Landesklasse Mitte 2009/10 (Stand 22.08.2009)

Ergebnisse und Tabelle

2. Spieltag

Samstag, 22.08.2009 15:00
  009 FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) SV Siethen 1977 (N) 1:0 (0:0)  
  010 SV 1885 Golßen (6.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 4:2 (2:2)  
  011 SV Teupitz/Groß Köris (13.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 5:4 (3:2)  
  012 Teltower FV (12.) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 1:3 (0:2)  
  013 FSV 63 Luckenwalde II (7.)          
  014 SG Michendorf (3.) VfB 68 Herzberg (N) 1:6 (1:2)  
  015 TSG Lübbenau 63 (9.) BSV Mittenwalde (11.) 0:0    
  016 VfB Trebbin (10.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 4:1 (1:1)  
P   Verein Sp. S U N Diff. Tore Pkt. Heim Auswärts
1. (2.) TSG Lübbenau 63 (9.) 2 1 1 0 3 4 : 1 4 1 0 1 0 0 : 0 1 1 1 0 0 4 : 1 3
2. (6.) SV 1885 Golßen (6.) 2 1 1 0 2 6 : 4 4 1 1 0 0 4 : 2 3 1 0 1 0 2 : 2 1
3. (5.) BSV Mittenwalde (11.) 2 1 1 0 1 3 : 2 4 1 1 0 0 3 : 2 3 1 0 1 0 0 : 0 1
4. (1.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 1 1 0 0 3 4 : 1 3 0 0 0 0 0 : 0 0 1 1 0 0 4 : 1 3
5. (14.) VfB 68 Herzberg (N) 2 1 0 1 2 7 : 5 3 1 0 0 1 1 : 4 0 1 1 0 0 6 : 1 3
6. (10.) VfB Trebbin (10.) 2 1 0 1 2 6 : 4 3 1 1 0 0 4 : 1 3 1 0 0 1 2 : 3 0
7. (3.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 2 1 0 1 0 5 : 5 3 1 1 0 0 3 : 1 3 1 0 0 1 2 : 4 0
8. (11.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 2 1 0 1 0 3 : 3 3 1 1 0 0 1 : 0 3 1 0 0 1 2 : 3 0
9. (13.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 2 1 0 1 -1 6 : 7 3 1 1 0 0 5 : 4 3 1 0 0 1 1 : 3 0
10. (15.) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 2 1 0 1 -1 4 : 5 3 1 0 0 1 1 : 4 0 1 1 0 0 3 : 1 3
11. (4.) Teltower FV (12.) 2 1 0 1 -1 4 : 5 3 1 0 0 1 1 : 3 0 1 1 0 0 3 : 2 3
12. (7.) SV Siethen 1977 (N) 2 0 1 1 -1 2 : 3 1 1 0 1 0 2 : 2 1 1 0 0 1 0 : 1 0
13. (12.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 2 0 0 2 -2 6 : 8 0 1 0 0 1 2 : 3 0 1 0 0 1 4 : 5 0
14. (8.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 2 1 0 1 -2 4 : 6 0 1 1 0 0 3 : 2 3 1 0 0 1 1 : 4 0
15. (9.) SG Michendorf (3.) 1 0 0 1 -5 1 : 6 0 1 0 0 1 1 : 6 0 0 0 0 0 0 : 0 0

3. Spieltag

Samstag, 29.08.2009 15:00
  017 BSV Mittenwalde (11.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 6:0 (3:0)  
  018     Teltower FV (12.)      
  019 FC Borussia Belzig 1913 (4.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 2:1 (0:0)  
  020 RSV Eintracht 49 Teltow (N) SV 1885 Golßen (6.) 1:3 (0:2)  
  021 Ruhlsdorfer BC 1923 (N) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 2:1 (2:1)  
  022 SV Siethen 1977 (N) VfB Trebbin (10.) 1:1 (0:0)  
  023 TSG Lübbenau 63 (9.) SG Michendorf (3.) 1:3 (1:2)  
  024 VfB 68 Herzberg (N) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 2:5 (0:3)  

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) - SV Siethen 1977 (N) 1:0 (0:0)

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Stefan Sibilitz, Tino Rindt, Robert Lingor, Torsten Albrecht (78. Thomas Mielke), Jan Wolter (70. Bastian Brezinski), Roman Scholz, Marc-Pierre Flohr, Maik Weidauer (60. Benjamin Beutke), Peer Gülzow, Sebastain Groggert, Stefan Schieche

SV Siethen 1977: Gordon Carstens

Tore: 1:0 Peer Gülzow (73.)

Schiedsrichter: Sven Lange (Luckenwalde)

Zuschauer: 110

Gelbe Karte: Torsten Albrecht, Peer Gülzow (2.), Thomas Mielke / Gordon Carstens

Eintr. KW von Beginn an deutlich engagierter als in der Vorwoche und bereits mit dem ersten Angriff die Chance zum frühen Tor. Flohr spielt den Ball von halb links in den Straufraum wo Wolter frei 14 Meter vor dem Tor zum Schuss kommt. Dieser landet jedoch neben Tor. Siethen in der Folgezeit ein unbequemer Gegner ohne jedoch gefährlich zu werden. In der 20 Minute die nächste Möglichkeit für die Gastgeber. Einwurf von rechts in den Strafraum, dieser wird zu kurz abgewehrt und Flohr mit Direktabnahme aus 16 Metern. Der gute Torwart der Siethener kommt noch mit den Fingerspitzen dran und holt den Ball aus dem linken unteren Eck. In der 30 Minute dann ein Freistoß aus knapp 25 Metern für die Eintracht. Tino Rindt nimmt Maß. Doch das Leder klatscht an das linke Lattenkreuz. So ging es mit einem 0:0 in die Pause. Nach Wiederanpfiff kaum ein anderes Bild. KW besser ohne jedoch die entscheidene Torchance zu bekommen. Aus heiterem Himmel die Riesenmöglichkeit für Siethen den Spielverlauf auf den Kopf zu stellen (65.). Sehr guter Konter über die rechte Seite, scharfe Hereingabe und direkt vom Stürmer abgeschlossen. Innenpfosten. Ansonsten stand der Defensivverbund deutlich verbessert als zur Vorwoche. KW danach wieder bestimmend und mit Chancen durch Groggert und Gülzow der aus 5 Metern freistehend neben das Tor schießt. In der 75 Minute dann eine Flanke von Flohr aus dem Halbfeld auf Gülzow der im 2. Versuch den Ball endlich im Siethener Tor unterbringt. Erleichterung auf KW'er Seite. Danach noch Chancen für Benjamin Beutke, Brezinski und Flohr den Sieg vorzeitig zu sichern. So musste man bis zum Schluß bangen ohne das die Siethener jedoch noch eine Gelegenheit zum Ausgleich hatten. Ein alles in allem verdienter Sieg der Gastgeber.

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Sollte in absehbarer Zeit ein Sitzfußball-Klub im Dahmeland den Spielbetrieb aufnehmen, Peer Gülzow wäre mit Sicherheit ein heißer Kandidat für die Stürmer-Position. Das hat er im Spiel gegen den SV Siethen bewiesen. Halb liegend, halb sitzend gelang es dem 20-Jährigen, den Ball in höchster Bedrängnis im Strafraum dank einer gedankenschnellen Scherenbewegung mit der Fußspitze über die Torlinie zu bugsieren. Es war der Siegtreffer für die Landesklassen-Kicker von Eintracht Königs Wusterhausen – die Erlösung in Minute 77.Mit 2:3 hatte die Mannschaft von Jörg Nachtigall, immerhin Zweiter der Vorsaison, zum Saisonauftakt bei Aufsteiger Blau-Weiß Straupitz verloren. Für die zweite Partie gegen Siethen, ebenfalls ein Aufsteiger, war somit klar: Pflichtsieg oder Fehlstart. „Der Druck war schon groß“, gestand Trainer Nachtigall, „aber die Mannschaft hat Moral bewiesen, ein völlig anderes Gesicht gezeigt und sich dann mit dem Tor für den Einsatz selbst belohnt.“Das knappe Ergebnis am Ende spiegelt kaum wider, wie packend die Partie verlief. Beide Teams gingen von Beginn an ein hohes Tempo. Bereits nach handgestoppten 15 Sekunden hatte Jan Wolter die erste Chance für die Königs Wusterhausener Gastgeber. Aber Gäste-Keeper Gordon Carstens war auf dem Posten.10:2 lautete das Chancenverhältnis am Ende zu Gunsten der Eintracht-Fußballer, die diesmal, im Gegensatz zur Partie in Straupitz, in der Abwehr die gewohnte Sicherheit zeigten, die schon in der Vorsaison als Markenzeichen galt. Lediglich einmal wurde es brenzlig. Das war in der 53. Minute. Bei einem Konter der Siethener Gäste bediente Tony Rautenberg den mitgelaufenen Maik Eidtner. Doch sein Schuss aus kurzer Entfernung traf nur Aluminium.

Sonst aber ließ die Eintracht-Defensive kaum nennenswerte Möglichkeiten der Gäste zu. „Wir hätten gern ein Punkt mitgenommen“, gestand Siethens Trainer Ronald Schäfer, „aber uns hat vorn die Durchschlagskraft gefehlt.“Die Königs Wusterhausener ließen ihrerseits beste Gelegenheiten ungenutzt. Zuerst scheiterte Marc Flohr (22.) mit einem Schuss am Gästekeeper. Dann hatte Tino Rindt (30.) Pech. Sein Freistoß aus 25 Metern klatschte lediglich an den Querbalken. Nach der Pause vergab erst Sebastian Groggert (52.) und dann Gülzow (64.) freistehend vor dem Tor.„Wenn du solche Gelegenheiten vergibst, bekommst du das große Zittern auf der Bank“, gestand KW-Trainer Nachtigall, „weil das genau die Spiele sind, in denen du dir dann in letzter Sekunde einen fängst.“ Doch es sollte anders kommen. Dank Peer Gülzow, der nach eine gefühlvollen Flanke von Kapitän Flohr im Strafraumgewühl den Sitzfußball für sich entdeckte.

