Landesliga Nord 2008/09 (Stand 23.05.2009)

Spielbericht

28. Spieltag - Samstag, 23.05.2009 - 15:00

BSC Rathenow 94 (N) - FSV Bernau (10.) 1:3 (0:1)

BSC Rathenow 94: Felix Baitz, Stefan Heinrich, Mathias Bätz, Tibor Boberly, Philipp Bresigke, Alexander Engel, Olaf Block (75. Michael Zugehör), Andy Schünemann, Marco Bertram, Torsten Meier, Danny Balzer

FSV Bernau: Michael Dehnz, Manfred Ortmann, Kai Fandrich, Martin Kuchling, Jan Großer, Daniel Dornbusch, Christian Schlender, Philip Schlender, Riccardo Nowak (46. Alexander Kraatz), Sören Schugk (46. Martin Will), Ricardo Taubenheim (46. Martin Gruhn)

Tore: 0:1 Ricardo Taubenheim (27.); 0:2 Martin Gruhn (80.); 0:3 Martin Gruhn (85.); 1:3 Danny Balzer (90+2.)

Schiedsrichter: Lutz Gericke (Potsdam)

Zuschauer: 86

(MOZ) Mit einem enorm wichtigen 3:1-Auswärtssieg in Rathenow hat der FSV Bernau die direkte Abstiegsgefahr aus der Landesliga Nord gebannt.Die Chancen aus eigener Kraft mindestens Platz 12 der Tabelle zu halten und damit die Landesligazugehörigkeit zu sichern, sind wieder greifbar nahe. Zwei Spieltage vor Schluss der Saison stehen die Bernauer momentan auf Platz 10 der Tabelle.Insgesamt vier Mannschaften haben in der jetzigen Konstellation die gleiche Punktzahl (29). Der FSV Bernau hat die leicht bessere Tordifferenz.Für Spannung ist also gesorgt, zumal einige der Kontrahenten noch gegeneinander antreten müssen. Die Bernauer Mannschaft bekommt es in zwei Wochen im Barnimderby mit dem 1. FV Stahl Finow zu tun und muss am letzten Spieltag noch zu Fortuna Babelsberg.Das Match in Rathenow gewannen die Niederbarnimer vollkommen verdient. Mit einer respektablen Leistung und einer guten Einstellung machten die Hennig-Schützlinge die blamable Vorstellung der Vorwoche gegen die Elf aus Nauen vergessen. Einzig und allein die Chancenverwertung war wieder ein Manko.Im ersten Spiel-Abschnitt hatte der FSV klare Feldvorteile und erspielte sich eine Reihe von gefährlichen Situationen. So köpfte Jan Großer (20.) knapp über den Kasten. Kurz darauf handelte Bernaus Angreifer Ricardo Taubenheim im Strafraum am schnellsten und erzielte die 1:0-Führung (28.). Martin Kuchling war mit starkem Einsatz der Vorbereiter. Von den einheimischen Mannschaft kamen in der ersten Halbzeit kaum Akzente, was sich im zweiten Abschnitt ändern sollte. Nun bemühte sich der BSC Rathenow und versuchte durch hohe Bälle für Torgefahr zu sorgen. Die von Kai Fandrich klug geführte Defensive hielt dagegen. Das Bernauer Team blieb das spielerisch bessere und gefährlichere. Die sich ergebenen Chancen machte der BSC- Keeper aber in großem Stil zunichte (70. Freistoß Philip Schlender) oder Bernau vergab kläglich (57. Kopfball aus Nahdistanz von Sören Schugk). Zudem wurden die sich bietenden Konterräume nicht genutzt.Die Erlösung für Bernau gelang dem eingewechselten Martin Gruhn. Mit zwei aus Nahdistanz erzielten Treffern in der 79. und 84. Minute münzte er die Überlegenheit in die beruhigende 3:0 Führung um.Das Tor der Rathenower zum 3:1 in der Schlussminute bedeutete nur Ergebniskosmetik.

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Nach den letzten Niederlagen des BSC sollte es am Wochenende gegen die Abstiegsbedrohte Mannschaft aus Bernau besser laufen. Die Vorzeichen standen für das Trainergespann Zugehör/Kunz aber nicht besonders günstig. Es reichte gerade so die Mannschaft voll zu bekommen. Aus der Reserve konnte kein Spieler eingesetzt werden. Sie hat ja noch die Möglichkeit in die 1. Kreisklasse aufzusteigen und bestreitet am Sonntag ein Auswärtsspiel in Rädel. Somit stand eine Mannschaft auf dem Platz, die so noch nie zusammen gespielt hat. Bei herrlichem Fußballwetter begann das Spiel sehr zaghaft. Auf beiden Seiten ergaben sich nur wenig sehenswerte Aktionen. Die Gäste bekamen ein optisches Übergewicht. Sie waren den BSC Spielern immer ein Tick schneller am Ball. Torszenen jedoch Mangelware. Um es auf den Punkt zu bringen, ein müder Kick. In der 27. Minute dann die Führung für die Gäste durch Ricardo Taubenheim, der nach einem Gewusel im BSC Strafraum den Ball irgendwie über die Torlinie trudeln lässt. Keine der Mannschaften konnte spielerische Akzente setzen. Zu erwähnen gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit der satte Schuss von Alexander Engel. Er verfehlte das Tor nur im Zentimeter. Der Spielverlauf hat keinen der Zuschauer von den Sitzen gerissen. Gegen die vermeintlich schwächeren Gegner hat sich unsere Mannschaft wieder einmal schwer getan. Es wurde den Gästen zu viel gestattet. Aus dem Spiel heraus kam nicht viel und die Standards brachten auch keine Torgefahr. Als der BSC dann so ab der 70. Minute etwas besser ins Spiel kam, setzten die Gäste zwei Konter (80,85) und kamen zur 3:0 Führung durch Martin Gruhn. Erst in der Nachspielzeit 90+2 gelang Danny Balzer das Tor zum 1:3 Endstand.

Trainer Michael Zugehör nach dem Spiel: Zum Spiel möchte ich mich nicht äußern. Sieben Stammspieler kann man in dieser Liga einfach nicht ersetzen.


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