Landesklasse Mitte 2009/10 (Stand 24.10.2009)

Ergebnisse und Tabelle

9. Spieltag

Samstag, 24.10.2009 14:00
  065 BSV Mittenwalde (11.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 2:6 (0:2)  
  066     SV Siethen 1977 (N)      
  067 FC Borussia Belzig 1913 (4.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 2:1 (1:1)  
  068 Teltower FV (12.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 5:0 (1:0)  
  069 FSV 63 Luckenwalde II (7.) SV 1885 Golßen (6.) 2:1 (0:0)  
  070 SG Michendorf (3.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 3:0 (3:0)  
  071 TSG Lübbenau 63 (9.) VfB Trebbin (10.) 1:1 (1:0)  
  072 VfB 68 Herzberg (N) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 5:1 (2:0)  
P   Verein Sp. S U N Diff. Tore Pkt. Heim Auswärts
1. (1.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 8 8 0 0 16 26 : 10 24 4 4 0 0 13 : 5 12 4 4 0 0 13 : 5 12
2. (2.) SV Siethen 1977 (N) 8 5 2 1 10 18 : 8 17 4 2 2 0 9 : 3 8 4 3 0 1 9 : 5 9
3. (4.) Teltower FV (12.) 8 5 1 2 9 22 : 13 16 5 3 1 1 15 : 6 10 3 2 0 1 7 : 7 6
4. (3.) SV 1885 Golßen (6.) 8 5 1 2 6 19 : 13 16 5 4 0 1 13 : 8 12 3 1 1 1 6 : 5 4
5. (5.) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 9 5 1 3 3 17 : 14 16 5 4 0 1 14 : 10 12 4 1 1 2 3 : 4 4
6. (10.) VfB 68 Herzberg (N) 10 4 1 5 -1 23 : 24 13 6 2 0 4 12 : 18 6 4 2 1 1 11 : 6 7
7. (6.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 8 4 0 4 1 16 : 15 12 3 3 0 0 7 : 3 9 5 1 0 4 9 : 12 3
8. (7.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 8 4 0 4 -4 14 : 18 12 3 2 0 1 8 : 7 6 5 2 0 3 6 : 11 6
9. (9.) VfB Trebbin (10.) 8 2 5 1 4 12 : 8 11 4 1 3 0 5 : 2 6 4 1 2 1 7 : 6 5
10. (8.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 9 3 2 4 -4 12 : 16 11 5 3 1 1 8 : 5 10 4 0 1 3 4 : 11 1
11. (12.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 9 3 0 6 -1 22 : 23 9 4 0 0 4 5 : 12 0 5 3 0 2 17 : 11 9
12. (13.) SG Michendorf (3.) 8 3 0 5 -6 15 : 21 9 5 2 0 3 10 : 14 6 3 1 0 2 5 : 7 3
13. (11.) BSV Mittenwalde (11.) 10 2 2 6 -3 19 : 22 8 4 2 0 2 12 : 10 6 6 0 2 4 7 : 12 2
14. (14.) TSG Lübbenau 63 (9.) 9 1 2 6 -10 12 : 22 5 4 0 2 2 2 : 7 2 5 1 0 4 10 : 15 3
15. (15.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 8 1 1 6 -20 10 : 30 1 3 1 0 2 5 : 9 3 5 0 1 4 5 : 21 1

10. Spieltag

Samstag, 31.10.2009 13:30
  073 FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 1:3 (0:0)  
  074 SV 1885 Golßen (6.) Teltower FV (12.) 3:1 (1:1)  
  075 SV Teupitz/Groß Köris (13.) BSV Mittenwalde (11.) 3:1 (2:0)  
  076 RSV Eintracht 49 Teltow (N) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 0:0    
  077 Ruhlsdorfer BC 1923 (N)          
  078 SV Siethen 1977 (N) VfB 68 Herzberg (N) 1:3 (0:1)  
  079 SV Blau-Weiss Straupitz (N) TSG Lübbenau 63 (9.) 0:4 (0:3)  
  080 VfB Trebbin (10.) SG Michendorf (3.) 2:2 (1:2)  

BSV Mittenwalde (11.) - RSV Eintracht 49 Teltow (N) 2:6 (0:2)

BSV Mittenwalde: Sven Rechenberg, Rene Maaß, Norman Baum, Karsten Wiest, Marcus Matthes, Rajko Müller-Gruschwitz, Mirko Müller-Gruschwitz, Andreas Briesemeister, Tino Bretschneider, Dave Pöggel (46. Kevin Gerstenberg ), Andre Mecklenburg

RSV Eintracht 49 Teltow: Peter Klytta, Alexander Dux, Pascal Maschmann, Paul Langleist, Daniel Kühnel (55. Benjamin Ritzel), Christoph Kwasniewski, Norman Kastner, Johannes Kühn, Manuel Hannemann, David Diekmann, Maik Priegnitz

Tore: 0:1 Daniel Kühnel (17.); 0:2 Norman Kastner (37.); 0:3 Johannes Kühn (49.); 0:4 Christoph Kwasniewski (53.); 1:4 Andre Mecklenburg (55.); 1:5 Marco Hoppe (62.); 1:6 Johannes Kühn (71.); 2:6 Kevin Gerstenberg (83.)

Schiedsrichter: Thomas Buhl (Drahnsdorf)

Zuschauer: 65

Gelbe Karte: Norman Baum (2.), Karsten Wiest, Mirko Müller-Gruschwitz (2.) / Peter Klytta, Norman Kastner (2.)

Gelb/Rote Karte: Andreas Briesemeister (75.) / -

Landesklassen-Neuling RSV Eintracht Teltow gewann beim BSV Mittenwalde 6:2 und steht erstmals auf einem Nichtabstiegsplatz. Beim dritten Auswärtssieg trafen Daniel Kühnel (22., 48., 70.), Norman Kastner (41.), Christoph Kwasniewski (51.) und David Diekmann (61.). André Mecklenburg durch einen Foulelfmeter (53.) und Kevin Gerstenberger (81.) verkürzten für den Gastgeber.Dieter Wolf

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„Eine schwierige Situation“, bekannte Trainer Lutz Mecklenburg, „aber wir müssen damit leben. Schließlich geht es in diesem Jahr darum, die jungen Spieler einzubauen.“ Dass solch ein Prozess nicht abgeht, ohne Lehrgeld zu zahlen, fanden die Landesklassen-Fußballer vom BSV Mittenwalde am Sonnabend höchst unsanft bestätigt. Sie verloren das Heimspiel gegen Eintracht Teltow mit 2:6 und fielen auf den 13. Platz zurück.„Der Sturm trifft nicht, und in der Abwehr sind wir löchrig“, ärgerte sich der Trainer. „Das Nervenkostüm haut einfach nicht hin.“In der Anfangsphase sah es für die Gastgeber durchaus noch hoffnungsvoll aus. Sie hatten nach drei Minuten auch die erste Chance, wobei Mirko Müller-Gruschwitz aus freier Position über das Teltower Tor köpfte. Nach dem Führungstor für die Gäste (17.) nahm das Unheil dann aber seinen Lauf. Sie Mittenwalder konnten den Ball kaum in den eigenen Reihen halten und kassierten durch einen 22-m-Sonntagsschuss das 0:2 (37.). Als Pöggel es auf der Gegenseite direkt versuchte, sprang nur eine Ecke heraus (43.).Nach der Pause erhöhten die Gäste schnell auf 0:4 (49., 53.). André Mecklenburg verwandelte einen Strafstoß zum 1:4 (55.). Nach 1:6 (62., 71.,) nutzte Gerstenberg eine Flanke von Baum zum 2:6-Endstand (83.). (eb)

FC Borussia Belzig 1913 (4.) - Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 2:1 (1:1)

FC Borussia Belzig 1913: Christoph Schleiß, Steven Hoppe (46. Ronny Mentzel), Michael Vogt, Mario Burow, Hendrik Bräuer, Mistra Forest, Rick Leppek, Lars Leppeck, Lars Leschke, Tobias Paul, Sebastian Metz

Ruhlsdorfer BC 1923: Philip Mehles, Christian Kaminski

Tore: 0:1 Philip Mehles (20.); 1:1 Lars Leppeck (23.); 2:1 Sebastian Metz (49.)

Schiedsrichter: Lutz Gericke (Potsdam)

Zuschauer: 66

Gelbe Karte: Michael Vogt (2.), Tobias Paul (4.) / Philip Mehles (3.), Christian Kaminski (2.)

