Landesklasse Mitte 2009/10 (Stand 12.09.2009)

Ergebnisse und Tabelle

4. Spieltag

Samstag, 12.09.2009 15:00
  025 FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 3:1 (3:0)  
  026 SV 1885 Golßen (6.) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 1:0 (0:0)  
  027 SV Teupitz/Groß Köris (13.)          
  028 Teltower FV (12.) VfB 68 Herzberg (N) 5:2 (3:1)  
  029 FSV 63 Luckenwalde II (7.) TSG Lübbenau 63 (9.) 4:2 (3:0)  
  030 SG Michendorf (3.) BSV Mittenwalde (11.) 4:3 (2:1)  
  031 SV Blau-Weiss Straupitz (N) SV Siethen 1977 (N) 2:4 (1:1)  
  032 VfB Trebbin (10.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 1:1 (0:1)  
P   Verein Sp. S U N Diff. Tore Pkt. Heim Auswärts
1. (2.) SV 1885 Golßen (6.) 4 3 1 0 5 10 : 5 10 2 2 0 0 5 : 2 6 2 1 1 0 5 : 3 4
2. (3.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 3 3 0 0 8 13 : 5 9 1 1 0 0 4 : 2 3 2 2 0 0 9 : 3 6
3. (1.) BSV Mittenwalde (11.) 4 2 1 1 6 12 : 6 7 2 2 0 0 9 : 2 6 2 0 1 1 3 : 4 1
4. (4.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 4 2 1 1 1 8 : 7 7 2 2 0 0 5 : 2 6 2 0 1 1 3 : 5 1
5. (10.) Teltower FV (12.) 3 2 0 1 2 9 : 7 6 2 1 0 1 6 : 5 3 1 1 0 0 3 : 2 3
6. (9.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 4 2 0 2 1 7 : 6 6 2 2 0 0 4 : 1 6 2 0 0 2 3 : 5 0
7. (5.) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 4 2 0 2 -1 6 : 7 6 2 1 0 1 3 : 5 3 2 1 0 1 3 : 2 3
8. (12.) SG Michendorf (3.) 3 2 0 1 -2 8 : 10 6 2 1 0 1 5 : 9 3 1 1 0 0 3 : 1 3
9. (6.) VfB Trebbin (10.) 4 1 2 1 2 8 : 6 5 2 1 1 0 5 : 2 4 2 0 1 1 3 : 4 1
10. (13.) SV Siethen 1977 (N) 4 1 2 1 1 7 : 6 5 2 0 2 0 3 : 3 2 2 1 0 1 4 : 3 3
11. (7.) TSG Lübbenau 63 (9.) 4 1 1 2 -1 7 : 8 4 2 0 1 1 1 : 3 1 2 1 0 1 6 : 5 3
12. (11.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 3 1 0 2 -2 7 : 9 3 1 1 0 0 5 : 4 3 2 0 0 2 2 : 5 0
13. (8.) VfB 68 Herzberg (N) 4 1 0 3 -4 11 : 15 3 2 0 0 2 3 : 9 0 2 1 0 1 8 : 6 3
14. (14.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 4 0 0 4 -6 8 : 14 0 2 0 0 2 3 : 6 0 2 0 0 2 5 : 8 0
15. (15.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 4 1 0 3 -10 6 : 16 0 2 1 0 1 5 : 6 3 2 0 0 2 1 : 10 0

5. Spieltag

Samstag, 19.09.2009 15:00
  033 BSV Mittenwalde (11.) SV Siethen 1977 (N) 1:2 (0:0)  
  034     SV 1885 Golßen (6.)      
  035 FC Borussia Belzig 1913 (4.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 3:1 (3:0)  
  036 RSV Eintracht 49 Teltow (N) VfB Trebbin (10.) 1:3 (1:1)  
  038 SG Michendorf (3.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 1:2 (0:1)  
  039 TSG Lübbenau 63 (9.) Teltower FV (12.) 0:3 (0:2)  
  040 VfB 68 Herzberg (N) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 0:1 (0:0)  
Sonntag, 20.09.2009 14:00
  037 Ruhlsdorfer BC 1923 (N) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 0:0    

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) - RSV Eintracht 49 Teltow (N) 3:1 (3:0)

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Stefan Sibilitz, Stephan Hänel, Tom Neumann (65. Christopher Kringel), Robert Lingor, Jan Wolter, Torsten Albrecht, Marc-Pierre Flohr, Maik Weidauer, Peer Gülzow, Stefan Schieche (75. Sebastain Groggert), Bastian Brezinski

RSV Eintracht 49 Teltow: Toni Ölke, Jan Diekmann, Paul Langleist, Christopher Schindler (25. Marcus Gawlik), Daniel Kühnel, Pascal Maschmann (46. Norman Kastner), Christoph Kwasniewski, David Sommer (46. Alexander Dux), Johannes Kühn, Maik Priegnitz, Manuel Hannemann

Tore: 1:0 Stefan Schieche (8.); 2:0 Bastian Brezinski (27.); 3:0 Bastian Brezinski (30.); 3:1 Marcus Gawlik (51.)

Schiedsrichter: Klaus-Dieter Volgenau (Lübben)

Zuschauer: 110

Gelbe Karte: Maik Weidauer (2.) / -

Langsam wird es eng für den RSV Eintracht Teltow. Im vierten Saisonspiel der Fußball-Landesklasse kassierte der Aufsteiger am Samstag in Königs Wusterhausen mit 1:3 (0:3) die vierte Niederlage. Bereits in der Anfangsphase geriet die Elf von Michael Köppchen durch den Gegentreffer von Stefan Schieche (6.) ins Schwimmen. Der Gegner spielte kompakt und mit Kurzpass- und Direktspiel flüssig nach vorne. Die Teltower waren meist zum Hinterherlaufen gezwungen. Mit dem Doppelschlag von Bastian Brezinski (26.,27.) war die Partie praktisch früh entschieden. Nach dem Seitenwechsel und dem Anschlusstreffer des eingewechselten Markus Gawlik (48.) steigerte sich der RSV noch einmal und sicherte sich mehr Spielanteile. Kopfbälle des aufgerückten Paul Langleist scheiterten nur knapp. Ein Kopfballtor von Mike Priegnitz (71.) fand wegen Abseits keine Anerkennung. Insgesamt fehlten aber die zündenden Ideen. Mit null Punkten bleibt der RSV Schlusslicht. D. W.

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Die Fußballer von Eintracht Königs Wusterhausen gewannen am Sonnabend das Heimspiel gegen RSV Eintracht Teltow/Kleinmachnow mit 3:1 und verbesserten sich in der Landesklasse Mitte auf den sechsten Tabellenplatz.Mit einer ansprechenden ersten Halbzeit sorgten die Gastgeber praktisch schon für die Vorentscheidung. Beim Pausenpfiff führten sie 3:0. Dabei waren die Teltower durchaus darum bemüht, mit spielerischen Mitteln mitzuhalten, was aber eher dem Königs-Wusterhausener Team entgegenkam.Für die frühe Führung sorgte Schieche, wobei er sich an der Strafraumgrenze um einen Verteidiger herumschlängelte und dann ins lange Eck traf (7.). Die weiteren beiden Treffer erzielte Brezinski, jeweils nach gut herausgespielten Gegenangriffen (28., 30.).Nach dem Seitenwechsel ließen es die Gastgeber etwas behäbiger angehen, so dass die Teltower nun optisch überlegen wirkten. Gegen die gut organisierte Königs-Wusterhausener Abwehr gelang es ihnen aber lediglich, den Abstand auf 3:1 zu verkürzen. Dabei profitierten sie von einem Eigentor. Eine scharfe Flanke drückte Flohr unglücklich über die eigene Torlinie (50.). (eb)

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Die Eintracht aus Königs Wusterhausen war von Anfang an darauf bedacht den vollendeten Fehlstart zu vermeiden. Bereits in der 8. Minute das 1:0 für die Gastgeber. Einen langen Ball von Hähnel auf die halblinke Seite zu Schieche wird von ihm mit einem Schlenzer in die lanke Ecke vollendet. Danach ein erstmal ausgeglichenes Spiel ohne zwingende Aktionen auf beiden Seiten. In der 27. Minute war es dann Tom Neumann der eine Aktion auf der rechten Seite Antrieb. Am Ende dieses schönen Angriffs stand Brezinski richtig und erzielt das 2:0. Bereits eine Minute die Vorentscheidung. Ein herrlicher Angriff über Wolter und Albrecht auf der rechten Seite, genaue Hereingabe und erneut Brezinski mit dem 3:0. Bis zur Halbzeit passiert nicht mehr viel. Mit Beginn der 2. Halbzeit KW ungeordnet und bereits nach 3 Minuten das 3:1. In eine Hereingabe von der rechten Seite rutscht Flohr hinein um zu klären, doch der Ball geht ins eigene Tor. Danach Teltow besser ohne zwingende Torchancen zu erarbeiten. Nach 60 Minuten KW wieder geordneter. In den letzten Minuten hat KW dann noch die Chancen 1-2 Tore zu erzielen. Es blieb aber beim Alles in Allem verdienten 3:1 Heimsieg.

