Landesklasse Mitte 2009/10 (Stand 05.12.2009)

Ergebnisse und Tabelle

14. Spieltag

Samstag, 05.12.2009 12:30
  105 BSV Mittenwalde (11.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 1:2 (0:1)  
  106     VfB 68 Herzberg (N)      
  107 FC Borussia Belzig 1913 (4.) TSG Lübbenau 63 (9.) 3:1 (1:0)  
  108 RSV Eintracht 49 Teltow (N) SG Michendorf (3.) 5:5 (4:0)  
  109 Ruhlsdorfer BC 1923 (N) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 0:4 (0:2)  
  110 SV Siethen 1977 (N) Teltower FV (12.) 4:4 (2:4)  
  111 SV Blau-Weiss Straupitz (N) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 1:1 (0:1)  
  112 VfB Trebbin (10.) SV 1885 Golßen (6.) 1:2 (0:0)  
P   Verein Sp. S U N Diff. Tore Pkt. Heim Auswärts
1. (1.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 13 13 0 0 25 39 : 14 39 6 6 0 0 18 : 8 18 7 7 0 0 21 : 6 21
2. (2.) SV 1885 Golßen (6.) 13 10 1 2 14 31 : 17 31 8 7 0 1 21 : 10 21 5 3 1 1 10 : 7 10
3. (4.) SV Siethen 1977 (N) 14 7 4 3 11 32 : 21 25 7 3 3 1 18 : 11 12 7 4 1 2 14 : 10 13
4. (3.) VfB 68 Herzberg (N) 14 8 1 5 4 33 : 29 25 8 4 0 4 17 : 21 12 6 4 1 1 16 : 8 13
5. (6.) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 14 7 3 4 9 27 : 18 24 6 5 0 1 17 : 11 15 8 2 3 3 10 : 7 9
6. (5.) Teltower FV (12.) 13 7 2 4 8 33 : 25 23 7 5 1 1 21 : 9 16 6 2 1 3 12 : 16 7
7. (10.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 13 6 0 7 1 26 : 25 18 5 4 0 1 13 : 6 12 8 2 0 6 13 : 19 6
8. (7.) SG Michendorf (3.) 14 5 3 6 -1 34 : 35 18 8 4 1 3 21 : 17 13 6 1 2 3 13 : 18 5
9. (8.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 14 5 3 6 -8 22 : 30 18 7 3 2 2 15 : 13 11 7 2 1 4 7 : 17 7
10. (9.) VfB Trebbin (10.) 13 3 7 3 4 20 : 16 16 7 2 4 1 10 : 6 10 6 1 3 2 10 : 10 6
11. (12.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 13 4 2 7 1 33 : 32 14 7 0 2 5 11 : 19 2 6 4 0 2 22 : 13 12
12. (11.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 13 4 2 7 -12 16 : 28 14 7 4 1 2 9 : 9 13 6 0 1 5 7 : 19 1
13. (14.) BSV Mittenwalde (11.) 14 2 2 10 -13 21 : 34 8 6 2 0 4 13 : 17 6 8 0 2 6 8 : 17 2
14. (13.) TSG Lübbenau 63 (9.) 14 2 2 10 -13 20 : 33 8 6 0 2 4 5 : 14 2 8 2 0 6 15 : 19 6
15. (15.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 13 1 2 10 -30 14 : 44 2 6 1 1 4 6 : 15 4 7 0 1 6 8 : 29 1

15. Spieltag

Samstag, 10.10.2009 14:00
  120 VfB 68 Herzberg (N) BSV Mittenwalde (11.) 3:2 (0:1)  
Samstag, 14.11.2009 13:00
  115 SV Teupitz/Groß Köris (13.) SV Siethen 1977 (N) 1:1 (0:0)  
  118 SG Michendorf (3.) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 2:2 (1:0)  
Samstag, 12.12.2009 12:30
  113 FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) VfB Trebbin (10.) 1:1 (1:1)  
  114 SV 1885 Golßen (6.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 2:1 (1:0)  
  116 Teltower FV (12.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 4:0 (3:0)  
  117 FSV 63 Luckenwalde II (7.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 3:1 (2:1)  
  119 TSG Lübbenau 63 (9.)          

BSV Mittenwalde (11.) - FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 1:2 (0:1)

BSV Mittenwalde: Sven Lufsky, Rene Maaß, Tino Bretschneider, Toni Wolter, Karsten Wiest, Daniel Siecke

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Benjamin Beutke

Tore: 0:1 Björn Beutke (14.); 1:1 Pascal Seidel (78.); 1:2 Bastian Brezinski (82.)

Schiedsrichter: Thomas Glaß (Schulzendorf)

Zuschauer: 70

Gelbe Karte: Sven Lufsky, Rene Maaß, Tino Bretschneider (4.), Toni Wolter (4.), Karsten Wiest (4.), Daniel Siecke / Benjamin Beutke (2.)

„Schlecht gespielt, Glück gehabt“, kommentierte der Königs-Wusterhausener Trainer Michael Cook am Sonnabend den 2:1-Sieg seiner Landesklassen-Fußballer beim BSV Mittenwalde. Auf der Gegenseite sah Lutz Mecklenburg verständlicherweise keinen Anlass, dem niveauarmen Spiel eine positive Seite abzugewinnen. Wie auch die Zuschauer fühlte sich der Mittenwalder Trainer bei einigen Schiedsrichter-Entscheidungen benachteiligt. „Da war es für unsere B-Elf ganz schwer. Trotzdem hätten wir fast noch gewonnen.“Besonders entzündeten sich die Diskussionen an den Standardsituationen, die zu den beiden Königs-Wusterhausener Toren führen sollten. In der 15. Minute ging Gerstenberg im Mittenwalder Strafraum gegen Gülzow doch recht rustikal zu Werke. Selbst auf höchster Ebene hat es bei harmloseren Anlässen schon Elfmeter gegeben. Björn Beutke schoss den Strafstoß zum 0:1 ins linke Eck.Ansonsten waren in der ersten Halbzeit kaum Chancen zu registrieren. Die Gastgeber, die aufgrund akuter Besetzungsprobleme mit vier Nachwuchsspielern und weiteren Kandidaten aus dem Kreisklassen-Aufgebot antreten mussten, blieben voll in der Abwehr beschäftigt. Und den Gästen fehlten die Idee und Frische, um die Hintermannschaft auszuspielen.Nach der Pause hatten die Mittenwalder sogar Vorteile. Mit verheißungsvollen Angriffsaktionen war es zwar auf beiden Seiten nicht weit her, doch boten sich André Mecklenburg im Königs-Wusterhausener Strafraum zwei gute Chancen. Im ersten Fall wurde er wohl selber von einem flachen Zuspiel überrascht (54.). Bei der zweiten dicken Gelegenheit, die sich nach Pass von Bretschneider durch den Torraum ergab, tippte das Leder noch einmal kurz auf und ging dann knapp am langen Pfosten vorbei ins Aus (62.).In der 79. Minute aber schienen die Mittenwalder am Ziel ihrer Wünsche. Briesemeister wurde beim Angriffs etwas abgedrängt, zog den Ball aber flach von der linken Seite zum 1:1 ins lange Eck. Ein Freistoß von der linken Mittenwalder Strafraumgrenze sollte schließlich noch die Entscheidung zugunsten der Gäste bringen. Das Leder wurde zweimal, aber nicht konsequent abgewehrt. Brezinski stand goldrichtig, und bei seinem Schuss aus zwölf Metern hatte Torwart Rechenberg keine Chance (83.). (rr)

FC Borussia Belzig 1913 (4.) - TSG Lübbenau 63 (9.) 3:1 (1:0)

FC Borussia Belzig 1913: Christoph Schleiß, Lars Leppeck, Mistra Forest

TSG Lübbenau 63: Ulrich Kraak, Dirk Goroncy, Stephan Rinka, Marcel Rusch, Mathias Philipp, Steven Lehmann, Arno Zelder, Ron Herrmann, Sven Borrack (64. Dennis Halka), Benjamin Peschk, Andy Ehrlich (77. Bruno Zelder)

Tore: 1:0 Lars Leppeck (36.); 2:0 Ronny Mentzel (59.); 2:1 Bruno Zelder (88.); 3:1 Robert Tietz (90+4.)

Schiedsrichter: Dietmar Wittig (Wittenberge)

Zuschauer: 39

Gelbe Karte: Lars Leppeck (2.), Mistra Forest (2.) / Dennis Halka (3.), Stephan Rinka (3.)

