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Brandenburg-Liga 2009/10 (Stand 12.06.2010)Spielbericht |
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Frankfurter FC Viktoria `91: Stefan Ammer, Stefan Reich, Lars Philipp, Björn Keller, Sebastian Henning, Toni Mutschler (73. Tobias Fiebig), Michael Arndt, Andre Biemüller (55. Sven Theis), Alexander Bernwald, Charalampo Alexandropolos, Joe Jurchen; Trainer: Klaus-Dieter Helbig Kader: Andre Benker FC Strausberg: Martrin Gardt, Tobias Kühnel, Ronald Placzek, Eric Heilbronner, Christopher Sieler, Tony Frontzeck (79. Romano Ziegler), Steve Georges, Stephan Carsten Ilausky, Silvan Küter, Ringo Kretzschmar, Stephan Zaumseil (88. Tino Ullmann); Trainer: Daniel Meyer Kader: Kai Bohm, Philipp Fahrendorff, Robert Vsetycek Tore: 0:1 Stephan Zaumseil (45.); 1:1 Joe Jurchen (55.); 1:2 Silvan Küter (83.); 1:3 Ringo Kretzschmar (90.) Schiedsrichter: Marcel Riemer (Eisenhüttenstadt) Zuschauer: 50 Gelbe Karte: Joe Jurchen (3.) (46., Foulspiel), Stefan Reich (8.) (50., Foulspiel) / Tony Frontzeck (4.) (27., Foulspiel) Beste Spieler: Ammer, Reich - Sieler, Georges.
Nach einer schwachen Heimvorstellung verlor der FFC Viktoria gegen den FC Strausberg mit 1:3 (0:1) und beendet die Saison in der Brandenburgliga auf dem 10. Platz. Die Luft war raus nach strapazenreichen 29 Punktspielen und dem Erreichen des Pokal-Halbfinals. Zwar fehlten mit Hadel, Herrmann und Krause sowie den Junioren wieder einige Stammkräfte, doch kann das kein Trost und schon lange keine Entschuldigung sein für arge Konzentrationsschwäche und müdes Gekicke vor allem in der ersten Hälfte. Die Frankfurter brachten einfach keine Ruhe und keine Ordnung in ihre Reihen. Die Zuspiele: eine Katastrophe. Ein Mittelfeld: existierte praktisch nicht. Nach vorn ging deshalb keine gelb-rote Viktoria-Post ab. Torgefahr also gleich null - eine Enttäuschung. Da investierten die Gäste, die im Dezember bei Schneetreiben eine 1:4-Schlappe gegen die Oderstädter hatten hinnehmen müssen, viel mehr. Läuferisch hatten sie weitaus mehr in die Waagschale zu werfen. Sie zeigten sich frischer, spielfreudiger, angriffslustiger und wesentlich genauer im Zuspiel. Und hatten prompt auch ihre großen Tormöglichkeiten durch Sieler (8.), Heilbronner (20.), Kretzschmar (25.) und Zaumseil (Pfosten/36.). Nur der Abwehrkette mit einem engagierten und auch lautstarken Reich war es zu verdanken, dass es lange torlos blieb. Und Ammer zeigte sich nach Kurzurlaub wieder fit und aufmerksam, hielt das 0:0 fest. Allerdings nur bis zur 44. Minute. Ein scharf getretener Ilausky- Freistoß wurde abgelenkt, genau vor die Füße von Zaumseil. "Das war unterirdisch", kommentierte Klaus-Dieter Helbig die schwache Vorpausen-Darbietung. Zwischenzeitlich hatte der Trainer seinen Schützlingen nach einem Fehlpass-Festival die Orientierung zurufen müssen: "Männer, wir spielen in Gelb!" Etwas gestrafft kamen die Gastgeber aus der Kabine. Nach einem Schuss von Frontzek direkt in die Arme von Ammer (48.) und einem im letzten Moment gestoppten Sieler-Solo (50.) kam der Ausgleich völlig überraschend, praktisch aus dem Nichts. In einen hohen Rückspielversuch von Heilbronner zurück auf den eigenen Schlussmann spritzte Jurchen und überlistete Gardt mit einem gefühlvollen Heber. Fast hätte es noch die überraschende Führung für den FFC gegeben, doch den wuchtigen Kopfball von Kapitän Arndt nach Theis-Eckstoß angelte sich der Torhüter am unteren Eck (63.). Die Gäste begnügten sich nicht mit dem Remis, wollten mehr. Ein Kopfstoß von Kretzschmar nach Küter-Flanke (76.) verfehlte knapp das Ziel, und eine Riesenchance von Küter machte Ammer in großartiger Manier zunichte (78.). Bald danach aber leistete sich der Keeper einen Fangfehler, und Küter "staubte" ab. Als Viktoria im Ausgleichsbemühen alles nach vorn warf (auch Ammer), banden die Strausberger bei einem Konter in Überzahl den Sack endgültig und völlig verdient zu. "Wir hatten Viktoria im Griff, hätten aber zielstrebiger im Abschluss handeln und so zeitiger die Entscheidung herbeiführen müssen", urteilte Coach Daniel Meyer. E. Fehland |
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