Landesklasse Mitte 2009/10 (Stand 15.08.2009)

Ergebnisse und Tabelle

1. Spieltag

Um weiterhin eine ausführliche Berichterstattung mit Statistiken zu gewährleisten,bitte ich alle Vereine,wenn möglich mir Spielberichte und Aufstellungen mit Statistiken zu mailen oder zu faxen.

Samstag, 15.08.2009 15:00
  001 BSV Mittenwalde (11.) VfB Trebbin (10.) 3:2 (0:2)  
  002     SG Michendorf (3.)      
  003 FC Borussia Belzig 1913 (4.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 1:4 (0:1)  
  004 RSV Eintracht 49 Teltow (N) Teltower FV (12.) 2:3 (0:1)  
  005 Ruhlsdorfer BC 1923 (N) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 3:1 (2:0)  
  006 SV Siethen 1977 (N) SV 1885 Golßen (6.) 2:2 (1:0)  
  007 SV Blau-Weiss Straupitz (N) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 3:2 (2:1)  
  008 VfB 68 Herzberg (N) TSG Lübbenau 63 (9.) 1:4 (1:2)  
P   Verein Sp. S U N Diff. Tore Pkt. Heim Auswärts
1. (1.) FSV 63 Luckenwalde II (7.) 1 1 0 0 3 4 : 1 3 0 0 0 0 0 : 0 0 1 1 0 0 4 : 1 3
2. (2.) TSG Lübbenau 63 (9.) 1 1 0 0 3 4 : 1 3 0 0 0 0 0 : 0 0 1 1 0 0 4 : 1 3
3. (3.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 1 1 0 0 2 3 : 1 3 1 1 0 0 3 : 1 3 0 0 0 0 0 : 0 0
4. (4.) Teltower FV (12.) 1 1 0 0 1 3 : 2 3 0 0 0 0 0 : 0 0 1 1 0 0 3 : 2 3
5. (5.) BSV Mittenwalde (11.) 1 1 0 0 1 3 : 2 3 1 1 0 0 3 : 2 3 0 0 0 0 0 : 0 0
6. (6.) SV 1885 Golßen (6.) 1 0 1 0 0 2 : 2 1 0 0 0 0 0 : 0 0 1 0 1 0 2 : 2 1
7. (7.) SV Siethen 1977 (N) 1 0 1 0 0 2 : 2 1 1 0 1 0 2 : 2 1 0 0 0 0 0 : 0 0
8. (8.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 1 1 0 0 1 3 : 2 0 1 1 0 0 3 : 2 3 0 0 0 0 0 : 0 0
9. (9.) SG Michendorf (3.) 0 0 0 0 0 0 : 0 0 0 0 0 0 0 : 0 0 0 0 0 0 0 : 0 0
10. (10.) VfB Trebbin (10.) 1 0 0 1 -1 2 : 3 0 0 0 0 0 0 : 0 0 1 0 0 1 2 : 3 0
11. (11.) FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 1 0 0 1 -1 2 : 3 0 0 0 0 0 0 : 0 0 1 0 0 1 2 : 3 0
12. (12.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 1 0 0 1 -1 2 : 3 0 1 0 0 1 2 : 3 0 0 0 0 0 0 : 0 0
13. (13.) SV Teupitz/Groß Köris (13.) 1 0 0 1 -2 1 : 3 0 0 0 0 0 0 : 0 0 1 0 0 1 1 : 3 0
14. (14.) VfB 68 Herzberg (N) 1 0 0 1 -3 1 : 4 0 1 0 0 1 1 : 4 0 0 0 0 0 0 : 0 0
15. (15.) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 1 0 0 1 -3 1 : 4 0 1 0 0 1 1 : 4 0 0 0 0 0 0 : 0 0

2. Spieltag

Samstag, 22.08.2009 15:00
  009 FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) SV Siethen 1977 (N) 1:0 (0:0)  
  010 SV 1885 Golßen (6.) Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 4:2 (2:2)  
  011 SV Teupitz/Groß Köris (13.) RSV Eintracht 49 Teltow (N) 5:4 (3:2)  
  012 Teltower FV (12.) FC Borussia Belzig 1913 (4.) 1:3 (0:2)  
  013 FSV 63 Luckenwalde II (7.)          
  014 SG Michendorf (3.) VfB 68 Herzberg (N) 1:6 (1:2)  
  015 TSG Lübbenau 63 (9.) BSV Mittenwalde (11.) 0:0    
  016 VfB Trebbin (10.) SV Blau-Weiss Straupitz (N) 4:1 (1:1)  

BSV Mittenwalde (11.) - VfB Trebbin (10.) 3:2 (0:2)

Tore: 0:1 Nils Schröder (5.); 0:2 David Bystry (Foulelfmeter, 11.); 1:2 Andre Mecklenburg (50.); 2:2 Robert Fiedler (64.); 3:2 Robert Fiedler (86.)

Schiedsrichter: Martin Hagemeister (Calau)

Zuschauer: 60

„Da sind wir aber mit einem blauen Auge davongekommen“, bekannte Trainer Lutz Mecklenburg. Nach bescheidener ersten Halbzeit und schnellem 0:2-Rückstand gelang es seine Mittenwalder BSV-Fußballer zum Saisonauftakt, das Blatt gegen VfB Trebbin noch wenden. In der Schlussphase gewannen die Gastgeber noch 3:2 und konnten die ersten drei Punkte verbuchen.Über die erste Halbzeit wollte Trainer Mecklenburg hinterher nicht mehr viele Worte verlieren, brummte nur etwas von „Schlafmützen“ und „Grottenkick“. So geriet seine Mannschaft durch einen völlig überflüssigen Patzer in Abwehr schon nach fünf Minuten 0:1 in Rückstand. Eine weitere Überflüssigkeit beschwor dann einen Elfmeter und das 0:2 herauf (12.). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber Glück, dass die Trebbiner keine ihrer noch folgenden dicken Chancen zum dritten Tor nutzen konnte. „Sonst wäre der Sack wohl auch zu gewesen“, räumte Mecklenburg ein.So blieb noch vage Hoffnung, zumindest auf Besserung. Der Trainer ließ es dann in der Halbzeitpause auch nicht an deutlichen Worten fehlen und bewies mit der Einwechslung von Gericke und Wolter zudem ein glückliches Händchen. „Die Trebbiner haben sicherlich gedacht, dass wir schon platt wären“, schmunzelte Lutz Mecklenburg. „Doch wir haben nach dem Seitenwechsel erstmal richtig Tempo angeschlagen und auf allen Position Pressing gespielt.“ So erwiesen sich die Mittenwalder nun auch zumindest als gleichwertig. Torhüter Rechenberg konnte mehrere gefährliche Situationen bereinigen, und in einigen Szenen hatten die BSV-Fußballer Glück, dass den Trebbinern das dritte Tor nicht gelingen wollte.Die Gastgeber dagegen leitete in der 50. Minute ihre Aufholjagd ein, wobei der Anschlusstreffer nach einem Angriffszug über drei Stationen fiel. Zweimal wurde steil gespielt, dann konnte André Mecklenburg durchlaufen und auf 1:2 verkürzen.„Nun stand das Spiel bis zum Schlusspfiff auf der Kippe“, erklärte Trainer Mecklenburg, „entweder Sieg oder Niederlage.“ Wobei sich seine Fußballer schließlich über die bessere Alternative freuen durften. Daran hatte Fiedler, der wiederholt seine Schusskraft unter Beweis stellte, entscheidenden Anteil.Der Ausgleichstreffer fiel aus knapp 30 Metern. Wobei Fiedlers Schuss von der Latten-Unterkante zunächst auf den Boden, dann wieder an die Latten-Unterseite und schließlich ins Tor sprang (74.). So gab es am Mittenwalder Frauenbuschacker noch hochdramatische Schlussminuten, in denen die Gastgebern auch tatsächlich der Siegstreffer erzielten. Fiedler legte sich das Leder in der Trebbiner Hälfte noch einmal vor und traf dann aus 25 Metern ins Schwarze. (eb)

FC Borussia Belzig 1913 (4.) - FSV 63 Luckenwalde II (7.) 1:4 (0:1)

FC Borussia Belzig 1913: Lars Leppeck

FSV 63 Luckenwalde II: Daniel Krenz, Eric Haake, Robert Troch, Marco Grahl, Dennis Lederer, Stephan Niedrig (25. Sebastian Müller-Rawolle), Stefan Dorst (78. Alexander Sieg), Kevin Hanke, Rico Abranitsch, Marko Fitzke, Markus Mlynikowski (30. Marcel Friedrich)

Tore: 0:1 Marko Fitzke (27.); 0:2 Rico Abranitsch (69.); 0:3 Marcel Friedrich (75.); 1:3 Ronny Mentzel (84.); 1:4 Marko Fitzke (85.)