Niederlagenserie hält weiter an

Trotz leicht verbesserter Form reichte es für die TSG erneut nicht zu einem Punktgewinn, man verlor das letzte Spiel der Hinrunde in Belzig mit 3:1. Bei naß kaltem Wetter konnten sich die Zuschauer nicht am Spiel beider Mannschaften erfreuen. Die Gastgeber starteten in der 6. Minute mit einem Schuß von Tobias Paul, den Ulrich Kraak aber zur Ecke lenkte. Ein Fernschuß von Forest Mista in der 27. Minute verfehlte dann das TSG Gehäuse. Belzigs Torwart, Christoph Schleiß, hatte dann in der 33. Minute Mühe, einen Eckball von Sven Borrack aus dem Tor zu fausten. Aus dem Nichts erzielte Belzig dann das 1:0. Schülerhaft ließ sich die Lübbenauer Deckung an der Strafraumlinie ausspielen und Lars Leppek konnte den Ball am herauseilenden Ulrich Kraak vorbei ins Tor schieben (37.Minute). Glück für die TSG dann in der 42. Minute das Lars Leppeks Schuß nur an den Pfosten ging und Ronny Menhel den Abpraller über das Lübbenauer Tor drosch. Nach dem Seitenwechsel spielte die TSG nun mutiger nach vorn. Andy Ehrlich konnte in der 48. Minute der Belziger Abwehr enteilen, seine Eingabe aus spitzem Winkel trudelte jedoch am leeren Tor vorbei. Auf der Gegenseite schlenzte Sebastian Metz den Ball am langen Pfosten des TSG Tores vorbei (56.). Eine dann erneut zu nachlässige Deckungsarbeit bestrafte Ronny Menhel mit dem 2:0 in der 60. Minute. Nur 2 Minuten später hätte die TSG verkürzen können. Ron Herrmann stieg nach einer Flanke von Arno Zelder am höchsten, Christoph Schleiß konnte den Kopfball jedoch mit den Fingerspitzen über die Latte kratzen. Ulrich Kraak konnte sich dann in der 78. Minute bei einem Schuß von Sebastian Metz auszeichnen. In der 81. Minute hatte die TSG dann erneut Pech. Ein Schuß von Mathias Philipp landete abgefälscht in der Mitte des Tores, so das Christoph Schleiß wenig Probleme hatte. Nach einem Zuspiel von Sebastian Metz brachte Ronny Menhel das Kunststück fertig den Ball aus einem Meter über das Lübbenauer Tor zu schießen. Der TSG gelang dann in der 88. Minute durch Bruno Zelder der 2:1 Anschlusstreffer. In der berechtigten Nachspielzeit gelang Belzig dann der 3:1 Endstand. Typisch für dieses Spiel landete eine verunglückte Flanke von Robert Tiek als Bogenlampe am Lübbenauer Innenpfosten und sprang von dort ins Tor (90+4). Mit dem Abstellen der individuellen Fehler auf Lübbenauer Seite sollte es der TSG in der Rückrunde gelingen, die nötigen Punkte zu sammeln, um wieder in freundlichere Tabellenregionen vorzustoßen.

Marko Vogl

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Beim 3:1 des FC Borussia am Sonnabend im Heinrich-Rau-Stadion über die TSG Lübbenau 63 hatten die wenigen Zuschauer nie das Gefühl, dass der Gastgeber verlieren würde. Zu geringe Durchschlagskraft entwickelten die Gäste aus dem Spreewald, die in der Landesklasse Mitte hinten stehen.Anfangs boten die Einheimischen auch keine Fußball-Gala, so dass sich die Zelder-Schützlinge zwanzig Minuten mehr in der Belziger Hälfte bewegten als umgekehrt. Aber eine echte Chance gab es nicht für sie. Bei einem gefährlichen Konter rettete die Belziger Abwehr, Torwart Schleiß musste erst nach der Pause zweimal ernsthaft eingreifen. Nach und nach setzte sich das spielerisch größere Vermögen der Borussen durch. Als der Ball zum ersten Mal im Netz lag, pfiff der kleinliche, aber korrekte Schiri Dietmar Wittig aus Wittenberg, der zum ersten Mal in Belzig war, wegen Torwart-Behinderung ab. Beim zweiten Mal war alles okay. Nach feiner Kombination traf Rick Leppek (37.). Pech hatte kurz danach Lars Leppek mit einem Pfostentreffer. Aber diese Aktionen waren das Signal für Hälfte zwei.Da gab es mehr Chancen für den Platzbesitzer und wieder brachte eine technisch tolle Kombination ein Tor. Ronny Mentzel, zuletzt am ersten Spieltag erfolgreich, erzielte das 2:0 (59.). Die Gäste kamen in Minute 87 zum 1:2. Robert Tietz machte per schöner Bogenlampe von rechts an den hinteren Innenpfosten das 3:1 (90+3). So konnten die Borussen am Abend beim Bowling schön feiern.

Klaus Nüsser

RSV Eintracht 49 Teltow (N) - SG Michendorf (3.) 5:5 (4:0)

RSV Eintracht 49 Teltow: Heiko Flachsbart, Alexander Dux, Jan Diekmann, Paul Langleist (72. Maik Priegnitz), David Sommer, Tim Hocke, Johannes Kühn, Marcus Gawlik (78. Daniel Kühnel), David Diekmann, Norman Kastner, Manuel Hannemann

SG Michendorf: Alexander Kroop, Raik Rückborn, Stephan Woite, Michael Handrick, Nico Laubrich (46. Christian Müller), Constantin Paulenz (60. Sebastian Mösing), Sebastian Schenk (60. Steve Gropler), Marco Jentsch, Daniel Niendorf, Christian Kühne, Maik Ebel

Tore: 1:0 David Diekmann (3.); 2:0 Johannes Kühn (6.); 3:0 Johannes Kühn (24.); 4:0 Tim Hocke (28.); 4:1 Maik Ebel (56.); 4:2 Christian Kühne (63.); 4:3 Sebastian Mösing (71.); 4:4 Maik Ebel (76.); 5:4 Maik Priegnitz (79.); 5:5 Maik Ebel (85.)

Schiedsrichter: Mirko Werner (Altes Lager)

Zuschauer: 50

Gelbe Karte: Tim Hocke (2.), Maik Priegnitz (2.), Johannes Kühn (2.), Heiko Flachsbart, Manuel Hannemann (4.) / Sebastian Mösing

45 Minuten lang bestimmte der RSV Eintracht am Samstag das Kreisderby in der Fußball-Landesklasse, während Michendorf unkonzentriert und unorganisiert auftrat. David Diekmann (3.), Johannes Kühn (6.,24.) und Tim Hocke (28.) hatten für einen komfortablen Vorsprung gesorgt. Aber Michendorfs Moral stimmte zumindest in der zweiten Halbzeit. Maik Ebel (56.) gelang das erste Tor. Der RSV indes war nicht imstande, die Ruhe zu bewahren und musste sich durch weitere Gegentreffer von Christian Kühne (63.), Sebastian Mösing (71.) und Maik Ebel (76.) den unerwarteten Ausgleich gefallen lassen. Noch einmal gingen die Hausherren durch Maik Priegnitz (79.) in Führung. Sie schienen dem ersten Heimsieg nahe, bis Maik Ebel einen Foulelfmeter (85.) zum 5:5-Endstand verwandelte. D. W.

Ruhlsdorfer BC 1923 (N) - FSV 63 Luckenwalde II (7.) 0:4 (0:2)

Ruhlsdorfer BC 1923: Martin Lehmann

FSV 63 Luckenwalde II: Daniel Krenz (71. Sebastian Diehr), Eric Haake, Thomas Eichelbaum, Marco Grahl, Dennis Lederer (61. Robert Troch), Sebastian Gericke, Sebastian Krenz (77. Sebastian Müller-Rawolle), Alexander Sieg, Stefan Dorst, Markus Mlynikowski, Marko Fitzke

Tore: 0:1 Marco Grahl (34.); 0:2 Marco Grahl (40.); 0:3 Stefan Dorst (48.); 0:4 Sebastian Krenz (53.)