SV 1885 Golßen (6.) - FC Borussia Belzig 1913 (4.) 1:0 (0:0)

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Nico Pötzschick, Henrik Fege, Andy Schröder (60. Nico Walter), Steffen Schumann, Dirk Rösler, Ronny Leubner (80. Rene Grunday), Ronny Grün, Maik Grünwald (84. Christoph Pötschke), Thomas König, Toni Schmidt

FC Borussia Belzig 1913: Christoph Schleiß, Michael Vogt, Nikolas Dietzmann, Mario Burow, Denny Backsmann (80. Ulf Abend), Tobias Paul, Rick Leppek, Lars Leppeck, Lars Leschke, Ronny Mentzel, Sebastian Metz

Tore: 1:0 Henrik Fege (76.)

Schiedsrichter: Carsten Röhl (Schönefeld)

Zuschauer: 78

Gelbe Karte: Thomas König, Ronny Grün / Denny Backsmann

Die 1. Männermannschaft von Borussia Belzig fuhr am Sonnabend zu ihrem vierten Punktspiel der Saison nach Golßen. Dort kassierte die Truppe von Trainer Frank Leppek eine 0:1-Niederlage. Es war eine absolut vermeidbarer Punktverlust, nach Auskunft von Mittelfeldakteur Rick Leppek.Golßen scheint für die Belziger Männer kein gutes Pflaster zu sein. Im vorigen Jahr verloren sie dort mit 1:4. Schuld an der Auswärtsschlappe in diesem Jahr könnte nicht zuletzt das Spiel der Borussia am vorigen Mittwoch sein. Da unterlagen die Belziger dem Regionalligisten SV Babelsberg 03 im Landespokal mit 0:10. Die Strapazen dürften den Borussen noch in den Beinen gesteckt haben, als sie sich am Sonnabend auf den Weg in die Lausitz machten.Die Niederlage vom Mittwoch war dagegen schnell abgehakt. „Wir haben in der Kabine noch darüber geredet, uns aber schnell wieder auf Sonnabend konzentriert“, so Rick Leppek. „Nur beim Blick in die Zeitung am nächsten Tag habe ich nochmal gedacht, dass die zehn Gegentreffer doch etwas heftig waren.“Am Sonnabend kassierte Belzigs Torhüter zwar nur ein Tor, aber auch das war überflüssig. Vorausgegangen war ein Eckball, Mitte der zweiten Halbzeit, bei dem die Borussen-Abwehr nicht wach genug war. So konnte ein Golßener Spieler problemlos einköpfen.

Die Gäste machten nicht eins ihrer besten Spiele. Sie kontrollierten zwar über weite Strecken das Spiel, jedoch nur bis zum gegnerischen Strafraum. Dort war meistens Schluss für Ronny Mentzel und Sebastian Metz im Angriff der Belziger. „Uns fehlte der Zug nach Vorne“, sagte Rick Leppek. Die Chancen, die wir hatten, haben wir dann auch nicht genutzt.“Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen stehen die Leppek-Jungs nun auf dem siebenten Platz. Am kommenden Sonnabend empfangen sie den Tabellensechsten aus Wusterhausen.St. S.

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SV 1885 Golßen hat das Spitzenspiel gegen den Tabellenfünften Borussia Belzig knapp mit 1:0 gewonnen. Beide Teams zeigten von der ersten Minute an hohes Tempo sowie großen Einsatz und Laufbereitschaft. Dabei hatten die Gäste, die den Ball immer wieder gut in den eigenen Reihen laufen ließen, deutliche spieltechnische Vorteile. Die erste Chance ergab sich für Golßen nach einem Eckball, als Steffen Schumanns Direktabnahme über das Tor flog. Ein Schuss des Belzigers Ronny Henkel landete kraftlos in den Armen von Golßens Torwart Torsten Schmidt. Die Hausherren erarbeiteten sich danach leichte Chancenvorteile. Möglichkeiten durch Maik Grünwald, der mit einem Drehschuss an Schlussmann Christoph Schleiß scheiterte, sowie ein Schuss von Toni Schmidt aus spitzem Winkel, der vom Innenpfosten wieder ins Feld zurücksprang, blieben ungenutzt. Die größte Chance aber hatten die Gäste in der 40. Minute. Völlig freistehend tauchte plötzlich ein Belziger Stürmer vor Golßens Torwart Torsten Schmidt auf, der reaktionsschnell vereitelte. Im zweiten Abschnitt blieb das Tempo hoch. Die Partie wogte hin und her. Erneut scheiterte Maik Grünwald knapp mit einem Schuss aus zehn Metern. Auf der Gegenseite klatschte ein Distanzschuss in der 72. Minute an den Golßener Außenpfosten. Belzig, balltechnisch sicherer, spürte zunehmend den Golßener Siegeswillen. In der 76. Minute fiel die Spielentscheidung: Einen von Toni Schmidt getretenen Eckball drückte Henrik Fege im Strafraum mit dem Kopf über die Linie. In den restlichen Minuten verteidigten die Männer um Kapitän Ronny Leubner den Vorsprung mit kämpferischen Tugenden. Die Gäste stellten um und erhöhten nochmals den Druck. Golßen musste noch einige brenzlige Freistoß-Situationen überstehen, ehe Schiedsrichter Carsten Röhl aus Schönefeld die Partie abpfiff. rpd

Teltower FV (12.) - VfB 68 Herzberg (N) 5:2 (3:1)

Teltower FV: Mario Jähnke, Daniel Güldenpfennig, Julius Fenchel, Stefan Fellenberg, Ingo Hecht, Florian Giese, Nicolas Wilcke (75. David Stünkel), Umair Khawaja, Thomas Schütt, Edgar Hecht (90. Ahmad El-Rabah), Mirsad Stollaj (89. Steve Wehle)

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Rene Bommel, Holger Wiedemann, Christoph Rosner (38. Keven Schmidt), David Molks, Manuel Richter, Dennis Milewsky, Joseph Scheimann, Fabian Zottmann, Bruce Dosseh (58. Stefan Bauer), Daniel Höhne

Tore: 1:0 Thomas Schütt (7.); 2:0 Mirsad Stollaj (31.); 3:0 Mirsad Stollaj (36.); 3:1 Fabian Zottmann (40.); 3:2 Manuel Richter (48.); 4:2 Edgar Hecht (54.); 5:2 Ahmad El-Rabah (90.)

Schiedsrichter: Daniel Sievers (Berlin)

Zuschauer: 70

Gelbe Karte: Florian Giese (2.), Mirsad Stollaj / Manuel Richter, Holger Wiedemann

Wieder mit Spielertrainer Ingo Hecht, Mirsad Stollaj und Daniel Güldenpfennig kam der Teltower FV in der Fußball-Landesklasse am Samstag nach einer guten Vorstellung zum 5:2 (3:1)-Erfolg über Aufsteiger VfB Herzberg. Tomas Schütt (7.) und Mirsad Stollaj (31., 36.) sorgten für einen beruhigenden 3-Tore-Vorsprung.

Spielerisch waren die Herzberger jedoch gleichwertig. Verdient ihr Treffer zum 1:3-Pausenstand durch den völlig freistehenden Fabian Zotzmann (40.). Nach dem 3:2-Anschlusstor durch Manuel Richter (48.) reagierten die Gastgeber. Ingo Hecht rückte in die zentrale Abwehrposition, um mehr Abgeklärtheit zu erreichen. Fortan lief es besser, „Eddy“ Hecht (54.) stellte den alten Tore-Abstand wieder her. Nachdem Mirsad Stollaj und Umair Khawaja gute Möglichkeiten ungenutzt ließen, traf Ahmad El-Rabah (90.) gegen eine kräftemäßig nun doch abbauende Herzberger Mannschaft zum Endstand. In der Tabelle kletterte Teltow auf Rang fünf. Dieter Wolff

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Teltows Hecht-Brüder versetzen Herzberg den Knock-out