„Wir haben uns zum einen selbst und zum anderen mit Unterstützung des Schiedsrichters Lutz Gericke aus Potsdam geschlagen“, sagt RBC-Trainer Markus Wolf, der seine Enttäuschung nach der Niederlage schwer verbergen kann.Entgegen ihren bisherigen Punktspielauftritten in Belzig, in denen die Ruhlsdorfer immer hoch den Kürzeren zogen, warteten die Gäste diesmal mit einer guten Leistung auf. Sie gingen sogar durch Philip Mehles (20.) in Führung. Doch diese hatte nur 180 Sekunden Bestand. Schiri Gericke entschied nach einem Zweikampf von Tino Keller mit Rick Leppek auf Strafstoß für die Hausherren, den der Gefoulte selbst verwandelte (23.).

Die Entscheidung fiel kurz nach Wiederbeginn. Nach Foul an Martin Lehmann im RBC-Strafraum blieb der Pfiff des Unparteiischen aus. Sebastian Metz erzielte den Siegtreffer (49.). fn

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Gegen Ende der Landesklassen-Partie gab es an einem eigentlich trüben Sonnabend ein paar Sonnenstrahlen über dem Rau-Stadion. Und dieser Wetterbericht ist zugleich eine bildliche Beschreibung des Geschehens auf dem sehr gut gepflegten, aber glitschigen Rasen.

Die Halbzeit-Ansprache von Borussia-Trainer Frank Leppek beim 2:1-Heimerfolg seiner Schützlinge über den Ruhlsdorfer BC war sachlich wie immer, aber länger und eindringlicher als sonst.So reicht der Platz hier nicht aus, um alles zu zitieren. Deshalb nur ein paar Kernsätze. „Das ist nicht das, was wir von uns erwarten. Wir haben zu viel mit uns selbst zu tun. Mit dem langen Hafer kommen wir wieder einmal überhaupt nicht klar. Es muss mehr gelaufen werden und der Ball flach und genau in die Füße gespielt werden. Auf dem Boden sind springende Bälle nicht zu erreichen. So ein Gegentor darf einfach nicht fallen. Wir hatten Glück, dass kurz danach der Elfmeter kam.“Die Gründe für diese Worte des Belziger Verantwortlichen ergeben sich aus diesem Spielgeschehen. Anfangs übernahmen die Gastgeber die Initiative. Zwei Direkt-Schüsse von Sebastian Metz, die der Gäste-Torwart sicher abfing, waren die einzige Ausbeute. Dabei war der zweite sehenswert. Eine Flanke von Lars Leschke nahm der Torjäger volley. „So was will ich sehen“, lobte Frank Leppek nach den ersten 45 Minuten.Nach genau 20 Minuten segelte ein langer RBC-Freistoß Richtung Schleiß-Gehäuse. Der Torwart läuft drei Schritte raus, bleibt stehen, kein Borusse stört und so köpft Philip Mehlis den Ball als Bogenlampe ins Netz. Es war der erste Ball der Ruhlsdorfer auf das Borussia-Tor!180 Sekunden danach wird Rick Leppek im Strafraum von hinten gerempelt und den Strafstoß verwandelt Zwillingsbruder Lars ganz sicher. Das war spielerisch alles aus der ersten Hälfte. Nur eine Szene ist noch erwähnenswert. Tobias Paul, der bereits die Gelbe Karte hatte, moserte mit dem Gegenspieler und nach Ermahnung durch den konsequent kleinlich, aber korrekt pfeifenden Schiri Lutz Gericke aus Potsdam auch mit dem. Er stand kurz vor dem Platzverweis, der bei einer weiteren unüberlegten Aktion auch gekommen wäre.Er blieb aber drin, ging aus seiner ungewohnten Sturmposition nach der Einwechslung von Ronny Mentzel zurück ins Mittelfeld und Mistra Forest spielte rechter Verteidiger. Und Paul gab die Vorlage zum 2:1 (49.) von Sebastian Metz, der den Ball schon verloren hatte, ihn wieder erkämpfte und aus spitzem Winkel traf.

„Den Elfer kann man geben, muss aber nicht. Belzig war spielerisch besser. Auswärts setzen wir uns noch nicht so durch wie daheim“, so RBC-Trainer Markus Wolf.

Klaus Nüsser

Teltower FV (12.) - SV Teupitz/Groß Köris (13.) 5:0 (1:0)

Teltower FV: Mario Jähnke, Holger Wünsche, Stefan Fellenberg, Daniel Güldenpfennig, Julius Fenchel, Daniel Kunth, Martin Dähne (63. David Stünkel), Umair Khawaja (53. Christian Baatz), Thomas Schütt, Mirsad Stollaj, Nicolas Wilcke (72. Ahmad El-Rabah)

SV Teupitz/Groß Köris: Marcel Acker, Marco Heyn, Sven Balkow, Marcel Janetzki, Daniel Groger, Tobias Just, Alexander Mieles, Christian Schöne, Dennis Stiehl, Sebastian Rödiger, Stefan Schöne

Tore: 1:0 Thomas Schütt (6.); 2:0 Christian Baatz (56.); 3:0 Mirsad Stollaj (71.); 4:0 Mirsad Stollaj (76.); 5:0 Mirsad Stollaj (78.)

Schiedsrichter: Thomas Engels (Ludwigsfelde)

Zuschauer: 55

Gelbe Karte: Daniel Güldenpfennig (69.) / Marcel Janetzki (3.) (62.), Daniel Groger (78.)

Rote Karte: Ahmad El-Rabah (82.) / -

Trotz ansprechender Leistung und mit 70 % Ballbesitz verliert man mehr als deutlich gegen den TFV. Die Gastgeber mit optimaler Chancenverwertung gehen nach 6 min. durch Schütt mit 1 zu 0 in Führung nachdem wir dem Ball in der Vorwärtsbewegung schlampig verlieren. Wir dann aber in keinster Weise beeindruckt spielen gut nach vorn und haben auch einige Chancen die aber ungenutzt blieben was sich im Spielverlauf bitter rächen sollte. Ein klares Foulspiel im Strafraum der Gastgeber an Just wird vom schwachen Schiedrichtergespann nicht geahndet.

In Halbzeit 2 dann die nächste Fehlentscheidung des Trios in Gelb. Ein langer Ball aus der Teltower Hälfte wird von unserem Verteidiger unterlaufen und stollaj überlupft den Goalie. Den sich langsam ins Tor trudelnden Ball drückt der mit gelaufene Baatz über die Linie. Soweit so gut nur das Baatz beim Torschuß durch Stollaj zwischen dem Ball und unserem Tor stand (passiv abseits) als er dann den Ball über die Linie drückt greift er aktiv ein . Ergo hätte der Schieri dem Treffer die Anerkennung verwehren müssen. Das war dann auch der Genickbruch in unserem Spiel. Stollai erzielte dann noch einen lupenreinen Hattrick. Zwischen der 71. und 78. Minute konnte er dreimal den Ball hinter unserer Torlinie ablegen. Negativer Höhepunkt die Rote Karte gegen den Teltower Achmed El Rabatt der beim Spielstand von 5 zu 0 es sich nicht verkneifen konnte seinen Gegenspieler einen Wi... zu nennen und ihm dann noch mit der flachen Hand ins Gesicht zu schlagen. Der SRA 1 zeigte dies sofort an , der Schieri total überfordert gab dem Übeltäter erstmal die gelbe Karte als er von den Spielern auf dem am Spielfeldrand wild schwenkenden Assistenten aufmerksam gemacht wurde. Dann erfolgte ein Informationsaustausch und er wechselte die Farbe von Gelb auf glatt Rot. Somit muste der Spieler nach nur 10 min. Spielzeit wieder vom Platz. Weitere Höhepunkte gab es nicht .

S.B.