Schiedsrichter: Thomas Buhl (Drahnsdorf)

Zuschauer: 40

Rote Karte: Martin Lehmann (35.) / -

Gerade einmal vier Kilometer ist Ruhlsdorf von Luckenwalde entfernt. Die Fußballer beider Orte trennen jedoch Welten. Dies wurde am Samstag deutlich.Ungefährdet kam der Herbstmeister aus der Kreisstadt beim Liga-Neuling zu einem 4:0 (2:0)-Erfolg. Die Treffer für die FSV-Reserveelf erzielten vor 100 Zuschauern Marco Grahl (32., 40.) sowie Marco Fitzke (49.) und Sebastian Krenz (53./Foulelfmeter).Markus Wolf, der Trainer der unterlegenen Ruhlsdorfer Fußballer, zeigte sich nach dem Schlusspfiff durchaus dankbar. „Wir hätten heute gut und gerne 0:8 oder 0:10 verlieren können und uns nicht einmal darüber beschweren dürfen“, sagt er. Wolf hat bei seiner Mannschaft den richtigen Derby-Kampfgeist vermisst.Nur eine halbe Stunde lang bot seine Elf dem Tabellenführer mit ihren bescheidenen Mitteln die Stirn. Als Grahl nach Ecke per Kopf das 0:1 (32.) erzielt und nicht einmal 60 Sekunden später Martin Lehmann nach einer Tätlichkeit an Markus Mlynikowski (33.) mit der Roten Karte vom Platz fliegt, war es um die Hausherren geschehen. Bis zur Pause erhöhte Grahl (40.), erneut mit einem Kopfball nach Ecke, auf 2:0. Gleich nach Wiederbeginn sorgen Fitzke (49.), der bestens von Markus Mlynikowski bedient wurde, und Sebastian Krenz (53.), er verwandelt einen Strafstoß nach Foul an Eric Haake sicher, für klare Verhältnisse.„Ich bin hoch zufrieden. Eine abgeklärte und konzentrierte Leistung meiner Mannschaft“, erklärte FSV-Trainer Ronny Karcher. Er lobte den zweifachen Torschützen. „Marco Grahl hat heute bärenstark gespielt“. Karcher ging allerdings mit der Chancenverwertung hart ins Gericht. „In der zweiten Halbzeit waren wir zu schlampig“, sagt er.

Frank Neßler

SV Siethen 1977 (N) - Teltower FV (12.) 4:4 (2:4)

SV Siethen 1977: Stefan Scholkofsky, Marcel Lubasch, Stefan Bernhöft, Maik Eidtner

Teltower FV: Hagen Zebisch, Thomas Schütt

Tore: 1:0 Mike Reinisch (5.); 2:0 Steffen Grunert (19.); 2:1 Edgar Hecht (20.); 2:2 Florian Giese (28.); 2:3 Thomas Schütt (29.); 2:4 Edgar Hecht (38.); 3:4 Maik Eidtner (48.); 4:4 Mike Reinisch (87.)

Schiedsrichter: Norbert Koch (Königs Wusterhausen)

Zuschauer: 40

Gelbe Karte: Stefan Scholkofsky (3.), Marcel Lubasch (2.), Stefan Bernhöft (2.), Maik Eidtner (3.) / Hagen Zebisch, Thomas Schütt (3.)

SV Blau-Weiss Straupitz (N) - SV Teupitz/Groß Köris (13.) 1:1 (0:1)

SV Blau-Weiss Straupitz: Jan Friedersdorf, Daniel Schulz, Dirk Schieban, Mario Richter, Michael Halko, Marcus Buder, Danilo Halko, Stefan Jurrack, Ben Smalla, Marcus Jugan, Michél Schröder

SV Teupitz/Groß Köris: Enrico Isdepski, Marco Heyn, Sven Balkow, Marcel Janetzki, Tobias Just, Alexander Mieles, Christian Schöne, Dennis Stiehl, Stefan Schöne, Christoph Schuffenhauer (82. Christian Prietz), Sebastian Rödiger

Tore: 0:1 Dennis Stiehl (21.); 1:1 Danilo Halko (Foulelfmeter, 70.)

Schiedsrichter: Denny Tumlirsch (Senftenberg)

Zuschauer: 63

Gelbe Karte: Danilo Halko (2.) (60.), Dirk Schieban (6.) (64.), Michél Schröder (2.) (86.) / Dennis Stiehl (19.), Christian Schöne (5., gesperrt) (65.), Stefan Schöne (5., gesperrt) (70.), Tobias Just (3.) (79.)

Gelb/Rote Karte: Mario Richter (71.) / -

Chonologisch beginnen wir mal in HZ eins . Unsere Truppe diktierte das Geschehen ,die Gastgeber glänztem nur mit planlosem Spielaufbau so kamen sie kaum zum luftholen und folgerichtig auch in der 21. min in Rückstand. Stiehl brachte den Ball aus 16m im Tor der Gastgeber unter.Nach 40 min. dann der erste Angriff der Hausherren aber ohne das Gefahr heraufbeschworen wurde. Pause!!!In HZ 2 überschlugen sich die Ereignisse auf dem Platz am Kindergarten( Manchmal kam man sich vor als wäre mann mittendrin). Die Gäste wurden sicher beim Pausentee daran erinnert das ihr Zweikampfverhalten noch etwas zu wünschen übrig läst. Nun gingen einige Spieler auf die Jagd anders kann man das einsteigen mit beiden gestreckten Beinen nicht nennen. Geschmacklos auch die Gangart ihres Capitano der seinem Gegenspieler ins Gemächt griff um seine Schwäche auf dem Feld zu kaschieren. Sorry SK D. Halko man hatte dich anders in Erinnerung . Der Schieri zeigte dann zwischen der 60. und 71. Minute 5mal Gelb(2mal wir,3mal Staupitz) und 1mal Gelb/Rot(Straupitz). Für die Gastgeber war dies noch schmeichelhaft da sie gut und gerne schon zu zweit unter der Dusche stehen müsten. In der 70. min erkannte er nach Foulspiel im 16ner für die Gastgeber auf Stafstoß. Diesen verwandelte der Capitano zum schmeichelhaften Ausgleich. Gleich nach Wiederanpfiff wurden unsere Angriffsbemühungen durch grobes Foulspiel unterbunden ,als der SK Rödiger schon seinen verwarnten Gegenspieler vernascht hatte lies dieser beim vorbeilaufen diesen über die Klinge springen. Klare rote Karte er wäre alleine auf Tor zugelaufen. Die Konsessionsentscheidung dann wenigstens die Gelb/Rot Karte für den SK Richter(Straupitz). Die Gastgeber nach der Dezimierung alle hinten drin und schlugen die Bälle nur noch raus. Wir fanden kein Lücke um den Ball nochmal über die Torlinie zu befördern. Im letzten Punktspiel des Jahres kann man mit dem einen Punkt leben vorallem nach diesem Spiel.

S.B.

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Zehn Straupitzer sichern ersten Punkt seit zwei Monaten