Christian Heinig

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Auswärts muss Aufsteiger Siethen auf den ersten Punktgewinn der Landesklasse noch warten: Königs Wusterhausen verbuchte nach 90 Minuten letztendlich einen verdienten Sieg.Der Gastgeber begann die Partie mit sehr viel Wut im Bauch nach der überraschenden Auftaktpleite in Straupitz. Der Sekundenzeiger hatte noch keine volle Umdrehung gemacht, da war Siethen schon erstmals in Schwierigkeiten, doch zum Glück erfolgte nur ein schwacher Abschluss. Die Eintracht-Elf bestimmte das Geschehen und nach 22 Minuten gab es eine weitere Riesenchance, da konnte Siethen sich bei Keeper Gordon Carstens bedanken, dass es beim 0:0 blieb. Gegen einen Pfostenfreistoß in der 29. Minute wäre er dann aber auch machtlos gewesen. So gesehen sehnte der SVS den Halbzeitpfiff herbei und war dann nach 45 Minuten mit dem 0:0 zufrieden.Es fehlte vor allem auch die Kreativität eines Steffen Grunert (noch im Urlaub) im Mittelfeld und so musste der Trainer nun natürlich reagieren. Nach Wiederanpfiff übernahm Karsten Galli die Position des Liberos und Oliver Ludwig agierte nun im Mittelfeld. Diese Variante schien sich auszuzahlen, denn nun wurde man im Mittelfeld teilweise ebenbürtig und nach 53 Minuten wollte man schon zum Torjubel ansetzen. Nach Vorlage von Toni Rautenberg folgte eine Direktannahme von Maik Eidtner, doch vom Innenpfosten sprang der Ball wieder ins Spielfeld zurück, da hätte Eintracht-Torwart Stephan Sibilitz das Nachsehen gehabt. Dies sollte aber auch die größte Siethener Tormöglichkeit gewesen sein, trotz des nun ansprechenden Spieles. Ein Missverständnis in der Abwehr des SVS nutzte die Eintracht zum Führungstor. Peer Gülzow spritzte dazwischen und bugsierte den Ball in der 77. Minute über die Siethener Torlinie. In den verbleibenden Minuten versuchte Siethen nochmals alles, doch große Möglichkeiten ergaben sich nicht mehr, die Abwehr der Eintracht stand über die gesamte Spielzeit sehr sicher. Zu allem Überfluss handelte sich dann Thomas Duchon in der 89. Minute auch noch die Gelb-Rote Karte ein. Nächste Woche erwartet der SVS den VfB Trebbin.

Heinz Anders

SV 1885 Golßen (6.) - Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 4:2 (2:2)

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Henrik Fege, Nico Pötzschick, Stefan Wrobel, Ronny Leubner, Thomas König (70. Dirk Rösler), Steffen Knöfel, Steffen Schumann, Ronny Grün (72. Nico Walter), Maik Grünwald, Toni Schmidt (86. Christoph Pötschke)

Ruhlsdorfer BC 1923: Matthias Kühnen, Jerry Klaer, Stephan Höse, Carsten Kuhle, Tino Keller (46. Lucas Tonn), Silvio Regner (46. Dennis Striegel), Alexander Michael, Frank Humsch (46. Marcel Schwarm), Christian Kaminski, Stefan Ebert, Philip Mehles

Tore: 1:0 Steffen Schumann (11.); 1:1 Stephan Höse (25.); 1:2 Philip Mehles (32.); 2:2 Maik Grünwald (40.); 3:2 Maik Grünwald (74.); 4:2 Maik Grünwald (87.)

Schiedsrichter: Klaus Leckzut (Burg)

Zuschauer: 100

Im ersten Heimspiel der Saison hat der SV 1885 Golßen gegen den Ruhlsdorfer BSC mit 4:2 gewonnen, es sich dabei aber unnötig schwer gemacht. „Die Gäste zeigten sich als der erwartet schwere Gegner, die mit der schwachen Absteiger-Truppe von vor zwei Jahren nichts mehr gemein haben“, sagte ein über den Sieg erleichterter Trainer Ralf Pohland nach der Partie. Seine Mannschaft hätte zu kompliziert gespielt und damit nicht nur sich das Leben schwerer gemacht als nötig, sondern auch den Gegner stark gemacht.Golßen startete viel versprechend und ging früh durch Steffen Schumann in Führung, der ein Zuspiel von Toni Schmidt zum 1:0 nutzte (11.). Danach ließen die Hausherren einige Möglichkeiten aus. Die dickste Gelegenheit hatte Toni Schmidt, der anstatt ins leere Tor zu treffen, dem zurücklaufenden Torwart die Kugel in die Arme schoss. Nach dem Ausgleichstreffer der Gäste – ein unhaltbarer Kopfball von Stephan Höse – begann bei Golßen das große Flattern (25.). Und als der Aufsteiger sogar mit 2:1 in Front ging – nach einem Ballverlust wurde der Rückwärtsgang nicht schnell genug gefunden – kam auch noch Hektik auf (34.). Die Gäste witterten jetzt ihre Chance und setzten Golßen zu. Ronny Grün war es zu verdanken, dass die Platzherren mit einem Unentschieden in die Pause kamen. Er erkämpfte sich nach einem Freistoß den so genannten zweiten Ball, seine Flanke drosch Maik Grünwald unter die Latte (40.). Nach der Pause blieb das intensive Spiel spannend und kampfbetont.Beide Mannschaften spielten weiter auf Sieg und schenkten sich nichts.Der beste Akteur der Hausherren, Ronny Leubner, war es schließlich, der nach einem Alleingang den freistehenden Maik Grünwald bediente, der nur noch einzuschieben brauchte (74.). In die nun folgende Drangphase Ruhlsdorfs, setzte wieder Ronny Leubner mit einer identischen Aktion das Schlusszeichen. Von der Mittellinie aus startete er ein Solo, an dessen Ende Maik Grünwald wieder nur den Fuß zu halten brauchte – 4:2 (87.). Damit hatte der SV 1885 Golßen einen schwer erkämpften Erfolg unter Dach und Fach gebracht. Als Belohnung gab es anschließend den Blick auf die Tabelle, in der der SV 1885 Golßen von ganz oben grüßt.

Stephan Teske

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„Eine unnötige Niederlage“, sagt RBC-Trainer Markus Wolf. Sein Team musste zudem einen hohen Preis zahlen. Gleich drei RBC-Fußballer – Frank Humsch, Silvio Regner (beide Knieverletzung) und Tino Keller (schwere Gehirnerschütterung) – schieden in Golßen verletzt aus. „Grundsätzlich haben wir die Hausherren stark gemacht. Es gab in unseren Reihen zu viele individuelle Fehler“, erklärt Wolf.Die erste Viertelstunde gehörte den Gäste. Sie setzten die Hausherren stark unter Druck.Ein Fehler von Stephan Höse, der den Ball nicht richtig traf, ermöglichte Steffen Schumann schließlich das 1:0 (15.). Doch die Gäste ließen sich davon nicht aus der Bahn werfen. Höse machte seinen Fehler mit dem Ausgleich (27.) wieder gut. Nach Flanke von Alexander Michael köpfte er den Ball ins Tor.Der Ruhlsdorfer BC ging sogar auf des Gegners Platz in Führung. Philip Mehles erzielte mit einem schönen Volleyschuss das zu diesem Zeitpunkt hochverdiente 2:1 (37.). Diese Führung hielt jedoch nicht bis zur Pause. Maik Grünwald traf nach einem katastrophalen Fehler in der RBC-Hintermannschaft zum 2:2 (44.).Nach Wiederbeginn bekam das Spiel der Gäste einen Bruch. Grund dafür waren die verletzungsbedingten Auswechslungen von Keller, Regner und Humsch innerhalb von 15 Minuten. Ein weiterer indiskutabler Abwehrfehler ermöglichte Grünwald seinen zweiten Treffer in dieser Partie. Es war die erneute Führung der Hausherren (76.).Den endgültigen K.o.-Schlag bekamen die Gäste dann in der 89. Minute. Die Ruhlsdorfer warfen im Bemühen um einen Punkt alles nach vorn und fingen sich einen Konter ein. Torschütze zum 4:2-Endstand war erneut Grünwald.„Mit ein wenig mehr Cleverness in der Abwehr wäre ein Punkt in Golßen dringewesen. So müssen wir Lehrgeld für eine schlechte Abwehrleistung zahlen“, sagt RBC-Trainer Wolf. (fn)

SV Teupitz/Groß Köris (13.) - RSV Eintracht 49 Teltow (N) 5:4 (3:2)

SV Teupitz/Groß Köris: Enrico Isdepski, Marcus Wilke, Marcel Acker (69. Marcel Janetzki), Sven Balkow, Daniel Groger, Manuel Mieles, Dennis Stiehl (81. Sebastian Rödiger), Christian Schöne, Alexander Mieles, Robin Lehmann, Stefan Schöne (64. Tobias Just)

RSV Eintracht 49 Teltow: Peter Klytta, Paul Langleist, Tim Hocke, Alexander Dux, Martin Karpo (46. Johannes Kühn), Marcus Gawlik, Pascal Maschmann, Daniel Kühnel, Christoph Kwasniewski (79. Norman Kastner), Manuel Hannemann, Manuel Diekmann (69. Maik Priegnitz)

Tore: 0:1 Alexander Dux (2.); 1:1 Stefan Schöne (16.); 1:2 Pascal Maschmann (18.); 2:2 Robin Lehmann (28.); 3:2 Robin Lehmann (39.); 4:2 Christian Schöne (51.); 4:3 Manuel Hannemann (55.); 4:4 Pascal Maschmann (61.); 5:4 Christian Schöne (85.)

Schiedsrichter: Pascal Reisner (Eisenhüttenstadt)

Zuschauer: 80

Gelbe Karte: Marcel Acker (64.), Tobias Just (79.) / Paul Langleist (21.), Norman Kastner (82.), Manuel Hannemann (90.)

