:4 (0:3)

SV Teupitz/Groß Köris: Marcel Drangusch, Manuel Mieles, Marcel Janetzki, Sven Balkow, Daniel Groger, Tobias Just, Stefan Schöne, Christoph Schuffenhauer, Sebastian Rödiger, Christian Schöne (77. Christian Prietz), Robert Mittenzwei (77. Roger Wozniak)

FC Borussia Belzig 1913: Sebastian Köhler (39. Sven Neuendorf), Michael Vogt, Nikolas Dietzmann, Mario Burow, Steven Hoppe (46. Robert Tietz), Lars Leschke, Lars Leppeck, Tobias Paul, Ronny Mentzel (59. Eric Mandelkow), Sebastian Metz, Jan Becker

Tore: 0:1 Sebastian Metz (44.); 0:2 Sebastian Metz (45+2.); 0:3 Sebastian Metz (45+3.); 0:4 Sebastian Metz (89.)

Schiedsrichter: Thomas Engels (Ludwigsfelde)

Zuschauer: 112

Gelbe Karte: Christoph Schuffenhauer (31.), Stefan Schöne (10., gesperrt) (57.), Manuel Mieles (5., gesperrt) (90.) / Mario Burow

Beste Spieler: Für den verletzten Torwart Köhler ging Feldspieler Becker ins Tor.

Zu diesem Auftritt der Heimelf findet man auch als Beträuer und Fan des Vereins einfach keine Worte. Die Spieler jedoch sollten sich hinterfragen warum sie am Samstag überhaupt vom Mittagstisch aufgestanden sind. Dies war das schlechteste Auftreten einer 1. Mannschaft des Vereins seit dem ich zu den Spielen mitfahre.

SB

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Reisen in das Dahmeland sind in dieser Saison lohnend für den FC Borussia Belzig. Das 4:0 beim SV Teupitz/Groß Köris war der zweithöchste Saisonsieg der Bad Belziger. Den höchsten gab es mit 5:0 beim BSV Mittenwalde und auch die anderen Auswärtspartien in dieser Region gingen nicht verloren.Dabei sah es lange nicht nach so einem klaren Erfolg aus. „Wir begannen verkrampft“, berichtete Borussia-Trainer Frank Leppek. Erst ab Mitte der ersten Halbzeit setzten sich die Gäste besser als die Einheimischen in Szene. Während aber später das Team aus dem Fläming wenigstens einige Torgelegenheiten nutzte, gelang dies dem SV Teupitz/Groß Köris nicht. So fiel der Borussia-Erfolg vielleicht ein bisschen hoch aus, war aber verdient.Er ist aber mit einem Wermutstropfen verbunden. Torhüter Sebastian Köhler bestritt nach rund eineinhalb Jahren Pause wegen Rückenproblemen wieder ein Landesklassen-Punktspiel für Borussia. Allerdings schied er in der 40. Minute mit einer Fingerverletzung aus, fuhr nach Königs Wusterhausen ins Krankenhaus und kehrte mit einer eingegipsten Hand zurück. Für ihn ging Stürmer Jan Becker zwischen die Pfosten und Mirko Niendorf kam als Feldspieler.Gleich danach traf Sebastian Metz zum 0:1 (41.) und erhöhte vier Minuten später auf 0:2. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gelang Lars Leschke mit tollem Freistoß aus rund 20 Metern das 0:3. In der 88. Minute stellte Metz per Konter auf Vorlage von Eric Mandelkow den Endstand her. Der einheimische Trainer Frank Kache meinte: „Wir waren schwach, der Gästesieg geht in Ordnung.“

Klaus Nüsser

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„Wir hätten noch zwei Stunden spielen können, ohne ein Tor zu schießen“, musste Trainer Frank Kache feststellen. Seine Landesklassen-Fußballer vom SV Teupitz/Groß Köris verloren am Sonnabend das Nachholspiel gegen den bisherigen Tabellennachbarn Borussia Belzig mit 0:4 und bereiteten ihrem treuen Anhang eine herbe Enttäuschung. Dagegen wirkte die kleine mitgereiste Belziger Schar im Spielverlauf immer aufgekratzter. Klang das „Bo, Bo, Borussia“ vor der Pause noch zweifelnd, so sang der Borussen-Chor in der zweiten Halbzeit schon selbstbewusst „Wo bleibt denn das 4:0“, um, als auch dieser Wunsch erfüllt war, dann „Aus, Aus, Auswärtssieg zu feiern.“