Nach zuletzt zwei sehr unglücklichen Niederlagen wurde Straupitz diesmal für seine Mühen mit dem ersten Punktgewinn seit dem fünften Spieltag belohnt. Gegen eine spielstarke Mannschaft aus Teupitz/Groß Köris behaupteten sich die Gastgeber am Ende sogar mit zehn Mann, da Mario Richter die gelb-rote Karte sah. Wobei Kapitän Danilo Halko nach dem Schlusspfiff besonders die beiden Youngster, Michael Halko und Michél Schröder sowie Marcus Buder für ihre gute Leistung lobte.Die Anfangsphase der Begegnung war geprägt von gegenseitigem Abtasten beider Mannschaften, ohne dass ernst zunehmende Möglichkeiten zu Stande kamen. Das erste Achtungszeichen stellte ein Freistoß der Gäste dar, den Jan Friedersdorf übers Tor lenkte (16.). Teupitz/Groß Köris riss in der Folge das Spielgeschehen an sich und war vor allem im Mittelfeld dem Gastgeber überlegen.Nach einem schönen Zusammenspiel auf der rechten Seite setzte sich Gästespieler Sebastian Rödiger gegen seinen Gegenspieler durch und passte zurück zur Strafraumgrenze. Dort fand er Dennis Stiehl, dessen Schuss in der 21. Minute durch eine Fußspitze abgefälscht wurde und unhaltbar zur Gästeführung ins Tor ging.Teupitz/Groß Köris blieb auch danach überlegen und hatte einige Möglichkeiten nach Freistößen und als Torwart Jan Friedersdorf einen kleinen Ausflug aus seinem Kasten wagte. In den Schlussminuten des ersten Durchgangs war Straupitz dann dem Ausgleich sehr nahe. Erst wurde Marcus Jugan nach einem Torversuch regelwidrig vom Gästeschlussmann gelegt, der fällige Pfiff des Schiedsrichters blieb allerdings aus (39.). Zwei Minuten später fiel der Ball nach einer Ecke vor die Füße von Ben Smalla, doch sein Versuch wurde gerade noch von einem gegnerischen Abwehrbein abgeblockt.In der zweiten Halbzeit war das Spiel sehr zerfahren und eher von Kampf als von spielerischem Glanz geprägt. Brenzlige Situationen im Straupitzer Strafraum wurden aber spätestens von Jan Friedersdorf entschärft. Er war es auch, der sich nach einem gut getretenen Freistoß des Toptorschützen der Gäste, Christian Schöne, auszeichnen konnte, indem er den Ball aus dem Winkel fischte (52.).Auf Straupitzer Seite war es nur kurze Zeit später erneut Ben Smalla, der dem Tor gefährlich nahe kam. Sein Kopfball in die rechte, obere Ecke lenkte Enrico Isdepski im Gästetor aber geradeso an den Pfosten. In der 70. Minute war er aber ohne Abwehrchance, als Danilo Halko einen Elfmeter cool in die Mitte des Tores lupfte und somit den Ausgleich herstellte. Marcus Jugan wurde zuvor nach Zusammenspiel mit Michél Schröder kurz hinter der Strafraumgrenze zu Fall gebracht worden.Nachdem drei Minuten nach dem Ausgleich Mario Richter nach wiederholtem Foulspiel des Feldes verwiesen wurde, war Teupitz/Groß Köris wieder am Drücker. Straupitz stand aber auch mit zehn Leuten sicher und verteidigte den Punkt. Mit etwas mehr Cleverness hätten die Gastgeber in einigen Kontersituationen vielleicht am Ende noch den Sieg erzielen können.

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SV Teupitz/Groß Köris beendete am Sonnabend das Hinrunden-Programm in der Fußball-Landesklasse Mitte mit einem 1:1-Unentschieden bei Blau-Weiß Straupitz. Den einen Punkt betrachtet die Gäste eher wie den viel zitierten Spatz in der Hand. „Eigentlich hätten wir gewinnen müssen“, räumte Trainer Frank Kache ein. „In spielerischer Hinsicht waren wir überlegen. Doch die Chancen wurden wieder nicht genutzt.“Die Gäste hätten schon in der ersten Halbzeit für die Vorentscheidung sorgen können. Sie bestimmten über weite Strecken das Geschehen und erspielten sich etliche gute Möglichkeit. Es reichte aber nur zur 1:1-Führung. Nach einem sehenswerten Angriff, der über mehrere Stationen vorgetragen wurde, traf Stiehl mit einem Flachschuss ins Eck (23.). Möglichkeiten, die Führung auszubauen, vereitelte der Straupitzer Torhüter Friedersdorf. Ein Kopfball pfiff zudem knapp über den Kasten.In der zweiten Halbzeit versuchten sich die Blau-Weißen fast nur noch auf gut Glück mit langen Bällen in die Angriffsspitze. So holten sie schließlich einen Elfmeter heraus, den Halko zum 1:1 verwandelte (71.). Kurz darauf gerieten die Gastgeber in Unterzahl, wobei Richter nach Foulspiel mit Gelbrot noch gut bedient schien. Der SV Teupitz/Groß Köris konnte daraus aber keinen zählbaren Vorteil ziehen. Andererseits kamen die Gäste in der verbleibenden Spielzeit auch nicht mehr in Verlegenheit. (eb)

VfB Trebbin (10.) - SV 1885 Golßen (6.) 1:2 (0:0)

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Nico Pötzschick, Steffen Knöfel (78. Andy Schröder), Dirk Rösler, Stefan Wrobel, Steffen Schumann, Ronny Leubner, Ronny Grün, Rene Grunday (76. Marcus Schlichting), Erik Schüler (82. Christoph Pötschke), Toni Schmidt

Tore: 1:0 David Bystry (55.); 1:1 Toni Schmidt (72.); 1:2 Ronny Grün (78.)

Schiedsrichter: Tim Sommermeier (Erkner)

Zuschauer: 45

Gelbe Karte: - / Steffen Knöfel (3.), Nico Pötzschick (5., gesperrt), Toni Schmidt (3.)

„Das bessere Team hat verdient gewonnen“, sagt ein enttäuschter VfB-Trainer Walter Kornmüller. „Einigen Leistungsträgern meiner Mannschaft fehlte die Form“.Dabei wollten sich die VfB-Fußballer am Samstag von ihren Fans mit einem Sieg im letzten Heimpunktspiel des Jahres verabschieden. Damit hätten die Trebbiner dem Landesklassen-Spitzenreiter aus Luckenwalde auch wertvolle Schrittmacherdienste geleistet.Zum besten VfB-Fußballer der Partie avancierte allerdings Torwart Toni Erne, der sein Team zunächst vor einem Rückstand bewahrte. Nach torlosen ersten 45 Minuten brachte David Bytsry (54.) die Hausherren nach einer Ecke von David Schauseil in Front. Doch statt die Führung mit Mann und Maus zu verteidigen, ließen sich die Trebbiner im eigenen Stadion auskontern. „Das darf meinen erfahrenen Spielern nicht passieren und das wissen sie auch“, sagt Kornmüller Nach dem Ausgleich von Toni Schmidt (72.) wittern die Gäste Morgenluft. Den Siegtreffer erzielt schließlich Ronny Grün (78.).In der Schlussphase des Spiels verhindert VfB-Keeper Erne eine noch höhere Niederlage der Trebbiner. fn

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Mit einem starken Endspurt hat der SV 1885 Golßen beim VfB Trebbin gewonnen und damit den zweiten Platz gefestigt. Mit viel Respekt begegneten sich die Mannschaften. Das spiegelte sich auch in der Partie wider, in der beide Teams Magerkost boten. Ausnahmen waren lediglich eine Großchance von Erik Schüler (5.) sowie zwei Freistöße von Trebbin, die aber ihr Ziel verfehlten. Zu selten spielten die Gäste druckvoll nach vorn, wobei Trebbin auch keine Bäume in der Vorwärtsbewegung ausriss. Nach dem Seitenwechsel begannen die Gastgeber schwungvoller und erzielten durch David Bystry im Anschluss an einen Eckstoß das 1:0 (54.). Golßen brauchte einige Minuten, um diesen Schock zu verdauen. Erst danach trauten sich die Gäste mehr zu. Begünstigt durch die weit aufgerückte Trebbiner Defensiv-Abteilung vernaschte Toni Schmidt mit langem Sprint zwei Gegenspieler und setzte die Kugel zum 1:1 in die Maschen (72.). Steffen Schumanns Schuss lenkte danach Schlussmann Toni Erne zur Ecke. Ein Schuss von Marcus Schlichting ging knapp vorbei. Im zweiten Anlauf nach einer Ecke drosch Ronny Grün dann den Ball per Volleyschuss ins Tor und markierte damit die 2:1-Gästeführung (78.). Trebbin versuchte nun alles, aber der Ausgleich gelang nicht mehr. rpd

VfB 68 Herzberg (N) - BSV Mittenwalde (11.) 3:2 (0:1)

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Detlef Zimmermann, David Molks, Joseph Scheimann, Sebastiao Mariana, Keven Schmidt, Fabian Zottmann, Dennis Milewsky (46. Bruce Dosseh), Andre Pereira da Cruz (72. Stefan Bauer), Manuel Richter (84. Juri Gebert), Daniel Höhne

BSV Mittenwalde: Tino Bretschneider, Andreas Briesemeister

Tore: 0:1 Tino Bretschneider (15.); 1:1 Bruce Dosseh (50.); 2:1 Fabian Zottmann (65.); 3:1 Bruce Dosseh (88.); 3:2 Dave Pöggel (90+1.)