Auf bundesligatauglichem Grün (die Gäste können dies sicher bestätigen) wollte man die Niederlage aus der Vorwoche wettmachen . Leider holte uns die Realität sehr schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Schon nach 70 Sekunden führten nicht wir sondern die Gäste . Dux (2.) Diese frühen Rückstand verdauten die Spieler recht schnell und so arbeitet man konzentriert weiter und erzielten in der 16. Minute den verdienten Ausgleich . Nach langem Pass aus der Abwehr kam der Ball zu Stefan Schöne. Der überlupfte erst seinen Gegenspieler und dann noch den Torwart um den Ball dann sicher über die Linie zu schieben(16.). Die Freude über den Treffer werte nicht lange ,denn nur 2 Minuten später gingen die Gäste erneut in Führung . Nach schönem Flankenlauf konnte Maschmann die Flanke seines Mitspielers verwerten nachdem alle unsere Abwehrspieler an ihr vorbeisegelten und auch Torwart Isdepski nicht entscheidend eingreifen konnte.(18.) Wieder muste man einen Rückstand hinterher laufen und dies tat man mit Erfolg denn in der 28. Minute spielte Stiehl den Ball in den Stafraum auf Alexander Mieles der das Spielgerät von der Grundlinie auf den am 5 Meterraum freistehenden Lehmann zurückspielte. Dieser hatte dann keine Probleme den Ball über die Line zu schieben.Einen fast identischen Angriff der schon zum 2 zu 2 führte brachte uns in der 39. Minute wieder durch Lehmann die Pausenführung.In Halbzeit 2 machte man dort gleich weiter wo man vor dem Pausentee aufgehört hatte und erzielte in der 51. Minute die 4 zu 2 Führung .Den Treffer erzielte Christian Schöne. Dann ein unbegreiflicher Schnitt im Spiel. Binnen 6 Minuten verspielte man den Vorsprung fahrlässig . Erst erzielten die Gäste durch Hannemann in der 55. Spielminute den Anschlußtreffer und in der 61. Minute musten wir auch noch den Ausgleich durch Maschmann hinnehmen. Die restliche halbe Stunde ließ böses erahnen doch hielt man sich schadlos und konnte in der 85. Minute den vielumjubelten Siegtreffer erzielen. Wieder war es Christian Schöne der nach einem Freistoß von Manuel Mieles die Schuhspitze an den Ball bekam und die Richtung des Balles entscheidend veränderte so das der Gästegoalie chancenlos war.

S.B.

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Ein Remis wäre dem Spielverlauf der Fußball-Landesklassen-Partie SV Teupitz/Groß Köris – RSV Eintracht Teltow gerechter geworden. Alex Dux (2.) brachte den RSV in Führung und leitete eine gute Anfangsphase ein. Auch das Kontertor durch Stefan Schöne (15.) änderte zunächst nichts, weil Pascal Maschmann (18.) einen erneuten Vorsprung sicherte. Die Hausherren nutzten dann aber konsequent Schnitzer in der RSV-Defensive. Robin Lehmann (28.,42.) und Christian Schöne (50.) drehten das Spiel. Der Neuling kam durch Manuel Hannemann (55.) und Pascal Maschmann (60.) zum erneuten Gleichstand. In der Schlussphase hatte Teupitz das bessere Ende für sich, als Schöne (85.) den Ball zum 5:4 an Keeper Klytta vorbeispitzelte. D. W.

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Wenn Frank Kache, der Trainer des SV Teupitz/Groß Köris, ehrlich ist, dann hätte er gern auf solch ein Spektakel verzichtet. „Dieses Spiel war definitiv nichts für schwache Nerven“, gestand er nach dem 5:4-Erfolg seiner Mannschaft am zweiten Spieltag der Landesklasse-Mitte gegen RSV Eintracht Teltow. Kache gestand: „Man muss zugeben, dass wir am Ende die Glücklicheren der beiden Mannschaften waren.“Die Zuschauer, die dieses Spektakel am Spielfeldrand live miterleben durften, werden es der Mannschaft in jedem Fall danken. In der Vorsaison wurden die Stadion-Kiebitze in den heimischen Drei Eichen nicht gerade mit hoher Fußballkunst verwöhnt. Ganze drei Siege erstolperten sich die Groß Köriser in der vergangenen Spielzeit zu Hause. „Für das Publikum war das von daher sicher ein tolles Spiel“, musste auch Kache eingestehen.Es ging gleich furios los. Bereits nach zwei Minuten gerieten die Gastgeber in Rückstand. In der 15. Minute gelang Stefan Schöne zwar der Ausgleich, doch nur eine Minute nach Wiederanpfiff waren die Teltower erneut erfolgreich. Vor der Pause schlug dann die große Stunde von Angreifer Robin Lehmann. Mit einem Doppelpack (28./39.) brachte er die Groß Köriser mit 3:2 in Front.Als Christian Schöne (52.) kurz nach dem Seitenwechsel zum 4:2 traf, glaubten viele im Publikum bereits an eine Vorentscheidung. Doch ohne erfindlichen Grund ließen es die Gastgeber in der Folge zu schlafmützig angehen. Und wurden prompt bestraft. Binnen sechs Minuten (55./61.) schaffte Teltow den Ausgleich.Die letzte halbe Stunde entwickelte sich zum offenen Schlagabtausch, mit dem besseren Ende für die Groß Köriser. In der 85. Spielminute war es Christian Schöne, der einem Freistoß von Manuel Mieles die entscheidende Richtungsänderung gab und so den umjubelten Siegtreffer erzielte. eb

Teltower FV (12.) - FC Borussia Belzig 1913 (4.) 1:3 (0:2)

Teltower FV: Mario Jähnke, Stefan Fellenberg, Julius Fenchel, David Stünkel, Nicolas Wilcke (36. Christian Baatz), Florian Giese, Umair Khawaja, Thomas Schütt, Edgar Hecht, Ahmad El-Rabah (22. Martin Dähne), Sebastian Mozelewski (68. Steve Wehle)

FC Borussia Belzig 1913: Christoph Schleiß, Steven Hoppe, Mario Burow, Michael Vogt, Hendrik Bräuer, Tobias Paul, Lars Leppeck, Rick Leppek (86. Denny Backsmann), Lars Leschke, Ronny Mentzel, Sebastian Metz

Tore: 0:1 Sebastian Metz (28.); 0:2 Sebastian Metz (39.); 1:2 Steve Wehle (75.); 1:3 Hendrik Bräuer (76.)

Schiedsrichter: Benjamin Stein (Berlin)

Zuschauer: 40

Gelbe Karte: Sebastian Mozelewski, Florian Giese / Tobias Paul, Lars Leschke

Im ersten Auswärts-Punktspiel der Saison in der Landesklasse Mitte holte der FC Borussia Belzig mit dem 3:1-Erfolg über den Teltower FV die ersten Punkte. „Der Sieg war hoch verdient“, erklärte der einheimische Trainer Ingo Hecht. Er ist neu im Amt und stellte in den Vorjahren für die Schützlinge von Frank Leppek mit tollen Treffern immer ein Problem dar.Er trug zwar noch Spielkleidung, blieb aber der Antreiber an der Seitenlinie. Und da hatte er genug zu tun. Von der ersten Minute an bestimmten die Gäste die Partie eindeutig. Laufstark, spritziger, energischer in den Zweikämpfen und recht kombinationssicher spielten sie Torchance auf Torchance heraus. Der Belziger Torwart Christoph Schleiß musste dagegen vor der Pause nicht einmal ernsthaft eingreifen.Das 1:0 gelang der agilen Sturmspitze Sebastian Metz (28.), der auch den zweiten Treffer der Borussen erzielte (37.). Beide Tore waren prima rausgespielt. Vielen ähnlich gelungenen Aktionen blieb der krönende Abschluss versagt. „Es fehlte das dritte Tor, das mehrfach möglich war“, meinte Borussia-Trainer Frank Leppek. „Damit wäre die Partie entschieden gewesen.“So kam doch noch einmal etwas Spannung auf. Der Platzbesitzer erhöhte den Einsatz und kam durch Einzelaktionen zu torgefährlichen Szenen. So zog Trainerbruder Eddy Hecht aus rund 35 Metern urplötzlich ab (57.). Torwart Schleiß lenkte den Ball mit den Fingerspitzen an die Querlatte. „Das wäre recht unverdient gewesen“, kommentierte Ingo draußen. Es folgten zwei weitere Lattentreffer und der Anschlusstreffer von Steve Wehle per Kopf aus Nahdistanz (75.). Da ging der Belziger Torwart nicht zum Ball.„Anders als bei den Belzigern gab es bei uns nur Einzelaktionen und das reichte einfach nicht“, schätzte der Teltower Trainer nach dem Schlusspfiff ein.Hoffnungen keimten nach dem 1:2 nur für Sekunden auf. Dann patzte auch der einheimische Torwart Mario Jähnke. Einen Ball, den Hendrik Bräuer in den Strafraum schlug, ließ er irritiert von Tobias Paul durch die Beine ins Netz rutschen (77.). Der Borussia-Kapitän traf nach Jahren mal wieder ins gegnerische Netz.

Klaus Nüsser

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Ohne Spielertrainer Ingo Hecht, Mirsad Stollaj und Daniel Güldenpfennig bot in der Fußball-Landesklasse der Teltower FV beim 1:3 gegen Borussia Belzig nur eine mäßige Vorstellung. Überraschend hatte der Titelmitfavorit Spiel und Gegner schnell im Griff, nutzte seine technischen Vorteile und führte nach mehreren guten Spielzügen und klaren Chancen durch Sebastian Metz (28.,39.) zur Pause mit zwei Treffern Vorsprung. Allerdings machte es der TFV den Belzigern nicht nur bei den Gegentreffern mit seinem pomadigen Auftreten leicht. Die Kabinenpredigt brachte Besserung. Steve Wehle (75.) erzielte das Anschlusstor. Mehr gelang aber nicht. Im Gegenteil: Einen 35-Meter-Flankenball Hendrik Bräuers (76.) ließ TFV-Keeper Mario Jähnke durch die Beine gleiten. D. W.