Das Frappierende dabei, die Gäste taten sich ebenfalls sehr schwer, ihre Möglichkeiten zu nutzen. Frank Kache stellte dann auch fest, dass sich beide Seiten im Chancen-Auslassen übertroffen hätten. Dass die Belziger trotzdem einen klaren Erfolg feierten, lag daran, dass sie frischer und lockerer wirkten, in der spielentscheidenden Zone mehr Zweikämpfe gewannen, und nicht alle Chancen ausließen.Die Anfangsphase wirkte ausgeglichen. Beide Seiten fanden nicht recht ins Spiel. Von der Groß-Köriser Bank kam alsbald die Mahnung: „Das ist zu wenig“. Immerhin stellten Stefan Schöne (28.) und Christian Schöne (31.) dann auch Borussia-Torwart Köhler, der kurz darauf verletzt ausgewechselt werden musste, auf die Probe.Als die ersten Zuschauer zum Pausenkaffee rüsteten, spielte Leschke, der auffälligste Belziger, den Ball Richtung linke Eckfahne. Metz plante von der Grundlinie wohl eine Vorlage in den Torraum, doch dann zappelte das Leder im langen Eck (42.). Unmittelbar danach vergab Rödiger aus fünf Metern die Ausgleichschance. Worauf es für die Gastgeber in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit noch ganz dicke kommen sollte. Nach öffnendem Pass, mit dem die Abwehr überspielt war, traf Metz zum 0:2. Leschke verwandelte einen 28-m-Freistoß zum 0:3.Die Groß-Köriser Bemühungen, das Ergebnis in der zweiten Halbzeit freundlicher zu gestalten, blieben erfolglos. Mal wurde das Tor verfehlt, mal konnte Ersatztorwart Becker abwehren. In der 88. Minute erhöhte Metz gar noch auf 0:4.

Rainer Rosenthal

SV 1885 Golßen (6.) - RSV Eintracht 49 Teltow (N) 1:5 (0:3)

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Ronny Leubner, Andy Schröder (80. Rene Grunday), Nico Walter, Ronny Grün, Thomas König, Steffen Schumann, Marcus Schlichting, Christoph Pötschke, Maik Grünwald, Dirk Rösler

RSV Eintracht 49 Teltow: Peter Klytta, Daniel Kühnel, Jan Diekmann, Paul Langleist, Pascal Maschmann, David Sommer, Johannes Kühn, Tim Hocke (79. Bastian Schult), Marcus Gawlik, Maik Priegnitz, Andreas Plaue (79. David Diekmann)

Tore: 0:1 Andreas Plaue (30.); 0:2 David Sommer (33.); 0:3 Marcus Gawlik (44.); 0:4 Andreas Plaue (59.); 0:5 Maik Priegnitz (71.); 1:5 Nico Walter (86.)

Schiedsrichter: Wilfried Fabian (Cottbus)