Schiedsrichter: Sven Grogorick (Vetschau)

Zuschauer: 120

Gelbe Karte: Bruce Dosseh (2.), Manuel Richter (3.) / Tino Bretschneider (2.), Andreas Briesemeister

BSV MITTENWALDE verlor am Sonnabend in der Fußball-Landesklasse Mitte das vorgezogene Auswärtsspiel beim VfB Herzberg mit 2:3. Nach dieser fünften Niederlage in Folge liegen die MITTENWALDEr auf dem zehnten Tabellenplatz.„Wir konnten unsere Möglichkeiten auch diesmal nicht bestätigen“, ärgerte sich Trainer Lutz Mecklenburg. „Dabei müssten nur diese unnötigen Fehler vermieden werden. Doch das ist nun mal eine Kopfsache.“Dabei begann es für die BSV-Fußballer recht verheißungsvoll. Sie hatten zunächst Vorteile und konnten auch bald in Führung gehen. Nach Vorstoß über die rechte Angriffsseite behauptete sich Bretschneider gegen die Herzberger Abwehrspieler und traf ins lange Eck.Doch Mitte der ersten Halbzeit begann das Spiel „zu kippen“. „Da haben wir die Gastgeber dann wieder aufgebaut“, musste Trainer Mecklenburg feststellen. Die Herzberger drängten auch immer stärker auf den Ausgleich, trafen aber nur den Pfosten, und bei einer weiteren äußerst brenzligen Situation pfiff ein Kopfball über die Querlatte. Doch auch in dieser Phase blieben die MITTENWALDEr nicht gänzlich chancenlos. Die beste Möglichkeit, den Vorsprung noch auszubauen, vergab André Mecklenburg, als er aus der Drehung das Ziel verfehlte.Immerhin konnten die Gäste ihre knappe Führung bis zur Pause verteidigen. Bald nach Seitenwechsel gelang dem VfB Herzberg dann aber der Ausgleich. Kam der Treffer auch nicht unbedingt überraschend, so konnte Trainer Mecklenburg nur den Kopf schütteln: „Immer diese abartigen Gegentore.“ Nach einer „Kerze“ von Mirko Müller-Gruschwitz nahm das Unheil seinen Anfang. Torhüter Rechenberg kam unmotiviert aus seinem Kasten heraus und wurde prompt überköpft (50.).Auch beim Herzberger Führungstor war der sonst so zuverlässige MITTENWALDEr Schlussmann nicht recht im Bilde. Nach einem flach hereingezogenen Freistoß rutschte ihm das Leder unter dem Körper durch (63.). Mit ihren Ausgleichsbemühungen erzielten die Gäste nicht allzu viel Wirkung. In der 89. Minute wurde Angreifer Briesemeister in der Herzberger Hälfte gefoult. Der erwartete Pfiff aber blieb aus, und im Gegenzug erhöhten die Gastgeber auf 3:1. In den Schlusssekunden gelang Pöggel mit einem Freistoß sogar noch das Anschlusstor, was aber nichts mehr daran ändern konnte, dass die MITTENWALDER wieder einmal mit leeren Händen nach Hause fahren mussten. eb

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Endlich der erste Heimsieg!

Erneut hatte Herzberg Aufstellungsschwierigkeiten. Es ging auch wieder schwach los. So waren die ersten drei Möglichkeiten auf Seiten der Gäste. Was folgte, war das schon fast obligate Gegentor nach einem verpatzten Schuss von Keeper Sebastian Strack (15.). Doch danach hatten die Gastgeber mehr vom Spiel und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen, die allerdings nicht genutzt wurden. Schon der erste Wechsel zur Pause war für den VfB wertvoll. Nachdem Keeper Strack einen straffen Schuss parierte, war es Valentino, der seine Einwechslung mit dem Ausgleichstreffer per Kopf rechtfertigte (50.). Das gab dem Team einen positiven Ruck. Nach einem Richter-Freistoß von links markierte Fabian Zottmann herrlich mit der Hacke den VfB -Führungstreffer (65.). Die letzten zehn Minuten machten dann noch mal Freude. Der eingewechselte Juri Gebert vergab erst die endgültige Entscheidung mit zu schwachem Abschuss, machte es aber in seiner zweiten Szene besser, als er dem besser postierten Valentino auflegte (88.). Dumm dann noch der zweite BSV-Treffer in der Nachspielzeit: Einen indirekten Freistoß berührte Keeper Strack, konnte ihn aber nicht parieren. Ohne seine Reaktion hätte dasTor nicht gezählt. red/Stricker

SV Teupitz/Groß Köris (13.) - SV Siethen 1977 (N) 1:1 (0:0)

SV Teupitz/Groß Köris: Marcel Drangusch, Marco Heyn, Sven Balkow, Marcel Janetzki, Tobias Just, Daniel Groger, Alexander Mieles, Christian Schöne, Dennis Stiehl, Christoph Schuffenhauer (68. Robin Lehmann), Stefan Schöne

SV Siethen 1977: Gordon Carstens, Jan Fritzsch, Mike Reinisch, Karsten Galli, Oliver Ludwig, Kevin Pühn (46. Thomas Duchon), Stefan Bernhöft, Steffen Grunert (81. Mario Bietz), Marcel Lubasch (74. Toni Rautenberg), Maik Eidtner, Akim Böhm

Tore: 0:1 Toni Rautenberg (77.); 1:1 Christian Schöne (90.)

Schiedsrichter: Norbert Koch (Königs Wusterhausen)

Zuschauer: 80

Gelbe Karte: - / Oliver Ludwig (4.) (61.), Thomas Duchon (4.) (64.)

In einer von beiden Seiten offensiv geführten Partie gelang es keiner Mannschaft sich Feldvorteile zu erarbeiten. Trotz einem ansprechenden Spiel waren Chancen Mangelware. Die wenigen Toraumscenen wurden entschärft oder leichtfertig vergeben.Die Gäste erzielten zwar einen Treffer, dieser fand wegen Abseitsstellung keine Anerkennung. So musten beide Kontrahenten mit einem Remis in die Kabine gehen. Gleich von Beginn an in Halbzeit zwei übernahmen wir des Zepter und bespielten die Gäste in ihrer eigenen Hälfte. Leider konnte man sich trotz des hohen Aufwandes nicht mit einem Tor belohnen. Wie das so ist bekommt man in der 77. min das Gegentor durch den zuvor eingewechselten Rautenberg. Jetzt versuchte unsere Mannschaft mit biegen und brechen den Ausgleich zu erzielen , doch muste man bis zur 90. min warten ehe dieses Aufbäumen belohnt wurde. Der Schiedrichter zeigte 3. Minuten Nachspielzeit an als eine Flanke über Freund und Feind den am langen Pfosten stehenden Christian Schöne vor die Füße fiel. Dieser ließ dem ansonsten starken Gästekeeper keine Chance und verwandelte sicher.Die restliche Spielzeit wurde schadlos von beiden Mannschaften überstanden so das man sich auch nach Beendigung der Partie mit einem Remis zufrieden geben muß.

S.B.

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Der SV Siethen hat im „dahmeländischen“ Duell beim SV Teupitz/Groß Köris einen Zähler geholt: Der Aufsteiger spielte am Samstag 1:1 (0:0)-Unentschieden. Nach der beeindruckenden Bilanz der vergangenen Wochen sind die Ansprüche beim SVS deutlich gestiegen: „Natürlich haben wir uns mächtig über dieses späte Gegentor geärgert, doch die Freude sollte überwiegen“, sagte Vereinschef Klaus Werner Kahle über den Gegentreffer in letzter Sekunde, „denn die Mannschaft trat bei einem sehr starkem Team couragiert auf und bot in allen Mannschaftsteilen eine sehr gute Leistung, wenn nicht sogar die durchgehend beste Saisonleistung.“

Trainer Ronald Schäfer konnte bei der Partie aus dem Vollen schöpfen, hatte also auch eine sehr gut besetzte Auswechselbank zur Verfügung. Erfreulich: Siethen war von Beginn an auf der Höhe – das war gegen diesen starken Gegner allerdings auch sehr wichtig. So entwickelte sich eine ganz prima Landesklassenpartie und mit Freude wurde festgestellt, dass alle Mannschaftsteile in guter Form waren, allen voran aber noch das sehr gut auftretende Mittelfeld mit Akim Böhm und Oliver Ludwig.

Siethen setzte die ersten Akzente, nach guter Vorarbeit von Mike Reinisch kam Maik Eidtner zum Abschluss, doch der Torwart des Gastgebers hält großartig. Weitere hoffnungsvolle Angriffe gab es in der 27. und 28. Minute, doch es bleibt beim 0:0-Pausenstand. Auch in der zweiten Halbzeit blieb es eine beiderseits gut geführte Partie, in der Teupitz/Groß Köris erst einmal die besseren Möglichkeiten hatte. In der 60. und der 69. Minute konnte sich der SVS bei Keeper Gordon Carstens bedanken, der die Null festhielt. Siethen wusste aber eine Antwort, in der 77. Minute gab es eine wunderschöne Kombination zwischen Maik Eidtner und dem zur Pause eingewechselten Thomas Duchon – der ebenfalls drei Minuten vorher eingewechselte Toni Rautenberg schiebt mühelos zur 1:0-Führung ein.