Noch immer weiß der VfB nicht so recht, wo es lang geht. Doch obwohl das Team dezimiert nach Teltow reiste, begann das Spiel für die Herzberger gut. Dreimal hatte Valentino allerdings zu wenig Bums in seinen Schüssen. Dann fiel unnötig wieder das frühe Gegentor (9.). Danach hatte der VfB noch mehr Ballbesitz, doch Teltow spielte den kraftvolleren Stil. Speziell die beiden 40-jährigen Hecht-Brüder machten gemeinsam mit dem schlitzohrigen Torjäger Stollaj den Unterschied aus. Zweimal musste VfB -Keeper Strack stark parieren, bevor nach einer Höhne-Chance der TFV-Konter (30.) saß. Als dann noch ein Ball von rechts im 5-Meter-Raum nicht geklärt werden konnte, machte Teltow die dritte Bude (36.). War es das für den VfB schon? Zottmann gab den 68ern mit seinem Treffer in der 40. Minute noch Hoffnung (40.), und Richters 30-Meter-Kracher in den Angel tat das Übrige (48.). Ein Tor Valentinos wenig später wurde aber wegen Abseits nicht anerkannt. Und der Knock-out folgte kurz danach - wieder durch die Mitte - aus zumindest abseitsverdächtiger Position (56.). Da nun auch noch einige Herzberger angeschlagen waren, lief nichts mehr. Zwei Stollaj-Schüsse gingen knapp an Stracks Kasten vorbei. Dann konnte der eingewechselte Teltower El Rabah einen Pfostenschuss von rechts aus spitzem Winkel in die Maschen befördern (90.). Nun müssten wohl alle im Herzberg Lager den Ernst der Lage erkannt haben. Ein Heimsieg sollte nun folgen. red/Stricker

FSV 63 Luckenwalde II (7.) - TSG Lübbenau 63 (9.) 4:2 (3:0)

FSV 63 Luckenwalde II: Daniel Krenz, Eric Haake (83. Sebastian Krenz), Robert Troch, Marco Grahl, Dennis Lederer, Sebastian Gericke (65. Sebastian Müller-Rawolle), Kevin Hanke (65. Thomas Eichelbaum), Stefan Dorst, Marko Fitzke, Valjon Strana, Markus Mlynikowski

TSG Lübbenau 63: Martin Voss, Dirk Goroncy, Axel Noack (46. Paul Scharlow), Marcel Rusch, Ron Herrmann, Johannes Radnitz, Benjamin Peschk, Mathias Philipp, Steven Lehmann, Arno Zelder (46. Stephan Rinka), Andy Ehrlich

Tore: 1:0 Markus Mlynikowski (14.); 2:0 Valjon Strana (33.); 3:0 Valjon Strana (37.); 4:0 Dennis Lederer (51.); 4:1 Benjamin Peschk (84.); 4:2 Benjamin Peschk (86.)

Schiedsrichter: Thomas Engels (Ludwigsfelde)

Zuschauer: 64

Gelbe Karte: Eric Haake / -

Drei Spiele, drei Siege – verlustpunktfrei halten die Luckenwalder Landesklassenfußballer den Anschluss an die Tabellenspitze. Sie sind derzeit hinter dem SV Golßen Zweiter.Im ersten Heimspiel der noch jungen Saison hatten die FSV-Reservisten die TSG Lübbenau zu Gast. Vor 70 Zuschauern gaben die Hausherren in dieser Partie klar den Ton an. Die Gäste präsentierten sich recht schwach.Markus Mlynikowski brachte die Luckenwalder in Führung (14.). Der nach Problemen mit der Leiste in der zweiten Mannschaft eingesetzte FSV-Oberligastürmer Valon Strana erhöhte mit zwei Treffern auf 3:0. Zunächst war er Nutznießer eines Torwartfehlers (33.) und wenig später köpfte der Albaner nach einer Mlynikowski-Flanke das Leder in die TSG-Maschen (37.).Gleich nach Wiederanpfiff von Schiedsrichrer Thomas Engel aus Ludwigsfelde markierte Dennis Lederer aus zentraler Position mit einem satten Schuss das 4:0 (51.). Die Partie war entschieden.So dachten wohl auch die FSV-Fußballer, bei denen die Konzentration immer mehr nachließ. Benjamin Peschke brachte die TSG noch auf 2:4 (84., 86.) heran.„Gegen schwache Gäste haben wir nicht weiter gespielt. Wir hätten mehr Tore erzielen können“, bemängelt FSV-Trainer Ronny Karcher. (fn)

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Gäste-Treffer fallen zu spät

Mit einer geschlossenen Teamleistung wollte die TSG in Luckenwalde zum Erfolg kommen, doch das Spiel begann alles andere als verheißungsvoll. Schon nach sechs Minuten prüfte Dennis Lederer mit einem Freistoß aus 20 Metern den TSG -Tormann Martin Voss. Anschließend folgten auf beiden Seiten aufgrund der tief stehenden Sonne und der ähnlichen Spielerkleidung haarsträubende Fehlabspiele. Eine Verletzung von Axel Noack in der 15. Minute führte zum 1:0 für Luckenwalde. Bei einem Angriff über die linke Abwehrseite konnte der Lübbenauer seinem Gegenspieler nicht mehr folgen. Marcus Mlynikowski traf aus acht Metern. Danach bestimmten die Gastgeber das Spiel. Sie nutzten einen Fehler in der TSG -Abwehr zum 2:0 durch Valon Strana (33.). Zwei Minuten später verhinderte der starke Luckenwalder Schlussmann Daniel Krenz bei einem Schuss von Johannes Radnitz den Anschluss. Lübbenau war in dieser Phase bemüht, den Anschluss zu erzielen. Doch mehrere platzierte Distanzschüsse wurden von FSV-Torwart Daniel Krenz entschärft. Ein gut vorgetragener Luckenwalder Angriff führte in der 41. Minute durch einen Kopfball von Valon Strana zum 3:0-Pausenstand. Nach dem Wechsel nutzte Dennis Lederer einen Fehler im TSG -Strafraum zum 4:0 (50.). Trotz des erneuten Rückschlags gaben die Gäste nicht auf. Sie spielten weiter nach vorn. Lübbenau hatte mehrere gute Chancen durch Ron Herrmann, Arno Zelder und Benjamin Peschk. Zehn Minuten vor Spielende überwand Peschk nach schönem Zuspiel von Mathias Philipp den FSV-Keeper. Der Stürmer traf nur zwei Minuten später aus 18 Metern erneut. Die Tore fielen jedoch zehn Minuten zu spät, um die sichtlich angeschlagenen Gastgeber vor größere Probleme zu stellen. So musste Lübbenau eine bittere Niederlage einstecken. mvl

SG Michendorf (3.) - BSV Mittenwalde (11.) 4:3 (2:1)

SG Michendorf: Stephan Woite, Michael Handrick, Christian Müller

BSV Mittenwalde: Karsten Wiest, Nico Böhme, Mirko Müller-Gruschwitz, Kevin Gerstenberg

Tore: 0:1 Andre Mecklenburg (9.); 1:1 Stephan Woite (29.); 2:1 Patrick Walter (34.); 3:1 Patrick Walter (47.); 3:2 Robert Fiedler (55.); 4:2 Nico Laubrich (72.); 4:3 Andre Mecklenburg (80.)

Schiedsrichter: Christian Pieler (Linum)

Zuschauer: 45

Gelbe Karte: Stephan Woite (2.), Michael Handrick, Christian Müller (2.) / Nico Böhme, Mirko Müller-Gruschwitz, Kevin Gerstenberg

Gelb/Rote Karte: - / Karsten Wiest

„Wir waren sicherlich nicht besser“, bekannte Trainer Lutz Mecklenburg“, „doch wenn man drei Tore schießt, muss man so ein Spiel über die Runden bringen.“ Seine Mittenwalder Landesklassen-Fußballer verloren am Sonnabend bei SG Michendorf mit 3:4, wobei der Trainer mit einigen Schiedsrichter-Entscheidungen haderte. „Die Fehler aber haben wir selber gemacht.“Nach Flanke von Böhme brachte André Mecklenburg den BSV Mittenwalde in Führung (9.). Durch zwei Elfmeter (31., 35.) drehten die Michendorfer den Spieß um zum 2:1. Der zweite Strafstoßpfiff stieß bei den Gästen auf totales Unverständnis, denn Mirko Müller-Gruschwitz hatte den angeblich Gefoulten nicht einmal berührt.Durch einen Abwehrfehler handelten sich die Mittenwalder kurz nach der Pause das dritte Gegentor ein. Fiedler verkürzte auf 3:2 (54.). Kurz darauf sah Wiest Gelbrot. Klein-klein an der Mittellinie führte zum Ballverlust und zum 4:2 (67.). Nach Flanke von Bretschneider köpfte André Mecklenburg ein zum 4:3-Endstand (79.). (eb)

SV Blau-Weiss Straupitz (N) - SV Siethen 1977 (N) 2:4 (1:1)

SV Blau-Weiss Straupitz: Dirk Schieban, Daniel Schulz, Danilo Halko, Mario Richter, Marcus Buder (46. Stephan Kunze, 70. Denny Lehmann), Silvio Fechner, René Matschenz (75. Michael Halko), Martin Jerol, Stefan Jurrack, Marcus Jugan, Ralf Guttke

SV Siethen 1977: Oliver Ludwig, Stefan Scholkofsky

Tore: 1:0 Ralf Guttke (39.); 1:1 Steffen Grunert (44.); 1:2 Maik Eidtner (55.); 1:3 Maik Eidtner (60.); 1:4 Maik Eidtner (63.); 2:4 Ralf Guttke (78.)