SG Michendorf (3.) - VfB 68 Herzberg (N) 1:6 (1:2)

SG Michendorf: Alexander Kroop, Christian Müller, Raik Rückborn, Michael Handrick, Marco Jentsch, Christoph Lindenau, Daniel Niendorf, Stephan Woite, Christoph Groch (46. Bengt-Ake Bretz), Philipp Völker (85. Sebastian Schenk), Maik Ebel

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Rene Bommel, Holger Wiedemann, Joseph Scheimann, Keven Schmidt, Manuel Richter, Dennis Milewsky, Bruce Dosseh, Fabian Zottmann (89. Detlef Zimmermann), Daniel Höhne (84. Sebastian Zietz), Christoph Rosner

Tore: 0:1 Sebastian Zietz (15.); 1:1 Maik Ebel (22.); 1:2 Fabian Zottmann (34.); 1:3 Manuel Richter (Foulelfmeter, 58.); 1:4 Bruce Dosseh (63.); 1:5 Manuel Richter (75.); 1:6 Fabian Zottmann (85.)

Schiedsrichter: Tony Gefeller (Oranienburg)

Zuschauer: 50

Gelbe Karte: Philipp Völker, Christian Müller, Stephan Woite, Christoph Lindenau / Dennis Milewsky

Rote Karte: Daniel Niendorf (89.) / -

Der Start in die Fußball-Landesklassen- Saison ist dem Vorjahrsdritten SG Michendorf gründlich missglückt: 1:6-Heimniederlage gegen den Neuling VfB Herzberg. Die Ursachen für das Debakel lagen weniger in der ersten Halbzeit, als sich die Herzberger nur eine knappe Pausenführung durch Sebastian Zietz (15.) und Fabian Zottmann (34.) bei einem Gegentreffer von Maik Ebel (22.) erarbeiteten. Erst der von Christian Müller verschuldete und Manuel Richter (58.) verwandelte Elfmeter zum 1:3 verunsicherte die Hausherren. Fehler der Abwehr wurden durch Bruce Dosseh (63.), Manuel Richter (75.) und Fabian Zottmann (85.) bestraft. Obendrein sah der Michendorfer Daniel Niendorf (89.) nach Tätlichkeit die Rote Karte. D. W.

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Herzberg begann druckvoll. Ein paar Ecken waren die Folge. Das erste Tor von Sebastian Zietz fiel nach seiner gut genutzten Vorteilsauslegung beim Foulspiel an Fabian Zottmann. Im Gegenzug parierte Keeper Sebastian Strack einen Schuss aus spitzem Winkel. Der Ausgleichstreffer der kampf- und kopfballstarken Gastgeber ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Er fiel wieder aus zentraler Position! Danach war das Spiel ausgeglichen. Hüben merzte Strack eine „Schnalle“ seines Liberos aus und drüben scheiterte Keven Schmidt nach Valentinos Pass am Fuß des Keepers. Als dann aber Zottmann seinen Gegenspieler nach starker Vorarbeit von Zietz austanzte und ins Eck traf, jubelten die VfB-Fans lautstark. Doch es wurde noch mal eng vor der Pause. Nur gut, dass den Hausherren nichts Zählbares gelang. Nach dem Seitenwechsel lief es gut für Herzberg. Valentinos Schlenzer brachte nur eine Ecke. Dann war er zweimal Vorbereiter für tolle Szenen des starken Sebastian Zietz. Der traf erst das Außennetz (56.), dann in der gleichen Minute aus zentraler Position den Fuß des stark reagierenden Keepers. Nur zwei Minuten später gab es nach Joseph Scheimanns Pass wieder das Duell Zietz gegen den Keeper. Und wieder war es dessen Fuß, der das verdiente Tor verhinderte. Das gab es dann in der 64. Minute durch einen sicher verwandelten Elfmeter von Manuel Richter. Vorausgegangen war dem ein klares Foul an Valentino, bei dem der Schieri mit Gelb noch Milde walten ließ. Kurz danach war Valentino wieder nicht zu halten und traf selbst. Ein direkter Freistoß aus gut 30 Metern von Richter krachte links flach ins Eck (75.). Valentino traf nach einer Ecke per Kopf die Latte (80.). Auch Daniel Höhne war mit seinem Schuss aus der Drehung einem Treffer sehr nahe (82.). Die Gastgeber waren nun nur noch Spielball für die „68er“. Den Schlusspunkt setzte dann wieder Zottmann (85.). red/Stricker

TSG Lübbenau 63 (9.) - BSV Mittenwalde (11.) 0:0

TSG Lübbenau 63: Ulrich Kraak, Dirk Goroncy, Marcel Rusch, Axel Noack, Ron Herrmann, Arno Zelder (80. Paul Scharlow), Benjamin Peschk, Johannes Radnitz, Mathias Philipp, Dennis Halka, Bruno Zelder

BSV Mittenwalde: Andre Mecklenburg, Tino Bretschneider

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Andreas Kolbe (Drebkau)

Zuschauer: 45

Gelbe Karte: Axel Noack, Bruno Zelder, Johannes Radnitz / Tino Bretschneider, Andre Mecklenburg

Trotz zum Teil drückender Überlegenheit musste sich die TSG Lübbenau 63 im ersten Heimspiel mit einem 0:0 gegen Mittenwalde zufriedengeben. Insbesondere in der ersten Hälfte erspielten sich die Gastgeber zahlreiche Chancen. Schon nach drei Minuten landete der Ball nach einer Kombination über Mathias Philipp und Benjamin Peschk bei Bruno Zelder. Dessen unplatzierter Schuss aus Nahdistanz stellte Mittenwaldes Keeper Sven Rechenberg jedoch vor keine Probleme. In der elften Minute tauchte Bruno Zelder frei vor dem Gäste-Tor auf, sein Kopfball ging über die Latte. Benjamin Peschk vergab danach zwei weitere Chancen (20./25.). In der 27. Minute gab es von Mittenwalde den ersten zaghaften Vorstoß, der Kopfball von André Mecklenburg bedeutete jedoch keine Gefahr. Auf der Gegenseite ging ein Schuss von Dennis Halka über das Gehäuse (31.). Die größte Möglichkeit folgte in der 41. Minute. Dennis Halka lief allein auf das Tor von Sven Rechenberg, scheiterte aber an der Fußabwehr des Keepers. Kurz vor der Pause gab es noch eine Schrecksekunde vor dem Lübbenauer Tor. Als der Linienrichter eine Abseitsposition anzeigte, wartete alles auf einen Pfiff, doch der Schiedsrichter ließ weiter spielen. Ulrich Kraak im Lübbenauer Tor behielt einen kühlen Kopf und lenkte den Schuss von Tino Bretschneider zur Ecke. In der 47. Minute tauchte Arno Zelder nach einer Flanke frei vor dem Tor auf, ihm versprang jedoch der Ball und sein Schuss ging neben das Gehäuse. Die einzige und letzte Chance der zweiten Hälfte für die Gäste gab es in der 58. Minute. Die scharfe Her eingabe klärte Johannes Radnitz zur Ecke. Das Spiel wurde in der Schlussphase hektischer und die Kräfte schwanden. Lübbenau diktierte zwar weiter das Geschehen, klare Chancen wurden aber nicht mehr herausgespielt. Die letzte Möglichkeit hatte Dennis Halka. Nach einem Freistoß von Ron Herrmann setzte er den Ball neben das Tor. mvl

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Das Chancenverhältnis von 8:4 sprach klar für Gastgeber TSG Lübbenau. Kein Wunder also, dass Mittenwaldes-Trainer Lutz Mecklenburg mit dem torlosen Unentschieden beim vorläufigen Tabellenführer der Landesklasse-Mitte durchaus zufrieden war. „Den Punkt nehmen wir gern“, gestand der BSV-Trainer.Höhepunkte gab es einige in dieser Partie, nur Tore blieben Fehlanzeige. „Wir hatten einige Male Glück, dass die Lübbener sich im Fünfmeterrraum nicht sonderlich geschickt anstellten“, so Mecklenburg. Auch die BSV-Fußballer hatten ihre Gelegenheiten. In Minute zehn verpasste Briesemeister eine Eingabe von André Mecklenburg nur knapp. Nach der Pause war es Wolter (55.), dessen Kopfball ein Lübbenauer Abwehrspieler in höchster Not gerade noch klären konnte . eb

VfB Trebbin (10.) - SV Blau-Weiss Straupitz (N) 4:1 (1:1)

VfB Trebbin: Marco Büchner, Nils Schröder

SV Blau-Weiss Straupitz: Jan Friedersdorf, Daniel Schulz, Danilo Halko, Ralf Guttke, Stephan Rösner, Dirk Schieban, Christoph Köhler, Denny Lehmann (46. Daniel Pöscha), Marcus Jugan, Stefan Jurrack, Michael Halko

Tore: 1:0 David Bystry (Foulelfmeter, 22.); 1:1 Michael Halko (25.); 2:1 Nils Schröder (71.); 3:1 Robert Etzdorf (77.); 4:1 David Bystry (81.)

Schiedsrichter: Johannes Mücke (Zossen)

Zuschauer: 87

Gelbe Karte: Marco Büchner, Nils Schröder / Ralf Guttke

Straupitz zahlt das erste Mal Lehrgeld

Nach dem äußerst erfolgreichen Saisonstart der Blau-Weißen ging es für sie am Wochenende zum ersten Mal in der Landesebene auf Reisen. Im Vergleich zur Vorwoche musste Trainer Berndt Schötz die Mannschaft auf vier Positionen umstellen, da es kurzfristig einige Absagen gab.Lange Zeit hielten die Spreewälder das Spiel offen und hätten mit ein bisschen Glück und dem nötigen Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters sogar zwischenzeitlich in Führung gehen können. Doch nach dem 2:1 durch einen direkt verwandelten Freistoß aus 18 Metern zwanzig Minuten vor dem Ende, war die Gegenwehr durchbrochen.Schon nach vier Spielminuten hätte David Bystry nach einer scharfen Hereingabe von Wissam Bayoumi die Trebbiner Führung erzielen können. Sein Schuss ging am linken Pfosten vorbei. Zehn Minuten später wird Marcus Jugan, der nach Pass von Dirk Schieban frei aufs Tor der Gastgeber lief, einen Meter vor dem Strafraum gelegt. Die anschließende Freistoßvariante ging knapp neben den Kasten.Mitte der Halbzeit gab es nach einem Foul von Ralf Guttke Elfmeter für Trebbin, der sicher zum 1:0 verwandelt wurde. Straupitz bäumte sich jedoch sofort wieder auf und glich durch Michael Halko, der mit einem Steilpass von Marcus Jugan geschickt wurde, aus.Schon zehn Minuten später hätte Trebbin wieder führen können, Jan Friedersdorf kam aber gerade noch mit den Fingerspitzen an den Schuss. In der 40. Minute traf Ralf Guttke per Kopf nach einem Freistoß von der rechten Seite ins Tor. Zur Verwunderung der Straupitzer wurde dieser Treffer allerdings nicht anerkannt. Er soll den Torwart des Gastgebers gefoult haben, was jedoch nicht der Fall war.Nach der Pause gingen die ersten beiden gefährlichen Situationen aufs Konto des Landesklassenneulings. Zuerst wurde Michael Halkos Schuss glänzend pariert, danach traf Christoph Köhler den Ball nicht richtig und sein Schuss streifte knapp am rechten Pfosten vorbei.Nach 61. Minuten muss Trebbin eigentlich die Führung erzielen. Daniel Steinhaus wird gut freigespielt und umdribbelte Jan Friedersdorf. Danilo Halko war dennoch zur Stelle und rettete in letzter Sekunde.Dann kamen die letzten zwanzig Minuten, in der Straupitz seine konsequente Linie verlor. Zuerst traf der Trebbiner Nils Schröder mit einem Freistoß unhaltbar in den Winkel. Fünf Minuten später wird Robert Elzdorf in vermeintlicher Abseitsposition angespielt und erzielte das 3:1.

