Landesklasse Mitte 2009/10 (Stand 12.06.2010)

Spielbericht

30. Spieltag - Samstag, 12.06.2010 - 15:00

VfB Trebbin (10.) - FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910 (2.) 2:1 (1:0)

VfB Trebbin: Rico Berger, Wissam Bayoumi, Daniel Steinhaus

FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1910: Benjamin Weichert, Tino Rindt, Robert Lingor, Tom Neumann, Bastian Brezinski, Stephan Hänel, Björn Beutke, Tobias Rindt, Benjamin Beutke, Sebastain Groggert, Peer Gülzow

Tore: 1:0 Silvio Mücke (17.); 2:0 David Bystry (73.); 2:1 Robert Lingor (88.)

Schiedsrichter: Sven Lange (Luckenwalde)

Zuschauer: 56

Gelbe Karte: Rico Berger (2.), Wissam Bayoumi (3.), Daniel Steinhaus (4.) / Robert Lingor (4.), Tobias Rindt (3.)

Gelb/Rote Karte: - / Tino Rindt (73.)

„Unsere Mannschaft hat beim Tabellendritten ein gutes Spiel geboten“, stellte der scheidende Trainer Stephan Rosenberg fest. „Knackpunkt war, dass wir in einer ganz klaren Situation den fälligen Elfmeter nicht bekamen.“ So zogen die Königs-Wusterhausener Eintracht-Fußballer am Sonnabend bei VfB Trebbin mit 1:2 den Kürzeren und belegen in der Abschlusstabelle der Landesklasse Mitte den elften Platz.Das Saisonfinale in Trebbin hatte ein romantisches Vorspiel. VfB-Spieler Silvio Mücke fragte seine Freundin Ela übers Mikrofon, ob sie ihn heiraten würde. Die zustimmende Antwort versetzte den Bräutigam in so euphorische Stimmung, dass ein Traumtor erzielte. Nach Eckstoß nahm Mücke den Ball an der Strafraumgrenze volley und traf zum 1:0 in den Königs-Wusterhausener Kasten (13.).Mit ihrem temposcharfen Spiel setzten die Trebbiner das Eintracht-Team weiterhin stark unter Druck, und die Gäste waren zunächst einmal froh, dass sie bis zum Pausenpfiff keine weiteren Gegentore hinnehmen mussten.Doch schienen sich die Lokalmatadore ihrer Sache zu sicher. Nach dem Seitenwechsel übernahm die Königs-Wusterhausener Mannschaft die Initiative, nur mit dem Ausgleich wollte es nicht klappen. Groggert hatte schon den Torhüter ausgespielt, den Schuss wehrte aber ein Verteidiger auf der Linie ab. Bei einem Vorstoß wurde Lingor im Trebbiner Strafraum in die Zange genommen. Dass hier der Elfmeterpfiff fällig gewesen wäre, wollten auch die Gastgeber nicht bestreiten.Die Gäste drückten weiter, kassierten aber nach Trebbiner Pass aus der Tiefe durch Bystry das zweite Gegentor. Die Eintracht-Fußballer beschwerten sich, weil sie eine Abseitsstellung ausgemacht hatten. Als Ergebnis sah Tino Rindt Gelbrot (78.). In der hektischen Schlussphase verkürzte Lingor per Kopfball sogar noch auf 2:1 (89.). (eb)


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