Schiedsrichter: Christof Wedemeyer (Falkensee)

Zuschauer: 84

Gelbe Karte: Lars Leppeck / Stefan Dorst, Kevin Hanke, Rico Abranitsch

64 zahlende Zuschauer, darunter rund ein Dutzend Anhänger der Gäste mit einer großen Pauke, erlebten am Sonnabend das Landesklassen-Auftakt-Punktspiel des FC Borussia Belzig gegen den FSV 63 Luckenwalde II und eine 1:4-Heimniederlage.Dabei begann es glänzend für die Gastgeber. Nach drei Minuten und schöner Flanke stand Ronny Mentzel unbedrängt drei Meter vor dem leeren Tor. Doch sein Kopfball ging vorbei. „Das hat uns geweckt“, so der Luckenwalder Trainer Ronny Karcher. „Danach agierten wir konzentriert und gerieten nicht mehr in Gefahr, obwohl wir früh zwei Spieler verletzt auswechseln mussten.“ Das sahen auch die Belziger Zuschauer so: „Die sind klar besser“, erklärte Uwe Lauft, Spieler in Borussias Alt-Herren-Team, schon nach knapp einer halben Stunde. Dank des gut reagierenden Torhüters Christoph Schleiß und einem ordentlich spielenden Rechtsverteidiger Mistra Forest, der nach rund einem halben Jahr wieder ein Punktspiel bestritt, lagen die Belziger um Lars Leppek zur Pause lediglich 0:1 zurück. In Minute 27 setzte sich Marco Fitzke gegen Hendrik Bräuer und Michael Vogt durch und ließ dem Torwart der Borussen keine Abwehrmöglichkeit.In der Pause meinte der wegen einer langwierigen Verletzung zuschauende Rick Leppek: „Ich bin enttäuscht. Nach guten Vorstellungen in der Vorbereitung sind wir heute gar nicht im Spiel. Wir dürfen es dem Gegner nicht so leicht machen.“ Und nach der Partie meinte er er lediglich: „Die Einschätzung zur Pause muss nicht ergänzt werden.“ Dabei erwischten die Gastgeber wiederum den besseren Start. Doch den FSV-Torwart konnten sie nie unter Druck setzen. Seine Vorderleute räumten alles ab. „Die Luckenwalder warteten nur auf unsere Fehler, die prompt kamen. Daraus machten die schnellen, technisch guten und sicher kombinierenden Gäste relativ leicht ihre Treffer“, erklärte Borussias Trainer Frank Leppek. „Wir produzierten zu viele individuelle Fehler, spielten zu ungenau. Es war ein vollauf verdienter Erfolg der Luckenwalder Reserve, die in dieser Saison eine sehr gute Rolle spielen wird.“

Sie hat von der Vereinsführung den klaren Auftrag Aufstieg in die Landesliga. „Wir haben die volle Unterstützung“, so Trainer Rainer Karcher. Für sein Team trafen noch Rico Abranitsch (0:2/69.), Fitzke (0:3/76.) und der eingewechselte Marcel Friedrich (1:4/85.). Ronny Mentzel, der als einziger Belziger ein paar Tormöglichkeiten besaß, erzielte mit unhaltbarem Bogenkopfball das 1:3 (84.).

Klaus Nüsser

RSV Eintracht 49 Teltow (N) - Teltower FV (12.) 2:3 (0:1)

RSV Eintracht 49 Teltow: Peter Klytta, Alexander Dux, Paul Langleist, Tim Hocke, Martin Karpo (65. Johannes Kühn), David Sommer, Pascal Maschmann, Marcus Gawlik (75. Christoph Kwasniewski), Daniel Kühnel, Manuel Hannemann, Manuel Diekmann (74. Norman Kastner)

Teltower FV: Mario Jähnke, Umair Khawaja, Julius Fenchel, Stefan Fellenberg, David Stünkel (84. Christian Baatz), Daniel Güldenpfennig, Thomas Schütt, Florian Giese (87. Sebastian Mozelewski), Ingo Hecht, Edgar Hecht, Mirsad Stollaj (76. Mario Schwarting)

Tore: 0:1 Mirsad Stollaj (7.); 0:2 Florian Giese (57.); 1:2 Paul Langleist (75.); 2:2 Johannes Kühn (82.); 2:3 Alexander Dux (Eigentor, 87.)

Schiedsrichter: Mirko Werner (Altes Lager)

Zuschauer: 865

Gelbe Karte: Alexander Dux / Edgar Hecht, Ingo Hecht, Christian Baatz

Unerfahrenheit und Pech entschieden gegen den Neuling/RSV Eintracht Teltow nach Aufholjagd vom Ortsrivalen Teltower FV doch noch geschlagen

Vier Minuten fehlten dem RSV Eintracht Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf zum ersten Punktgewinn in der Fußball-Landesklasse, doch dann zerstörte ein Eigentor von Alexander Dux alle Träume des Aufsteigers. Der Teltower FV hatte in der ersten Hälfte des Ortsderbys die Akzente gesetzt und sich die frühe Führung durch Mirsad Stollaj (7.) gesichert. Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs war der TFV effizienter. Nach dem 0:2 durch Florian Giese (55.) schien die Partie gelaufen. RSV-Coach Michael Köppchen versuchte mit frischen Kräften Impulse zu setzen. Der Anschluss von Kapitän Paul Langleist (75.) leitete die RSV-Schlussoffensive gegen einen kräftemäßig abbauenden Gegner ein. Nach dem Ausgleich durch Johannes Kühn (84.) war der RSV dem Sieg nahe. Doch Routine und Glück standen auf der Seite des TFV. D.W.

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Dank dreier Geschenke gewinnt der TFV und weiß wahrscheinlich nicht einmal wie! Anfangsviertelstunde und der RSV völlig desorientiert. Folge dessen war das 1:0 nach einem Schuss vom 5er. Mitte der ersten Halbzeit beginnt der RSV endlich Fussball zu spielen. Resultat waren einige klare Chancen, die kläglich vergeben wurden. Nach einer Standardsituation folgt das 2:0 in der zweiten Halbzeit, wo die Defensive überhaupt nicht gut aussieht! In den letzten 20 Minuten will der RSV ENDLICH mehr! Das 1:2 fällt mehr oder weniger glücklich, aber erzwungenermaßen! Paul Langleist schiebt das Spielgerät nach einem Getummel im Strafraum in die Maschen. Das 2:2 nach einem sehr schönen Spielzug durch Jo Kühn abgeschlossen. Vom TFV war nichts mehr zu sehen in der zweiten Halbzeit und der RSV hätte auch noch auf den Siegtreffer drängen können. Stattdessen bestraft sich die Mannschaft nach guter Aufholjagd durch ein Eigentor, das dem TFV den überaus glücklichen Sieg bringt.

Fazit: Dert RSV schlägt sich durch individuelle Fehler selbst und macht duie Chancen in der Offensiver einfach nicht rein! Der TFV gewinnt das Derby Teil 1.

M. Hanneman

Ruhlsdorfer BC 1923 (N) - SV Teupitz/Groß Köris (13.) 3:1 (2:0)

Ruhlsdorfer BC 1923: Matthias Kühnen, Jerry Klaer, Stephan Höse, Carsten Kuhle, Tino Keller, Silvio Regner, Marcel Schwarm (46. Dennis Striegel), Frank Humsch, Alexander Michael, Stefan Ebert (82. Björn Quappe), Philip Mehles (62. Philipp Steinhaus)

SV Teupitz/Groß Köris: Enrico Isdepski, Daniel Groger, Marco Heyn, Christian Prietz (46. Sebastian Tippel), Sven Balkow, Alexander Mieles, Dennis Stiehl, Manuel Mieles, Christian Schöne, Robin Lehmann (46. Tobias Just), Stefan Schöne (67. Christoph Schuffenhauer)

Tore: 1:0 Stefan Ebert (16.); 2:0 Silvio Regner (21.); 3:0 Stefan Ebert (78.); 3:1 Christian Schöne (85.)

Schiedsrichter: Daniel Sievers (Berlin)

Zuschauer: 65

Gelbe Karte: Marcel Schwarm (33.), Stephan Höse (46.), Philip Mehles (53.), Dennis Striegel (60.), Frank Humsch (70.) / Alexander Mieles (53.), Stefan Schöne (62.), Sebastian Tippel (66.), Manuel Mieles (75.)

Für unsere Mannschaft gab es zum Mittagessen als Dessert sicher Valium, denn anders kann man die spielerische Einstellung mit der sie in Ruhlsdorf auftrat nicht beschreiben.Der Aufsteiger in allen belangen zielstrebiger und durch individuelle Fehler bei uns auch erfolgreicher. Anfangs tastete man sich ja noch ab obwohl die Gastgeber schon etwas mutiger waren. In der 15. Minute erzielte Ebert die Führung für die Ruhlsdorfer.Nur 5. Minuten später nutzte Regner einen Patzer von unserem Goalie und brauchte aus nur 10 cm den Ball über die Linie streicheln. Schon da hofften wir auf den Halbzeitpfiff der aber noch 25 Minuten auf sich warten lies.Wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen irrte man auf dem Spielfeld umher. Doch fing man sich wiedererwartend früh und begann gegenzuhalten so das bis zum Pausenpfiff kein weiteres Gegentor hingenommen werden mußte. Der Trainer hätte sicher gerne 6mal ausgewechselt tat das aber nur 2mal und mit einer deftigen Ansprache kam man aus der Kabine . Jetzt sollte die Wende des Spiels eingeläutet werden doch alle Angriffsbemühungen verpufften oder wurden vom Goalie der Gastgeber vereitelt.Wir spielten alles oder nicht und hatten am Ende nichts. Die Entscheidung dann in der 78. Minute als wir den Ball schlampig hinten rausspielen und wiederum Ebert die Möglichkeit nutzte das Streitobjekt in unserem Tor unterzubringen. Das der Schuß vom Knie von Heyn noch abgefälscht und damit für Isdepski unerreichbar wurde ist sicher der i - Punkt auf diese Partie. In der 85. Minute konnte auch das Ehrentor durch Cristian Schöne per Freistoß in den Dreiangel nicht an den enttäuschenden Leistung zu Saisonbeginn ändern.