Weitere Möglichkeiten konnten die Vorjahreszehnten bis zur 89. Minute nicht nutzen. Dann war erneut David Bystry zur Stelle und markierte den Schlusspunkt der Partie.

Andre Mietk

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Die Sorgenfalten beim VfB Trebbin sind etwas kleiner geworden. Ein kompletter Fehlstart in die neue Saison wurde durch den 4:1-Erfolg über Aufsteiger Blau-Weiß Straupitz vermieden. „Ein sehr wichtiger Erfolg vor dem Derby am kommenden Wochenende in Siethen“, sagt VfB-Trainer Walter Kornmüller.Nach seinen Worten war der erste Saisonsieg für seine Mannschaft eine schwere Geburt. Erst in der letzten Viertelstunde hatten die Trebbiner ihren Gegner richtig im Griff. „Uns fehlt ein Spielmacher“, räumte Kornmüller nach dem Abpfiff ein.Den Gastgebern war von Beginn an am Samstag anzumerken, dass sie nach der 2:3-Auftaktpleite beim BSV Mittenwalde vor eigenem Publikum etwas gutmachen wollten. Bereits in der 4. Minute hätte David Bystry den VfB in Führung bringen können, doch der Trebbiner Goalgetter scheiterte knapp.Das 1:0 der Hausherren fiel dann vom Punkt. Daniel Steinhaus wurde im Gästestrafraum zu Fall gebracht. Bystry verwandelte den Strafraum sicher (22.). Lange konnten sich die Trebbiner aber über ihre Führung nicht freuen. Bereits drei Minuten später ließ die VfB-Abwehr Michael Halko ziehen. Keiner schien sich nach einem langen Ball für den Straupitzer zuständig zu fühlen. Der bedankte sich auf seine Art für so viel Freiraum und erzielte den Ausgleich (25.).Beim Abwehrversuch erhielt VfB-Keeper Sebastian Schulz einen Schlag auf den Rücken. Wenig später musste der Schlussmann erneut gegen einen durchgelaufenen Blau-Weißen eingreifen. Die Abwehraktion war diesmal erfolgreich, doch Schulz wurde dabei am Knie getroffen. Nach einer Behandlungspause spielte der Schlussmann zunächst weiter.Bei einem Eckball zeigte sich jedoch, dass ihn die Verletzung mehr zu schaffen machte, als ihm lieb war. Schulz griff nicht energisch genug zu, ein Straupitzer beförderte den Ball ins Netz. Der Schiedsrichter entschied aber auf Torwartbehinderung im Fünf-Meter-Raum. Der Treffer zählte nicht. Die Trebbiner waren im Glück. „Nicht jeder Schiedsrichter pfeift in dieser Situation ab“, erklärte Trainer Kornmüller.Zu Beginn des zweiten Abschnitts rückte Toni Erne für Schulz ins Tor. Der Neue konnte sich auch gleich auszeichnen. Erne musste einen straffen Fernschuss unschädlich machen (52.). Auf der anderen Seite vergab Steinhaus eine Riesenchance (64.). Er hatte bereits die Blau-Weiß-Schlussmann ausgespielt, ließ sich aber im letzten Moment noch zu weit nach außen abdrängen.

Nils Schröder stellte schließlich die Weichen auf Sieg für die Trebbiner. Er schlenzte einen 20-Meter-Freistoß aus zentraler Position an der Mauer vorbei zum 2:1 in die Maschen (71.).Nun mussten die Gäste aufmachen. Das kam den Hausherren zugute. Der eingewechselte Robert Etzdorf, der das Spiel der Trebbiner belebte, erzielte zunächst das 3:1 (77.). Den Endstand besorgte dann David Bystry per Kopf (89.). (fn)

BSV Mittenwalde (11.) - SV Blau-Weiss Straupitz (N) 6:0 (3:0)

SV Blau-Weiss Straupitz: Jan Friedersdorf, Daniel Schulz, Danilo Halko, Silvio Fechner, Marcus Buder (46. Michael Halko), Dirk Schieban, Christoph Köhler, Stephan Rösner (64. Tobias Müller), Ben Smalla, Stefan Jurrack, Ralf Guttke

Tore: 1:0 Matthias Gericke (6.); 2:0 Tino Bretschneider (40.); 3:0 Matthias Gericke (42.); 4:0 Tino Bretschneider (47.); 5:0 Tino Bretschneider (69.); 6:0 Karsten Wiest (77.)

Schiedsrichter: Pascal Reisner (Eisenhüttenstadt)

Zuschauer: 95

Nach 20 Sekunden ließ Bretschneider die erste 1000-Euro-Chance aus, in der 6. Minute erzielte Gericke die Führung und beim Abpfiff konnten die Mittenwalder BSV-Fußballer einen 6:0-Sieg über Aufsteiger Blau-Weiß Straupitz feiern. Dadurch stießen die Gastgeber auch an die Tabellenspitze der Landesklasse Mitte vor.Prompt wurde Trainer Lutz Mecklenburg von den beeindruckten Gästen gefragt, ob er auf Aufstieg aus sei. „Ich weniger“, lautete die Antwort“, mir würde schon ein einstelliger Tabellenplatz reichen, auch wenn man insgeheim immer ein bisschen mehr erhofft. Doch die Spieler, die beschäftigen sich schon eher mit dem Thema Aufstieg.“So blieb es für den Trainer auch zweitrangig, dass seine Mannschaft dank des höchsten Tagessieges die Tabellenführung übernehmen konnte. Ihn freute vor allem, dass sich die Mittenwalder eine Vielzahl von Chancen herausspielten, so dass der Erfolg noch höher hätte ausfallen müssen.Doch nach der frühen Führung war bald darauf der Schock zu verdauen, dass Fiedler verletzt ausscheiden musste (12.). Vorübergehend wirkten die Mittenwalder Aktionen recht zerfahren. Die Straupitzer konnten sich zumindest vom Dauerdruck befreien und sorgten nun auch mal für Gefahr im BSV-Strafraum. In der Schlussphase der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber das Geschehen wieder unter Kontrolle. Nach Flanke von Böhme gelang Bretschneider mit einem etwas glücklichen Kopfballtor das 2:0 (42.), und Gericke nutzte ein Zuspiel von Briesemeister zum 3:0-Pausenstand (43.). Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Bretschneider auf 4:0. Die Gäste setzten noch ein Achtungszeichen, als Köhler die Latte traf (50.). Dann bestimmten die BSV-Fußballer den Spielverlauf. Bretschneider (70.) und Wiest (78.) sorgten für den 6:0-Endstand.

Rainer Rosenthal

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Schlechte Leistung führt zu hoher Niederlage

Im dritten Saisonspiel war für Blau-Weiß Straupitz beim BSV Mittenwalde nichts zu holen. Das lag besonders daran, dass die Phase kurz vor und kurz nach der Halbzeitpause regelrecht verschlafen wurde. Allein drei Gegentore fing man sich in nur sechs Minuten.Die Partie begann von der ersten Minute an sehr rasant. Schon in der

ersten Minute wurde eine Eingabe vom Mittenwalder André Mecklenburg nur knapp verpasst. Im Gegenzug führte ein schneller Einwurf von Stephan Rösner dazu, dass Marcus Buder zum Abschluss kam aber überhasstet über das Tor schoss. Nach fünf Minuten konnte Christoph Köhler noch einen Schuss auf der Linie retten, doch in der Folgeminute hatte kein Straupitzer eine Chance, als Mathias Gericke zum 1:0 einschob. Kurz danach war es wieder Marcus Buder, der aus circa 25 Meter abzog und der Mittenwalder Torwart Sven Rechenberg gerade noch an den Ball kam und den Ausgleich verhinderte. Mittenwalde wurde danach die spielbestimmende Mannschaft, in der vor allem der starke Nico Böhme die Fäden im Mittelfeld zog. Doch es dauerte bis zur 41. Minute, bis erneut ein Tor fiel. Dieses läutete dann die Straupitzer "Tiefschlafphase" ein. Nach einer Flanke von André Mecklenburg köpfte Karsten Wiest Stefan Jurrack an und von seinem Körper sprang der Ball ins Tor.

Der dritte und vierte Treffer glichen sich, als wären es Kopien gewesen.Über die rechte Angriffsseite kamen die Mittenwalder nach schnellen Direktpässen vor das Tor von Jan Friedersdorf und ließen ihn aus Nahdistanz keine Abwehrmöglichkeit.Der Gastgeber überließ den Straupitzern danach mehr Freiräume. So kam

Christoph Köhler nach Freistoßvorlage von Danilo Halko zum Abschluss und traf dabei nur die Querlatte des Mittenwalder Tors. Ein Ehrentreffer wollte an diesem Tag einfach nicht fallen. Der Straupitzer Mannschaft, die nie wirklich auf der Höhe des Geschehens schien, drohte nach dem fünften Gegentreffer durch einen Schuss nach

Dribbling von Tino Brettschneider, der noch Dirk Schieban abgefälscht wurde, ein Debakel.Doch es sollte zu ihrem Glück nur noch ein Tor fallen und den 6:0 Endstand markieren. Nach einer Ecke konnte der Ball nicht konsequent aus dem Straupitzer Strafraum geklärt werden. Tino,Brettschneider zog ab und die Kugel rutschte durch drei Gästespieler hindurch ins Gehäuse.

