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Landesliga Nord 2008/09 (Stand 28.03.2009)Spielbericht |
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FSV Bernau: Michael Dehnz, Sören Schugk, Daniel Langrock (46. Ricardo Taubenheim), Alexander Kraatz, Martin Will (46. Martin Kuchling), Christian Schlender, Kai Fandrich, Philip Schlender, Max Reinhard (46. Dominique-Karl Schubert), Daniel Dornbusch, Danilo Bahn MSV 1919 Neuruppin: Daniel Fraufarth, Stefan Krüger, Michael Engel (65. Markus Filarski), Paul Bernhardt, Erik Sonnenberg, Martin Dombrowski, Robert Schröder, Paul Viezens, Enrico Hinzer, Hannes Göhlke, Christian Stölke (75. Nico Wagner) Tore: 0:1 Hannes Göhlke (22.); 0:2 Enrico Hinzer (28.); 0:3 Enrico Hinzer (73.); 0:4 Christian Stölke (74.) Schiedsrichter: Torsten Günther (Vogelsdorf) Zuschauer: 136 Der Landesliga-Tabellenführer, der MSV Neuruppin kann am Freitag selbstbewusst in die Spitzenpartie gegen Stahl Brandenburg gehen. Das Team von Trainer Jens Reckmann gewann am Sonnabend auch das sechste Rückrundenspiel, in Bernau hieß es nach 90 umkämpften Minuten 4:0 für die Fontanestädter. „Es war das erwartet schwere Spiel“, gestand Reckmann. Doch sein Team habe kämpferisch dagegengehalten und auch spielerisch gefallen. Da Werder erneut verlor, spitzt sich alles auf den Zweikampf MSV Neuruppin gegen Stahl Brandenburg zu.Die Neuruppiner zeigten vom Anpfiff weg Siegeswillen, sie scheuten keinen Zweikampf und nutzten ihre spielerische Überlegenheit aus. Schon nach einer Minute lag der Ball im Bernauer Tor, allerdings gab der Schiedsrichter diesen Treffer nicht. Schnell erspielten sich die Gäste jedoch eine klare optische Überlegenheit. Erneut gelang Hannes Göhlke das wichtige Führungstor und wie gegen Stahl Finow legte Enrico Hinzer nach. Mit dem 2:0 im Rücken agierten die Gäste immer selbstsicherer, zeigten viele gefällige Kombinationen. Nun zeichnete sich mehrfach der Heimkeeper aus. Bernau agierte wie von Reckmann erwartet fast nur mit langen Bällen. Die MSV-Abwehr stand aber sicher. Paul Bernhardt ersetzte den gesperrten Sander sehr gut. „Er war zweikampf– und kopfballstark, räumte alles ab“, freute sich Reckmann.Nach der Pause geriet das MSV-Spiel ins Stocken. Bernau kam nun, hatte zwei gute Chancen. „Da war ich nicht so zufrieden“, sagte Reckmann, andere Mannschaften würden solche Auszeiten bestrafen. Erst mit dem dritten MSV-Tor durch Hinzer (68.) raubten die Gäste den Bernauer den letzten Mut. Mit einem tollen Flachschuss erhöhte Christian Stölke auf 0:4. Da konnte es sich Reckmann auch leisten, Michael Engel und Christian Stölke auszuwechseln. „Beide haben schon vier gelbe Karten, wir brauchen sie am Freitag gegen Stahl Brandenburg“, erklärte er. Der Coach war insgesamt zufrieden, „das waren drei wichtige, schwer erkämpfte Punkte.“ (rom) ----------------------- Aus dem Wunsch wurde keine Wirklichkeit. Besonders im ersten Abschnitt war der FSV klar unterlegen und agierte wie das Kaninchen vor der Schlange. Nur eine klare Chance von D. Bahn bei Gegentreffern von Göhlke und Hinzer und gute Paraden des Bernauer Keepers M. Dehnz, das war das Fazit. Im zweiten Abschnitt Bernau wesentlich besser mit Chancen. Neuruppin abgezockter und mit Doppelschlag Hinzer 73. / Stölke 75. zum Endstand. Dienstag zählts im Abstiegskampf bei Marienwerder! MOZ 30.3.09 Favorit setzt sich klar durch Der FSV hat das Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Neuruppin verdient verloren. Die Gäste bewiesen über weite Strecken der Partie, dass Sie ein ganz heißer Titelaspirant sind. FSV – Trainer wünschte nach dem Spiel schon „Viel Glück in der Brandenburgliga“! Vor allem in der ersten Halbzeit waren die Neuruppiner klar tonangebend. Durch die guten Heimspielergebnisse des FSV gewarnt, kauften Sie den Hussitenstädtern von Beginn an den Schneid ab. Mit Tempo, Technik und Cleverness erarbeitete sich der MSV gleich drei gute Chancen. Bernau hatte zuviel Respekt und agierte mitunter wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange. Ergebnis der Überlegenheit waren die Treffer zum 0:1 (22.) durch Hannes Göhlke, der eine Flanke gekonnt annahm und vollendete, sowie das 0:2 (28.) durch den Torschützenbesten der Landesliga Enrico Hinzer, der eine Unstimmigkeit nach einem Einwurf mit gekonntem Lupfer abschloss. Die Einheimischen hatte zwar eine Reihe von Ecken und weiten Einwürfen durch Martin Will, blieben dabei aber zu einfallslos und zu ungefährlich. Zu allem Überfluss musste kurz vor der Pause Abwehrchef Daniel Langrock verletzungsbedingt den Platz verlassen. So blieb die sehr gute Torchance, die Danilo Bahn (40.) nach Vorarbeit von Philipp Schlender hatte, das Highlight aus FSV – Sicht. Der zweite Abschnitt verlief optisch besser für die Niederbarnimer. Zielstrebig wurde der Gästestrafraum gesucht, der Ball lief schneller und genauer und es ergaben sich Gelegenheiten. Zuerst zwang P. Schlender Gästekeeper Fraufarth mit einem Freistoßhammer zur Parade und später war Kai Fandrich zweimal in guter Schussposition. Der Treffer wollte trotz aller Bemühungen nicht gelingen, und so legten die starken Neuruppiner Stürmer noch einmal nach. Mit einem Doppelschlag (73./ 74.) machten Hinzer und Stölke den Endstand perfekt. Der Rest des insgesamt tempo- und zweikampfreichen Spiels war dann nur noch auslaufen. Der FSV, dem nun mit dem verletzten Langrock auch noch der in der Trainingswoche verletzte Jan Großer fehlt, muss am Dienstag nach Marienwerder. Mit der Einstellung und dem Vermögen der zweiten Halbzeit und größerer Offensivkraft muss dort zu Werke gegangen werden, um gut abzuschneiden. Oni |
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