S.B.

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Misslungener Saisonauftakt für die Landesklassen-Fußballer vom SV Teupitz/Groß Köris. Sie verloren bei Aufsteiger Ruhlsdorfer BC 1:3. „Das war schon ernüchternd“, räumte Trainer Frank Kache ein, „aber in spielerischer Hinsicht haben wird einfach nichts auf die Reihe bekommen.“ Dabei schienen die Möglichkeiten der Ruhlsdorfer arg begrenzt. Doch was ihnen an Feinheit und Finesse fehlte, machten sie mit Robustheit und Härte wett. So wurde den Groß-Köriser Gäste regelrecht der Schneid abgekauft.Der Aufsteiger setzte immer wieder auf lange Bälle in die Angriffsspitze, die auf dem harten Boden dann noch unberechenbar aufsprangen. Zur Pause lag SV Teupitz/Groß Köris 0:2 zurück. Dass sie eindeutig mehr Spielanteile hatten, änderte nichts am Spielstand, die Gäste mussten sogar noch das 0:3 hinnehmen (80.). Erst dann gelang Christian Schöne per 25-m-Freistoß das erste Saisontor. (eb)

SV Siethen 1977 (N) - SV 1885 Golßen (6.) 2:2 (1:0)

SV Siethen 1977: Karsten Galli, Akim Böhm

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Ronny Leubner, Steffen Knöfel, Henrik Fege, Stefan Wrobel, Christoph Pötschke (58. Nico Walter), Steffen Schumann, Thomas König, Ronny Grün (82. Rene Grunday), Toni Schmidt, Maik Grünwald (72. Oliver Korb)

Tore: 1:0 Thomas Duchon (6.); 1:1 Maik Grünwald (52.); 1:2 Steffen Schumann (60.); 2:2 Oliver Ludwig (82.)

Schiedsrichter: André Ihrke (Berlin)

Zuschauer: 85

Gelbe Karte: Karsten Galli, Akim Böhm / Steffen Knöfel

SV 1885 Golßens hat von seiner ersten Reise der neuen Saison beim Aufsteiger aus dem Dahmeland, SV Siethen 1977, ein 2:2-Unentschieden mitgebracht. Nicht nur aufgrund der äußeren Temperaturen entwickelte sich ein hitziges, aber faires Landesklasse-Spiel. Ehe sich die Gäste auf dem sehr gut zurechtgemachten Grün besannen, lagen sie nach sechs Minuten bereits 0:1 hinten. Nachdem Golßens Mittelfeld-Kollektiv den Siethener Spielmacher Steffen Grunert gewähren ließ, erreichte dessen Pass den völlig freistehenden Thomas Duchoni, der den Ball im Fallen über die Torlinie beförderte. Nur selten sahen die Zuschauer eine konzentrierte Golßener Mannschaft. Die Hausherren bestimmten den ersten Abschnitt eindeutig, standen besser zu Ball und Gegner und setzten die Gäste gehörig unter Druck. Golßen hatte nur zwei Möglichkeiten. Ein Solo von Steffen Schumann wurde erst knapp vor Siethens Torwart Gordon Carstens geblockt. Ronny Grün traf dagegen per Kopf das Tor, der Treffer wurde aber wegen angeblichem Abseits nicht gegeben. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein ausgeglicheneres Spiel. Mit starkem Einsatz erkämpfte Henrik Fege den Ball und spielte umsichtig auf den durchstartenden Maik Grünwald, der kaltschnäuzig ins lange Eck vollendete (52.). Golßen setzte nach. Mit schöner Spielverlagerung auf den linken Flügel und guter Eingabe von Ronny Grün erzielte Steffen Schumann in der 60. Minute freistehend die 2:1-Führung. Die Gäste hatten nun deutlich Oberwasser. Siethen blieb in dieser Phase nur durch Standardsituationen gefährlich. In der Folgezeit besaßen sie Golßener zwei dicke Kontermöglichkeiten, die aber nicht zum vorentscheidenden Treffer genutzt wurden. Als sich die Gäste-Abwehr in der 82. Minute zu sehr auf den ballführenden Spieler konzentrierte, nutzte dieser den sich bietenden Raum für ein klasse Zuspiel auf Oliver Ludwig. Der Stürmer schoss von der Strafraumgrenze ohne Mühe zum 2:2 ein. In den verbliebenen Minuten lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Am Ende blieb es aber bei der Punkteteilung. Zwar hielt die Serie der Golßener Mannschaft, die in der Landesklasse noch nie ein Auftaktspiel verloren hat, dennoch waren es für die Gäste zwei verlorene Punkte. rpd

SV Blau-Weiss Straupitz (N) - FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 3:2 (2:1)

SV Blau-Weiss Straupitz: Jan Friedersdorf, Daniel Schulz, Danilo Halko, Mario Richter, Marcus Buder, Dirk Schieban, Christoph Köhler (64. Stefan Jurrack), Ben Smalla, Marcus Jugan, Ralf Guttke, Michél Schröder (35. Denny Lehmann, 74. Tobias Müller)

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Stefan Sibilitz, Tino Rindt, Torsten Albrecht, Stephan Hänel, Bastian Brezinski (46. Peer Gülzow), Björn Beutke, Marc-Pierre Flohr, Maik Weidauer, Daniel Fahrendholz (52. Thomas Mielke), Sebastain Groggert, Stefan Schieche

Tore: 1:0 Ben Smalla (32.); 2:0 Marcus Jugan (37.); 2:1 Stefan Schieche (45.); 2:2 Björn Beutke (62.); 3:2 Dirk Schieban (71.)

Schiedsrichter: René Müller (Cottbus)

Zuschauer: 92

Gelbe Karte: Dirk Schieban / Stefan Sibilitz, Maik Weidauer, Peer Gülzow (55.)

Rote Karte: - / Björn Beutke (75.)

Die Gäste begannen recht gut und kamen in den ersten zwanzig Minuten zu einigen guten Möglichkeiten, welche allerdings nicht in zählbares umgemünzt werden konnten. Der Aufsteiger bis dahin unauffällig und meist mit langen Bällen in die Spitze. Eine Situation im Halbfeld können zwei KWer Spieler nicht klären, der Ball fällt einem Straupitzer Spieler vor die Füße und der haut einfach mal drauf.......Torwart Sibilitz wird von diesem, eigentlich als Flanke gedachten Ball, überrascht senkt sich ins lange Eck.....1-0 (22.). Danach die KWer Abwehr das Ein oder Andere Mal nicht auf der Höhe. Eine verunglückte Kopfballabwehr führt anstatt in die Arme Sibilitz zur Ecke für die Gastgeber.Diese wird gut scharf halbhoch reingeschlagen ...Kopfball...2-0 (38.) . Hoffnung als Beutke mit dem Pausenpfiff aus dem Gewühl heraus auf 1-2 verkürzt. (45.). Zur zweiten Hälfte schien sich das Blatt zu wenden....2-2 Schieche (50.). Es sah nun eine Zeitlang so aus als ginge den Hausherren die Luft aus. KW in der Folgezeit mit einigen Angriffen ohne sich jedoch die klaren Torchancen zu erarbeiten. Allerdings war es erneut die Gastmannschaft die den Aufsteiger zurück ins Spiel brachte. Am Ende einer Fehlerkette stand Sibilitz gegen einen Straupitzer Stürmer allein....die Situation endete mit einem Zusammenprall.....zum Entsetzen der Gäste zeigte der Unparteische auf den Punkt.....und Tor zum 3-2 nach ca. 70 Minuten. KW geriet nach einem "Hinterkopfwischer" von Beutke und dem daraus resultierendem Platzverweis eine Viertelstunde vor Schluss in Unterzahl. Dennoch ergaben sich einige Chancen die jedoch nicht in letzter Konsequenz zu Ende gespielt wurden. Großer Jubel beim Aufsteiger als der Schlusspfiff ertönte und die ersten drei Punkte in Straupitz blieben.

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„Mein Warnungen ist nicht angekommen“, zeigte sich Trainer Jörg Nachtigall am Sonnabend enttäuscht. Seine Landesklassen-Fußballer von Eintracht Königs Wusterhausen verloren bei Aufsteiger Blau-Weiß Straupitz mit 2:3. „Ohne den Gastgebern zu nahe treten zu wollen: Gegen einen Neuling darf es keine drei Gegentore geben.“

Doch nach 37 Minuten lagen die Gäste, in der vorigen Saison immerhin Staffelzweiter, 0:2 zurück. Kurz vor der Pause gelang Björn Beutke aus einem Strafraumgewühl heraus der Anschlusstreffer. So schien Eintracht noch alle Möglichkeiten zu haben, das Blatt zu wenden. Nach Vorarbeit von Albrecht und Groggert glich Schieche aus kurzer Distanz auch zum 2:2 aus (56.). Nun bestimmte die Königs-Wusterhausener Mannschaft das Geschehen, doch fehlte die Durchschlagskraft.Dagegen führte eine Fehlerkette, an deren Ende Torhüter Sibilitz mit einem Stürmer zusammenstieß, schließlich zur Niederlage. Etwas überraschend gab es Elfmeter, den Schieban zum Straupitzer Siegestor verwandelte. (eb)

VfB 68 Herzberg (N) - TSG Lübbenau 63 (9.) 1:4 (1:2)

VfB 68 Herzberg: Mike Guttke, Rene Bommel, Holger Wiedemann, Joseph Scheimann, Detlef Zimmermann, Mario Kopischke, Andre Pereira da Cruz (46. Alexander Haering, 60. David Molks), Keven Schmidt, Luiz Reginaldo Rodrigues de Moares, Fabian Zottmann, Bruce Dosseh

TSG Lübbenau 63: Ulrich Kraak, Dirk Goroncy, Axel Noack, Marcel Rusch, Ron Herrmann, Johannes Radnitz, Benjamin Peschk, Mathias Philipp, Andy Ehrlich (46. Arno Zelder), Dennis Halka (75. Stephan Rinka), Bruno Zelder (46. Paul Scharlow)

Tore: 1:0 Keven Schmidt (4.); 1:1 Benjamin Peschk (18.); 1:2 Benjamin Peschk (31.); 1:3 Benjamin Peschk (53.); 1:4 Dennis Halka (64.)