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Die Landesklassen-Fußballer vom SV Teupitz/Groß Köris mussten am Sonnabend beim Teltower FV eine 0:5-Niederlage hinnehmen. Trainer Frank Kache machte etliche Mängel im Spiel seiner Mannschaft aus, war sich aber auch sicher, dass das Resultat durchaus nicht dem Spielverlauf entsprach.Nach einem frühen Gegentor (6.) lagen die Gäste bis zum 56. Minute lediglich 0:1 zurück. In dieser langen Phase versäumten sie es jedoch, selber ihre Chancen zu nutzen. Nach dem zweiten Teltower Treffer durch Baatz häuften sich dann individuelle Fehler, und Stollaj gelang noch ein Hattrick. (eb)

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Der Teltower FV schob sich mit einem ungefährdeten 5:0 (1:0)-Erfolg über Teupitz/Groß Köris auf Rang drei der Fußball-Landesklasse vor. In der ausgeglichen geführten ersten Hälfte kamen die Hausherren durch Tomas Schütt (5.) zur frühen Führung. Die gefällig kombinierenden Teupitzer hielten lange gut mit und hatten einige Möglichkeiten. Nach der Kabinenpredigt von Coach Ingo Hecht wegen einiger Deckungsschwächen ging es bei den Teltowern nach dem Seitenwechsel schneller in die Spitze. Christian Baatz (55.) drückte einen in Richtung Tor trudelnden Ball über die Linie. Mirsad Stollaj (70. , 76.), Schwungrad in Teltows Offensive, war nicht mehr zu stoppen und verwandelte zwei Mal Eingaben von Tomas Schütt. Seine Klasse-Vorstellung krönte Stollaj mit seinem neunten Saisontor (78.) zum lupenreinen Hattrick. Wegen einer Tätlichkeit sah Teltows Ahmad El-Rabah (84.) die Rote Karte. D.W.

FSV 63 Luckenwalde II (7.) - SV 1885 Golßen (6.) 2:1 (0:0)

FSV 63 Luckenwalde II: Daniel Krenz, Robert Troch, Eric Haake, Thomas Eichelbaum (56. Kevin Hanke), Marco Grahl, Sebastian Gericke, Dennis Lederer (82. Alexander Sieg), Stefan Dorst, Sebastian Krenz, Marko Fitzke, Markus Mlynikowski (76. Robert Grünow)

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Nico Pötzschick, Henrik Fege, Stefan Wrobel (82. Steffen Knöfel), Christoph Pötschke, Ronny Leubner, Steffen Schumann, Ronny Grün, Dirk Rösler, Erik Schüler, Toni Schmidt

Tore: 0:1 Erik Schüler (62.); 1:1 Marco Grahl (64.); 2:1 Sebastian Krenz (69.)

Schiedsrichter: Norbert Koch (Königs Wusterhausen)

Zuschauer: 120

Gelbe Karte: - / Nico Pötzschick (3.), Toni Schmidt (2.), Henrik Fege

„Nur wenn du oben stehst, gewinnst du solch ein Spiel“, sagt FSV-Mannschaftsleiter Frank Schneider nach dem knappen 2:1-Erfolg des Landesklassen-Spitzenreiters über den bis dahin Dritten SV Golßen. Die Luckenwalder halten sich damit auch nach dem achten Meisterschaftsspiel der Saison 09/10 schadlos.Der Erfolg der Gastgeber hing jedoch vor 120 Zuschauern auf dem Sportplatz Baruther Tor am seidenen Faden. Gewohnt kampfstark präsentierten sich die Fußballer des SV Golßen. Sie kauften den Hausherren den Schneid ab und besaßen in der 35. Minute sogar die größte Einschusschance des ersten Durchgangs.Ein Fehler von Robert Troch riss die Luckenwalder nach gut einer Stunde Spielzeit aus ihrer Lethargie. Der FSV-Abwehrstratege verstolperte am eigenen Strafraum leichtfertig den Ball. Nutznießer war Erik Schüler (62.), der die Gäste in Führung bringt.Anschließend zeigte sich der Spitzenreiter eines Tabellenführers würdig. Nur zwei Minuten später sorgte Marko Grahl per Kopf nach einer Ecke des eingewechselten Kevin Hanke für den Ausgleich (64.) und anschließend gelang Sebastian Krenz mit einem Freistoßhammer der Siegtreffer (69.).„Zu keiner Zeit haben wir heute Linie in unser Spiel bekommen. Gegen die tief stehenden und robust auftretenden Gäste haben wir uns sehr schwer getan“, erklärt FSV-Trainer Ronny Karcher. Die Siegesserie seiner Elf ist nicht gerissen. (fn)

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Noch einige Minuten nach Abpfiff des Spiels saßen Mannschaft und Trainer auf dem Luckenwalder Rasen. Die Enttäuschung war groß, denn Golßen hatte dem Favoriten einen beherzten Kampf geliefert und mit 1:2 verloren. Von Beginn an war zu spüren, dass die Gäste ihre Null-Punkte-Bilanz in Luckenwalde verbessern wollten. Natürlich war auch die Oberliga-Reserve gewillt, gleich für klare Verhältnisse zu sorgen. Großchancen blieben in der Anfangsphase aus. Erst zum Ende der intensiv geführten ersten Halbzeit gab es Möglichkeiten für beide Teams. Nach energischem Antritt von Dirk Rösler folgte sein Zuspiel auf Erik Schüler, der den Ball freistehend am herauseilenden Torwart Daniel Krenz vorbeispitzelte. Doch das Leder zischte knapp am Pfosten vorbei. Für Golßen wurde ein verdeckter Distanzschuss auf dem glitschigen Rasen extrem gefährlich. SV-Keeper Torsten Schmidt klärte den Abpraller in höchster Not gegen Luckenwaldes Kapitän Dennis Lederer.

Beide Teams rackerten nach der Pause weiter, liefen, kämpften und boten guten Fußball. Golßen hielt ohne Weiteres beim Klassenprimus mit. Nach einer Balleroberung von Toni Schmidt in der 61.Minute fand sein genaues Zuspiel Erik Schüler, der direkt von der Strafraumgrenze abzog. Unter Luckenwaldes Torwart rutschte der Ball zum 0:1 in die Maschen. Aber die Euphorie des Vorsprungs hielt nicht lange. Marco Grahl köpfte nach einer Ecke in der 63.Minute zum schnellen Ausgleich ein. Nach einem unnötigen Foulspiel vor Golßens Strafraum nahm das Unheil weiter seinen Lauf. Sebastian Krenz versenkte den Freistoß unhaltbar unter die Querlatte zur 2:1-Führung für Luckenwalde (68.). Das Spiel wogte nun hin und her, das Tempo blieb hoch. In der 82.Minute kratzte Luckenwaldes Keeper Golßens beste Ausgleichschance, einen Weitschuss von Dirk Rösler, mit toller Parade von der Linie. rpd

SG Michendorf (3.) - FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 3:0 (3:0)

SG Michendorf: Steve Gropler

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Stefan Sibilitz, Tino Rindt, Björn Beutke, Bastian Brezinski, Tom Neumann (70. Sebastain Groggert), Jan Wolter, Roman Scholz (25. Daniel Fahrendholz), Stephan Hänel, Maik Weidauer (55. Stefan Sommerfeld), Stefan Schieche, Benjamin Beutke

Tore: 1:0 Patrick Walter (18.); 2:0 Patrick Walter (24.); 3:0 (36.)

Schiedsrichter: Henri Heese (Wustermark)

Zuschauer: 40

Gelbe Karte: Steve Gropler / Stefan Sibilitz (2.), Stefan Schieche, Björn Beutke (3.), Stefan Sommerfeld

„Nichts von dem, was wir uns im Training eigentlich erarbeitet hatten, wurde umgesetzt“, konnte es Trainer Michael Cook nicht fassen. Seine Königs-Wusterhausener Eintracht-Fußballer verloren am Sonnabend bei SG Michendorf mit 0:3 und rutschten in der Landesklasse Mitte an die siebente Stelle. „Das Schlimmste aber war, dass die Gastgeber ja auch alles andere als eine gute Leistung boten.“Doch nach einer guten halben Stunde gab es kaum noch mehr Zweifel am Michendorfer Sieg. Da führten die Platzherren, die vom ehemaligen Königs-Wusterhausener Torjäger André Kather trainiert werden, bereits mit 3:0. Beim ersten Tor durch Walter monierte die Gäste noch Abseits (18.). Das 2:0 resultierte aus einem Stellungsfehler. Die Abwehr war weit aufgerückt und wurde von Walter überlaufen (24.). Das 3:0 fiel vom Elfmeterpunkt. Beim Abwehrversuch gegen einen Stürmer hatte zwar Torwart Sibilitz durchaus den Ball getroffen, der Schiedsrichter aber zeigte auf den Punkt (35.).

Nach der Pause konnte sich Eintracht steigern, wurde allerdings von den Michendorfern daran nicht groß gehindert. So boten sich den Königs-Wusterhausener Stürmern auch noch vier dicke Chancen, zumindest das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Doch wurden sie durchweg vergeben. (eb)

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Für Michendorfs Trainer André Kather war der 3:0 (3:0)-Sieg gegen Königs Wusterhausen ein „ Befreiungsschlag “. Nach vier Niederlagen in Folge hatte Kather seine Elf gegen seinen Ex- Verein taktisch klug eingestellt. Von Verunsicherung keine Spur. Der unbedingte Wille, die Negativserie zu stoppen, trat dagegen deutlich zu Tage. Der a m Samstag beste Michendorfer Patrick Walter sorgte mit seinem Doppelpack (18., 24.) für eine sichere Führung . Nach Foul von KW-Torhüter Stephan Sibilitz im Strafraum nutzte Maik Ebel (36.) die fällige Elfmeterchance sicher zum 3:0. D.W.