In der Folge erhöhte nun der Gastgeber den Druck mächtig, doch Siethen schien über die Runden zu kommen. Nachem Siethen schon zweimal in der Nachspielzeit noch einen Sieg errungen hatte (Mittenwalde und Lübbenau jeweils 2:1) bekam man nun selbst zu spüren, wie es ist, in letzter Sekunde noch einen Treffer hinnehmen zu müssen. Der Druck wurde nämlich immer größer und in der 90. Minute gelingt Christian Schöne der 1:1-Ausgleichstreffer.

Heinz Anders

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SV Teupitz Groß Köris trennte sich am Sonnabend in einem vorgezogenen Punktspiel der Fußball-Landesklasse Mitte vom Tabellendritten SV Siethen 1:1. Dabei erzielten die Gastgebern den Ausgleich noch in der Nachspielzeit. „Wenn das wichtige Tor so spät gelingt, kann man auch von einem guten Unentschieden sprechen“, meinte Trainer Frank Kache. „Zumal es ja lange Zeit so aussah, als würde die Mannschaft, die das erste Tor schießt, als Sieger vom Platz gehen.“Auch wenn bei den Gastgebern längst nicht alles nach Wunsch lief, zeigte sich Kache insgesamt recht zufrieden. Schon deshalb, weil sich SV Siethen in spielerischer und kämpferischer Hinsicht als der erwartet schwere Gegner entpuppte. „Im Aufgebot der Gäste gab es keinen Schwachpunkt“, anerkannte der Groß-Köriser Trainer, „und sie hatten auch die besseren Chancen.“Die erste Möglichkeit für die Siethener, in Führung zu gehen, vereitelte Torhüter Drangusch, der insgesamt eine starke Leistung bot. Dann stand der Keeper bei zwei gefährlichen Distanzschüssen im Brennpunkt des Geschehens. Beim ersten Versuch kamen die Gäste auch noch zum Nachschuss, wurden aber durch die Abseitsfahne gestoppt. Den zweiten Fernschuss parierte Drangusch, und so ging es torlos in die Pause.Nach dem Seitenwechsel wurde SV Teupitz/Groß Köris stärker. Gelungene Spielzüge fanden aber an der Strafraum grenze meist keine Fortsetzung. Als sich Stiehl dann eine günstige Möglichkeit bot, scheiterte er am Siethener Schlussmann.In der 78. Minute konnten die Gäste in Führung gehen. Eine flache Hereingabe wurde über die Linie befördert, wobei Drangusch keine Abwehrchance besaß. So blieb den Gastgebern nichts anderes übrig, als innerhalb der Mannschaft umzustellen. Hatten sie mit einem Stürmer begonnen, so sollte nun mit drei Angreifern die Niederlage abgewendet werden.Dass die Heimmannschaft die Flinte nicht voreilig ins Korn warf, wurde, als schon die Nachspielzeit angebrochen war, auch belohnt. Ein Zuspiel von Stiehl auf den langen Pfosten konnte Christian Schöne annehmen und zum 1:1 vollenden. „Da habe ich dann schnell wieder umgestellt“, schmunzelte Trainer Kache. Nun begnügte er sich wieder mit einem potenziellen Stürmer, und so wurden die verbleibenden Sekunden glücklich überstanden. eb

SG Michendorf (3.) - FC Borussia Belzig 1913 (4.) 2:2 (1:0)

SG Michendorf: Alexander Kroop, Raik Rückborn, Stephan Woite, Christian Müller, Daniel Niendorf, Nico Laubrich, Constantin Paulenz (46. Patrick Schenk), Marco Jentsch, Maik Ebel, Philipp Völker, Patrick Walter (63. Christian Kühne)

FC Borussia Belzig 1913: Christoph Schleiß, Steven Hoppe (63. Mirko Niendorf), Nikolas Dietzmann, Michael Vogt, Hendrik Bräuer, Mistra Forest, Rick Leppek, Lars Leppeck, Lars Leschke, Ronny Mentzel, Sebastian Metz

Tore: 1:0 Stephan Woite (2.); 2:0 Maik Ebel (55.); 2:1 Rick Leppek (89.); 2:2 Rick Leppek (90.)

Schiedsrichter: Darcy Goldschmidt (Beetz)

Zuschauer: 50

Gelbe Karte: Nico Laubrich, Raik Rückborn (4.), Stephan Woite (4.), Christian Kühne / Steven Hoppe (2.), Mistra Forest

Die SG Michendorf sah im vorgezogenen Spiel des 15. Spieltages der Fußball-Landesklasse gegen den FC Borussia Belzig nach 88 Minuten wie der sichere Sieger aus. Zu diesem Zeitpunkt führte sie mit 2:0. Doch die nie aufgebenden Borussen schafften in der 89. und 90. Minute durch ihren immer gefährlichen Torjäger Rick Leppek noch den 2:2 Ausgleich.Dabei begann das Spiel ganz nach dem Geschmack des Gastgebers. Bereits in der 2. Minute war Stefan Woite zur Stelle, um einen von Patrick Walter getretenen Freistoß im Nachsetzen zur 1:0-Führung zu verwandeln. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Nach Wiederanpfiff zur zweiten Spielhälfte eine Kopie der Michendorfer Führung. In der 55. Minute trat Patrick Walter wieder einen Freistoß, und diesmal nutzte Maik Ebel den Abpraller zum 2:0. Doch die Borussen legten noch einmal zu und wurden in der Schlussphase dafür belohnt. R. W.

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Ein riesengroßes Lob gab es von Trainer Frank Leppek für die großartige Moral seiner Borussen in diesem vom 12. Dezember vorgezogenen Spiel der Landesklasse. Als keiner mehr mit ihnen rechnete, egalisierten sie ein 0:2. „Sie glaubten immer an sich, obwohl wenig bei ihnen lief.“ Bei diesem 2:2 mussten die Belziger ganz früh zwei Nackenschläge verkraften. Der erste war die Nachricht, dass auf dem ungeliebten Michendorfer Kunstrasen gespielt wird. Und der zweite das 1:0 der Gastgeber nach nur 90 Sekunden.Es zeigte deutlich die Verunsicherung in den Borussia- Reihen. Torwart Christoph Schleiß ließ einen harmlosen Freistoß, bei dem der Ball direkt auf ihn kam, aber vor ihm noch aufsprang, nach vorn abprallen und Stefan Woite traf mit dem Nachschuss. Schleiß hatte auch danach wie seine Feldspieler mit dem ungewohnten Untergrund seine Schwierigkeiten.Die Gastgeber kamen mit ihm natürlich besser klar. „Wir spielen auch lieber auf dem großen Platz mit seiner Rasenfläche“, meinte SG-Trainer André Kather. „Aber das Amt sperrte den Platz.“Einen Grund dafür lieferte ein Maulwurf. „Wir müssen jetzt wegen der Dunkelheit auf dem Kunstrasenfeld trainieren, weil es nur dort Flutlicht gibt“, so Kather. „Und die Ruhe lässt den Maulwurf aktiv werden. Seine Hügel vertreiben uns.“ Einziger Trost für die Belziger ist, denen ihr ungutes Gefühl auf dem Kunstrasen (siehe Extra-Beitrag) von Anfang an anzusehen war, dass im Dezember bestimmt auf Grund der Witterung wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch auf dem künstlichen Untergrund gekickt worden wäre.Die frühe Führung kam den Michendorfern entgegen. Sie bewachten die Leppek-Zwillinge und Torjäger Stefan Metz hautnah, standen dicht gestaffelt in der Abwehr und schlugen den Ball auf dem recht kleinen Platz einfach lang nach vorn. Dort versuchte der rund zwei Meter große Philipp Völker an das Spielgerät zu kommen und es per Kopf auf seine Mitspieler abzulegen. So kamen die Gastgeber zu einigen Torgelegenheiten, benötigten aber wiederum einen Freistoß zum 2:0 (54.). Der Ball war lange in der Luft. Trotzdem kam Maik Ebel ungestört per Fuß an ihn und versenkte in aus fünf Metern.Die Belziger verzeichneten nur eine Chance durch Sebastian Metz, bei dem ein Michendorfer per Tackling klärte. Die Einheimischen zeigten vollen körperlichen Einsatz und missachteten den Kunstrasen. Das gelang den Belzigern nicht, die kaum in den Strafraum kamen und erst spät Torgefahr ausstrahlten. Das 1:2 erzielte Rick Leppek, der einen Freistoß von Bruder Lars ins Netz spitzelte (88.). Und auch das 2:2 (90+1) geht auf sein Konto. Ein Eingabe von Lars Leschke sorgte für Verwirrung und so kam der Torschütze an der Strafraumgrenze zum Schuss. Der Ball schlug unhaltbar im oberen Winkel ein. „Das Remis ist für Belzig glücklich, aber nicht unverdient. Borussia war spielerisch stärker, wir hatten mehr Torchancen“, so SG-Trainer André Kather.