Schiedsrichter: Benjamin Buttenstedt (Senftenberg)

Zuschauer: 150

Gelbe Karte: Luiz Reginaldo Rodrigues de Moares, David Molks / Dennis Halka

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat die TSG Lübbenau 63 beim Aufsteiger in Herzberg mit 4:1 gewonnen. Dabei begann das Spiel der Gäste alles andere als verheißungsvoll. Schon nach vier Minuten ging der VfB dank eines Lübbenauer Geschenks in Führung. Bei einem Flankenversuch von Dirk Goroncy war der Ball auf den Füßen des dazwischen springenden Kevin Schmidt gelandet und von dort ins TSG-Tor gesprungen. In den folgenden Minuten gab es auf beiden Seiten haarsträubende Fehlabspiele. Ein Freistoß sorgte in der 18. Minute für den Lübbenauer Ausgleich. Benjamin Peschk nahm aus 25 Metern Maß und versenkte den Ball im rechten oberen Dreieck. Nach einer erneuten Leerlaufphase ergab sich in der 30. Minute für den Herzberger Bruce Dosseh eine Möglichkeit. Nach einer Flanke von Mario Kopischke setzte er den Ball jedoch über das Tor. Im Gegenzug traf Benjamin Peschk zum 2:1 für die Spreewälder. Wieder fasste er sich aus 25 Metern ein Herz. Diesmal schlug der Ball im linken oberen Dreieck ein. Kurz vor der Pause schoss Bruce Dosseh von der Strafraumgrenze auf das Lübbenauer Tor. Den von Axel Noack abgefälschten Ball entschärfte Keeper Ulrich Kraak. Im zweiten Abschnitt trat die TSG konzentrierter auf. Nach schönem Pass von Mathias Philipp tauchte Dennis Halka vor dem Herzberger Tor auf, sein Schuss trudelte jedoch am langen Pfosten vorbei. Bei einem VfB-Angriff hatten die Gäste dann Glück. Trotz aussichtsreicher Position vertändelten gleich mehrere Spieler die Möglichkeit (51.). In der 53. Minute folgte Teil drei der Peschk-Festspiele. Diesmal nahm der Stürmer von halblinks Maß und wieder senkte sich die Kugel ins lange Eck. Nach einer Stunde folgte ein Verzweiflungsschuss der Gastgeber durch Kevin Schmidt, der sein Ziel jedoch verfehlte. In der 64. Minute setzte die TSG den nächsten Nadelstich. Andy Ehrlich startete ein Solo durchs Mittelfeld. Seinen Schuss hielt der von Leuthen/Gröditsch nach Herzberg gewechselte Keeper Mike Guttke nicht fest. So hatte Dennis Halka keine Mühe, den Ball zum 4:1 über die Linie zu drücken. Die Gastgeber resignierten und kamen erst in der 81. Minute zur letzten Chance, doch Ulrich Kraak pflückte den Ball Bruce Dosseh in höchster Not vom Fuß. Am Ende blieb es beim überraschend deutlichen 4:1-Sieg der TSG. mvl

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Drei "Sonntagstreffer" zerstören die VfB -Hoffnungen

Der VfB erwischte einen Start nach Maß. In der fünften Minute blockte Kevin Schmidt den Schuss eines Verteidigers ab und versenkte das Leder zur Führung. Auch die nächste Chance hatte Herzberg, doch der Schlenzer von Fabian Zottmann ging über die Latte (11.). Es schien alles zu laufen, da fiel durch einen 25-Meter-Freistoß von Peschk der Ausgleich (18.). Im Gegenzug traf Fabian Zottmann ins Tor, doch der Linienrichter zeigte Abseits an. Nach einer Eingabe von Mario Kopischke war es Valentino, der über den Kasten schoss (28.). Besser machten es die Gäste. Erneut war es Peschk, der das Leder aus halblinker Position von außerhalb des Strafraums ins lange Eck drosch (30.). Kurz vor der Pause zeigte der TSG-Keeper einen tollen Reflex bei Valentinos Schuss, und auch Luiz traf mit seinem Schuss nur ein Verteidigerbein. Es war also noch alles drin für die zweite Halbzeit. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff traf Alex Haering von links das Außennetz. Doch bald folgte die große Ernüchterung in Form des dritten TSG-Treffers. Wieder war es Peschk, der mit seinem herrlichen Tor die Hoffnungen des VfB zerstörte. Drei solcher "Sonntagstreffer" waren zuviel des Guten. Die Gäste wurden immer sicherer, die 68er immer fahriger. Nach Halkas viertem Treffer, dem ein schwaches Abwehrverhalten den Weg ebnete, war "der Drops gelutscht". Ernüchterung war in vielen Gesichtern der Herzberger zu sehen und Kopfschütteln. red/Stricker

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) - SV Siethen 1977 (N) 1:0 (0:0)

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Stefan Sibilitz, Tino Rindt, Robert Lingor, Torsten Albrecht (78. Thomas Mielke), Jan Wolter (70. Bastian Brezinski), Roman Scholz, Marc-Pierre Flohr, Maik Weidauer (60. Benjamin Beutke), Peer Gülzow, Sebastain Groggert, Stefan Schieche

SV Siethen 1977: Gordon Carstens

Tore: 1:0 Peer Gülzow (73.)

Schiedsrichter: Sven Lange (Luckenwalde)

Zuschauer: 110

Gelbe Karte: Torsten Albrecht, Peer Gülzow (2.), Thomas Mielke / Gordon Carstens

Eintr. KW von Beginn an deutlich engagierter als in der Vorwoche und bereits mit dem ersten Angriff die Chance zum frühen Tor. Flohr spielt den Ball von halb links in den Straufraum wo Wolter frei 14 Meter vor dem Tor zum Schuss kommt. Dieser landet jedoch neben Tor. Siethen in der Folgezeit ein unbequemer Gegner ohne jedoch gefährlich zu werden. In der 20 Minute die nächste Möglichkeit für die Gastgeber. Einwurf von rechts in den Strafraum, dieser wird zu kurz abgewehrt und Flohr mit Direktabnahme aus 16 Metern. Der gute Torwart der Siethener kommt noch mit den Fingerspitzen dran und holt den Ball aus dem linken unteren Eck. In der 30 Minute dann ein Freistoß aus knapp 25 Metern für die Eintracht. Tino Rindt nimmt Maß. Doch das Leder klatscht an das linke Lattenkreuz. So ging es mit einem 0:0 in die Pause. Nach Wiederanpfiff kaum ein anderes Bild. KW besser ohne jedoch die entscheidene Torchance zu bekommen. Aus heiterem Himmel die Riesenmöglichkeit für Siethen den Spielverlauf auf den Kopf zu stellen (65.). Sehr guter Konter über die rechte Seite, scharfe Hereingabe und direkt vom Stürmer abgeschlossen. Innenpfosten. Ansonsten stand der Defensivverbund deutlich verbessert als zur Vorwoche. KW danach wieder bestimmend und mit Chancen durch Groggert und Gülzow der aus 5 Metern freistehend neben das Tor schießt. In der 75 Minute dann eine Flanke von Flohr aus dem Halbfeld auf Gülzow der im 2. Versuch den Ball endlich im Siethener Tor unterbringt. Erleichterung auf KW'er Seite. Danach noch Chancen für Benjamin Beutke, Brezinski und Flohr den Sieg vorzeitig zu sichern. So musste man bis zum Schluß bangen ohne das die Siethener jedoch noch eine Gelegenheit zum Ausgleich hatten. Ein alles in allem verdienter Sieg der Gastgeber.

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Sollte in absehbarer Zeit ein Sitzfußball-Klub im Dahmeland den Spielbetrieb aufnehmen, Peer Gülzow wäre mit Sicherheit ein heißer Kandidat für die Stürmer-Position. Das hat er im Spiel gegen den SV Siethen bewiesen. Halb liegend, halb sitzend gelang es dem 20-Jährigen, den Ball in höchster Bedrängnis im Strafraum dank einer gedankenschnellen Scherenbewegung mit der Fußspitze über die Torlinie zu bugsieren. Es war der Siegtreffer für die Landesklassen-Kicker von Eintracht Königs Wusterhausen – die Erlösung in Minute 77.Mit 2:3 hatte die Mannschaft von Jörg Nachtigall, immerhin Zweiter der Vorsaison, zum Saisonauftakt bei Aufsteiger Blau-Weiß Straupitz verloren. Für die zweite Partie gegen Siethen, ebenfalls ein Aufsteiger, war somit klar: Pflichtsieg oder Fehlstart. „Der Druck war schon groß“, gestand Trainer Nachtigall, „aber die Mannschaft hat Moral bewiesen, ein völlig anderes Gesicht gezeigt und sich dann mit dem Tor für den Einsatz selbst belohnt.“Das knappe Ergebnis am Ende spiegelt kaum wider, wie packend die Partie verlief. Beide Teams gingen von Beginn an ein hohes Tempo. Bereits nach handgestoppten 15 Sekunden hatte Jan Wolter die erste Chance für die Königs Wusterhausener Gastgeber. Aber Gäste-Keeper Gordon Carstens war auf dem Posten.10:2 lautete das Chancenverhältnis am Ende zu Gunsten der Eintracht-Fußballer, die diesmal, im Gegensatz zur Partie in Straupitz, in der Abwehr die gewohnte Sicherheit zeigten, die schon in der Vorsaison als Markenzeichen galt. Lediglich einmal wurde es brenzlig. Das war in der 53. Minute. Bei einem Konter der Siethener Gäste bediente Tony Rautenberg den mitgelaufenen Maik Eidtner. Doch sein Schuss aus kurzer Entfernung traf nur Aluminium.