Andre Mietk

FC Borussia Belzig 1913 (4.) - SV Teupitz/Groß Köris (13.) 2:1 (0:0)

FC Borussia Belzig 1913: Christoph Schleiß, Michael Vogt, Mario Burow, Hendrik Bräuer, Lars Leschke, Rick Leppek, Ronny Mentzel, Tobias Paul, Lars Leppeck, Steven Hoppe, Sebastian Metz (80. Nikolas Dietzmann)

SV Teupitz/Groß Köris: Enrico Isdepski, Marcus Wilke, Marcel Janetzki, Sven Balkow, Alexander Mieles (80. Marco Heyn), Daniel Groger, Christian Schöne, Manuel Mieles, Dennis Stiehl, Sebastian Rödiger (86. Marcel Acker), Stefan Schöne

Tore: 1:0 Sebastian Metz (77.); 2:0 Lars Leschke (79.); 2:1 Dennis Stiehl (90+3.)

Schiedsrichter: Gregor Friedrich (Potsdam)

Zuschauer: 57

Gelbe Karte: Tobias Paul (2.) (33.) / Christian Schöne (33.), Manuel Mieles (2.) (82.)

Dieses sehr bemerkenswerte und sehenswerte Spiel hatte eigentlich keinen Sieger verdient ,da beide Mannschaften von Beginn an eine offensiv geführte Partie den anwesenden Zuschauern präsentierte. Dazu noch eine vielzahl an herausgespielten Chancen die aber ohne zählbaren Abschluß blieben machten die Partie zu einem kurzweiligen Fussballnachmittag . So ging man mit einem 0 zu 0 in die Pause.In der zweiten Hälfte nam das Spielniveau nicht ab und auch an Torchancen mangelte es nicht. So entwickelte sich die Partie dahin das die Mannschaft die Partie wohl gewinnen würde die das erste Tor schießt.Das es doch noch drei wurden war nicht abzusehen . Wie gesagt bis zur 76. Spielminute hielt man sich beim 0 zu 0 auf . Bei eigenem Angriff verlohr man im Mittelfeld den Ball und fing sich einen Konter ein den Metz erfolgreich abschloß(77.). Unsere Jungs wohl zu geschockt so das Leschke nur eine Minute später auf 2 zu 0 erhöhte, er wurde durch Lars Leppek angespielt und vollendete freistehend aus 20 Metern wobei er sich die Ecke aussuchen konnte .Isdepski bei dem platzierten Schuß ohne Chance. Das 2 zu 0 der Gastgeber war dann wohl wieder ein Weckruf an unser Team die sich auch bis zum Ende nicht auf gaben und in der Nachspielzeit durch Stiehl wenigstens den Ehrentreffer erziehlen konnte(90+).

S.B.

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Mit der gleichen Mannschaft wie beim 3:1-Sieg in Teltow sieben Tage zuvor trat Borussia Belzig an und holte auch diesmal drei Punkte. Gegen den SV Teupitz/Groß Köris gelang ein schwer erkämpftes 2:1.„Es war eine ausgeglichene Partie, die der Gastgeber auf Grund leichter spielerischer Vorteile nicht unverdient gewann“, meinte Gästetrainer Frank Kache. „Es war ein schönes Spiel. Dabei wurde schnell klar, dass der erfolgreich sein wird, der das erste Tor erzielt.“ Und sein Kollege Frank Leppek wählte zu Beginn seiner Einschätzung der Begegnung genau die gleichen Worte: „Es war ein ausgeglichenes Spiel. Wir zeigten viel Geduld bis zum ersten Tor und das es gleich ein Doppelschlag wurde, entschied es.“Allerdings gab es auch ein paar kritische Anmerkungen des Belziger Verantwortlichen. „Der Gegentreffer ärgert mich. Wenn der Schiri schon die Nachspielzeit angezeigt hat, muss der Ball gesichert werden und die Abwehr stehen.“Dennis Stiehl traf (90+3) und gleich danach pfiff der sehr gute Unparteiische Gregor Friedrich aus Potsdam ab.An den Belziger Toren in der 77. und 79. Minute besaß Mittelfeldspieler Lars Leschke großen Anteil. Das 1:0 von Sebastian Metz bereitete er mit einem Solo über die linke Seite vor. Der Torschütze revanchierte sich 120 Sekunden später. Er passte den Ball zu Ronny Mentzel, der in zurück auf Lars Leschke legte. Dieser beförderte ihn überlegt aus 16 Metern ins Netz.„Das Ergebnis ist das Positive an dem Spiel“, meinte Lars Leschke. „Es gab zu viele Fehlpässe bei uns. Aber in der zweiten Hälfte steigerten wir uns und besaßen leichte Chancenvorteile.“Am kommenden Sonnabend sind die Borussen spielfrei. Das Landespokal-Heimspiel gegen Regionalligist und Titelverteidiger SV Babelsberg 03 wurde auf den 9. September um 18 Uhr verlegt.

Klaus Nüsser

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„Es gab keinen Grund, mit meiner Mannschaft zu hadern“, erklärte Trainer Frank Kache, nachdem die Landesklassen-Fußballer vom SV Teupitz/Groß Köris am Sonnabend bei Borussia Belzig mit 1:2 den Kürzeren gezogen hatten. „Wir waren auf gleichem Niveau. Jede Seite hätte gewinnen können. Die Belziger waren die Glücklicheren.“

Bis weit hinein in die zweite Hälfte blieb es torlos. Doch in einer Phase, in der sie zu mehreren zwingenden Aktionen kamen, gelangen den Belzigern kurz hintereinander zwei Treffer (77., 79.). In der Nachspielzeit verkürzte Stiehl nach einem gelungenen Angriff noch auf 1:2. (eb)

RSV Eintracht 49 Teltow (N) - SV 1885 Golßen (6.) 1:3 (0:2)

RSV Eintracht 49 Teltow: Peter Klytta, Alexander Dux (46. Maik Priegnitz), Paul Langleist, Tim Hocke, Daniel Kühnel, David Sommer, Christoph Kwasniewski, Pascal Maschmann, Marcus Gawlik, Johannes Kühn (83. David Diekmann), Manuel Hannemann

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Henrik Fege, Nico Pötzschick, Andy Schröder, Ronny Leubner, Thomas König (72. Nico Walter), Steffen Knöfel, Steffen Schumann, Ronny Grün (72. Dirk Rösler), Maik Grünwald, Toni Schmidt (35. Christoph Pötschke)

Tore: 0:1 Toni Schmidt (2.); 0:2 Ronny Grün (45.); 0:3 Maik Grünwald (54.); 1:3 David Diekmann (86.)

Schiedsrichter: Stefanie Tybussek (Dallgow)

Zuschauer: 85

Gelbe Karte: Maik Priegnitz, David Diekmann / Nico Pötzschick

Mit 3:1 hat der SV 1885 Golßen die Auswärtshürde in Teltow genommen und damit seinen zweiten Tabellenplatz verteidigt.Mit dem ersten Angriff, einer schönen Kombination, legte Steffen Schumann für Toni Schmidt auf, der die frühe Führung (2.) herstellte. Die Gastgeber kamen nach einer Viertelstunde ins Rollen und schnürten den SV 1885 ein. Allerdings spielten sie in der Offensive nicht konsequent genug. Golßen machte es besser. Mitten in die größte Drangphase der Hausherren setzten die Gäste einen Konter über Christoph Pötschke und Ronny Grün, den letzterer zum 2:0 abschloss. Nach der Pause kamen die Pohland-Schützlinge etwas besser aus der Kabine und trafen zum 3:0. Teltow blieb in der Folge spielbestimmend und war mehrmals nah dran am Anschlusstreffer. So retteten einmal Andy Schröder und einmal Nico Pötzschick für ihren schon geschlagenen Torhüter auf der Linie. Als dann das 3:1 fiel, reichte die Zeit für mehr nicht aus. Golßen überstand die Schlussminuten und blieb im zweiten Spiel in der Fremde ohne Niederlage.

Stephan Teske

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Glänzen musste der SV Golßen nicht, um sich beim Landesklassen-Aufsteiger RSV Eintracht Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf mit einem 3:1 (2:0) die Punkte zu sichern. Nach einer schönen Kombination war es Toni Schmidt (3.), der mit straffem Schuss Peer Klytta keine Chance ließ. Danach spulte Golßen sein Pensum eher pflichtgemäß herunter. Die Hausherren rissen das Geschehen an sich, wurden feldüberlegen, blieben aber ohne Durchschlagskraft. Manuel Hannemann (25.), Aktivposten der RSV-Offensive, scheiterte knapp. Sein Abseitstor (27.) wurde annulliert, Johannes Kühn hätte in dieser Situation den Abschluss suchen müssen. Die nötige Abgeklärtheit demonstrierte Golßen bei seinen weiteren Gegentreffern durch Ronny Grün (45.) und Maik Grünwald (54.) nach Klytta-Fehler. Der RSV mühte sich um Linie und forderte nach Foul an Hannemann vergeblich einen Elfmeter. Das Tor vom eingewechselten David Diekmann (86.) fiel zu spät. Dieter Wolff

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Im zweiten Heimspiel der Saison hatten wir die Mannschaft des SV Golßen 1885 zu Gast in Stahnsdorf.Nach den doch recht unglücklich verlorenen ersten beiden Spielen wollten die RSV-ler die ersten Punkte einfahren. Das Spiel hatte noch gar nicht richtig begonnen als Toni Schmidt unsere Gäste nach einem Zuordnungsfehler in unserer Abwehr in der 3. Minute mit 1:0 in Führung schoss. Obwohl sich nun ein Spiel auf ein Tor, das unserer Gäste, entwickelte kamen wir erst nach ca. 30 Minuten zu den ersten klaren Torchancen( Hannemann, Gawlik und nochmals Hannemann mit einem Abseitstor nach Zuspiel von Kühn ), weil wir aus der Abwehr heraus das Spiel viel zu langsam aufbauten, zu wenig vertikale Pässe schlugen und somit die sichere und kompromisslose Abwehr unserer Gäste selten in Gefahr brachten. Fast mit dem Pausenpfiff bewiesen die Golßener ihre Stärke in der Chancenverwertung als Ronny Grün einen Konter zum 2:0 abschloss. Als uns in der zweiten Halbzeit ein klarer Foulstrafstoß, Festhalten von Hannemann, der den Torwart schon überlupft hatte, versagt blieb und Maik Grünwald einen krassen Fehler von Torwart Klytta zum 3:0 in der 54. Minute nutzte, war das Spiel entschieden. Das durch David Diekmann in der 85. Minute erzielte Tor zum 3:1 war nur noch Ergebniskosmetik. Auch in diesem Spiel gegen einen durchaus nicht übermächtigen Gegner wurden wir bitter für unsere Fehler bestraft. Um nicht zu Beginn der Saison zu sehr ins Hintertreffen zu geraten, muss unsere sehr junge, derzeit stark verunsicherte Mannschaft, endlich ihre Fähigkeiten abrufen.