Klaus Nüsser

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) - VfB Trebbin (10.) 1:1 (1:1)

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Stefan Sibilitz, Tino Rindt (29. Stephan Hänel), Robert Lingor, Torsten Albrecht, Björn Beutke, Benjamin Beutke, Roman Scholz, Tobias Rindt, Peer Gülzow, Sebastain Groggert (81. Benjamin Weichert), Bastian Brezinski

VfB Trebbin: Sebastian Wagner, Sebastian Behrendt

Tore: 1:0 Sebastain Groggert (4.); 1:1 Nils Schröder (29.)

Schiedsrichter: Michael Nickusch (Spremberg)

Zuschauer: 72

Gelbe Karte: Torsten Albrecht (3.) / Sebastian Wagner (3.), Sebastian Behrendt (3.)

„Einen Sieger habe ich hier auch nicht gesehen“, ließ es Eintracht-Trainer Michael Cook mal wieder mal nicht an Deutlichkeit fehlen. Und sein Trebbiner Kollege Walter Kornmüller, aus Königs-Wusterhausener Trainertagen eher als Mann der leisen Töne bekannt, brummte zwischendurch schon mal was von Katastrophe.

Weder die Leistungen ihrer Mannschaften, noch das 1:1- Ergebnis konnte die Teamchefs in Festtagsstimmung versetzen. „Sogar um den einen Punkt musste ich zittern“, schüttelte Cook den Kopf. „Mit Spieldisziplin war es bei uns nicht weit her. Nachdem wir in beiden Halbzeiten noch recht gut angefangen hatten, ließen wir unverständlicherweise die Trebbiner ins Spiel kommen.“Dabei begannen die Gastgeber so, als wollten sie sich für all die in der ersten Halbserie unerfüllten Erwartungen entschädigen. Nach Pressschlag steuerte Scholz in der dritten Minute allein auf Torhüter Bornemann zu, spielte dem Schlussmann das Leder aber geradewegs in die Hände. Doch schon eine Minute später fiel die Königs-Wusterhausener Führung. Groggert nutzte ein präzises Zuspiel und Trebbiner Abwehrlücken, umkurvte noch den Keeper und vollendete zum 1:0.Die Gastgeber hatten auch in den folgenden 20 Minuten Vorteile, wobei es mit Chancen nicht weit her war. Nach Vorarbeit von Scholz und Gülzow missglückte Brezinskis Schussversuch aus freier Position (17.). Groggert bewies erneut Antrittsschnelligkeit und Durchsetzungsvermögen, verfehlte aber unter Bedrängnis das Ziel (23.).Kaum dass sich VfB Trebbin etwas stärker zu Wort gemeldet hatte, fiel schon der Ausgleich. Der 25-m-Freistoß, den Schröder zum 1:1 verwandelte (29.), löste im überschaubaren Zuschauerblock aus zwei Gründen Diskussionen aus: Warum der Schiedsrichter überhaupt gepfiffen, und wann Torwart Sibilitz schon mal so akkurat daneben gelegen hätte.Als Sibilitz dann einen Schuss von Bayoumi mit Flugparade zur Ecke abwehrte (40.), waren die Kritikaster halbwegs versöhnt (40.). Vielmehr Möglichkeiten, sich zu rehabilitieren, wurden dem Eintracht-Keeper auch nicht mehr eingeräumt.Die zweite Halbzeit fiel noch ein bisschen bescheidener aus. Ein 20-m-Schuss von Eintracht-Stürmer Brezinski, den Bornemann über die Latte lenkte, gehörte zu den wenigen Höhepunkten (74.). Als schon die Nachspielzeit anbrach, bot sich den Trebbinern im Gegenzug die Chance zum Siegestor. Doch Bystry schoss aus zwölf Metern am Kasten vorbei.

Rainer Rosenthal

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„Nach dem Spielverlauf muss man mit dem Unentschieden zufrieden sein. Meine Mannschaft kraucht nach langer Hinrunde auf dem Zahnfleich“, sagt VfB-Trainer Walter Kornmüller.Dabei hatten die Trebbiner in der 88. Minute die größte Chance der gesamten Partie. David Bystry zögerte frei vor dem Eintracht-Tor einen Moment zu lange, um den möglichen Siegtreffer zu erzielen. Der Ball geht am Tor vorbei.Festtagsstimmung wollte nicht so richtig aufkommen. Erst recht nicht, weil der VfB einem frühen Rückstand hinterherlaufen musste. Das 1:0 erzielte Groggert (4.). Erst nach dem Ausgleich hellten sich die Minen beim VfB etwas auf. Aus 30 Metern hämmerte Nils Schröder (29.) den Ball per Freistoß in die Maschen. Eintracht-Keeper Sibilitz hatte die Flugbahn falsch berechnet. Als der Schlussmann wenig später einen Schuss von Wissam Bayoumi mit Flugparade zur Ecke abwehrte (40.), waren seine Kritiker halbwegs verstummt.Die zweite Halbzeit fiel noch ein bisschen bescheidener aus. Ein 20-Meter-Schuss von Eintracht-Stürmer Brezinski (74.), den VfB-Torwart Kay Bornemann über die Latte lenkte, gehörte neben der Großchance von Bystry kurz vor dem Abpfiff zu den wenigen Höhepunkten. (fn/rr)

SV 1885 Golßen (6.) - SV Blau-Weiss Straupitz (N) 2:1 (1:0)

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Stefan Wrobel, Henrik Fege, Dirk Rösler, Ronny Grün, Steffen Knöfel (89. Andy Schröder), Ronny Leubner (15. Maik Grünwald), Rene Grunday (68. Marcus Schlichting), Steffen Schumann, Erik Schüler, Toni Schmidt

SV Blau-Weiss Straupitz: Jan Friedersdorf, Daniel Schulz, Dirk Schieban, Silvio Fechner (35. Stefan Jurrack), René Matschenz, Marcus Buder, Ben Smalla, Danilo Halko, Marcus Jugan, Ralf Guttke, Michael Halko (61. Christian Bordmann)

Tore: 1:0 Toni Schmidt (38.); 2:0 Maik Grünwald (52.); 2:1 Dirk Schieban (Foulelfmeter, 77.)

Schiedsrichter: Klaus-Dieter Volgenau (Lübben)

Zuschauer: 88

Gelbe Karte: Dirk Rösler (2.) / Marcus Jugan (3.)

Verdienter Arbeitssieg mit unnötiger Zittereinlage

Mit einem knappen aber verdienten 2:1 hat der SV 1885 Golßen gegen Blau-Weiß Straupitz gewonnen. Nachlässigkeiten nach einer vermeintlich ungefährdeten 2:0-Führung rächten sich jedoch, als Blau-Weiß Straupitz per Elfmeter verkürzte. Diese zehn Zitterminuten hätten sich die Hausherren ersparen können.