Sonst aber ließ die Eintracht-Defensive kaum nennenswerte Möglichkeiten der Gäste zu. „Wir hätten gern ein Punkt mitgenommen“, gestand Siethens Trainer Ronald Schäfer, „aber uns hat vorn die Durchschlagskraft gefehlt.“Die Königs Wusterhausener ließen ihrerseits beste Gelegenheiten ungenutzt. Zuerst scheiterte Marc Flohr (22.) mit einem Schuss am Gästekeeper. Dann hatte Tino Rindt (30.) Pech. Sein Freistoß aus 25 Metern klatschte lediglich an den Querbalken. Nach der Pause vergab erst Sebastian Groggert (52.) und dann Gülzow (64.) freistehend vor dem Tor.„Wenn du solche Gelegenheiten vergibst, bekommst du das große Zittern auf der Bank“, gestand KW-Trainer Nachtigall, „weil das genau die Spiele sind, in denen du dir dann in letzter Sekunde einen fängst.“ Doch es sollte anders kommen. Dank Peer Gülzow, der nach eine gefühlvollen Flanke von Kapitän Flohr im Strafraumgewühl den Sitzfußball für sich entdeckte.

Christian Heinig

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Auswärts muss Aufsteiger Siethen auf den ersten Punktgewinn der Landesklasse noch warten: Königs Wusterhausen verbuchte nach 90 Minuten letztendlich einen verdienten Sieg.Der Gastgeber begann die Partie mit sehr viel Wut im Bauch nach der überraschenden Auftaktpleite in Straupitz. Der Sekundenzeiger hatte noch keine volle Umdrehung gemacht, da war Siethen schon erstmals in Schwierigkeiten, doch zum Glück erfolgte nur ein schwacher Abschluss. Die Eintracht-Elf bestimmte das Geschehen und nach 22 Minuten gab es eine weitere Riesenchance, da konnte Siethen sich bei Keeper Gordon Carstens bedanken, dass es beim 0:0 blieb. Gegen einen Pfostenfreistoß in der 29. Minute wäre er dann aber auch machtlos gewesen. So gesehen sehnte der SVS den Halbzeitpfiff herbei und war dann nach 45 Minuten mit dem 0:0 zufrieden.Es fehlte vor allem auch die Kreativität eines Steffen Grunert (noch im Urlaub) im Mittelfeld und so musste der Trainer nun natürlich reagieren. Nach Wiederanpfiff übernahm Karsten Galli die Position des Liberos und Oliver Ludwig agierte nun im Mittelfeld. Diese Variante schien sich auszuzahlen, denn nun wurde man im Mittelfeld teilweise ebenbürtig und nach 53 Minuten wollte man schon zum Torjubel ansetzen. Nach Vorlage von Toni Rautenberg folgte eine Direktannahme von Maik Eidtner, doch vom Innenpfosten sprang der Ball wieder ins Spielfeld zurück, da hätte Eintracht-Torwart Stephan Sibilitz das Nachsehen gehabt. Dies sollte aber auch die größte Siethener Tormöglichkeit gewesen sein, trotz des nun ansprechenden Spieles. Ein Missverständnis in der Abwehr des SVS nutzte die Eintracht zum Führungstor. Peer Gülzow spritzte dazwischen und bugsierte den Ball in der 77. Minute über die Siethener Torlinie. In den verbleibenden Minuten versuchte Siethen nochmals alles, doch große Möglichkeiten ergaben sich nicht mehr, die Abwehr der Eintracht stand über die gesamte Spielzeit sehr sicher. Zu allem Überfluss handelte sich dann Thomas Duchon in der 89. Minute auch noch die Gelb-Rote Karte ein. Nächste Woche erwartet der SVS den VfB Trebbin.

Heinz Anders

SV 1885 Golßen (6.) - Ruhlsdorfer BC 1923 (N) 4:2 (2:2)

SV 1885 Golßen: Torsten Schmidt, Henrik Fege, Nico Pötzschick, Stefan Wrobel, Ronny Leubner, Thomas König (70. Dirk Rösler), Steffen Knöfel, Steffen Schumann, Ronny Grün (72. Nico Walter), Maik Grünwald, Toni Schmidt (86. Christoph Pötschke)

Ruhlsdorfer BC 1923: Matthias Kühnen, Jerry Klaer, Stephan Höse, Carsten Kuhle, Tino Keller (46. Lucas Tonn), Silvio Regner (46. Dennis Striegel), Alexander Michael, Frank Humsch (46. Marcel Schwarm), Christian Kaminski, Stefan Ebert, Philip Mehles

Tore: 1:0 Steffen Schumann (11.); 1:1 Stephan Höse (25.); 1:2 Philip Mehles (32.); 2:2 Maik Grünwald (40.); 3:2 Maik Grünwald (74.); 4:2 Maik Grünwald (87.)

Schiedsrichter: Klaus Leckzut (Burg)

Zuschauer: 100

Im ersten Heimspiel der Saison hat der SV 1885 Golßen gegen den Ruhlsdorfer BSC mit 4:2 gewonnen, es sich dabei aber unnötig schwer gemacht. „Die Gäste zeigten sich als der erwartet schwere Gegner, die mit der schwachen Absteiger-Truppe von vor zwei Jahren nichts mehr gemein haben“, sagte ein über den Sieg erleichterter Trainer Ralf Pohland nach der Partie. Seine Mannschaft hätte zu kompliziert gespielt und damit nicht nur sich das Leben schwerer gemacht als nötig, sondern auch den Gegner stark gemacht.Golßen startete viel versprechend und ging früh durch Steffen Schumann in Führung, der ein Zuspiel von Toni Schmidt zum 1:0 nutzte (11.). Danach ließen die Hausherren einige Möglichkeiten aus. Die dickste Gelegenheit hatte Toni Schmidt, der anstatt ins leere Tor zu treffen, dem zurücklaufenden Torwart die Kugel in die Arme schoss. Nach dem Ausgleichstreffer der Gäste – ein unhaltbarer Kopfball von Stephan Höse – begann bei Golßen das große Flattern (25.). Und als der Aufsteiger sogar mit 2:1 in Front ging – nach einem Ballverlust wurde der Rückwärtsgang nicht schnell genug gefunden – kam auch noch Hektik auf (34.). Die Gäste witterten jetzt ihre Chance und setzten Golßen zu. Ronny Grün war es zu verdanken, dass die Platzherren mit einem Unentschieden in die Pause kamen. Er erkämpfte sich nach einem Freistoß den so genannten zweiten Ball, seine Flanke drosch Maik Grünwald unter die Latte (40.). Nach der Pause blieb das intensive Spiel spannend und kampfbetont.Beide Mannschaften spielten weiter auf Sieg und schenkten sich nichts.Der beste Akteur der Hausherren, Ronny Leubner, war es schließlich, der nach einem Alleingang den freistehenden Maik Grünwald bediente, der nur noch einzuschieben brauchte (74.). In die nun folgende Drangphase Ruhlsdorfs, setzte wieder Ronny Leubner mit einer identischen Aktion das Schlusszeichen. Von der Mittellinie aus startete er ein Solo, an dessen Ende Maik Grünwald wieder nur den Fuß zu halten brauchte – 4:2 (87.). Damit hatte der SV 1885 Golßen einen schwer erkämpften Erfolg unter Dach und Fach gebracht. Als Belohnung gab es anschließend den Blick auf die Tabelle, in der der SV 1885 Golßen von ganz oben grüßt.