Rainer Goldbach

Ruhlsdorfer BC 1923 (N) - FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 2:1 (2:1)

Ruhlsdorfer BC 1923: Alexander Michael, Marcel Schwarm, Christian Ebert, Lucas Tonn, Dennis Striegel

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Stefan Sibilitz, Tino Rindt, Robert Lingor, Stephan Hänel, Benjamin Beutke (75. Maik Weidauer), Marc-Pierre Flohr, Roman Scholz, Jan Wolter, Peer Gülzow, Sebastain Groggert (60. Thomas Mielke), Bastian Brezinski

Tore: 0:1 Bastian Brezinski (26.); 1:1 Carsten Kuhle (27.); 2:1 Christian Kaminski (32.)

Schiedsrichter: Thomas Buhl (Drahnsdorf)

Zuschauer: 69

Gelbe Karte: Marcel Schwarm (2.) (33.), Alexander Michael (46.), Lucas Tonn (53.), Dennis Striegel (2.) (60.), Christian Ebert (70.) / Stephan Hänel (53.), Thomas Mielke (2.) (75.)

Die ersten 10 Minuten die Gastgeber besser und mit mehr Elan ohne jedoch eine Torchance zu haben. Danach kommt die Eintracht besser ins Spiel und hat auch einige gute Ansätze. In der 20. MInute dann eine folgenschwere Situation für die Gastgeber. Nach einem langen Ball aus dem KW'er Mittelfeld kommt es ca. 11 Meter vor dem Tor zum Zusammenprall des Ruhlsdorfer Torhüters mit einem seiner Verteidiger und Peer Gülzow. Der Ruhlsdorfer bleibt benommen liegen und kann aufgrund eines Verdachtes auf schwererer Verletzung (Rippenbruch ?) nicht den Platz verlassen. Man entschied sich das Spiel zu unterbrechen und auf den RTW zu warten. Nach dieser Unterbrechung konnte KW gleich wieder ihr Spiel aufziehen. Nach 25 Minuten erläuft Flohr einen langen Ball an der Torauslinie, passt in die Mitte zu Brezinski, der vollendet sicher zum 0:1.Die Freude hielt nicht lange. Bereits 2 Minuten später eine Flanke von rechts, Torhüter Sibilitz kann den Ball nicht festhalten und die Ruhlsdorfer erzielen den Ausgleich. In der 37. Minute dann sogar die Führung für die Gastgeber. Ein Eckball von links auf den kurzen Pfosten wird mit dem Kopf auf's Tor verlängert, Torhüter Sibilitz kommt noch irgendwie ran, doch dieser abgewehrte Ball trifft den am kurzen Pfosten stehenden Wolter von wo aus der Ball ins eigene Tor fällt. Ein im Nachhinein typisches Tor für diesen Nachmittag. Bis zur Pause dann noch 3 mehr oder weniger 100 %-ige für KW durch Gülzow (2x) und Groggert. Wobei hier der Torwart der Gastgeber sehr stark hält. In der 2. Halbzeit KW weiter besser und mit zahlreichen Chancen die allesamt ungenutzt blieben. Ruhlsdorf setzt auf Konter und rettet den knappen Vorsprung über die Zeit.

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Sechs Punkte aus drei Spielen, damit kann Landesklassen-Neuling Ruhlsdorfer BC sehr gut leben. Trainer Markus Wolf kennt das Geheimnis des Erfolgs. „Spielerisch können wir nicht mithalten, aber wir können kämpfen. Der Erfolg gegen Königs Wusterhausen ist ein Sieg des Willens“, erklärt der Coach.Vor 65 Zuschauern waren die Ruhlsdorfer darauf bedacht, ihre Gäste nicht ins Spiel kommen zu lassen. Nach 17 Minuten wurde die Partie unfreiwillig unterbrochen. RBC-Schlussmann Matthias Kühnen war beim Abwehrversuch unglücklich mit Tino Keller aus der eigenen Elf zusammengeprallt. Keller musste auf dem Rasen vom Notarzt versorgt werden und kam ins Krankenhaus. Nach dem Spiel gab es Entwarnung. Der Ruhlsdorfer wurde mit einer schweren Rippenprellung wieder entlassen.Nach gut 25 Minuten Unterbrechung wurde die Partie fortgesetzt. Bastian Brezinski (20.) brachte zunächst die Gäste in Front, doch Carsten Kuhle (22.) und Christian Kaminski (35.) drehten das Ergebnis.Im zweiten Durchgang brachten die Hausherren mit viel Glück und einem bärenstarken Kühnen zwischen den Pfosten den knappen Vorsprung über die Zeit. Nach sieben Minuten Zuschlag von Schiedsrichter Thomas Buhl feierten die Ruhlsdorfer ihren zweiten Saisonsieg. (fn)

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Eintracht Königs Wusterhausen hat den Saisonstart verpatzt. Die Eintracht-Fußballer verloren am Sonnabend bei Aufsteiger Ruhlsdorfer BC mit 1:2. Beide Gegentore kamen auf recht unglückliche Weise zustande, und in der zweiten Halbzeit bestimmten die zurückliegenden Gäste dann deutlich das Geschehen. Was aber alles nichts daran ändern konnte, dass sich die Königs-Wusterhausener Mannschaft zunächst mit dem neunten Tabellenplatz begnügen muss.Nach ein bisschen Strohfeuer der Gastgeber und einer längeren Unterbrechung, da ein verletzter Ruhlsdorfer Verteidiger behandelt werden musste, hatte Eintracht klare Vorteile. Flohr erkämpfte den Ball an der Seitenlinien, und Brezinski nutzte seine Vorlage zur Führung (26.). Die Freude währte nicht lange. Torwart Sibilitz hielt eine Freistoßflanke nicht fest, das Leder tippte Kuhle auf den Fuß, und es stand 1:1 (28.).In der 32. Minute drehten die Ruhlsdorfer den Spieß gar um. Einen verlängerten Eckstoß wehrte Sibilitz noch ab, doch prallte der Ball von Wolter unglücklich ins eigene Tor. Eintracht hatte bis zur Pause einige dicke Chancen, vermochte es dann aber auch in der überlegen geführten zweiten Hälfte nicht, wenigstens den Ausgleich zu schießen. (eb)

SV Siethen 1977 (N) - VfB Trebbin (10.) 1:1 (0:0)

SV Siethen 1977: Stefan Bernhöft, Oliver Ludwig, Torsten Feger

VfB Trebbin: Daniel Steinhaus, Robert Etzdorf

Tore: 1:0 Steffen Grunert (53.); 1:1 Wissam Bayoumi (71.)

Schiedsrichter: Thomas Glaß (Schulzendorf)

Zuschauer: 95

Gelbe Karte: Oliver Ludwig (19.), Stefan Bernhöft (44.), Torsten Feger (82.) / Daniel Steinhaus (86.), Robert Etzdorf (90.)

Sehr gut aus der Affäre zogen sich die Gäste aus Trebbin in diesem Nachbarschaftsduell beim Landesklassen-Neuling SV Siethen. Der VfB war sogar über weite Strecken der Partie die bessere Mannschaft. „Letztendlich haben wir aber zwei Punkte liegen lassen“, schätzt Walter Kornmüller, der Trebbiner Trainer, ein.Die Gäste bestimmten mit Windunterstützung in großen Teilen der ersten Halbzeit das Geschehen. Nach einem sehr guten Spielzug über die Stationen David Bystry und Daniel Steinhaus zieht Nils Schröder ab. Seinen Schuss hält SV-Keeper Gordon Carstens mit einer Glanzparade. Kurz vor der Pause kratzt der Siethener Schlussmann einen Schröder-Freistoß von der Linie. Von den Hausherren war bis zu diesem Zeitpunkt nicht viel zu sehen.In der zweiten Hälfte hatten die Gastgeber den Wind dann auf ihrer Seite. Nach einem langen Abstoß von Carstens kommt der Ball zu Maik Eidtner. Der Routinier fädelt im VfB-Strafraum im Duell mit Keeper Toni Erne geschickt ein. Den Elfmeter verwandelt Steffen Grunert (53.) zur Führung.Der Spielverlauf war damit auf den Kopf gestellt, denn es war die erste echte Chance der Siethener.Der VfB macht weiter Druck. Daniel Steinhaus scheitert erneut an Keeper Carstens (56.). Auch Schröder kommt nicht am SV-Schlussmann vorbei (61.).Das hochverdiente 1:1 erzielt schließlich Wissam Bayoumi (71.), der einen Abpraller nach einem Eckball direkt verwandelt.Bis zum Schlusspfiff haben die Trebbiner noch weitere gute Möglichkeiten. Robert Etzdorf trifft die Querlatte und Schröder köpft nach einer weiteren Ecke knapp über das Siethener Tor.Auf der anderen Seite hatten die Trebbiner aber auch Glück. Ein Freistoß von Grunert wird von VfB-Keeper Erne in klasse Manier aus dem Dreiangel gefischt (80.).„Meine Jungs haben sich in Siethen hervorragend verkauft. Vor allem die jungen Spieler, wie Steinhaus, Bayoumi und Behrendt ragten aus einer guten Mannschaft noch heraus. Nils Schröder wächst zudem immer besser in die Rolle des Spielmachers hinein“, sagt VfB-Trainer Kornmüller. (fn)

TSG Lübbenau 63 (9.) - SG Michendorf (3.) 1:3 (1:2)

TSG Lübbenau 63: Martin Voss, Dirk Goroncy, Christian Hanschke, Stephan Rinka (73. Steven Lehmann), Ron Herrmann (57. Marcel Rusch), Randy Schröder, Mathias Philipp, Johannes Radnitz, Dennis Halka, Arno Zelder (65. Paul Scharlow), Bruno Zelder

SG Michendorf: Marco Jentsch, Patrick Schenk

Tore: 0:1 Maik Ebel (17.); 1:1 Arno Zelder (18.); 1:2 Maik Ebel (45+1.); 1:3 Christian Kühne (62.)