Schiedsrichter: Sebastian Nicko (Spremberg)

Zuschauer: 78

Gelbe Karte: Silvio Fechner / Stefan Scholkofsky, Oliver Ludwig (2.)

Mit gemischten Gefühlen trat der SV Siethen die Reise nach Straupitz an, denn Mike Reinisch, Kevin Pühn und Marcel Lubasch fielen kurzfristig aus und so hatte SVS-Trainer Ronald Schäfer nur noch zwei Feldspieler auf seiner Auswechselbank zu sitzen.Von Beginn an aber bestimmte der Gast das Geschehen, der Führungstreffer beim Gegner, der tief in der Abstiegszone steht, schien nur eine Frage der Zeit zu sein. In der 12. Minute verhinderte so zum Beispiel die Latte noch einen Torerfolg der Siethener. Dann aber gab es in der 39. Minute eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr und Straupitz führte völlig überraschend mit 1:0. Siethen zeigte sich aber völlig unbeeindruckt. Auf dem sehr schmalen Platz dominierte der Aufsteiger weiter, vor allem auch deshalb, weil gerade die erfahrenen Karsten Galli, Oliver Ludwig, Steffen Grunert und Maik Eidtner Großartiges boten, ohne die Leistung der anderen zu schmälern. Völlig zu Recht fiel dann in der 44. Minute der 1:1-Ausgleichstreffer: Grunert lief allein auf den gegnerischen Torwart zu und verwandelte sicher. In der zweiten Halbzeit folgte dann der große Auftritt des Mike Eidtner: Der Siethener Offensivmann erzielte drei Tore in Folge, eins immer schöner als das andere und stellte sein Können diesmal eindeutig unter Beweis. In der 55. Minute lag Siethen zum ersten Mal in Führung, nur fünf Minuten später fiel bereits das 3:1 und in der 64. Minute düpierte Eidtner er wiederum seine Gegenspieler und verwandelte wunderbar aus spitzem Winkel zum 4:1.Danach ließ man es verständlicherweise wieder etwas ruhiger angehen beim SV Siethen und Straupitz kam noch einmal auf 4:2 heran. Doch mehr ließ der SVS nicht mehr zu, bei konsequenter Chancenverwertung (Torsten Feger/89.) wäre sogar noch mehr drin gewesen.Alles in allem aber bot der Landesklassen-Aufsteiger bei seinem ersten Sieg eine sehr kompakte Mannschaftsleistung. Der Lohn: Drei sehr wichtige Pluspunkte, zumal Siethen am kommenden Sonnabend erneut auswärts antreten muss. Der SVS muss dann nach Mittenwalde reisen. Nach Abpfiff der Partie sah man im Gesicht des Siethener Trainers Ronald Schäfer ein Lächeln, jeder Kommentar war überflüssig, denn nicht nur er, sondern alle Spieler und Mitgereisten waren diesmal sehr zufrieden. ha

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Stark gekämpft und doch verloren - Maik Eidtner macht den Unterschied .

Gegen den Mitaufsteiger SV Siethen wollte Straupitz in seinem zweiten Heimspiel nach zwei Auswärtsniederlagen wieder Punkten. Bis auf zehn Spielminuten, in denen Blau-Weiß neben sich stand, spielten die Gastgeber stark mit und hatten einige Chancen.

Gästestürmer Maik Eidtner spielte jedoch zwischen der 55. und 63. Minute seine Erfahrung und Klasse aus und überwand drei Mal Dirk Schieban, der den Torwartposten für den verletzten Jan Friedersdorf einnehmen musste.Zu Beginn agierten beide Mannschaften ohne großes Abtasten und versuchten ein frühes Tor zu erzielen. Die erste Chance hatte Marcus Buder. Sein als Flanke geplanter Torschuss segelte nur knapp am Pfosten vorbei.Siethens erste große Möglichkeit war ein Freistoß aus 25 Meter. Steffen Grunert hämmerte den Ball aber zum Glück für Straupitz nur gegen den Querbalken (12.). Im direkten Gegenzug zog René Matschenz nach Vorlage von Martin Jerol in halbrechter Position ab. Gordon Carstens konnte die Kugel aber parieren.Danach verlor die Begegnung an Tempo und es dauerte bis zur 39. Minute bis wieder Gefahr aufkam. Libero Danilo Halko dribbelte von Hinten und spielte einen Pass in die Tiefe auf Ralf Guttke. Der stand auf einmal frei vorm Torhüter und ließ ihm keine Abwehrchance.Siethen antwortete sofort mit Maik Eidtner. Dirk Schieban lenkte seinen Schuss aber noch zur Ecke. Doch anstatt den Vorsprung in die Pause mitzunehmen, verspielte Blau-Weiß durch einen Fehler im Mittelfeld den Vorsprung. Steffen Grunert lief von der Mittellinie allein aufs Tor zu und traf zum Ausgleich.

Nach der Halbzeitpause ging der erste Torschuss aufs Straupitzer Konto. Martin Jerols Freistoß brachte jedoch nichts Zählbares ein.Knackpunkt war dann die 55. Minute. Eine Verwirrung auf der linken Seite der Straupitzer, verursacht durch die Entscheidung des Linienrichters, nutzten die Gäste mit einem lanken Einwurf. Maik Eidtner war der Nutznießer und traf zur Gästeführung.Straupitz schien von der Rolle und verlor in dieser Phase völlig den Faden. Nach zwei weiteren langen Einwürfen war es erneut Maik Eidtner, der das Ergebnis nach oben schraubte. Erst nach dem vierten Gegentreffer schien Straupitz wieder bei der Sache.Denny Lehmann übernahm nun Torwartposten von Dirk Schieban, der ab der 70. Minute im Feld mitspielte. Mit viel Wut im Bauch versuchte Straupitz das Spiel noch zu retten, Siethen blieb dabei mit Kontern gefährlich.Und die Rechnung schien aufzugehen. Den zweiten Straupitzer Treffer erzielte erneut Ralf Guttke aus dem Gewühl heraus. Danach gaben die Gastgeber nochmal alles und drängten auf das Siethener Gehäuse. Doch ein weiteres Tor wollte einfach nicht fallen. Die besten Gelegenheiten hatten noch Marcus Jugan (85.) und Dirk Schieban (88.).

Andre Mietk

VfB Trebbin (10.) - Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 1:1 (0:1)

VfB Trebbin: Daniel Steinhaus

Tore: 0:1 Christian Ebert (37.); 1:1 Nils Schröder (53.)

Schiedsrichter: Benjamin Stein (Berlin)

Zuschauer: 65

Rote Karte: Daniel Steinhaus (47.) / -

Enttäuschung bei den Gastgebern, aber auch die Ruhlsdorfer sind mit dem 1:1 im ersten Kreisderby der Saison nicht zufrieden.„In der ersten Hälfte haben wir alles falsch gemacht. Resultierend aus dem gewonnenen Pokalspiel der Vorwoche sind wir überheblich gegen den Aufsteiger in die Partie gegangen. Auf dem Rasen haben meine Spieler dann mangelnde Laufbereitschaft und ein schlechtes Zweikampfverhalten gezeigt“, sagt VfB-Trainer Walter Kornmüller. Drei gute Chancen durch Robert Etzdorf, Nils Schröder und Henry Vietze registrierte er dennoch für sein Team.Ein Tor erzielten aber die Gäste. Christian Ebert (37.) brachte die Hausherren bis zur Pause in Front.In der Kabine musste Coach Kornmüller dann Dampf ablassen, um sein Team wachzurütteln. Der zweite Durchgang begann jedoch erneut negativ für den VfB. Nach einer Tätlichkeit an Stephan Höse wurde Daniel Steinhaus mit der Roten Karte des Feldes verwiesen (47.). „Ein Bärendienst für die Mannschaft“, sagt Kornmüller.