Stephan Teske

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„Eine unnötige Niederlage“, sagt RBC-Trainer Markus Wolf. Sein Team musste zudem einen hohen Preis zahlen. Gleich drei RBC-Fußballer – Frank Humsch, Silvio Regner (beide Knieverletzung) und Tino Keller (schwere Gehirnerschütterung) – schieden in Golßen verletzt aus. „Grundsätzlich haben wir die Hausherren stark gemacht. Es gab in unseren Reihen zu viele individuelle Fehler“, erklärt Wolf.Die erste Viertelstunde gehörte den Gäste. Sie setzten die Hausherren stark unter Druck.Ein Fehler von Stephan Höse, der den Ball nicht richtig traf, ermöglichte Steffen Schumann schließlich das 1:0 (15.). Doch die Gäste ließen sich davon nicht aus der Bahn werfen. Höse machte seinen Fehler mit dem Ausgleich (27.) wieder gut. Nach Flanke von Alexander Michael köpfte er den Ball ins Tor.Der Ruhlsdorfer BC ging sogar auf des Gegners Platz in Führung. Philip Mehles erzielte mit einem schönen Volleyschuss das zu diesem Zeitpunkt hochverdiente 2:1 (37.). Diese Führung hielt jedoch nicht bis zur Pause. Maik Grünwald traf nach einem katastrophalen Fehler in der RBC-Hintermannschaft zum 2:2 (44.).Nach Wiederbeginn bekam das Spiel der Gäste einen Bruch. Grund dafür waren die verletzungsbedingten Auswechslungen von Keller, Regner und Humsch innerhalb von 15 Minuten. Ein weiterer indiskutabler Abwehrfehler ermöglichte Grünwald seinen zweiten Treffer in dieser Partie. Es war die erneute Führung der Hausherren (76.).Den endgültigen K.o.-Schlag bekamen die Gäste dann in der 89. Minute. Die Ruhlsdorfer warfen im Bemühen um einen Punkt alles nach vorn und fingen sich einen Konter ein. Torschütze zum 4:2-Endstand war erneut Grünwald.„Mit ein wenig mehr Cleverness in der Abwehr wäre ein Punkt in Golßen dringewesen. So müssen wir Lehrgeld für eine schlechte Abwehrleistung zahlen“, sagt RBC-Trainer Wolf. (fn)

SV Teupitz/Groß Köris (13.) - RSV Eintracht 49 Teltow (N) 5:4 (3:2)

SV Teupitz/Groß Köris: Enrico Isdepski, Marcus Wilke, Marcel Acker (69. Marcel Janetzki), Sven Balkow, Daniel Groger, Manuel Mieles, Dennis Stiehl (81. Sebastian Rödiger), Christian Schöne, Alexander Mieles, Robin Lehmann, Stefan Schöne (64. Tobias Just)

RSV Eintracht 49 Teltow: Peter Klytta, Paul Langleist, Tim Hocke, Alexander Dux, Martin Karpo (46. Johannes Kühn), Marcus Gawlik, Pascal Maschmann, Daniel Kühnel, Christoph Kwasniewski (79. Norman Kastner), Manuel Hannemann, Manuel Diekmann (69. Maik Priegnitz)

Tore: 0:1 Alexander Dux (2.); 1:1 Stefan Schöne (16.); 1:2 Pascal Maschmann (18.); 2:2 Robin Lehmann (28.); 3:2 Robin Lehmann (39.); 4:2 Christian Schöne (51.); 4:3 Manuel Hannemann (55.); 4:4 Pascal Maschmann (61.); 5:4 Christian Schöne (85.)

Schiedsrichter: Pascal Reisner (Eisenhüttenstadt)

Zuschauer: 80

Gelbe Karte: Marcel Acker (64.), Tobias Just (79.) / Paul Langleist (21.), Norman Kastner (82.), Manuel Hannemann (90.)

Auf bundesligatauglichem Grün (die Gäste können dies sicher bestätigen) wollte man die Niederlage aus der Vorwoche wettmachen . Leider holte uns die Realität sehr schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Schon nach 70 Sekunden führten nicht wir sondern die Gäste . Dux (2.) Diese frühen Rückstand verdauten die Spieler recht schnell und so arbeitet man konzentriert weiter und erzielten in der 16. Minute den verdienten Ausgleich . Nach langem Pass aus der Abwehr kam der Ball zu Stefan Schöne. Der überlupfte erst seinen Gegenspieler und dann noch den Torwart um den Ball dann sicher über die Linie zu schieben(16.). Die Freude über den Treffer werte nicht lange ,denn nur 2 Minuten später gingen die Gäste erneut in Führung . Nach schönem Flankenlauf konnte Maschmann die Flanke seines Mitspielers verwerten nachdem alle unsere Abwehrspieler an ihr vorbeisegelten und auch Torwart Isdepski nicht entscheidend eingreifen konnte.(18.) Wieder muste man einen Rückstand hinterher laufen und dies tat man mit Erfolg denn in der 28. Minute spielte Stiehl den Ball in den Stafraum auf Alexander Mieles der das Spielgerät von der Grundlinie auf den am 5 Meterraum freistehenden Lehmann zurückspielte. Dieser hatte dann keine Probleme den Ball über die Line zu schieben.Einen fast identischen Angriff der schon zum 2 zu 2 führte brachte uns in der 39. Minute wieder durch Lehmann die Pausenführung.In Halbzeit 2 machte man dort gleich weiter wo man vor dem Pausentee aufgehört hatte und erzielte in der 51. Minute die 4 zu 2 Führung .Den Treffer erzielte Christian Schöne. Dann ein unbegreiflicher Schnitt im Spiel. Binnen 6 Minuten verspielte man den Vorsprung fahrlässig . Erst erzielten die Gäste durch Hannemann in der 55. Spielminute den Anschlußtreffer und in der 61. Minute musten wir auch noch den Ausgleich durch Maschmann hinnehmen. Die restliche halbe Stunde ließ böses erahnen doch hielt man sich schadlos und konnte in der 85. Minute den vielumjubelten Siegtreffer erzielen. Wieder war es Christian Schöne der nach einem Freistoß von Manuel Mieles die Schuhspitze an den Ball bekam und die Richtung des Balles entscheidend veränderte so das der Gästegoalie chancenlos war.

S.B.

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Ein Remis wäre dem Spielverlauf der Fußball-Landesklassen-Partie SV Teupitz/Groß Köris – RSV Eintracht Teltow gerechter geworden. Alex Dux (2.) brachte den RSV in Führung und leitete eine gute Anfangsphase ein. Auch das Kontertor durch Stefan Schöne (15.) änderte zunächst nichts, weil Pascal Maschmann (18.) einen erneuten Vorsprung sicherte. Die Hausherren nutzten dann aber konsequent Schnitzer in der RSV-Defensive. Robin Lehmann (28.,42.) und Christian Schöne (50.) drehten das Spiel. Der Neuling kam durch Manuel Hannemann (55.) und Pascal Maschmann (60.) zum erneuten Gleichstand. In der Schlussphase hatte Teupitz das bessere Ende für sich, als Schöne (85.) den Ball zum 5:4 an Keeper Klytta vorbeispitzelte. D. W.

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Wenn Frank Kache, der Trainer des SV Teupitz/Groß Köris, ehrlich ist, dann hätte er gern auf solch ein Spektakel verzichtet. „Dieses Spiel war definitiv nichts für schwache Nerven“, gestand er nach dem 5:4-Erfolg seiner Mannschaft am zweiten Spieltag der Landesklasse-Mitte gegen RSV Eintracht Teltow. Kache gestand: „Man muss zugeben, dass wir am Ende die Glücklicheren der beiden Mannschaften waren.“Die Zuschauer, die dieses Spektakel am Spielfeldrand live miterleben durften, werden es der Mannschaft in jedem Fall danken. In der Vorsaison wurden die Stadion-Kiebitze in den heimischen Drei Eichen nicht gerade mit hoher Fußballkunst verwöhnt. Ganze drei Siege erstolperten sich die Groß Köriser in der vergangenen Spielzeit zu Hause. „Für das Publikum war das von daher sicher ein tolles Spiel“, musste auch Kache eingestehen.Es ging gleich furios los. Bereits nach zwei Minuten gerieten die Gastgeber in Rückstand. In der 15. Minute gelang Stefan Schöne zwar der Ausgleich, doch nur eine Minute nach Wiederanpfiff waren die Teltower erneut erfolgreich. Vor der Pause schlug dann die große Stunde von Angreifer Robin Lehmann. Mit einem Doppelpack (28./39.) brachte er die Groß Köriser mit 3:2 in Front.Als Christian Schöne (52.) kurz nach dem Seitenwechsel zum 4:2 traf, glaubten viele im Publikum bereits an eine Vorentscheidung. Doch ohne erfindlichen Grund ließen es die Gastgeber in der Folge zu schlafmützig angehen. Und wurden prompt bestraft. Binnen sechs Minuten (55./61.) schaffte Teltow den Ausgleich.Die letzte halbe Stunde entwickelte sich zum offenen Schlagabtausch, mit dem besseren Ende für die Groß Köriser. In der 85. Spielminute war es Christian Schöne, der einem Freistoß von Manuel Mieles die entscheidende Richtungsänderung gab und so den umjubelten Siegtreffer erzielte. eb

Teltower FV (12.) - FC Borussia Belzig 1913 (4.) 1:3 (0:2)

Teltower FV: Mario Jähnke, Stefan Fellenberg, Julius Fenchel, David Stünkel, Nicolas Wilcke (36. Christian Baatz), Florian Giese, Umair Khawaja, Thomas Schütt, Edgar Hecht, Ahmad El-Rabah (22. Martin Dähne), Sebastian Mozelewski (68. Steve Wehle)

FC Borussia Belzig 1913: Christoph Schleiß, Steven Hoppe, Mario Burow, Michael Vogt, Hendrik Bräuer, Tobias Paul, Lars Leppeck, Rick Leppek (86. Denny Backsmann), Lars Leschke, Ronny Mentzel, Sebastian Metz

Tore: 0:1 Sebastian Metz (28.); 0:2 Sebastian Metz (39.); 1:2 Steve Wehle (75.); 1:3 Hendrik Bräuer (76.)