TSG Lübbenau 63 (9.) - VfB Trebbin (10.) 1:1 (1:0)

TSG Lübbenau 63: Martin Voss, Dirk Goroncy, Axel Noack, Stephan Rinka (62. Steven Lehmann), Ron Herrmann, Mathias Philipp, Johannes Radnitz (80. Paul Scharlow), Randy Schröder (72. Philipp Konrad), Bruno Zelder, Stefan Müller, Marcel Rusch

VfB Trebbin: Sebastian Wagner, Stefan Efinger, Daniel Steinhaus, Wissam Bayoumi

Tore: 1:0 Bruno Zelder (13.); 1:1 Nils Schröder (83.)

Schiedsrichter: Ricardo Krause (Dissen)

Zuschauer: 50

Gelbe Karte: Stephan Rinka (2.), Randy Schröder, Mathias Philipp (2.), Marcel Rusch (3.), Axel Noack (2.) / Sebastian Wagner, Stefan Efinger, Daniel Steinhaus (2.), Wissam Bayoumi

Erneut kein TSG Sieg

Gegen VfB Trebbin reichte es für die TSG im Heimspiel nur zu einem 1:1 Unentschieden. Dabei sahen die Zuschauer eine starke Anfangsphase der TSG. In der 7. Minute traf Johannes Radnitz nach einem Flankenlauf nur den Außenpfosten. Doch in der 13. Spielminute erreichte seine Flanke Bruno Zelder und dieser konnte den Ball zur 1:0 Führung über die Linie drücken. Nach einem Eckball sorgte dann ein Kopfball von Ron Herrmann für Gefahr, doch Toni Erne im Trebbiner Tor konnte im Nachfassen klären (15. Minute). Nun wurde das Spiel offener und somit kamen die Gäste zu ihrer ersten Chance. Ein Schuß von Tobias Braun ging knapp am Lübbenauer Pfosten vorbei (17.). Nur 3 Minuten später kam Nils Schröder frei zum Kopfball, doch Martin Voss im Lübbenauer Tor bewahrte seine Mannschaft vor dem Ausgleich. Nun folgten auf beiden Seiten Chancen im Minutentakt. Nach einem Paß von Bruno Zelder rutschte Marcel Rusch nur um haaresbreite am Ball vorbei. Dann ging ein Schuss von Bruno Zelder am Tor vorbei. Lichterloh brannte es dann vor dem Lübbenuaer Tor. Nachdem ein abgefälschter Ball das Tor nur knapp verfehlte, ging ein Schuss nach der anschließenden Ecke über das Lübbenauer Gehäuse. Bei einem Freistoss von Nils Schröder hatte Martin Voss dann einige Probleme. In der 36. Minute mußte dann Sebastian Behrendt in höchster Not nach einer Flanke von Johannes Radnitz klären. Eine von Randy Schröder geschlagene Eckestrich dann unberührt durch den 5 Meterraum (40.). Mit Beginn der 2. Halbzeit verlor die TSG dann komplett ihre Linie.Die Gäste waren nun das dominate Team. Doch zu richtigen Torchancen kamen sie noch nicht. Lediglich einige Standards brachten Gefahr für das Lübbenauer Tor. Doch wie aus dem Nichts kam die TSG zu einer riesen Chance. Bruno Zelder tauchte plötzlich allein vor dem Trebbiner Tor auf, doch Toni Erne konnte er nicht überwinden (73.). Den Gästen gelang dann in der 83. Minute der sich anbahnende 1:1 Ausgleich. Nach einer Ecke traf Nils Schröder von der Strafraumgrenze. Doch schon im Gegenzug hätte die TSG wieder in Führung gehen können. Nach einer mustergültigen Flanke von Steven Lehmann tauchte Bruno Zelder frei vor dem Tor auf. Sein Schuss aus 5 Metern ging jeodch über das Tor. Dann konnte sich die TSG bei Martin Voss bedanken. Er klärte in der 86. Minute gegen den allein durchlaufenden Robert Etzdorf. In den letzten hektischen Schlussminuten konnten beide Mannschaften keinen Treffer mehr erzielen.

Marko Vogl

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„Wir sind in der gesamten Partie nicht ins Spiel gekommen, haben fast alle Zweikämpfe und Kopfballduelle verloren“, sagt VfB-Trainer Walter Kornmüller. Für ihn bot sein Team in Lübbenau die bisher schlechteste Saisonleistung. Nur Torwart Toni Erne und David Schauseil, der erstmals auf der Liberoposition zum Einsatz kam und seine Sache nach den Worten von Kornmüller sehr gut machte, ragten aus dem schwachen VfB-Team heraus.In der 13. Minute gerieten die Gäste nach einer Fehlerkette in Rückstand. Bis zur Pause erarbeiteten sich die Trebbiner eine Reihe von Möglichkeiten. Es blieb allerdings beim 0:1 aus ihrer Sicht.

Auch im zweiten Durchgang blieben die Gäste vieles schuldig. Nur der Ausgleich von Nils Schröder (83.) nach Ecke von Wissam Bayoumi und Ablage von Sebastian Wagner versöhnte. Robert Etzdorf vergab noch die Chance zum Siegtreffer. fn

VfB 68 Herzberg (N) - SV Blau-Weiss Straupitz (N) 5:1 (2:0)

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Detlef Zimmermann, Holger Wiedemann, Joseph Scheimann, Rene Bommel, David Molks (75. Sebastiao Mariana), Keven Schmidt, Dennis Milewsky, Daniel Höhne (68. Manuel Richter), Fabian Zottmann, Bruce Dosseh (82. Juri Gebert)

SV Blau-Weiss Straupitz: Daniel Pöscha, Marcus Buder, Danilo Halko, Mario Richter (69. Stefan Jurrack), René Matschenz (64. Michael Halko), Daniel Schulz, Dirk Schieban, Christoph Köhler (79. André Mietk), Silvio Fechner, Michél Schröder, Ralf Guttke

Tore: 1:0 Fabian Zottmann (17.); 2:0 Rene Bommel (40.); 3:0 Keven Schmidt (63.); 4:0 Keven Schmidt (68.); 5:0 Manuel Richter (74.); 5:1 André Mietk (86.)

Schiedsrichter: Sven Lange (Luckenwalde)

Zuschauer: 95

Gelbe Karte: Keven Schmidt (3.), Holger Wiedemann (2.) / Dirk Schieban (3.), Michél Schröder, Marcus Buder

Gelb/Rote Karte: - / Silvio Fechner (88.)

Erneute Auswärtsniederlage

Nach zweiwöchiger Spielpause mussten die Blau-Weißen zum Mitaufsteiger nach Herzberg reisen. Trotz einer engagierten Leistung unterlag Straupitz erneut klar und kassierte dabei mindestens zwei Treffer zu viel.Bei einer besseren Chancenausnutzung hätten die Gäste früh durch Michél Schröder in Führung gehen müssen. Sein Schuss traf allerdings nur die Latte und auch Ralf Guttke konnte den Nachschuss nicht verwerten (5.). Kurz darauf wurde erneut Michél Schröder auf links freigespielt, diesmal parierte aber Sebastian Strack im Herzberger Tor.Und wie es nunmal so ist, wenn man unten drin steht: Herzberg kommt in der 17. Minute durch Fabian Zottmann frei zum Abschluss und es steht 1:0.Mit der Führung im Rücken lief der Ball besser in den Reihen der Gastgeber. Vor allem vom Ex-Lübbener Valentino ging immer wieder Gefahr aus. Erst legte er für David Molks auf (22.), danach lief er frei auf das Straupitzer Tor zu. Daniel Pöscha war aber jeweils zur Stelle und wehrte die Bälle ab. Bei den Gästen hatten noch Christoph Köhler per Kopf und erneut Michél Schröder die größten Möglichkeiten auf den Ausgleich.Kurz vor der Pause, als beide Mannschaften sich wieder neutralisierten, erhöhten die Südbrandenburger nach einer Ecke auf 2:0. René Bommels Versuch wurde zwei Mal von Straupitzer Verteidigern abgefälscht und trudelte unhaltbar ins Netz.Zu Beginn des zweiten Durchgangs waren dann die Spreewälder am Drücker. Mit viel Kampf versuchte man den Anschluss zu erzielen, doch ein Treffer wollte einfach nicht fallen. Dagegen lenkte Daniel Pöscha auf der Gegenseite einen 30-Meter Knaller von Holger Wiedemann gerade noch an den Pfosten.Danach kam es wie schon oft in dieser noch jungen Saison. Fehler im Spielaufbau der Straupitzer werden knallhart bestraft. Nach einem Pass von Valentino traf Keven Schmidt aus Abseitsposition zum 3:0 (63.). Fünf Minuten später machte der gleiche Spieler seinen Doppelpack und es steht 4:0.