Die Trebbiner entdeckten allerdings ihr Kämpferherz. Auf der anderen Seite verloren die RBC-Fußballer den Faden. Schröder besorgte per Freistoß (53.) den Ausgleich. Der ansonsten sichere RBC-Keeper Matthias Kühnen sah beim Gegentor nicht gut.Beim 1:1 blieb es trotz weiterer guter Chancen von beiden Mannschaften bis zum Schlusspfiff.„Wir müssen noch abgeklärter und cleverer werden, um einen Auswärtsvorsprung, zumal in Überzahl, über die Zeit zu bringen“, sagt RBC-Trainer Markus Wolf. (fn)

BSV Mittenwalde (11.) - SV Siethen 1977 (N) 1:2 (0:0)

BSV Mittenwalde: Sven Rechenberg, Rajko Müller-Gruschwitz, Sven Lufsky, Dave Pöggel (65. Kevin Gerstenberg ), Matthias Gericke, Toni Wolter (65. Pascal Seidel), Marcus Matthes, Tino Bretschneider, Andreas Briesemeister, Nico Böhme, Andre Mecklenburg

SV Siethen 1977: Karsten Galli, Toni Rautenberg

Tore: 0:1 Oliver Ludwig (49.); 1:1 Karsten Galli (Eigentor, 84.); 1:2 Marcel Lubasch (90+4.)

Schiedsrichter: Klaus-Dieter Volgenau (Lübben)

Zuschauer: 110

Gelbe Karte: Rajko Müller-Gruschwitz (43.), Andre Mecklenburg (2.) (73.) / Karsten Galli (2.) (37.), Toni Rautenberg (62.)

„In den ersten Spielen haben wir Lehrgeld gezahlt“, sagt Ronald Schäfer, der Trainer des SV Siethen, „aber jetzt wissen wir, wie man sich in der Landesklasse präsentiert.“ Nach dem Sieg in Straupitz, dem ersten Saisonerfolg, gewann der Aufsteiger auch eine Woche später in Mittenwalde – eine spürbare Refinanzierung des Lehrgeldes. „Wir haben auch in den ersten Partien Paroli bieten können“, meint Schäfer, „aber wir mussten uns erst an das höhere Tempo und größere Laufbereitschaft gewöhnen.“Mit Erfolg: Beim BSV lieferte der Neuling eine prima erste Halbzeit ab, nur ein Tor fehlte. Zwei besonders gute Möglichkeiten von Akim Böhm und Maik Eidtner wurden ausgelassen und so ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause. Der Gastgeber Mittenwalde tat sich in den Angriffsbemühungen sehr schwer, weil die Siethener Abwehr mit dem Mittelfeld sehr gut harmonierte, Mittenwalde hatte außerdem mit Robert Fiedler (Kreuzbandriss) einen Ausfall zu verzeichnen, der nicht ohne weiteres gleichwertig ersetzt werden konnte.In der 48. Minute hatte Siethen großes Glück bei einer BSV-Chance, aber schon zwei Minuten später setzte sich Eidtner durch, seine gute Vorarbeit verwertete Olaf Ludwig zur 1:0-Führung, die wegen des deutlichen Chancenvorteils für Siethen verdient war. Der Aufsteiger schien das 1:0 über die Runden zu bringen, dann gab es aber in der 85. Minute doch eine Unaufmerksamkeit. Karsten Galli beförderte nach einem Missverständnis mit Keeper Gordon Carstens den Ball über die Torlinie. Doch die Moral stimmte bei Siethen. Statt nun auf Verwalten des einen Punktes zu gehen, ergriff man sofort wieder die Initiative. Trotzdem schien die Zeit davonzulaufen, denn die reguläre Spielzeit war abgelaufen. Doch am Ende gab es unbeschreiblichen Jubel, die Risikobereitschaft wurde belohnt, denn in der 93. Minute setzte sich Steffen Grunert noch einmal energisch durch, seine Flanke wurde von Eidtner angenommen und der legte wunderbar auf Marcel Lubasch ab, der hatte keine Mühe mehr, den späten, aber dennoch verdienten Siegtreffer zu erzielen. Eine kompakte Mannschaftsleistung, da wollte Schäfer natürlich keinen Spieler besonders hervorheben. Am kommenden Samstag hat nun Siethen im Heimspiel gegen Ruhlsdorf die Möglichkeit, diese kleine, positive Serie fortzusetzen. „Jetzt hoffen wir auf den ersten Heimsieg“, sagt Schäfer. ha/ls

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Nachdem die Mittenwalder Gastgeber, die mit fünf Nachwuchsspielern antraten, gegen SV Siethen den späten Ausgleich geschafft hatten, vernachlässigten sie die Abwehraufgaben. Prompt fiel noch in der 93. Minute das zweite Gegentor. Die Enttäuschung saß tief. Nicht schlechthin, weil die Mittenwalder Gastgeber das Landesklassenspiel gegen die hoch eingeschätzten Siethener Gäste mit 1:2 verloren hatten. Mehr noch, weil sie sich diese Niederlage in der Nachspielzeit einhandelten. Was sich die BSV-Fußballer auch selber ankreideten. Statt den einen Punkt zu sichern, wurde in der Schlussphase munter nach vorn gespielt und dabei das Mittelfeld preisgegeben. Das sollte sich in der 93. Minute rächen. „Da sind wir noch zu grün“, bekannte Trainer Lutz Mecklenburg, „um so ein Spiel auch über die Runden zu bringen. Wir haben zu viel gekloppt und zu wenig gespielt.“ Dass seine Mannschaft so grün war, lag an der wachsenden Mittenwalder Personalkalamität. Nachdem ohnehin schon die Stammspieler Werner, Baum und Fiedler ausfielen – wobei Fiedler mit einem Kreuzbandriss mindestens ein halbes Jahr fehlen wird –, winkte beim Warmmachen auch noch Mirko Müller-Gruschwitz ab. So musste der Trainer kurz vor Anpfiff noch umstellen. In der Startformation standen dann drei Juniorenspieler und zwei weitere wurden in der zweiten Halbzeit einwechselt.„Trotzdem, nach einer halben Stunden bekamen wir das Geschehen dann doch ganz gut unter Kontrolle“, befand der Trainer. Die Siethener wirkten in spielerischer Hinsicht zwar reifer und stärker, ohne aber nennenswerte Chancen herauszuspielen. Zudem hatten die Gäste in der 37. Minute Glück, dass sie komplett blieben. Galli, von Bretschneider schon überlaufen, langte noch rücksichtslos zu und war mit Gelb ausgesprochen konziliant bedient.Nach der Pause hatten die Mittenwalder die erste Chance, wobei André Mecklenburg im Torraum eine Eingabe von Bretschneider knapp verpasste (47.), gerieten aber kurz darauf in Rückstand. Eidtner legte den Ball von der Torauslinie zurück, Ludwig verwandelte. In der 84. Minute fiel der kaum mehr erwartete Ausgleich. Matthes zog einen 30-m-Freistoß von der rechten Seite in der Torraum, und nach misslungener Torwartparade prallte das Leder von Galli ins eigene Tor. In der Schlussphase gab es noch munteren Schlagabtausch. Nachdem der Siethener Schlussmann Carstens gerade noch einen Schuss von Bretschneider pariert hatte, kam seine Mannschaft im Gegenzug zum Siegestor. Wieder war Eidtner beteiligt, wieder wurde der Ball zurück in den Strafraum gelegt, und Lubasch schoss ein zum 1:2.

Rainer Rosenthal

FC Borussia Belzig 1913 (4.) - FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 3:1 (3:0)

FC Borussia Belzig 1913: Christoph Schleiß, Steven Hoppe, Mario Burow, Michael Vogt, Hendrik Bräuer, Tobias Paul, Rick Leppek, Lars Leppeck, Lars Leschke, Ronny Mentzel, Sebastian Metz

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Stefan Sibilitz, Robert Lingor (25. Tom Neumann), Stephan Hänel (46. Björn Beutke), Torsten Albrecht, Marc-Pierre Flohr, Daniel Fahrendholz, Jan Wolter (70. Maik Weidauer), Roman Scholz, Stefan Schieche, Sebastain Groggert, Bastian Brezinski

Tore: 1:0 Lars Leschke (4.); 2:0 Jan Wolter (Eigentor, 18.); 3:0 Tobias Paul (45.); 3:1 Stefan Schieche (63.)

Schiedsrichter: Sven Höhne (Brandenburg)

Zuschauer: 72

Gelbe Karte: Steven Hoppe (58.), Hendrik Bräuer (66.) / Torsten Albrecht (2.) (45.), Björn Beutke (57.)