Zuschauer: 75

Gelbe Karte: Andy Schröder / -

Obwohl stark ersatzgeschwächt antretend, es fehlten Manuel Hannemann, Christian Schröter, Christoph Kwasniewski, Bastian Zenk und Alexander Dux aus verschiedenen Gründen, wollte sich unsere Elf für die im Heimspiel erlittene 1:3 Niederlage beim Tabellenzweiten revanchieren. Auf dem sehr holprigen Nebenplatz kamen beide Mannschaften bei deutlichen Vorteilen für unsere Kicker schwer ins Spiel. So dauerte es bis zur 20. Minute, in der die erste Torchance überhaupt zu verzeichnen war, als der Golßener Torwart einen Ball auf die Latte lenkte.Diese Aktion schien die RSV-ler zu beflügeln. Im Minutenabstand wurden nun klare Torchancen herausgespielt wie z.B. ein Schuss an die Lattenunterkante von Paul Langleist. In der 30. Spielminute fiel das hoch verdiente 0:1 als Andreas Plaue, der zum ersten Mal zum Einsatz kam, einen Freistoß von Pascal Maschmann mit einer Direktabnahme einnetzte. Zwei Minuten später wurde David Sommer im Strafraum gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte der gefoulte Spieler zum 0:2. Nach einer weiteren Großchance von Andreas Plaue, der mit einem Heber am gegnerischen Torwart scheiterte, war es Markus Gawlik in der 45. Minute vorbehalten mit einem Kopüfballaufsetzer nach einem Eckball von David Sommer den beruhigenden 0:3 Halbzeitstand zu erzielen. Auch in der zweiten Halbzeit dominierten wir das Spiel gegen den sehr enttäuschenden, überforderten Tabellenzweiten obwohl es unsere Elf mit der klaren Führung im Rücken etwas ruhiger angehen ließ. Mit dem 0:4, das abermals Andreas Plaue - der einen sehr überzeugenden Einstand gab - im Nachschuss erzielte, war das Spiel endgültig entscheiden. Mit einem sehr schönen Kopfballtor wurde Mike Priegnitz nach einer Ecke von David Sommer in der 69. Minute für seine engagierte Spielweise belohnt. In der 85. Minute kamen die Gastgeber, die kaum eine Torchance kreieren konnten, abermals nach einer Ecke zu ihrem Ehrentreffer..

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1885 Golßen hat gegen die erfolgreichste Mannschaft der Rückrunde, Eintracht Teltow, eine derbe 1:5-Heimklatsche kassiert.

Beide Teams mussten aufgrund personeller Engpässe umfangreiche Änderungen in den Anfangsformationen vornehmen. Die Gäste kamen damit deutlich besser zurecht. Teltow dominierte mit seiner guten Taktik. Nach einer Viertelstunde gab es erste Torchancen. Im Anschluss an einem Eckball lenkte Golßens Keeper Torsten Schmidt den Ball soeben noch auf die Latte. In der 17. Minute knallte ein Gäste-Schuss aus sechs Metern von der Lattenunterkante zurück ins Feld. Der Teltower Führungstreffer resultierte aus einer lang über die Abwehr gespielten Freistoßflanke, die Andreas Plaue im Tor versenkte (30.). Schon im nächsten Angriff nahm ein Eintracht-Stürmer die Einladung zu einem Elfmeterfoul dankend an. Teltow erzielte per Strafstoß sicher das 2:0. Golßen war konsterniert. Bei den Gastgebern lief nichts zusammen. Noch vor der Pause folgte mit dem 3:0 der K. o.-Schlag, als ein Kopfballaufsetzer von Markus Gawlik unter den Querbalken ins Tor trudelte (43.). In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein anderes Bild: Mit mehr Mut und Biss kamen die Hausherren aus der Kabine und hatten nun ihre stärkste Phase. Golßen ging hohes Risiko und wurde in der 60. Minute dafür bestrafft. Ein klug gespielter Konter mit Querpass in den Strafraum brachte das 0:4 für Teltow. Andreas Plaue verwertete einen abgeprallten Ball per Abstauber. Das Bemühen der Hausherren war deutlich, aber die Gäste spielten clever weiter. Der Fünferpack wurde in der 70. Minute mit einem starken Kopfball von Mike Prignitz vollgemacht. Kurz vor Ende erzielte Golßens Youngster Nico Walter mit platziertem Kopfball im Anschluss an eine Schumann-Ecke den Ehrentreffer. Wenig später pfiff Schiedsrichter Fabian aus Cottbus die einseitige Partie ab. rpd

VfB Trebbin (10.) - SV Siethen 1977 (N) 4:0 (2:0)

SV Siethen 1977: Thomas Duchon

Tore: 1:0 Nils Schröder (20.); 2:0 Tobias Braun (36.); 3:0 Wissam Bayoumi (49.); 4:0 Rico Berger (87.)

Schiedsrichter: Simone Sievert (Rieplos)

Zuschauer: 120

Gelbe Karte: - / Thomas Duchon (6.)


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