Als bezeichnend für das Spiel muss man das letzte Tor der Gastgeber ansehen. Manuel Schmidt schoss einen Freistoß unter der Abwehrmauer hindurch an den Pfosten, von wo aus der Ball seinen Weg ins Tor fand.Der eingewechselte André Mietk konnte kurz vor dem Ende wenigstens noch das Ehrentor für Straupitz erzielen. Gegen seinen strammen Schuss konnte Herzbergs Keeper nichts ausrichten.

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VfB gelingt Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten- aber ohne Glanz

Das Spiel gegen das Tabellenschlusslicht begann für den VfB seltsam zerfahren. Ein Abrutscher von Dennis Milewsky brachte in der zweiten Minute fast ein Eigentor. Der nächste Konter der Gäste aus Straupitz endete mit einem Lattenschuss sowie Nachschuss ins Aus (5.). Das Luftloch von David Molks war bezeichnend. Da kam das Solo von Fabian Zottmann, das den Führungstreffer für Herzberg brachte, gerade im richtigen Moment (18.). Doch ein rechter Spielfluss und kämpferisches Engagement waren bei der VfB - Elf nicht zu sehen. Ebenso bezeichnend daher ein Abschlagfehler von Keeper Sebastian Strack, den er aber selbst wieder gutmachte. Beruhigend für Herzberg , dass ein abgefälschter Schuss von René Bommel noch vor der Pause den zweiten Treffer brachte. Das Fazit des Schiri - Beobachters: Hier spielt Not gegen Elend. In Halbzeit zwei konnte es nur besser werden. Kurz nach Wiederanpfiff vergab VfB - Kicker Daniel Höhne nach guter Vorarbeit von Valentino aus Nahdistanz. Die Straupitzer blieben schwach. Ein 30 - Meter - Hammer von Holger Wiedemann, den der Gäste - Keeper mit seiner besten Parade zur Ecke lenkte, war wohl ein Wachrüttler (58.). Es folgten zwei Tore von Keven Schmidt, beide klasse von Valentino vorbereitet, die den Gästen den K.o. versetzten. Der gerade eingewechselte Manuel Richter traf mit direktem Freistoß ins kurze Eck zum 5:0. Im Anschluss schienen einige VfB - Akteure abgeschaltet zu haben. Wie anders sollte man sonst die letzten Minuten gar in Unterzahl des Gegners deuten? Es war einfach ein Pflichtsieg gegen den wirklich schwachen Tabellenletzten. Doch schon das nächste Spiel in Siethen wird ein ganz anderer Gradmesser. red/Stricker

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) - FSV 63 Luckenwalde II (7.) 1:3 (0:0)

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Benjamin Beutke

FSV 63 Luckenwalde II: Daniel Krenz, Dennis Lederer, Eric Haake, Marco Grahl, Alexander Sieg, Robert Grünow (53. Thomas Eichelbaum), Stefan Dorst, Sebastian Krenz, Kevin Hanke, Marko Fitzke (46. Valjon Strana), Markus Mlynikowski (86. Robert Troch)

Tore: 0:1 Markus Mlynikowski (66.); 0:2 Markus Mlynikowski (68.); 0:3 Valjon Strana (75.); 1:3 Peer Gülzow (89.)

Schiedsrichter: Marcello Jochim (Zerkwitz)

Zuschauer: 73

Gelbe Karte: Benjamin Beutke / Robert Troch, Thomas Eichelbaum

Michael Cook, der neue Trainer der Landesklassen-Fußballer von Eintracht Königs Wusterhausen, war hin- und hergerissen. „Eigentlich haben sich alle Spieler die Note Eins verdient. Sie haben gekämpft, massig Chancen herausgespielt und richtig guten Fußball geboten.“ Nur mit dem Ergebnis, damit haderte Cook. Trotz dominanter Spielweise verlor die Eintracht ihr Heimspiel gegen Tabellenführer Luckenwalde II mit 1:3. „Dieses Ergebnis schmeckt mir gar nicht“, räumte Cook ein.Dabei hatte die Partie für die Gastgeber äußerst vielversprechend begonnen. Bereits in den ersten fünf Spielminuten tauchten die Königs Wusterhausener gleich viermal gefährlich vor dem Gästegehäuse auf. „Aber die Bude war wie vernagelt“, musste Cook konstatieren. Und so ging es weiter. Die Eintracht stürmte, suchte immer wieder erfolgreich die Wege über den Flügel, nur ein erfolgreicher Abschluss wollte nicht gelingen. Zur Pause hieß es lediglich 0:0, trotz „gefühlter 80 Prozent Ballbesitz und 15 klarer Chancen“, die Cook an der Seitenlinie beobachtete.Wie sooft in Spielen dieser Art wird das Auslassen bester Gelegenheiten irgendwann bestraft. So auch diesmal. Praktisch aus dem Nichts geriet die Eintracht (67.) in Rückstand – nach vermeintlicher Abseitsstellung des Luckenwalder Angreifers Markus Mlynikowski. In der Folge öffneten die Königs Wusterhausener ohne Not die Deckungsreihe, anstelle bedacht weiterzuspielen, und wurden prompt zweimal (63./75.) eiskalt bestraft. Dem eingewechselten Peer Gülzow gelang zwar noch der Ehrentreffer (85.), die Niederlage abzuwenden vermochten die Königs Wusterhausener aber nicht mehr. (eb)

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Eine Stunde lang waren die Gastgeber die bessere Mannschaft. Die Eintracht-Fußballer aus Königs Wusterhausen kämpften nicht nur, sie spielten auch guten Fußball. Aus diesem Grund besaßen die Hausherren auch die besseren Einschussmöglichkeiten. Der erneut sehr sichere FSV-Torwart Daniel Krenz musste bereits in den Anfangsminuten sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern.Die Luckenwalder Reservisten fanden vor 75 Zuschauern nicht ins Spiel. Nur zwei Chancen von Marco Fitzke waren im ersten Durchgang für die Gäste zu registrieren.Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig. Die Hausherren um ihren neuen egozentrischen Trainer Michael Cook schwangen weiter das Zepter auf dem Rasen.Die FSV-Reservisten wachten jedoch langsam auf. Auch weil die Gastgeber ihrem hohen Tempo Tribut zollen mussten.Innerhalb von zehn Minuten entschieden die Luckenwalder die Partie für sich. Der in der zweiten Halbzeit überragende Markus Mlynikowski erzielte nach schnellem Gegenangriff per Flachschuss von der Strafraumgrenze aus die FSV-Führung (67.). Wenig später ließ er nach einem Konter mit einem Heber das 2:0 folgen (73.). Der beste Angriff des Tages – ein langer Ball von Eric Haake kommt zu Valon Strana, der leitet auf Mlynikowski weiter und dessen Querpass verwertet Strana (75.) – bringt die Entscheidung. Nach einem Pfostentreffer von Mlynikowski (84.) kommen die Gastgeber kurz vor dem Abpfiff zum verdienten Ehrentor durch Peer Gülzow (88.).„In 20 Minuten haben wir die Partie für uns entschieden“, sagt FSV-TRainer Ronny Karcher, dessen Elf weiterhin ungeschlagen nach zehn Spieltagen die Tabelle in der Landesklassen-Staffel Mitte mit acht Punkten Vorsprung anführt.

fn

SV 1885 Golßen (6.) - Teltower FV (12.) 3:1 (1:1)

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Nico Pötzschick, Henrik Fege, Stefan Wrobel, Steffen Knöfel, Steffen Schumann, Toni Schmidt (60. Rene Grunday), Dirk Rösler, Ronny Leubner, Maik Grünwald (81. Christoph Pötschke), Erik Schüler

Teltower FV: Daniel Kunth, Mirsad Stollaj, Thomas Schütt, Ingo Hecht

Tore: 0:1 Mirsad Stollaj (6.); 1:1 Henrik Fege (36.); 2:1 Steffen Schumann (69.); 3:1 Steffen Knöfel (85.)