Schiedsrichter: Benjamin Stein (Berlin)

Zuschauer: 40

Gelbe Karte: Sebastian Mozelewski, Florian Giese / Tobias Paul, Lars Leschke

Im ersten Auswärts-Punktspiel der Saison in der Landesklasse Mitte holte der FC Borussia Belzig mit dem 3:1-Erfolg über den Teltower FV die ersten Punkte. „Der Sieg war hoch verdient“, erklärte der einheimische Trainer Ingo Hecht. Er ist neu im Amt und stellte in den Vorjahren für die Schützlinge von Frank Leppek mit tollen Treffern immer ein Problem dar.Er trug zwar noch Spielkleidung, blieb aber der Antreiber an der Seitenlinie. Und da hatte er genug zu tun. Von der ersten Minute an bestimmten die Gäste die Partie eindeutig. Laufstark, spritziger, energischer in den Zweikämpfen und recht kombinationssicher spielten sie Torchance auf Torchance heraus. Der Belziger Torwart Christoph Schleiß musste dagegen vor der Pause nicht einmal ernsthaft eingreifen.Das 1:0 gelang der agilen Sturmspitze Sebastian Metz (28.), der auch den zweiten Treffer der Borussen erzielte (37.). Beide Tore waren prima rausgespielt. Vielen ähnlich gelungenen Aktionen blieb der krönende Abschluss versagt. „Es fehlte das dritte Tor, das mehrfach möglich war“, meinte Borussia-Trainer Frank Leppek. „Damit wäre die Partie entschieden gewesen.“So kam doch noch einmal etwas Spannung auf. Der Platzbesitzer erhöhte den Einsatz und kam durch Einzelaktionen zu torgefährlichen Szenen. So zog Trainerbruder Eddy Hecht aus rund 35 Metern urplötzlich ab (57.). Torwart Schleiß lenkte den Ball mit den Fingerspitzen an die Querlatte. „Das wäre recht unverdient gewesen“, kommentierte Ingo draußen. Es folgten zwei weitere Lattentreffer und der Anschlusstreffer von Steve Wehle per Kopf aus Nahdistanz (75.). Da ging der Belziger Torwart nicht zum Ball.„Anders als bei den Belzigern gab es bei uns nur Einzelaktionen und das reichte einfach nicht“, schätzte der Teltower Trainer nach dem Schlusspfiff ein.Hoffnungen keimten nach dem 1:2 nur für Sekunden auf. Dann patzte auch der einheimische Torwart Mario Jähnke. Einen Ball, den Hendrik Bräuer in den Strafraum schlug, ließ er irritiert von Tobias Paul durch die Beine ins Netz rutschen (77.). Der Borussia-Kapitän traf nach Jahren mal wieder ins gegnerische Netz.

Klaus Nüsser

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Ohne Spielertrainer Ingo Hecht, Mirsad Stollaj und Daniel Güldenpfennig bot in der Fußball-Landesklasse der Teltower FV beim 1:3 gegen Borussia Belzig nur eine mäßige Vorstellung. Überraschend hatte der Titelmitfavorit Spiel und Gegner schnell im Griff, nutzte seine technischen Vorteile und führte nach mehreren guten Spielzügen und klaren Chancen durch Sebastian Metz (28.,39.) zur Pause mit zwei Treffern Vorsprung. Allerdings machte es der TFV den Belzigern nicht nur bei den Gegentreffern mit seinem pomadigen Auftreten leicht. Die Kabinenpredigt brachte Besserung. Steve Wehle (75.) erzielte das Anschlusstor. Mehr gelang aber nicht. Im Gegenteil: Einen 35-Meter-Flankenball Hendrik Bräuers (76.) ließ TFV-Keeper Mario Jähnke durch die Beine gleiten. D. W.

SG Michendorf (3.) - VfB 68 Herzberg (N) 1:6 (1:2)

SG Michendorf: Alexander Kroop, Christian Müller, Raik Rückborn, Michael Handrick, Marco Jentsch, Christoph Lindenau, Daniel Niendorf, Stephan Woite, Christoph Groch (46. Bengt-Ake Bretz), Philipp Völker (85. Sebastian Schenk), Maik Ebel

VfB 68 Herzberg: Sebastian Strack, Rene Bommel, Holger Wiedemann, Joseph Scheimann, Keven Schmidt, Manuel Richter, Dennis Milewsky, Bruce Dosseh, Fabian Zottmann (89. Detlef Zimmermann), Daniel Höhne (84. Sebastian Zietz), Christoph Rosner

Tore: 0:1 Sebastian Zietz (15.); 1:1 Maik Ebel (22.); 1:2 Fabian Zottmann (34.); 1:3 Manuel Richter (Foulelfmeter, 58.); 1:4 Bruce Dosseh (63.); 1:5 Manuel Richter (75.); 1:6 Fabian Zottmann (85.)

Schiedsrichter: Tony Gefeller (Oranienburg)

Zuschauer: 50

Gelbe Karte: Philipp Völker, Christian Müller, Stephan Woite, Christoph Lindenau / Dennis Milewsky

Rote Karte: Daniel Niendorf (89.) / -

Der Start in die Fußball-Landesklassen- Saison ist dem Vorjahrsdritten SG Michendorf gründlich missglückt: 1:6-Heimniederlage gegen den Neuling VfB Herzberg. Die Ursachen für das Debakel lagen weniger in der ersten Halbzeit, als sich die Herzberger nur eine knappe Pausenführung durch Sebastian Zietz (15.) und Fabian Zottmann (34.) bei einem Gegentreffer von Maik Ebel (22.) erarbeiteten. Erst der von Christian Müller verschuldete und Manuel Richter (58.) verwandelte Elfmeter zum 1:3 verunsicherte die Hausherren. Fehler der Abwehr wurden durch Bruce Dosseh (63.), Manuel Richter (75.) und Fabian Zottmann (85.) bestraft. Obendrein sah der Michendorfer Daniel Niendorf (89.) nach Tätlichkeit die Rote Karte. D. W.

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Herzberg begann druckvoll. Ein paar Ecken waren die Folge. Das erste Tor von Sebastian Zietz fiel nach seiner gut genutzten Vorteilsauslegung beim Foulspiel an Fabian Zottmann. Im Gegenzug parierte Keeper Sebastian Strack einen Schuss aus spitzem Winkel. Der Ausgleichstreffer der kampf- und kopfballstarken Gastgeber ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Er fiel wieder aus zentraler Position! Danach war das Spiel ausgeglichen. Hüben merzte Strack eine „Schnalle“ seines Liberos aus und drüben scheiterte Keven Schmidt nach Valentinos Pass am Fuß des Keepers. Als dann aber Zottmann seinen Gegenspieler nach starker Vorarbeit von Zietz austanzte und ins Eck traf, jubelten die VfB-Fans lautstark. Doch es wurde noch mal eng vor der Pause. Nur gut, dass den Hausherren nichts Zählbares gelang. Nach dem Seitenwechsel lief es gut für Herzberg. Valentinos Schlenzer brachte nur eine Ecke. Dann war er zweimal Vorbereiter für tolle Szenen des starken Sebastian Zietz. Der traf erst das Außennetz (56.), dann in der gleichen Minute aus zentraler Position den Fuß des stark reagierenden Keepers. Nur zwei Minuten später gab es nach Joseph Scheimanns Pass wieder das Duell Zietz gegen den Keeper. Und wieder war es dessen Fuß, der das verdiente Tor verhinderte. Das gab es dann in der 64. Minute durch einen sicher verwandelten Elfmeter von Manuel Richter. Vorausgegangen war dem ein klares Foul an Valentino, bei dem der Schieri mit Gelb noch Milde walten ließ. Kurz danach war Valentino wieder nicht zu halten und traf selbst. Ein direkter Freistoß aus gut 30 Metern von Richter krachte links flach ins Eck (75.). Valentino traf nach einer Ecke per Kopf die Latte (80.). Auch Daniel Höhne war mit seinem Schuss aus der Drehung einem Treffer sehr nahe (82.). Die Gastgeber waren nun nur noch Spielball für die „68er“. Den Schlusspunkt setzte dann wieder Zottmann (85.). red/Stricker

TSG Lübbenau 63 (9.) - BSV Mittenwalde (11.) 0:0

TSG Lübbenau 63: Ulrich Kraak, Dirk Goroncy, Marcel Rusch, Axel Noack, Ron Herrmann, Arno Zelder (80. Paul Scharlow), Benjamin Peschk, Johannes Radnitz, Mathias Philipp, Dennis Halka, Bruno Zelder

BSV Mittenwalde: Andre Mecklenburg, Tino Bretschneider

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Andreas Kolbe (Drebkau)

Zuschauer: 45

Gelbe Karte: Axel Noack, Bruno Zelder, Johannes Radnitz / Tino Bretschneider, Andre Mecklenburg