Die Eintracht aus Königs Wusterhausen wollte nach dem Rücktritt von Trainer Nachtigall den Befreiungsschlag herbeiführen. So auch die erste Aktion der Eintracht wo nur der entscheidende Pass nicht ankam (3.Minute)... Im Gegenzug dann die Führung der Gastgeber. Gute Einzelleistung auf der linken Seite, guter Abschluss. Danach Belzig die klar bestimmende Mannschaft. KW kam nicht in die Zweikämpfe und überließ dadurch Belzig das komplette Spiel. In der 19. Minute dann eine flache Hereingabe von der rechten Seite die Wolter mit seinem 2. Eigentor in dieser Saison krönte. Dies ein für die KW typisches Tor in dieser Saison. In der 43. Minute konnte Neumann einen Ball nicht kontrollieren Belzig in einer 2:1 Situation gegen Torwart Sibilitz der den ersten Schuss noch abwehren kann dann aber im Nachschuss bezwungen wird. In der 2. Halbzeit bessere und geordnetere KW'er. Bereits kurz nach Wiederbeginn die Möglichkeit für Fahrendholz der den Ball aus 2 Metern leider nicht über die Linie bekommt. In der 55. Minute der Anschlusstreffer. Groggert setzt sich gut auf der linken Seite durch, die scharfe Hereingabe verwandelt Schieche sicher. KW weiter im Vorwärtsgang und Belzig komplett von der Rolle. Es gab noch 4 gute Möglichkeiten für KW die leider nicht genutzt wurden. Am Ende ein aufgrund der ersten Halbzeit und Chancenauswertung verdienter Sieg der Gastgeber.

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Eintracht Königs Wusterhausen verlor am Sonnabend in der Fußball-LandesklasseMitte bei Borussia Belzig mit 1:3. „Diese Niederlage kam nicht unbedingt dadurch zustande, dass die Gastgeber so stark waren. Sondern weil wir die erste Halbzeit verschlafen haben“, musste Interims-Trainer Stephan Rosenberg feststellen.

So gerieten die Gäste schon in der vierten Minuten nach einer gekonnten Einzelleistung von Leschke in Rückstand. Ein Eigentor führte zum 0:2 (19.), und unmittelbar vor der Pause, nachdem Torhüter Sibilitz den ersten Schuss noch abgewehrt hatte, erhöhte Paul auf 0:3.Damit schien die Vorentscheidung gefallen. Nach dem Seitenwechsel war dann aber Eintracht überlegen, wogegen nun die Gastgeber überraschend blass blieben. So wären die Belziger vielleicht noch in Verlegenheit zu bringen gewesen, wenn die Königs-Wusterhausener Fußballer nur ihre Chancen besser genutzt hätte. Mehr als eine Resultatsverbesserung, für die Schieche nach gelungenem Spielzug über Brezinski und Groggert sorgte, sollte ihnen aber nicht mehr gelingen.Dabei boten sich durchaus weitere Chancen. „Doch da fiel der Abschluss dann eher kläglich aus“, bedauerte Rosenberg, „und in der Schlussphase fehlte auch die Kraft, um das Blatt noch zu wenden.“. (eb)

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„Das war eine richtungsweisende Begegnung“, meinte Borussia-Trainer Frank Leppek. „Der Sieger hält Anschluss an die Tabellenspitze, der Verlierer bleibt im Mittelfeld. Deshalb freue ich mich über den 3:1-Erfolg, vor allem aber über unsere gute Leistung.“

RSV Eintracht 49 Teltow (N) - VfB Trebbin (10.) 1:3 (1:1)

RSV Eintracht 49 Teltow: Manuel Hannemann

VfB Trebbin: Nils Schröder

Tore: 1:0 Norman Kastner (28.); 1:1 David Bystry (38.); 1:2 David Bystry (51.); 1:3 Nils Schröder (87.)

Schiedsrichter: Björn Lorenz (Eichwalde)

Zuschauer: 65

Gelbe Karte: Manuel Hannemann (2.) (54.) / Nils Schröder (2.) (65.)

Trotz großer personeller Probleme kam der VfB Trebbin zu einem 3:1-Auswärtserfolg beim Tabellenschlusslicht RSV Eintracht Teltow. „Meine Mannschaft hat unter den gegebenen Bedingungen ordentlich gespielt. Der Sieg war jedoch keine einfache Sache. Die Gastgeber zeigten eine gute Leistung. Nur die Resultate fehlen noch beim Aufsteiger“, schätzt VfB-Trainer Walter Kornmüller ein.Gut 20 Minuten lang passierte am Samstagnachmittag zunächst nicht viel, dann gingen die Hausherren mit 1:0 in Führung. Die VfB-Abwehr agierte bei diesem Gegentor alles andere als souverän. Nach einem unnötigen Einwurf sorgten das schlechte Zweikampfverhalten von Sebastian Wagner in Verbindung mit einem Stellungsfehler von Nils Schröder dafür, dass Norman Kastner mit einem verunglückten Kopfball den ersten Treffer der Partie erzielen konnte (27.).Doch wenigstens auf seine Torschützen vom Dienst kann sich VfB-Trainer Kornmüller in der derzeitigen angespannten Personalsituation verlassen. David Bystry traf nach Pass von Schröder zum 1:1 (37.). Kurz davor hätte ein 30-Meter-Freistoß von Schröder schon einschlagen können. Auf der anderen Seite war noch ein Pfostenschuss der Hausherren (44.) zu registrieren.Zu Beginn der zweiten 45 Minuten gingen die Gäste dann in Front. Erneut war Bystry der Torschütze (55.). Die Vorarbeit zum 2:1 kam wieder von Schröder. Die beiden auffälligsten VfB-Akteure hätten dann die Partie auch entscheiden können. Nachdem Bystry und Schröder alleine auf den gegnerischen Torwart zugelaufen sind, kam jedoch der Abseitspfiff.Der dritte VfB-Treffer fiel dennoch. Es war zugleich das schönste Tor der Partie. Das 3:1 erzielte Schröder mit einem sehenswerten Schlenzer. (90.+2). fn

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Die Hausherren gingen durch einen Kopfball von Norman Kastner (27.) in Führung. Den Ausgleich erzielte David Bystry (37.). Die clever auftretenden und geradlinig agierenden Trebbiner konterten stark. Erneut schlug David Bystry (55.) zu, ehe Nils Schröder (90.+2) in der Nachspielzeit endgültig alles klar machte. Dazwischen scheiterten Manuel Hannemann (62.), Mike Prignitz und Christoph Kwasniewski am gegnerischen Torhüter. D.W.

SG Michendorf (3.) - FSV 63 Luckenwalde II (7.) 1:2 (0:1)

SG Michendorf: Philipp Völker, Raik Rückborn

FSV 63 Luckenwalde II: Daniel Krenz, Robert Troch, Eric Haake, Marco Grahl, Dennis Lederer, Thomas Eichelbaum (87. Alexander Sieg), Sebastian Krenz, Stefan Dorst, Kevin Hanke (80. Sebastian Müller-Rawolle), Markus Mlynikowski (90. Alexander Braschke), Robert Grünow

Tore: 0:1 Robert Grünow (32.); 1:1 Maik Ebel (Foulelfmeter, 60.); 1:2 Robert Grünow (65.)

Schiedsrichter: Enrico Thiele (Seddiner See)

Zuschauer: 41

Gelbe Karte: Philipp Völker (2.) (31.), Raik Rückborn (51.) / Eric Haake (2.) (53.), Markus Mlynikowski (60.), Kevin Hanke (2.) (65.), Dennis Lederer (70.)

Weiter verlustpunktfrei bleiben die Luckenwalder Reservisten in der Landesklasse Mitte. Sie gewannen am Samstag bei der SG Michendorf verdient mit 2:1 und haben damit die Tabellenspitze übernommen. „Aufgrund unserer Chancenvorteile geht der Sieg in Ordnung“, sagt FSV-Trainer Ronny Karcher.Seine Elf benötigte 20 Minuten, um die richtige Einstellung zum Gegner zu finden. Den ersten gelungenen Angriffszug der Gäste über Kevin Hanke und Markus Mlynikowski vollendete Robert Grünow mit einem Direktschuss aus sechs Metern Torentfernung zur Luckenwalder Führung (23.).Mit Wiederbeginn übernahmen die Gäste sofort wieder das Heft den Handelns. Die Chance zum 2:0 ließ Dennis Lederer allerdings liegen, als er einen Handelfmeter an den Pfosten setzte (55.).Zwei Minuten später erhielt Michendorf einen Foulstrafstoß zugesprochen, den Maik Ebel sicher zum 1:1-Ausgleich verwandelte (57.).Doch schon in der 64. Minuten gingen die Gäste erneut in Führung, Nach Pass von Marco Grahl schob der sehr stark agierende Grünow überlegt ein. In der Folge erarbeiteten sich die Luckenwalde weitere Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. Die Partie blieb spannend, da auch die Gastgeber munter mitspielten. FSV-Keeper Daniel Krenz musste sich noch zweimal auszeichnen. fn

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Der Luckenwalder Robert Grünow (22.) verwandelte gegen einen machtlosen Alexander Kroop volley zum 1:0. Maik Ebel (60.) glich mit dem an Bengt-Ake Bretz verwirkten Foulelfmeter aus. Luckenwalde schlug erneut durch Grünow (65.) schnell zurück und verteidigte den knappen Vorsprung trotz einer Riesenmöglichkeit von Maik Ebel (85.) bis ins Ziel. D.W.