Schiedsrichter: Thomas Arndt (Thalberg)

Zuschauer: 91

Gelbe Karte: Steffen Knöfel (2.), Maik Grünwald (3.) / Daniel Kunth (2.), Mirsad Stollaj (4.), Thomas Schütt, Ingo Hecht (2.)

Der Minutenzeiger war erst bei seiner fünften Umrundung, da lagen die Golßener gegen den Tabellennachbarn aus Teltow schon 0:1 zurück. Nach einem weiten Einwurf schaltete Liga-Torjäger Mirsad Stollaj gedankenschnell und schoss die Kugel aus spitzem Winkel ins lange Eck. Die personelle Umstellung im Golßener Team der Anfangsformation erwies sich schnell als Missgriff des Trainers, so blieben die Gäste zunächst überlegen und hatten durch Stollaj die Chance, auf 2:0 davonzuziehen. SV-Torhüter Torsten Schmidt vereitelte aber den Drehschuss mit einer Glanzparade. Erst nach einer halben Stunde wurden die Golßener wach. Besser und schneller lief nun der Ball durch die eigenen Reihen. Der Druck auf das Gäste-Tor wurde über die Außenpositionen erhöht. Ein Eckball führte dann zum Ausgleich. Im zweiten Anlauf fand die Eingabe von Toni Schmidt einen Abnehmer. Henrik Fege beförderte den Ball per Kopf über die Torlinie (36.). > Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer weiter ein spannendes und schnelles Spiel. Ein Distanzschuss von Toni Schmidt zischte in der 58. Minute am Dreiangel des Gäste-Tores vorbei. Auf der Gegenseite hatte Keeper Toni Schmidt wenig Mühe, einen Volleyschuss von Thomas Schütt zu entschärfen. Der beste Spielzug der Golßener nach 69 Minuten wurde mit der Führung belohnt. Nach Balleroberung und Spielverlagerung von Steffen Schumann erreichte dessen Zuspiel Dirk Rösler, der exakt nach innen flankte. Maik Grünwald bediente per Kopfballablage Steffen Schumann, der zum viel umjubelten 2:1 einnickte. Die Gäste gaben sich nicht geschlagen, wurden aber oft vorm Golßener Strafraum gestoppt. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Partie hektischer und nickeliger. Mehrere gelbe Karten für harte Foulspiele oder Meckereien waren die Folge. Golßen versäumte es, in dieser Phase mit einem gezielten Konter den Sack zuzumachen. Möglichkeiten durch Erik Schüler und Dirk Rösler waren vorhanden. Die endgültige Endscheidung fiel, als Steffen Knöfel im Strafraum die Übersicht behielt und nach schöner Körpertäuschung das 3:1 perfekt machte. rpd

SV Teupitz/Groß Köris (13.) - BSV Mittenwalde (11.) 3:1 (2:0)

SV Teupitz/Groß Köris: Marcel Drangusch, Marco Heyn, Marcel Janetzki, Sven Balkow, Daniel Groger (52. Michael Fischer), Tobias Just, Christoph Schuffenhauer, Dennis Stiehl, Christian Schöne, Alexander Mieles (89. Sebastian Tippel), Stefan Schöne (85. Christian Prietz)

BSV Mittenwalde: Sven Rechenberg, Sven Lufsky, Norman Baum, Rajko Müller-Gruschwitz, Karsten Wiest, Matthias Gericke, Mirko Müller-Gruschwitz, Dave Pöggel, Andre Mecklenburg, Tino Bretschneider, Toni Wolter

Tore: 1:0 Tobias Just (1.); 2:0 Christoph Schuffenhauer (14.); 2:1 Toni Wolter (51.); 3:1 Christian Prietz (90+2.)

Schiedsrichter: Danny Zimmanick (Berlin)

Zuschauer: 100

Gelbe Karte: Christian Schöne (3.) (82.) / Karsten Wiest (2.) (32.), Toni Wolter (2.) (39.), Dave Pöggel (59.), Mirko Müller-Gruschwitz (3.) (77.)

In einem temporeichen Spiel gelang es uns schon in der 1. Spielminute in Führung zu gehen. Nachdem wir gleich nach der Spieleröffnung der Gäste ihnen den Ball abnehmen konnten brachte Just den Ball aus 35 m im Gästetor unter. Es häuften sich die Chancen und wir bauten die Führung in der 14. min durch Schuffenhauer aus. Der versenkte den Ball per Kopf nach einer Flanke von Alexander Mieles.Weitere hochkarätige Chancen ließ man fahrlässig liegen und verpaßte es die Partie frühzeitig zu entscheiden.In der zweiten Hälfte gelang den Gästen durch Wolter der Anschlußtreffer(51.). Die Gäste jetzt mit mehr zug zum Tor .Die sich bietenden Chancen vergab man überhastet oder scheiterte an unserem Goalie. In der Nachspielzeit gelang uns dann die entgültige Entscheidung als Schuffenhauer den Ball auf Fischer spielte , der dann von der Grundlinie eine Flanke auf den einlaufenden Prietz schlug und dieser per Kopfball das 3 zu 1 markierte.Besonder bemerkenswert am heutigen Spiel der tolle Einsatz des Torhüters unserer 2. Mannschaft der den familiär verhinderten Isdepski vertrat und auch der wiedergenesende Fischer der nach langer Verletzungspause an den Kader rangeführt werden soll.

S.B.

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Eines hat dem Derby in der Fußball-Landesklasse zwischen SV Teupitz/Groß Köris und BSV Mittenwalde gewiss nicht gefehlt: die Spannung. Lange Zeit nämlich führten die Gastgeber nur mit 2:1, und so lag gut 35 Minuten der Ausgleich in der Luft, bis Prietz erst in der Nachspielzeit den 3:1-Sieg sicherstellte. Sehr zur Freude von Trainer Frank Kache: „Das war einige Male schon haarig. Aber ich denke, der Erfolg geht so in Ordnung.“Weniger erfreut war Mittenwaldes Coach Lutz Mecklenburg. „Wir haben uns in der zweiten Hälfte redlich bemüht, das 2:2 zu erzielen, aber es wollte nicht fallen.“Gerade zwei Minuten waren gespielt, da segelte ein als Flanke gedachter Ball von Just in den Dreiangel: 1:0 für die Gastgeber. 16. Minute: Flanke Alexander Miles, Kopfball Schuffenhauer – 2:0. „Ein böser Start“, so Mecklenburg, dessen Team erst nach der Pause die Angriffsscheu ablegte und durch Wolter (52.) zum Anschlusstreffer kam. Fortan drängte der BSV auf den Ausgleich. Doch Rayko Müller-Gruschwitz traf nur die Latte (86.). Auch die Gastgeber hatten noch einige Chancen, mussten aber bis zur 93. Minute zittern, dann erst war Prietz zur Stelle. (eb)

RSV Eintracht 49 Teltow (N) - FC Borussia Belzig 1913 (4.) 0:0

RSV Eintracht 49 Teltow: Peter Klytta, Alexander Dux, Pascal Maschmann, Paul Langleist, Daniel Kühnel (52. Christoph Ehrlich), Norman Kastner, Christoph Kwasniewski (81. Marco Hoppe), Johannes Kühn, Manuel Hannemann, Manuel Diekmann, Maik Priegnitz

FC Borussia Belzig 1913: Christoph Schleiß, Mistra Forest, Michael Vogt, Mario Burow, Hendrik Bräuer, Tobias Paul, Rick Leppek, Lars Leppeck, Lars Leschke, Ronny Mentzel, Sebastian Metz

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Tim Sommermeier (Erkner)

Zuschauer: 50

Gelbe Karte: - / Hendrik Bräuer (2.)