Schiedsrichter: Jens-Uwe Kaus (Thalberg)

Zuschauer: 60

Gelbe Karte: - / Patrick Schenk (47.)

Gelb/Rote Karte: Bruno Zelder (69.) / Marco Jentsch (63.)

Willensstarke Gäste gewinnen verdient

Durch eine ganz schwache Vorstellung hat die TSG Lübbenau 63 ihr Heimspiel gegen Michendorf mit 1:3 verloren. Die Spreewälder vergaben damit die Chance, sich in der Tabelle weiter oben festzusetzen. Bereits in den ersten 15 Minuten wurde deutlich, dass der Einsatzwille der TSG an diesem Spieltag nicht stark genug ist. Dieser Eindruck bestätigte sich dann auch während des gesamten Spiels. In der 17. Minute nutzte Maik Ebel einen krassen Abwehrfehler zur Gäste-Führung. Doch der TSG gelang im Gegenzug der Ausgleich. Zunächst scheiterte Bruno Zelder an Alexander Kroop, den Abpraller verwertete aber dessen Bruder Arno im zweiten Versuch. Die TSG fand danach zwar etwas besser ins Spiel, überzeugte aber weiterhin nicht. So entstand die nächste Lübbenauer Chance eher zufällig. Arno Zelder flankte in den Michendorfer Strafraum. Michael Handrick setzte den Ball gegen die eigene Torlatte (28.). Die TSG zeigte sich im Anschluss von der aggressiven Spielweise der Gäste beeindruckt. Michendorf gelang in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die erneute Führung durch Maik Ebel. Nach der Pause gab es ein kurzes Strohfeuer vonseiten der TSG . Bruno Zelder lief in der 52. Minute allein auf das Gäste-Tor, doch beim Schlussmann war Endstation. Nach einem Freistoß von Randy Schröder ergab sich für Dennis Halka eine Möglichkeit in aussichtsreicher Position, sein Schuss ging aber weit neben das Tor (60.). Nur zwei Minuten später baute Mittenwalde seinen Vorsprung auf 1:3 aus. Nach einer Flanke von rechts vollendete Christian Kühn souverän. Damit war das Spiel praktisch entschieden. Zwar gerieten die Gäste durch eine gelb/rote Karte für Marco Jensch in der 63. Minute in Unterzahl, doch die TSG konnte das Spiel nicht mehr drehen. Bei einem Freistoß von Johannes Radnitz hatte der Gäste-Keeper zwar noch einige Probleme, dies sollte dann aber für lange Zeit die letzte gefährliche Aktion der TSG darstellen (65.). Überraschend kam aus Lübbenauer Sicht der Platzverweis für Bruno Zelder. Nach seinem ersten Foul und folgender gelber Karte erhielt er für diesen Hinweis an den Referee gleich noch die zweite Gelbe hinterher. Michendorf verzögerte in der Schlussphase geschickt das Tempo und ließ bei diesem Vorsprung nichts mehr anbrennen. Kurz vor dem Ende ergaben sich dennoch einige Möglichkeiten für Lübbenau . Nach feinem Pass von Randy Schröder versprang Dennis Halka der Ball vor dem Tor. Die Schüsse von Johannes Radnitz und Paul Scharlow landeten in den Michendorfer Abwehrbeinen (84.). Patrick Schenk hätte auf der Gegenseite mit der besten Chance für Michendorf noch erhöhen können, sein Ball strich aber am langen Pfosten vorbei (89.). Aufgrund der schwachen Vorstellung der gesamten Lübbenauer Mannschaft ging der Gäste-Sieg in Ordnung.

Marko Vogl

VfB 68 Herzberg (N) - FSV 63 Luckenwalde II (7.) 2:5 (0:3)

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Rene Bommel, Holger Wiedemann (84. Christoph Rosner), Joseph Scheimann, Detlef Zimmermann (46. David Molks), Sebastian Zietz, Keven Schmidt, Manuel Richter, Dennis Milewsky, Bruce Dosseh, Fabian Zottmann

FSV 63 Luckenwalde II: Daniel Krenz, Robert Troch, Sebastian Gericke, Eric Haake, Stefan Dorst (65. Alexander Sieg), Michael Braune, Dennis Lederer (67. Marco Grahl), Sebastian Krenz, Kevin Hanke, Markus Mlynikowski, Rico Abranitsch (77. Marcel Friedrich)

Tore: 0:1 Michael Braune (2.); 0:2 Stefan Dorst (18.); 0:3 Stefan Dorst (36.); 0:4 Kevin Hanke (50.); 1:4 Manuel Richter (60.); 1:5 Michael Braune (65.); 2:5 Bruce Dosseh (87.)

Schiedsrichter: Felix Schmidt (Jessen)

Zuschauer: 140

Gelbe Karte: Sebastian Zietz, Bruce Dosseh, Sebastian Strack (75.) / Rico Abranitsch (2.) (77.)

Vergebener Elfmeter: - / Rico Abranitsch (Foulelfmeter)

Nahtlos in ihre gute Leistung vom Saisonauftakt beim 4:1-Erfolg bei Borussia Belzig knüpften die Luckenwalder Reservisten nach einer Woch Punktspielpause am Samstag in Herzberg an. Beim Aufsteiger ließen die Gäste von Beginn an nie einen Zweifel aufkommen, wer den Platz als Sieger verlässt.Bereits in der 2. Minute brachte Michael Braune mit einem 20-Meter-Freistoß die Luckenwalder in Führung. Stefan Dorst erhöhte in Abstaubermanier nach dem der VfB-Schlussmann einen Schuss von Sebastian Krenz nur an den Pfosten lenken konnte auf 2:0 (18.).Die Vorentscheidung gab es in der 36. Minute. Dorst markierte per Flachschuss das 3:0 der Gäste. Zwischenzeitlich hätten die Luckenwalder bereits höher führen müssen. Nur sporadisch war die Gegenwehr der Herzberger, in deren Reihen mit Fabian Zottmann und Joseph Scheimann zwei ehemalige FSV-Kicker standen.Das muntere Toreschießen der Gäste ging gleich nach Wiederbeginn weiter. Kevin Hanke erzielte das 4:0 (49.) per Kopf. Mit dieser sicheren Führung im Rücken ließ die Konzentration bei den Gästen nach. Nach genau einer Stunde Spielzeit kamen die Hausherren durch Manuel Richter zu ihrem ersten Tor in dieser Partie.Aber bereits fünf Minuten später stellte Braune den alten Abstand wieder her.Valentino Bruce Dosseh trug sich schließlich als letzter Torschütze der Partie ein. Der Herzberger erzielte in der 87. Minute den 5:2-Endstand.Zuvor sind die Luckenwalder noch öfters gescheitert. Unter anderem traf Marcel Friedrich nur den Pfosten und Rico Abranitsch verschoss einen Foulelfmeter. (fn)

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Gastgeber Herzberg kam auf heimischem Rasen unter die Räder

Gegen die Oberliga-Reserve von Luckenwalde wurde es für die Herzberger ein ganz schweres Match. Schon nach zwei Minuten gingen die Gäste durch einen verunglückten Freistoß in Führung. Und weiter dominierten die Luckenwalder fast nach Belieben. So war auch der zweite Treffer absehbar. Eine Linkseingabe überraschte VfB -Keeper Sebastian Strack, der am kurzen Pfosten zu spät kam (18.). Bis dato war von den Gastgebern nichts zu sehen. Erst ein Freistoß von Manuel Richter, der allerdings neben das Tor ging, brachte einen Hauch von Gefahr. Das Spiel der Gäste war von Tempo und Kombinationssicherheit bestimmt. Die Laufwege waren klar sichtbar. So musste Keeper Strack sein Team noch zweimal im Spiel halten: Erst rettete er per Fuß, das zweite Mal entschärfte er einen Scharfschuss. Nachdem dann die erste große Chance des VfB nicht zum Erfolg führte - hier hatte Sebastian Zietz Pech, dass ein Verteidiger bei einer Eingabe von Joseph Scheimann zeitgleich mit ihm am Ball war - schlugen die Gäste zum dritten Mal zu. Auch hier war die zentrale Herzberger Abwehr löchrig. Ähnlich kam der vierte Treffer zustande. Was würden die zweiten 45 Minuten bringen? Nach dem vierten Treffer in der 50. Minute - wieder durch die Mitte - war Moral beim VfB gefragt. Wieder ging Sebastian Zietz voran. Jeder hätte ihm wohl den Anschlusstreffer gegönnt. Doch das Leder ging am Tor vorbei. Ein clever schnell ausgeführter direkter Freistoß von Manuel Richter zum 1:4 brachte nach genau einer Stunde ein wenig Hoffnung. Aber nur wenig später war es wieder "der letzte Mann", der beim nun entscheidenden Genickschlag schwächelte.

Lobenswert, wie sich die 68er gegen den eigenen Schweinehund stemmten. Eine Viertelstunde vor Schluss verursachte und hielt Herzbergs Keeper Strack einen Elfmeter. Valentino war in der 87. Minute nach einem Pfostentreffer von Kevin Schmidt derjenige, der aus dem Ergebnis noch das Beste machte. red/Stricker


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