TSG Lübbenau 63 (9.) - Teltower FV (12.) 0:3 (0:2)

TSG Lübbenau 63: Martin Voss, Dirk Goroncy, Axel Noack, Marcel Rusch, Mathias Philipp, Benjamin Peschk, Johannes Radnitz, Ron Herrmann, Arno Zelder (68. Paul Scharlow), Bruno Zelder (68. Steven Lehmann), Andy Ehrlich (75. Stephan Rinka)

Teltower FV: Stefan Fellenberg, Mirsad Stollaj

Tore: 0:1 Mirsad Stollaj (7.); 0:2 Florian Giese (Foulelfmeter, 45+1.); 0:3 Sebastian Mozelewski (71.)

Schiedsrichter: Klaus Leckzut (Burg)

Zuschauer: 60

Gelbe Karte: Mathias Philipp (57.) / Mirsad Stollaj (2.) (50.), Stefan Fellenberg (78.)

Bittere 0:3 Heimniederlage

Die TSG unterlag in ihrem Heimspiel gegen den Teltower FV mit 0:3.Die ersten 15 Minuten des Spiels gehörten den Gästen. Bereits nach 7 Minuten lag die TSG mit 0:1 zurück. Ein Freistoss von Ingo Hecht aus halbrechter Position flog an Freund und Feind vorbei zu Mirsad Stollaj und dieser hatte wenig Mühe, den Ball aus Nahdistanz im Tor unter zu bringen. In der 14. Minute prüfte Tomas Schütt mit einer Direktablage die Festigkeit des Lübbenauer Querbalkens. Das war wohl der Weckruf für die Lübbenauer Spieler. Ein Freistoß von Benjamin Peschk aus halblinker Position ging leicht abgefälscht am langen Pfosten vorbei. Beim anschließenden Eckball mußte sich Mario Jähnke mächtig strecken, um den Kopfball von Mathias Philipp über die Latte zu lenken (15. min). Nur 4 Minuten später spielte Bruno Zelder seinen Bruder Arno mit einem Lupfer frei, doch wieder war der Teltower Schlußmann aus Nahdistanz zur Stelle. In der 33. Minute kam die TSG dann zu 3 verheißungsvollen Gelegenheiten. Zunnächst verstolperte Bruno Zelder eine Vorlage von Andy Ehrlich freistehend vor dem Tor. Den anschließenden Torschuß von Mathias Philipp hielt Mario Jähnke dann auf der Linie. In der gleichen Minute lenkte der Teltower Schlussmann einen Freistoß von Dirk Goroncy über die Torlatte. Die Gäste kamen nun kaum mehr aus ihrer Hälfte.Die TSG kam über Freistöße und Eckbälle immer wieder gefährlich vor das Tor. Bei einer Flanke ging ein Kopfball von Tomas Schütt nur um haaresbreite über das eigene Tor. Der Knackpunkt des Spiels folgte dann in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Mirsad Stollaj wurde im Strafraum zu Fall gebracht, den anschließenden Strafstoss versenkte Florian Giese zum 0:2. In der 2. Hälfte konnte die TSG das Spiel nicht mehr drehen. Das Bemühen um eine Resultatsverbesserung war zwar erkennbar, doch den Lübbenauern fehlte das Glück und der letzte nötige Wille. Wer weiß wie das Spiel gelaufen wäre, wenn Andy Ehrlich nach einem Zuspiel von Ron Herrmann den Ball ins Tor geschossen hätte. Statt dessen lenkte Mario Jähnke den Ball an die Latte (60. min.). Teltow gelang dann in der 71. Minute der 0:3 Treffer. Zunächst traf Tomas Schütt nur die Latte, den Abstauber versenkte Sebastian Mozelewski mühelos. Vor dem Schlusspfiff ergaben sich dann noch einmal 3 Chancen für die TSG. Zunächst scheiterte Marcel Rusch mit einem Schuss am Schlussmann. Bei einer Flanke von Steven Lehmann durch den 5 Meterraum kam Benjamin Peschk nur einen Schritt zu spät. Auch Stephan Rinka konnte mit einem Schuss aus 14 Meter den Schlussmann nicht überwinden. Den Gästen reichte eine schmeichelhafte Leistung, um 3 Punkte aus Lübbenau mitzunehmen, Die TSG sollte sich schnellstens darauf besinnen, ihre Chancen besser zu nutzen.

Marko Vogl

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Die frühe Führung erzielte Mirsad Stollaj (7.) aus Nahdistanz. Danach zog Lübbenau ein Powerplay auf und Mario Jähnke musste hundertprozentige Chancen vereiteln. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte wurde Stollaj im Strafraum zu Fall gebracht und Florian Giese (45.) verwandelte sicher. Teltow befreite sich in Halbzeit zwei aus der Umklammerung und kam zum verdienten dritten Tor durch Sebastian Mozelewski (71.). D.W.

VfB 68 Herzberg (N) - SV Teupitz/Groß Köris (13.) 0:1 (0:0)

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Rene Bommel, Holger Wiedemann, Joseph Scheimann, Detlef Zimmermann, Sebastian Zietz (76. David Molks), Manuel Richter, Dennis Milewsky, Daniel Höhne (61. Alexander Haering), Keven Schmidt, Fabian Zottmann

SV Teupitz/Groß Köris: Enrico Isdepski, Marco Heyn, Sven Balkow, Marcel Janetzki, Daniel Groger, Manuel Mieles, Christian Schöne, Dennis Stiehl, Alexander Mieles, Robin Lehmann (83. Christoph Schuffenhauer), Stefan Schöne (68. Sebastian Rödiger)

Tore: 0:1 Sebastian Rödiger (86.)

Schiedsrichter: Christian Pomerhans (Senftenberg)

Zuschauer: 145

Gelbe Karte: Fabian Zottmann (33.), Detlef Zimmermann (49.), Sebastian Zietz (2.) (59.), Alexander Haering (66.) / Stefan Schöne (2.) (61.), Marcel Janetzki (63.)

Bei bestem Fussballwetter trafen wir auf den Aufsteiger aus Herzberg der seinen Heimvorteil nutzen wollte um die beiden zuletzt erlittenen Niederlagen aus den Köpfen zu bekommen.Die Partie aber zu Beginn sehr zerfahren und keine Mannschaft konnte Struktur in ihre Reihen bringen. Zwingende Torchancen eher Mangelware und so spielte sich Not gegen Elend hauptsächlich im dichten Mittelfeldgetümmel ab. Erst kurz vor der Halbzeitpause erkannte man wohl das es am heutigen Tag nirgens leichter ist Punkte abzustauben und so fand man endlich ins Spiel. So hatte man zwei vielversprechende Chancen durch Stefan Schöne und Robin Lehmann um noch vor der Pause in Führung zu gehen. Leider fehlte wieder die Durchschlagskraft und auch das gewisse Quentchen Glück war zu vermissen. Mit dem 0 zu 0 ging es in die Pause .Die zweite Hälfte entwickelte sich zu einem regelrechten Schlagabtausch wobei beide Abwehrreihen sich auszeichnen konnten. Unsere Mannschaft aber mit den besseren Möglichkeiten die größtenteils durch den besten Herzberger im Tor vereitelt wurden.Mit fortgeschrittener Spielzeit hatten wir Dank konditioneller Vorteile und Willenskraft immer mehr Spielanteile und auch die Chancenanzahl nahm zu. Bis zur 86. Minute muste man auf das Erfolgserlebnis warten . Nach einem weiten Abschlag von Torhüter Isdepski erkämpfte sich Christian Schöne auf der linken Seite den Ball versetzte seinen Gegenspieler drang in den gegnerischen Strafraum ein und spielte den Ball von der Grundlinie auf den besser positionierten Rödiger zurück der diesen nur über die Linie schieben muste. In der restlichen Spielzeit ließ man nichts mehr anbrennen und nahm drei wichtige Punkte mit nach Hause.

S.B.