Die erste Mannschaft von Borussia Belzig spielte am Sonnabend gegen den RSV Eintracht Teltow. Die tor- aber nicht ereignislose Landesklassepartie endete 0:0.Ein Ergebnis, mit dem die Gäste aus Belzig überhaupt nicht zufrieden sind. Die erste Halbzeit dominierten sie, versäumten es allerdings, einen Treffer zu erzielen. Die zweite Spielhälfte verlief ausgeglichen, mit guten Torchancen der Gastgeber. Am Ende konnten die Belziger sogar froh sein, einen Punkt mit nach Hause zu nehmen.Schon bei der Anreise beim Liganeuling RSV Eintracht fiel den Borussen der sehr schöne Platz auf. „Ein Rasen, auf dem man seine Technik gut zur Geltung bringen kann“, urteilte Borusse Lars Leppek. Und das taten er und seine Mannschaftskameraden in den ersten 45 Minuten vorbildlich. In dieser Zeit erkannte der Schiedsrichter zwei Borussen-Treffer nicht an. Er hatte in beiden Fällen Abseits erkannt. Außerdem öandete ein direkter Freistoß von Rick Leppek statt im Kasten, nur an der Latte des RSV-Gehäuses. Die Gastgeber waren dagegen nur nach Standards gefährlich.Nach der Halbzeitpause änderte sich das Spiel. Die Teltower hatten vor dem Seitenwechsel versucht, technisch und taktisch mit den Belzigern mitzuhalten. Mit ihrem Kurzpassspiel konnten sie allerdings nicht punkten. „In der Pause haben sie alles geändert und in langen Bällen nach vorne ihr Heil gesucht“, so Rick Leppek. Mehrmals brachten sie die Borussia mit dieser Spielweise in Bedrängnis. Dass es beim Abpfiff trotzdem 0:0 stand, liegt an der disziplinierten Abwehrleistung der Gäste. Belzig rückt trotz des Unentschiedens auf Rang vier vor. In allen anderen Partien dieser Staffel sind am Sonntag vier Tore gefallen.St. S.

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Nach dem klaren Sieg in Mittenwalde wollte unsere Mannschaft im Kreisderby gegen Borussia Belzig endlich den ersten Sieg auf der Zillestraße einfahren, obwohl neben den fehlenden Jan Diekmann, Markus Gawlik und David Sommer auch Pascal Maschmann und Christoph Kwasniewski nur bedingt einsatzfähig waren. In einem Spiel, das insgesamt arm an Höhepunkten war, machten unsere Gäste in den ersten 45 Minuten den besseren Eindruck, konnten phasenweise ihr Spielvermögen demonstrieren und kamen so auch zu einigen Torchancen. Da aber auch sie ihre wenigen Möglichkeiten nicht nutzen konnten, Lattenschuss nach Freistoß in der 34. Spielminute, blieb es beim torlosen Unentschieden bis zum Seitenwechsel. Personell unverändert begannen beide Mannschaften die zweite Spielhälfte. Nun bekamen die RSV-ler, ohne zu überzeugen, das Spiel besser in den Griff. Da aber vor allem im Spielaufbau zu fehlerhaft agiert wurde, zunehmend mit Einzelaktionen immer wieder das Tempo aus dem Spiel genommen wurde, konnten die Belziger nicht unter Druck gesetzt werden und es wurden gleichermaßen kaum Torchancen herausgespielt. In der 64. Minute sicherte Peer Klytta das zu diesem Zeitpunkt verdiente Unentschieden als er bei einem Konter der Borussen bravourös parierte. Wenige Minuten später hatte David Diekmann die größte Chance des Gesamten Spiels, als er völlig freigespielt wenige Meter vor dem Tor scheiterte. Da Mike Priegnitz, der wie in den letzten Spielen bis zur letzten Minute rackerte, kurz vor Schluss mit einem Kopfball scheiterte, blieb es bis zum Schlusspfiff in einem wenig überzeugenden Spiel unserer Mannschaft beim torlosen Unentschieden.

SV Siethen 1977 (N) - VfB 68 Herzberg (N) 1:3 (0:1)

SV Siethen 1977: Marcel Lubasch, Maik Eidtner, Thomas Duchon, Karsten Galli, Mike Reinisch

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Detlef Zimmermann, Holger Wiedemann, Joseph Scheimann, Rene Bommel, David Molks (72. Sebastiao Mariana), Dennis Milewsky (56. Manuel Richter), Daniel Höhne, Fabian Zottmann, Keven Schmidt (88. Juri Gebert), Bruce Dosseh

Tore: 0:1 Fabian Zottmann (28.); 1:1 Marcel Lubasch (49.); 1:2 Daniel Höhne (67.); 1:3 Bruce Dosseh (90.)

Schiedsrichter: Benjamin Stein (Berlin)

Zuschauer: 65

Gelbe Karte: Marcel Lubasch, Maik Eidtner, Thomas Duchon (2.), Karsten Galli (4.), Mike Reinisch / David Molks (2.), Fabian Zottmann (3.), Holger Wiedemann (3.), Manuel Richter (4.)

Die Serie des SV Siethen mit fünf Siegen in Folge ist gerissen: Nach einer einwöchiger Punktspielpause verlor der Aufsteiger am Samstag gegen den VfB Herzberg mit 1:3 und kassierte die erste Heimniederlage der Saison. Der SVS musste auf Steffen Grunert (verletzt) verzichten und auch Mike Eidtner konnte nach gerade überstandener Grippe seine gewohnte Leistung nicht abrufen. So sahen die Zuschauer in den ersten 45 Minuten eine ganz schwache Vorstellung ihrer Elf, das Mittelfeld existierte fast gar nicht und folglich blieb auch der Angriff stumpf. Die sonst so verlässliche Abwehr zeigte zudem auch große Unsicherheiten, lediglich Keeper Gordon Carstens konnte Normalform nachweisen. So fiel folgerichtig nach 28 Minuten durch Fabian Zottmann völlig verdient der Herzberger Führungstreffer. Siethen versuchte zumindest Gleichwertigkeit herzustellen, doch zu mehr reichte es nicht.Nach einer „Ansprache“ durch das Übungsleitergespann Ronald Schäfer und Arthur Przybyla zur Pause schien Siethen besser zu spielen. Die Einstellung stimmte plötzlich und schon in der 49. Minute setzt sich Torsten Feger durch, seine Eingabe verwandelt Marcel Lubasch zum 1:1. Alles schien seinen normalen Lauf zu nehmen, mit einer starken zweiten Hälfte des SVS, wenn da nicht die eminent gefährlichen, schnellen Konterangriffe der spielstarken Gäste gewesen wären, bei den mehrere Spieler auch schon höherklassige Erfahrung haben. Die Souveränität der Siethener Abwehr fehlte da und in der 67. Minute wird ein solcher schneller Angriff von den Gästen durch Daniel Höhne zum 1:2 genutzt. Fast hatte sich Siethen mit der Heimniederlage schon abgefunden, da bot sich in der 86. Minute doch noch die große Ausgleichschance. Kevin Pühn wurde im Strafraum gefoult – Oliver Ludwigs schwacher Schuss aber wurde pariert. Eine symptomatische Aktion für diesen Tag.Man konnte der Elf zwar den Willen nicht absprechen, denn in der verbleibenden Zeit stürmte sie mit allen verfügbaren Kräften, doch auch dies wurde noch bestraft. In der Nachspielzeit (92.) erzielt Bruce Dosseh noch das 1:3. Abteilungsleiter Klaus-Werner Kahle: „Trotz einer Steigerung in der zweiten Halbzeit wird kaum ein Spieler mit seiner Leistung zufrieden gewesen sein.“ ha

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Beide Teams als Aufsteiger, keiner kannte den anderen - das versprach Spannung im Spiel Siethen gegen Herzberg. Der Gastgeber war durch Tabellenplatz und Heimvorteil Favorit, ließ aber schon bald erkennen, dass hier etwas zu holen war für den Gast. Spielerische Vorteile des VfB brachten dann auch zu Recht durch Fabian Zottmanns herrlichen Spannschuss den Führungstreffer. Selbst ein zweiter Treffer wäre nicht unverdient gewesen vor der Pause. Bis dahin stand beim Gastgeber nur ein Kopfball über den Kasten zu Buche. Nach der Pause musste Keeper Strack einen 30-Meter-Freistoß der Platzherren aus dem Angel kratzen. Kurz danach fiel auch prompt der Ausgleich. Das brachte kurzzeitig Aufregung im Team. Doch es zog sich dank der eigenen Willensstärke wieder heraus. Daniel Höhne, der ein starkes Spiel machte, traf zur erneuten Führung. In der Folgeminute schoss Zottmann scharf, aber drüber. Spannende Szenen folgten. Hier hielt Strack einen Kopfball, dort zog der Libero die Notbremse gegen Keven Schmidt. Das brachte nur "Gelb" und den Freistoß an der Strafraumgrenze. Auch das Durcheinander im Strafraum der Siethener hätte das befreiende dritte Tor bringen müssen. Doch wie es so kommt, hätte eine unkonzentrierte Aktion das Spiel fast gedreht. Großes Erstaunen brachte ein Elfmeterpfiff für die Platzherren. Der VfB hatte aber einen Keeper Strack, der den Schuss reaktionsschnell parierte. In der Schlussminute machte der bis dahin messerscharf bewachte Valentino den Sack zu. Nun können die Herzberger ihren Blick mit Überzeugung den anstehenden Herausforderungen zuwenden. red/Stricker

SV Blau-Weiss Straupitz (N) - TSG Lübbenau 63 (9.) 0:4 (0:3)

SV Blau-Weiss Straupitz: Jan Friedersdorf, Daniel Schulz, Danilo Halko, Mario Richter, Marcus Buder (81. Michael Halko), Dirk Schieban, Denny Lehmann, Ben Smalla (76. Stefan Jurrack), Marcus Jugan, Michél Schröder, Ralf Guttke

TSG Lübbenau 63: Ulrich Kraak, Marcel Rusch, Dirk Goroncy, Axel Noack, Ron Herrmann, Randy Schröder (2. Steven Lehmann), Johannes Radnitz, Benjamin Peschk (65. Dennis Halka), Sven Borrack, Mathias Philipp, Bruno Zelder (59. Andy Ehrlich)

Tore: 0:1 Johannes Radnitz (2.); 0:2 Ron Herrmann (20.); 0:3 Benjamin Peschk (22.); 0:4 Dennis Halka (87.)