Golßen ging nervös in die Begegnung. In den ersten zwanzig Minuten war nach den gezeigten Leistungen nicht auszumachen, wer Zweiter und wer Letzter der Landesklasse Mitte ist. Ein Kopfball von Ronny Leubner nach einem Eckball (8.) und eine abgeblockte Direktabnahme durch Erik Schüler, nachdem sich Steffen Schumann über Außen durchgesetzt hatte (11.), waren die einzigen Offensivaktionen der Hausherren. Als dann noch Kapitän Ronny Leubner verletzt das Feld räumte (15.) schwante den 88 Zuschauern nichts Gutes. Golßen kam in der Folge jedoch besser ins Spiel und die Chancen häuften sich. So traf der fleißige Erik Schüler lediglich die Querstange, als ein Eckball von Steffen Schumann zu kurz abgewehrt wurde. Wieder Erik Schüler schoss nach einem Zuspiel von Maik Grünwald drüber (29.) und köpfte einen Eckball von Toni Schmidt daneben (31.) Die größte Chance für die Gäste hatte René Matschenz, der nach einer Kopfballablage von Ben Smalla frei vor dem Tor die Kugel nicht richtig traf (37.). Das war aber die einzige Torchance, die die starke Abwehr um Henrik Fege zuließ. Auf der Gegenseite ließ der umsichtige Schiedsrichter Klaus Dieter Volgenau zweimal Vorteil gelten, als nacheinander Erik Schüler und Ronny Grün gefoult wurden, sodass Erik Schüler mit weiter Flanke Toni Schmidt anspielen konnte, der zum 1:0 traf (38.). Straupitz kam offensiver aus der Kabine. Marcus Jugan vor dem Wechsel im Mittelfeld nahezu wirkungslos, agierte jetzt neben Ralf Guttke im Sturm und brachte mehr Wind. Das Tor fiel allerdings auf der Gegenseite. Nach einem Eckball stand Maik Grünwald allein gelassen im Strafraum und versenkte das Leder volley von halblinks unten rechts (2:0, 52.). Golßen nahm fortan das Tempo aus der Partie und ließ den Gästen mehr Spielraum. Die stellten noch einmal um, brachten Abwehrchef Dirk Schieban ins Mittelfeld, Danilo Halko agierte offensiver. Trotzdem gelang es den Gästen nicht Torgefahr auszustrahlen. Dirk Rösler gewann nahezu alle Zweikämpfe und machte dazu noch Dampf nach vorn. Sein Pendant in der Abwehr, Stefan Wrobel, stand ihm nur wenig nach. Die Torgelegenheiten hatten weiter die Hausherren. So vollendete Erik Schüler einen Alleingang mit einem Pass ins Nichts statt zu schießen (65.), Toni Schmidt traf nach einem Ausflug des Gästekeepers Jan Friedersdorf die Kugel nicht richtig und verfehlte das leere Tor (71.). Maik Grünwald wiederum nahm einen Freistoß von Ronny Grün mit vollem Risiko und drosch ihn in den Winterhimmel (74.). Vor dem eigenen Tor sorgte Maik Grünwald mit ungeschicktem Zweikampfverhalten gegen Danilo Halko ebenso für Torgefahr. Schiedsrichter Volgenau entschied sofort auf Elfmeter, den Dirk Schieban zum Anschlusstor verwandelte (77.). Nun witterten die Gäste die Möglichkeit eines Punktgewinns und warfen alles nach vorn. Allerdings geriet ihr Spiel zu hektisch und ohne Durchschlagskraft. Trotzdem war die Nervosität beim Favoriten greifbar. So atmete Ralf Pohland nach dem Schlusspfiff kräftig durch. "Es war das erwartet schwere Spiel", sagte er und "wir hätten das dritte Tor nachlegen müssen, dann wäre uns die Hektik zum Schluss erspart geblieben." Gästecoach Berndt Schötz sprach von einem engagierten Spiel der Seinen. "Wir haben wieder nur mit einem Tor Unterschied verloren, wurden vom Tabellenzweiten nicht an die Wand gespielt, das macht mir Mut für die Rückrunde."

Stephan Teske

Teltower FV (12.) - Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 4:0 (3:0)

Teltower FV: Daniel Güldenpfennig

Ruhlsdorfer BC 1923: Björn Quappe

Tore: 1:0 Edgar Hecht (4.); 2:0 Thomas Schütt (12.); 3:0 Edgar Hecht (35.); 4:0 Edgar Hecht (60.)

Schiedsrichter: Simone Sievert (Rieplos)

Zuschauer: 43

Gelbe Karte: Daniel Güldenpfennig (2.) / Björn Quappe (2.)

Vergebener Elfmeter: - / Björn Quappe (Foulelfmeter, 44.)

Selten spiegelt ein Ergebnis den Spielverlauf so wenig wider, wie dieses 4:0. Die Gäste besaßen insgesamt 28 Torchancen. Teltow brachte es in der gesamten Partie auf Acht. Aber die Ruhlsdorfer standen am Ende mit leeren Händen da.Das Unheil der Gäste beginnt früh. Ein Befreiungsschlag von Julian Schulze fliegt in die Hacken des zurücklaufenden Daniel Güldenpfennig und von dort ins RBC-Tor (3.). Tomas Schütt baut die Führung der Hausherren aus (11.). Vorausgegangen war eine schlechte Abwehrleistung der Ruhlsdorfer.Der zweite Gegentreffer weckt die Ruhlsdorfer endlich auf. Die Gäste machen Druck. Sie erspielen sich eine Reihe von Möglichkeiten, doch das TFV-Tor ist wie vernagelt. Mitten in der Druckphase das RBC erhöht Edgar Hecht auf 3:0 (35.).Kurz vor dem Kabinengang vergibt Björn Quappe einen Elfmeter (44.). Es bleibt bei einer 3:0-Pausenführung der Hausherren.„Mit einer tollen Moral kommt meine Mannschaft auf das Feld zurück“, sagt RBC-Trainer Markus Wolf. Der Coach notiert 18 weitere Torschüsse seiner Schützlinge. Ein Erfolg bleibt aber aus.Auf der anderen Seite bringt eine von zwei Chancen des Teltower FC das 4:0. Torschütze ist erneut Edgar Hecht (64.).„Solch ein Chancenverhältnis hatten wir in dieser Saison überhaupt noch nicht. Aber uns fehlten Effektivität und Durchschlagkraft, wie sie es die Routiniers Ingo und Edgar Hecht vom Teltower FV an den Tag legten“, sagt Wolf.Die Ruhlsdorfer gehen erstmal in die Weihnachtspause. Erst am 5. Januar beginnt wieder das Training für das Projekt Klassenerhalt. (fn)

FSV 63 Luckenwalde II (7.) - RSV Eintracht 49 Teltow (N) 3:1 (2:1)

FSV 63 Luckenwalde II: Daniel Krenz, Eric Haake, Thomas Eichelbaum, Marco Grahl, Dennis Lederer, Sebastian Gericke, Sebastian Krenz (44. Robert Grünow), Alexander Sieg, Stefan Dorst (87. Sebastian Müller-Rawolle), Markus Mlynikowski (85. Peter Baade), Marko Fitzke

RSV Eintracht 49 Teltow: Tim Hocke, Daniel Kühnel

Tore: 1:0 Alexander Sieg (9.); 1:1 Tim Hocke (15.); 2:1 Markus Mlynikowski (38.); 3:1 Jan Walle (80.)

Schiedsrichter: Thomas Engels (Ludwigsfelde)

Zuschauer: 72

Gelbe Karte: - / Tim Hocke (3.), Daniel Kühnel

Der Fußballgott hält seine schützende Hand weiter über die Luckenwalder Landesklassenkicker. Dies hat er bereits in der gesamten Hinrunde getan, denn die FSV-Reservisten beenden die erste Halbserie der Saison 09/10 ohne einen Punkt abzugeben. Am Samstag mussten die Schützlinge von Trainer Ronny Karcher mit dem RSV Eintracht Teltow vor Weihnachten noch eine ganz harte Nuss knacken.Alexander Sieg (9.) bringt den Spitzenreiter vor 75 Zuschauern nach Eingabe von Benjamin Dowall in Front. Timm Hocke kann ausgleichen (15.). Nach einer Ecke von Sieg und einem Kopfball von Jan Walle ist Markus Mlynikowski zum 2:1 (38.) als Letzter am Ball.Im zweiten Durchgang besitzen beide Seiten gute Chancen. Zehn Minuten vor Schluss macht Walle nach einem Alleingang mit einem Schuss ins lange Eck vorbei am Eintracht-Keeper Heiko Flachsbart zum 3:1 (80.) alles klar für den Spitzenreiter.Wermutstropfen für den FSV ist die Verletzung von Sebastian Krenz, der nach einem Zweikampf verletzt ausgewechselt werden musste. Die Untersuchung ergab einen Bänderabriss im linken Fußgelenk. Krenz wird sechs Wochen ausfallen und vergrößert damit die Personalmisere der FSV-Reservisten. Am Samstag mussten Stammkräfte wie Dennis Lederer und Kevin Hanke passen. Sie wurden durch Walle und Dowall aus der Oberligaelf bestens vertreten. (fn)


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