Trotz zum Teil drückender Überlegenheit musste sich die TSG Lübbenau 63 im ersten Heimspiel mit einem 0:0 gegen Mittenwalde zufriedengeben. Insbesondere in der ersten Hälfte erspielten sich die Gastgeber zahlreiche Chancen. Schon nach drei Minuten landete der Ball nach einer Kombination über Mathias Philipp und Benjamin Peschk bei Bruno Zelder. Dessen unplatzierter Schuss aus Nahdistanz stellte Mittenwaldes Keeper Sven Rechenberg jedoch vor keine Probleme. In der elften Minute tauchte Bruno Zelder frei vor dem Gäste-Tor auf, sein Kopfball ging über die Latte. Benjamin Peschk vergab danach zwei weitere Chancen (20./25.). In der 27. Minute gab es von Mittenwalde den ersten zaghaften Vorstoß, der Kopfball von André Mecklenburg bedeutete jedoch keine Gefahr. Auf der Gegenseite ging ein Schuss von Dennis Halka über das Gehäuse (31.). Die größte Möglichkeit folgte in der 41. Minute. Dennis Halka lief allein auf das Tor von Sven Rechenberg, scheiterte aber an der Fußabwehr des Keepers. Kurz vor der Pause gab es noch eine Schrecksekunde vor dem Lübbenauer Tor. Als der Linienrichter eine Abseitsposition anzeigte, wartete alles auf einen Pfiff, doch der Schiedsrichter ließ weiter spielen. Ulrich Kraak im Lübbenauer Tor behielt einen kühlen Kopf und lenkte den Schuss von Tino Bretschneider zur Ecke. In der 47. Minute tauchte Arno Zelder nach einer Flanke frei vor dem Tor auf, ihm versprang jedoch der Ball und sein Schuss ging neben das Gehäuse. Die einzige und letzte Chance der zweiten Hälfte für die Gäste gab es in der 58. Minute. Die scharfe Her eingabe klärte Johannes Radnitz zur Ecke. Das Spiel wurde in der Schlussphase hektischer und die Kräfte schwanden. Lübbenau diktierte zwar weiter das Geschehen, klare Chancen wurden aber nicht mehr herausgespielt. Die letzte Möglichkeit hatte Dennis Halka. Nach einem Freistoß von Ron Herrmann setzte er den Ball neben das Tor. mvl

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Das Chancenverhältnis von 8:4 sprach klar für Gastgeber TSG Lübbenau. Kein Wunder also, dass Mittenwaldes-Trainer Lutz Mecklenburg mit dem torlosen Unentschieden beim vorläufigen Tabellenführer der Landesklasse-Mitte durchaus zufrieden war. „Den Punkt nehmen wir gern“, gestand der BSV-Trainer.Höhepunkte gab es einige in dieser Partie, nur Tore blieben Fehlanzeige. „Wir hatten einige Male Glück, dass die Lübbener sich im Fünfmeterrraum nicht sonderlich geschickt anstellten“, so Mecklenburg. Auch die BSV-Fußballer hatten ihre Gelegenheiten. In Minute zehn verpasste Briesemeister eine Eingabe von André Mecklenburg nur knapp. Nach der Pause war es Wolter (55.), dessen Kopfball ein Lübbenauer Abwehrspieler in höchster Not gerade noch klären konnte . eb

VfB Trebbin (10.) - SV Blau-Weiss Straupitz (N) 4:1 (1:1)

VfB Trebbin: Marco Büchner, Nils Schröder

SV Blau-Weiss Straupitz: Jan Friedersdorf, Daniel Schulz, Danilo Halko, Ralf Guttke, Stephan Rösner, Dirk Schieban, Christoph Köhler, Denny Lehmann (46. Daniel Pöscha), Marcus Jugan, Stefan Jurrack, Michael Halko

Tore: 1:0 David Bystry (Foulelfmeter, 22.); 1:1 Michael Halko (25.); 2:1 Nils Schröder (71.); 3:1 Robert Etzdorf (77.); 4:1 David Bystry (81.)

Schiedsrichter: Johannes Mücke (Zossen)

Zuschauer: 87

Gelbe Karte: Marco Büchner, Nils Schröder / Ralf Guttke

Straupitz zahlt das erste Mal Lehrgeld

Nach dem äußerst erfolgreichen Saisonstart der Blau-Weißen ging es für sie am Wochenende zum ersten Mal in der Landesebene auf Reisen. Im Vergleich zur Vorwoche musste Trainer Berndt Schötz die Mannschaft auf vier Positionen umstellen, da es kurzfristig einige Absagen gab.Lange Zeit hielten die Spreewälder das Spiel offen und hätten mit ein bisschen Glück und dem nötigen Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters sogar zwischenzeitlich in Führung gehen können. Doch nach dem 2:1 durch einen direkt verwandelten Freistoß aus 18 Metern zwanzig Minuten vor dem Ende, war die Gegenwehr durchbrochen.Schon nach vier Spielminuten hätte David Bystry nach einer scharfen Hereingabe von Wissam Bayoumi die Trebbiner Führung erzielen können. Sein Schuss ging am linken Pfosten vorbei. Zehn Minuten später wird Marcus Jugan, der nach Pass von Dirk Schieban frei aufs Tor der Gastgeber lief, einen Meter vor dem Strafraum gelegt. Die anschließende Freistoßvariante ging knapp neben den Kasten.Mitte der Halbzeit gab es nach einem Foul von Ralf Guttke Elfmeter für Trebbin, der sicher zum 1:0 verwandelt wurde. Straupitz bäumte sich jedoch sofort wieder auf und glich durch Michael Halko, der mit einem Steilpass von Marcus Jugan geschickt wurde, aus.Schon zehn Minuten später hätte Trebbin wieder führen können, Jan Friedersdorf kam aber gerade noch mit den Fingerspitzen an den Schuss. In der 40. Minute traf Ralf Guttke per Kopf nach einem Freistoß von der rechten Seite ins Tor. Zur Verwunderung der Straupitzer wurde dieser Treffer allerdings nicht anerkannt. Er soll den Torwart des Gastgebers gefoult haben, was jedoch nicht der Fall war.Nach der Pause gingen die ersten beiden gefährlichen Situationen aufs Konto des Landesklassenneulings. Zuerst wurde Michael Halkos Schuss glänzend pariert, danach traf Christoph Köhler den Ball nicht richtig und sein Schuss streifte knapp am rechten Pfosten vorbei.Nach 61. Minuten muss Trebbin eigentlich die Führung erzielen. Daniel Steinhaus wird gut freigespielt und umdribbelte Jan Friedersdorf. Danilo Halko war dennoch zur Stelle und rettete in letzter Sekunde.Dann kamen die letzten zwanzig Minuten, in der Straupitz seine konsequente Linie verlor. Zuerst traf der Trebbiner Nils Schröder mit einem Freistoß unhaltbar in den Winkel. Fünf Minuten später wird Robert Elzdorf in vermeintlicher Abseitsposition angespielt und erzielte das 3:1.

Weitere Möglichkeiten konnten die Vorjahreszehnten bis zur 89. Minute nicht nutzen. Dann war erneut David Bystry zur Stelle und markierte den Schlusspunkt der Partie.

Andre Mietk

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Die Sorgenfalten beim VfB Trebbin sind etwas kleiner geworden. Ein kompletter Fehlstart in die neue Saison wurde durch den 4:1-Erfolg über Aufsteiger Blau-Weiß Straupitz vermieden. „Ein sehr wichtiger Erfolg vor dem Derby am kommenden Wochenende in Siethen“, sagt VfB-Trainer Walter Kornmüller.Nach seinen Worten war der erste Saisonsieg für seine Mannschaft eine schwere Geburt. Erst in der letzten Viertelstunde hatten die Trebbiner ihren Gegner richtig im Griff. „Uns fehlt ein Spielmacher“, räumte Kornmüller nach dem Abpfiff ein.Den Gastgebern war von Beginn an am Samstag anzumerken, dass sie nach der 2:3-Auftaktpleite beim BSV Mittenwalde vor eigenem Publikum etwas gutmachen wollten. Bereits in der 4. Minute hätte David Bystry den VfB in Führung bringen können, doch der Trebbiner Goalgetter scheiterte knapp.Das 1:0 der Hausherren fiel dann vom Punkt. Daniel Steinhaus wurde im Gästestrafraum zu Fall gebracht. Bystry verwandelte den Strafraum sicher (22.). Lange konnten sich die Trebbiner aber über ihre Führung nicht freuen. Bereits drei Minuten später ließ die VfB-Abwehr Michael Halko ziehen. Keiner schien sich nach einem langen Ball für den Straupitzer zuständig zu fühlen. Der bedankte sich auf seine Art für so viel Freiraum und erzielte den Ausgleich (25.).Beim Abwehrversuch erhielt VfB-Keeper Sebastian Schulz einen Schlag auf den Rücken. Wenig später musste der Schlussmann erneut gegen einen durchgelaufenen Blau-Weißen eingreifen. Die Abwehraktion war diesmal erfolgreich, doch Schulz wurde dabei am Knie getroffen. Nach einer Behandlungspause spielte der Schlussmann zunächst weiter.Bei einem Eckball zeigte sich jedoch, dass ihn die Verletzung mehr zu schaffen machte, als ihm lieb war. Schulz griff nicht energisch genug zu, ein Straupitzer beförderte den Ball ins Netz. Der Schiedsrichter entschied aber auf Torwartbehinderung im Fünf-Meter-Raum. Der Treffer zählte nicht. Die Trebbiner waren im Glück. „Nicht jeder Schiedsrichter pfeift in dieser Situation ab“, erklärte Trainer Kornmüller.Zu Beginn des zweiten Abschnitts rückte Toni Erne für Schulz ins Tor. Der Neue konnte sich auch gleich auszeichnen. Erne musste einen straffen Fernschuss unschädlich machen (52.). Auf der anderen Seite vergab Steinhaus eine Riesenchance (64.). Er hatte bereits die Blau-Weiß-Schlussmann ausgespielt, ließ sich aber im letzten Moment noch zu weit nach außen abdrängen.

Nils Schröder stellte schließlich die Weichen auf Sieg für die Trebbiner. Er schlenzte einen 20-Meter-Freistoß aus zentraler Position an der Mauer vorbei zum 2:1 in die Maschen (71.).Nun mussten die Gäste aufmachen. Das kam den Hausherren zugute. Der eingewechselte Robert Etzdorf, der das Spiel der Trebbiner belebte, erzielte zunächst das 3:1 (77.). Den Endstand besorgte dann David Bystry per Kopf (89.). (fn)


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