Schiedsrichter: Ricarda Lotz (Spremberg)

Zuschauer: 86

Gelbe Karte: Dirk Schieban (4.), Marcus Jugan, Ralf Guttke (3.) / Mathias Philipp (3.), Bruno Zelder (4.), Dennis Halka (2.), Steven Lehmann

Spreewaldderby endet mit hohem Auswärtssieg

Im Duell der beiden Teams aus dem Spreewald, die gleichzeitig auch die Letztplatzierten der Landesklasse Mitte sind, ging es am Wochenende darum, mit einem Erfolg den Anschluss auf die Nichtabstiegsplätze zu wahren. Das am Ende die TSG Lübbenau mit 4:0 gewann war nicht unverdient, aber jedoch deutlich zu hoch.

Die Gäste gingen dabei schon nach nur zwei Minuten mit 1:0 in Führung. Ein langer Ball kam genau zu Johannes Radnitz, der aus 25 Metern unhaltbar ins rechte obere Eck traf. Damit waren alle Straupitzer Vorsätze über den Haufen geworfen und man musste erneut einen frühen Rückstand hinterherlaufen.

Vor allem dem Oldie Ulrich Kraak konnten die Lübbenauer danach verdanken, dass Straupitz nicht zum Ausgleich kam. Erst setzte sich Michél Schröder halblinks durch (10.) und ein paar Minuten später war es Ben Smalla, dessen Schuss aus 20 Metern gerade noch vorbei gelenkt wurde.

Doch anstatt des Ausgleichs fielen auf der Gegenseite nach dem zweiten und dritten Torschuss der Gäste zwei weitere Treffer und es stand auf einmal 0:3. Zunächst wurde in der 20 Minute Ron Hermanns Schuss unhaltbar von Danilo Halko abgefälscht. Zwei Minuten später verloren die Straupitzer unnötig im Mittelfeld den Ball und wurden durch Lübbenau ausgekontert. Benjamin Peschk ließ sich die Chance nicht entgehen und schob ein.Die Gäste zogen sich danach zurück und überließen den Straupitzern das Feld. Sie wirkten allerdings sehr konsterniert und zeigten viele Fehler im Spielaufbau. Bis zum Seitenwechsel gab es nur noch wenige Höhepunkte. Einzelne Versuche aus dem Hinterhalt und nach Standardsituationen blieben auf beiden Seiten zu ungefährlich.In der zweiten Halbzeit hatte die Zelder-Truppe die erste Möglichkeit. Eine verunglückte Flanke von der linken Seite flog eine Minute nach Wiederanpfiff an Freund und Feind vorbei. Zum Glück für die Straupitzer landete sie auch rechts neben dem Tor.Dies sollte für lange Zeit auch die letzte Chance für die Gäste sein. Denn Straupitz stemmte sich trotz der drei Gegentore gegen die nächste Niederlage. Mit viel Aufwand drängten sie auf das Lübbenauer Tor, ohne jedoch wirklich große Gefahr zu erzeugen.

Immer wieder wurden die Bälle in den Gästestrafraum geschlagen. Die Abwehr des Vorletzten war aber gut organisiert und oft im richtigen Moment zur Stelle.Die gefährlichsten Aktionen hatte noch Michél Schröder, der bei zwei Fernschüssen das Ziel aber verfehlte (54., 84.). Ansonsten konnten die Straupitz trotz der etlichen Frei- und Eckstößen nicht zum Torerfolg kommen und somit wird es schwer werden aus der Abstiegszone herauszukommen.Den Abschluss des Spiels vor ca. 100 Zuschauer markierte das 0:4 durch den eingewechselten Dennis Halka. Negativ ist aber zu erwähnen, wie er es erzielte. Frei auf das Tor zu laufend umspielte er Torwart Jan Friedersdorf und ließ zu einem Flugkopfball aus einem Meter Torentfernung hinreißen. Eine sehr unsportliche Szene in einem fairen Spiel.Für Straupitz wird es in den kommenden Wochen nicht leichter. In der nächsten Woche steht das schwere Auswärtsspiel in Michendorf an. Lübbenau hingegen schöpft nach dem Sieg wieder Hoffnung und muss sich im nächsten Heimspiel gegen Siethen beweisen.

Stephan Teske

VfB Trebbin (10.) - SG Michendorf (3.) 2:2 (1:2)

SG Michendorf: Alexander Kroop, Michael Handrick, Stephan Woite, Raik Rückborn, Daniel Niendorf, Nico Laubrich, Christian Müller, Steve Gropler (67. Constantin Paulenz), Maik Ebel, Philipp Völker, Patrick Walter

Tore: 0:1 Maik Ebel (12.); 1:1 Daniel Niendorf (Eigentor, 17.); 1:2 Philipp Völker (25.); 2:2 David Bystry (67.)

Schiedsrichter: Thomas Engels (Ludwigsfelde)

Zuschauer: 61

In der Fußball-Landesklasse erreichte die SG Michendorf beim VfB Trebbin ein verdientes 2:2 (2:1)-Remis. Zwei Mal sorgten Maik Ebel (12.) und Philipp Völker (26.) für einen Vorsprung. Ein Eigentor von Daniel Niendorf (18.) brachte den Anschluss. Michendorf schien auf der Siegerstraße, doch bei einer Einzelaktion von Torjäger David Bystry (67.) musste sich Alexander Kroop im Michendorfer Gehäuse geschlagen geben. D. W.

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Der VfB Trebbin hat in der Landesklasse Mitte mittlerweile einen zweifelhaften Ruf. Die Clauertstädter sind die Remis-Könige der Staffel. Bereits zum sechsten Mal spielte der VfB am Samstag in dieser Saison unentschieden. Es war der zehnte Spieltag.„Freilich haben wir sechsmal nicht verloren, aber eben auch nur sechs Punkte geholt“, ärgerte sich VfB-Coach Walter Kornmüller nach dem 2:2 seiner Mannschaft gegen die SG Michendorf. „Heute müssen wir mit dem Unentschieden sogar noch zufrieden sein.“Vor allem das Abwehrverhalten seiner Mannschaft hat ihn gewurmt. „Wir stellen uns in der Defensive an wie eine Schülermannschaft“, monierte Kornmüller. Hinzu kommt eine Vielzahl von Fehlpässen. Nur im kämpferischen Bereich kann der Trainer seinem Team keine Vorwürfe machen. Allerdings stimmt das Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen beim VfB nicht.Mit viel Schwung gingen die Hausherren in die Partie. Der Elan ist jedoch nach dem 0:1 durch Maik Ebel (11.) passé. Nach dem Gegentor wirken die VfB-Fußballer verkrampft. Sie sind zwar weiter optisch überlegen und kamen durch ein Eigentor nach scharfer Hereingabe von Tobias Braun zum Ausgleich (16.), doch Phillip Völker (24.) erzielt kurz darauf das 2:1 für die SG Michendorf. Die VfB-Abwehr bekam zuvor den Ball nicht aus der Gefahrenzone.

In der zweiten Hälfte bleiben die Hausherren weiter optisch präsenter. Richtig gefährlich wurden die Trebbiner allerdings nur selten. David Bystry gelingt zwar der Ausgleich (67.), zwei weitere gute Gelegenheiten lässt der VfB-Toptorjäger anschließend jedoch noch liegen. fn


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