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Aufatmen beim SV Teupitz/Groß Köris. Durch ein spätes Tor in der 86. Minute gewannen die Fußballer von den Drei Eichen am Sonnabend beim VfB Herzberg mit 1:0 und verbesserten sich in der Landesklasse Mitte auf den neunten Platz. „Wir waren nicht unbedingt überlegen, doch im Angriff zielstrebiger“, erklärte Trainer Frank Kache.In der Anfangsphase hielten sich beide Seiten sehr zurück, so dass kein Spielfluss zustande kam. „Klar dass man nicht gleich mit offenem Visier beginnt. Doch das war schon zu vorsichtig“, schüttelte Kache den Kopf. Folglich gab es kaum Chancen zu registrieren. Die Herzberger schossen einmal aus günstiger Position am Ziel vorbei. Auf der Gegenseite traf Stefan Schöne in der einzigen aussichtsreichen Situation den Ball nicht richtig, und der Torhüter konnte parieren.In der zweiten Halbzeit legte der SV Teupitz/Groß Köris immerhin etwas zu und hatte so auch mehr Chancen als die Gastgeber. Doch die Bemühungen brachten lange Zeit keinen zählbaren Erfolg. Lehmann konnte zwei gute Möglichkeiten nicht nutzen, und auch Manuel Mieles verfehlte knapp das Gehäuse.Doch in der 86. Minute wurden die Bemühungen doch noch belohnt. Christian Schöne, der sich am Flügel durchgesetzt hatte, passte parallel zur Grundlinie, und Rödiger erzielte seine erstes Landesklassen-Tor. „Darauf hatte ich schon lange gehofft“, freute sich Trainer Kache. „In dieser Situation war aber auch nicht mehr viel falsch zu machen. (eb)

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Wieder Enttäuschung und Ratlosigkeit beim VfB Herzberg

Wenn ein Aufsteiger gegen ein Team aus dem unteren Tabellendrittel spielt, kann man kaum Klassefußball erwarten. Der Kopfball von Herzbergs Kapitän Detlef Zimmermann ging knapp am Tor vorbei. Foto: Dieter Müller So tasteten sich wohl beide erst mal ab. Und so blieb es leider mehr als eine halbe Stunde. Erst Zimmermanns Kopfball nach einer Freistoßeingabe ging knapp neben den Angel. Diese Chance glich Teupitz kurz vor der Pause durch ihren Torjäger nach guter Rechtseingabe aus. Kurz danach vergaben auch Zottmann und Zietz ihre Möglichkeiten. Also musste die zweite Halbzeit mehr bringen. Leider wurde das VfB-Spiel aber nicht besser. Langsam reifte die Erkenntnis, dass das nächste Tor das entscheidende sein könnte. Es begann mit einem guten Distanzschuss der Gäste über das Tor. Danach musste VfB-Keeper Strack retten (60.). Nach einem Schuss von Schmidt über das Tor waren wieder die Gäste dran. Doch Strack blieb zweimal konzentriert und hielt sein Team im Spiel (72.). Nachdem eine Zietz-Flanke von rechts neben dem Pfosten ins Aus ging und ein Schlenzer von Schmidt knapp neben dem Tor landete, wären auch die Gäste mit einem Remis zufrieden gewesen. Doch wer nimmt einen so billigen Auswärtssieg nicht gern an? Vier Minuten vor Schluss schaffte der gerade eingewechselte Torjäger der Teupitzer Reserve sein erstes Tor in der „Ersten“. Vorausgegangen war ein Angriff über die linke Seite, dessen Eingabe in der Mitte nicht verhindert werden konnte. Ein weiteres Tor ließ Keeper Strack nicht zu (87.). So bleibt wieder einmal als Fazit, dass es noch viel Redebedarf auf allen Ebenen gibt. Selbst dieser knappe Gästesieg war aufgrund der ein wenig besseren Passgenauigkeit und des größeren Kampfgeistes nicht einmal so unverdient.redStricker

Ruhlsdorfer BC 1923 (N) - SV Blau-Weiss Straupitz (N) 0:0

SV Blau-Weiss Straupitz: Daniel Pöscha, Marcus Buder, Daniel Schulz, Silvio Fechner (65. Christoph Köhler), Mario Richter, René Matschenz, Dirk Schieban, Danilo Halko, Ralf Guttke (70. Stefan Jurrack), Marcus Jugan, Michael Halko (76. André Mietk)

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Thomas Engels (Ludwigsfelde)

Zuschauer: 45

Straupitz erkämpft sich ersten Auswärtspunkt

Mit einem hart umgekämpften, torlosen Unentschieden sicherten sich die Mannen von Blau-Weiß Straupitz ihren ersten Punktgewinn auf fremden Platz. Ersatzkeeper Daniel Pöscha hielt dabei einen Handelfmeter und in der Schlussminute hätte nach einer Doppelchance fast der Sieg noch eingefahren werden können.Nach drei Niederlagen in Folge änderte Trainer Berndt Schötz die Teamtaktik, womit die Gästespieler in den Anfangsminuten zunächst noch Probleme hatten und den Mitaufsteiger das Feld überließen. Doch nach kurzer Zeit fingen sich die Straupitzer und hielten die Begegnung ausgeglichen.Der erste Ruhlsdorfer Torschuss ging nach schönem Zusammenspiel im Mittelfeld knapp am rechten Pfosten vorbei (12.). Vier Minuten später zog Kapitän Danilo Halko halblinks von der Strafraumgrenze ab, sein Schuss auf die kurze Ecke parierte der Torwart der Gastgeber sicher.Bei sommerlichen Temperaturen taten sich beide Mannschaften schwer, ein geordnetes Spiel nach Vorn aufzubauen. Daher wurde viel mit langen Bällen agiert.In den letzten zehn Minuten vor dem Seitenwechsel ergaben sich noch mehrere Möglichkeiten auf Straupitzer Seite. Erst Marcus Jugan, dessen Schuss scharf über die Latte ging (35.). Dann Dirk Schieban per Kopf nach einem Freistoß und abschließend Ralf Guttke, der nach einem Steilpass den Ball zwar am Keeper aber auch am Tor vorbeilupfte.Ruhlsdorf dagegen kam nur mit einem Freistoß und zwei Fernschüssen, die allesamt neben den Kasten gingen, dem Straupitzer Tor nahe.Nach der Pause ergaben sich dann mehr Torchancen für die Rand-Luckenwalder, die nun mehr Zug zum Tor entwickelten. Zunächst war es jedoch der Straupitzer Silvio Fechner, der beinahe die Führung für die Gastgeber erzielte. Sein Abwehrversuch landete aber punktgenau am Querbalken und der Nachschuss wurde von Daniel Pöscha zur Ecke gelenkt (49.).In der stärksten Phase der Gastgeber wurde die neuformierte Straupitzer Hintermannschaft stark gefordert. Sie hielt mit viel Einsatz aber stark dagegen. Es gab nur in einer Situation eine Unsicherheit, die Christian Ebert nach 52. Minuten fast nutzen konnte.Zur Schlüsselszene sollte sich die 76. Minute entwickeln. Nach einer Ecke sprang Danilo Halko der Ball an die Hand und der Schiedsrichter pfiff Strafstoß. Daniel Pöscha ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und wehrte den Elfmeter von Christian Ebert ab.Von da an wurde die Partie nun rasanter. André Mietk passte auf Danilo Halko, der direkt in die Mitte, wo Marcus Jugan aber bedrängt wird und somit nicht zum Abschluss kam (81.). Im direkten Gegenzug trafen die Gastgeber nach einem Freistoß das Tor, jedoch in Abseitsposition.In der letzten Minute setzte sich Danilo Halko erst stark durch und traf dann nur den Innenpfosten. Der Ball sprang von da vor die Füße von André Mietk, der die Kugel aber überhastet über die Latte schoss. Mario Richters Freistoß in der Nachspielzeit hätte dann fast noch das Siegtor gebracht. Sein Schuss ging knapp am linken Pfosten vorbei.Kapitän Danilo Halko fasste die Partie wie folgt zusammen: „Mit dieser Leistung müssen wir auch als Mannschaft in die nächsten Spiele gehen. Dann ist der Klassenerhalt auf jeden Fall möglich!“

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Eine sehr kampfbetonte Partie lieferten sich beide Aufsteiger am gestrigen Sonntag. Dabei blieben spielerische Elemente vor rund 80 Zuschauern allerdings auf der Strecke. „Letztlich war es ein gerechtes Unentschieden“, sagt RBC-Trainer Markus Wolf.Ihre Höhepunkte hatte die Begegnung in der Schlussphase. Zunächst wurde ein Kopfballtor von Carsten Kuhle wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben (80.). Eine umstrittene Entscheidung. Fünf Minuten später bekam der Ruhlsdorfer BC einen Foulelfmeter zugesprochen. Vom Punkt aus versagten aber Christian Ebert die Nerven. Er vergab kläglich (85.). In der Schlussminute hatten die Hausherren Glück, dass der beste Gästespieler Danilo Halko nur den Pfosten traf.Über weite Strecken neutralisierten sich beide Mannschaften zuvor im Mittelfeld. Torraumszenen waren vor allem in der ersten Hälfte Mangelware. Zu Beginn des zweiten Durchgangs entwickelten die Ruhlsdorfer mehr Druck. Den guten Blau-Weiß-Schlussmann Daniel Schieban konnten sie jedoch nicht überwinden oder sie blieben schon vorher in der Gästeabwehr stecken.„Wir betätigen uns ja als Punktesammler. Deshalb ist ein Zähler okay. In Anbetracht der schwierigen Auswärtsaufgabe am Samstag beim SV Siethen wären allerdings drei Punkte für das Selbstvertrauen besser gewesen“, sagt Wolf. fn


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